Finanzen Warum Uber keine Bitcoins kauft aber trotzdem offen für BTC ist

06:05  05 märz  2021
06:05  05 märz  2021 Quelle:   finanzen.net

Bitcoin für Tesla lukrativer als Elektroautos

  Bitcoin für Tesla lukrativer als Elektroautos Anfang Februar hatte der Bitcoin-Invest von Tesla für Aufsehen gesorgt. 1,5 Milliarden US-Dollar hatte der E-Autobauer investiert. Das könnte sich künftig als profitabler als der Autoverkauf erweisen. © Chinnapong / shutterstock Bitcoin-Invest Teslas erweist sich als lukrativ. In einer beispiellosen Größenordnung hatte Tesla im Januar zugeschlagen und sich Bitcoin im damaligen Wert von 1,5 Milliarden Dollar gekauft. Die Information war über eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC an die Öffentlichkeit gelangt.

Seitdem der US-Elektroautobauer Tesla in großem Stil in Bitcoin eingestiegen ist, schauen sich Anleger nach weiteren möglichen BTC-Großinvestoren um. Der Fahrdienstleister Uber wird aber wohl nicht dazu gehören - auch wenn man möglicherweise bald dessen Dienstleistungen mit Bitcoin bezahlen kann.

Ralph Orlowski/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images

• Uber-Management hat BTC-Investition offenbar in Erwägung gezogen

• Fahrdienstleister will nicht spekulieren

• BTC-Zahlungen dennoch im Gespräch

Dass Tesla 1,5 Milliarden US-Dollar in die Kryptowährung Bitcoin investiert hat, kam einem Paukenschlag am Kryptomarkt gleich. Denn schon seit geraumer Zeit mehren sich die Anzeichen, dass immer mehr institutionelle Anleger der Digitalwährung wohlgesinnt sind, Beobachter gehen davon aus, dass Tesla-Chef Elon Musk mit diesem Schritt den Anstoß für viele andere Unternehmen geliefert haben könnte, ihrerseits Bitcoin-Investitionen zu tätigen. Auch der Fahrdienstleister Uber hat diese Option offenbar diskutiert.

Bitcoin übersteigt 1 Billion US-Dollar

 Bitcoin übersteigt 1 Billion US-Dollar Der Marktwert von Der Billionen-Dollar-Marktwert-Club hat ein neues Mitglied: Bitcoin. Die Gesamtzahl der Bitcoins, die gehandelt werden, ist jetzt zusammen mehr als 1 Billion US-Dollar wert. © Ozan Kose / AFP / Getty Images Dieses am 24. September 2020 aufgenommene Foto zeigt eine physische Nachahmung eines Bitcoin in einem Kryptowährungsgeschäft "Bitcoin Change" in der Nähe des Großen Basars in Istanbul.

Uber will nicht spekulieren

Dies bestätigte der Chef des Unternehmens, Dara Khosrowshahi, gegenüber CNBC. Konkret sagte er, man habe die Idee, Bitcoin mit den liquiden Mitteln des Unternehmens zu erwerben, zwar besprochen, aber "schnell verworfen".

Im Interview mit "Squawk Box" betonte er, dass es durchaus Gespräche gegeben habe, ob man ähnliche Maßnahmen wie etwa Tesla in Betracht ziehen solle. - Bitcoin handeln mit Plus 500 - so geht's. 76,4 % der Privatanlegerkonten verlieren Geld, wenn sie mit diesem Anbieter CFDs handeln. Sie sollten sorgfältig prüfen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. - Den Grund dafür, dass man sich recht schnell gegen eine Bitcoin-Investition entschieden habe, nannte der Uber-CEO ebenfalls: "Wir werden unser Geld sicher aufbewahren. Wir sind nicht im Spekulationsgeschäft tätig". Dabei verwies der Manager auch darauf, dass Ubers Vorteil in dem Geschäftsmodell liege, das der Fahrdienstleister aufgebaut habe - nicht aber "in den Investitionen, die wir tätigen".

Bitcoin fällt um 8%, da die rekordverdächtige Rallye den Bewertungsängsten erliegt.

 Bitcoin fällt um 8%, da die rekordverdächtige Rallye den Bewertungsängsten erliegt. Bitcoin-Replikmünzen werden am 13. November 2017 gesehen. Bitcoin fiel am Montag um 8%, nachdem es am Wochenende zum ersten Mal einen Rekord über 58.000 USD erreicht hatte. Am Sonntag erreichte Bitcoin 58.042 US-Dollar, was einem Gewinn von über 100% seit Jahresbeginn entspricht. Die beliebte Kryptowährung stieg 2020 um 305%. Melden Sie sich hier für unseren täglichen Newsletter an, 10 Dinge vor der Eröffnungsglocke Bitcoin fiel am Montag um 8% auf unter 53.000 US-Dollar.

Cash hätte Uber genug, um sich Bitcoins in die Bilanz zu holen: Zum Jahresende verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von 5,65 Milliarden US-Dollar und 1,18 Milliarden US-Dollar für kurzfristige Investitionen.

Uber dennoch offen für BTC

Doch ungeachtet der Tatsache, dass Uber kein eigenes Geld in die Hand nehmen will, um BTC-Investitionen zu tätigen, zieht der Konzern dennoch in Betracht, sich für das Kryptouniversum weiter zu öffnen, indem Uber-Kunden Bitcoin künftig auch als Zahlungsmittel nutzen könnten. "Genau wie wir alle Arten von lokalen Währungen akzeptieren, werden wir uns mit Kryptowährung und / oder Bitcoin in Bezug auf die zu handelnde Währung befassen", sagte er. "Das ist gut fürs Geschäft. Das ist gut für unsere Fahrer und unsere Esser [In Bezug auf den Essenslieferdienst Uber Eats, Anm.d.Red]. Das werden wir uns auf jeden Fall ansehen und wenn es dort einen Nutzen gibt, wenn es dort einen Bedarf gibt, werden wir es tun. Wir werden es einfach nicht im Rahmen einer Promotion tun", so Khosrowshahi im CNBC-Interview weiter.

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Auch Pepsi war in Gesprächen

Nicht nur bei Uber hat man offenbar die Möglichkeit diskutiert, sich Bitcoin in die Bilanz zu holen, auch bei Pepsi hat man eine solche Option offenbar zumindest in Erwägung gezogen. Doch die Führungsebene des Getränkegiganten sei zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen, wie das Uber-Management: "Die Schlussfolgerung, zu der wir ziemlich schnell kamen, war, dass Bitcoin für die Art und Weise, wie wir unser Bargeldportfolio verwalten, zu spekulativ ist", sagte Hugh Johnston, CFO von PepsiCo, in CNBCs "Squawk Box".

Redaktion finanzen.net

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