Finanzen Mehr als ein Prozent im Minus – Handelsstreit drückt den Dax - Dax aktuell

11:55  12 juli  2018
11:55  12 juli  2018 Quelle:   handelsblatt.com

Handelsstreit bremst Dax aus - Deutsche Bank Aktie fällt auf Rekordtief

  Handelsstreit bremst Dax aus - Deutsche Bank Aktie fällt auf Rekordtief Handelsstreit bremst Dax aus - Deutsche Bank Aktie fällt auf RekordtiefAm Vortag war der deutsche Aktienmarkt mit Gewinnen gestartet. Am Nachmittag gerieten die Kurse dann aber wieder unter Druck. In der laufenden Woche liegt der Dax schon wieder mit mehr als 3 Prozent im Minus. "Der Verkaufsdruck hält an", stellte die Großbank UBS fest. Es bestehe die Gefahr, dass der Dax nun unter das Tief von Ende März bei 11 727 Punkten abrutscht.

Dax aktuell : Dax schließt nach Italien-Turbulenzen im Minus - YouTube - www.youtube.com. Zum Handelsschluss lag der Dax 0,6 Prozent im Minus bei 12.863 Punkten. Aktienmärkte Sorge um Handelsstreit drückt Dax ins Minus - www.sueddeutsche.de.

Der Dax fiel zuletzt um 1,09 Prozent auf 12.357,52 Punkte. Im MDax büßten Leoni, Schaeffler und Hella zwischen 0,9 und 1,6 Prozent ein. Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Vonovia nach Halbjahreszahlen mit minus 1,7 Prozent im Anlegerfokus.

  Mehr als ein Prozent im Minus – Handelsstreit drückt den Dax - Dax aktuell © picture alliance / Klaus Ohlenschläger

Die Angst vor einem Handelskrieg ist am Mittwoch mit voller Wucht an die Finanzmärkte zurückgekehrt. Die Androhung weiterer US-Zölle gegen chinesische Waren sorgte weltweit für Verunsicherung. Dax und EuroStoxx gaben je 1,2 Prozent auf 12.451 und 3436 Punkte ab.

„Wie erwartet gießt der US-Präsident weiter Öl ins Feuer des Zollkonflikts, der sich mehr und mehr zu einem Handelskrieg entwickelt, berücksichtigt man die Volumina an Waren, die nun mit neuen Abgaben belegt werden sollen“, betonte Stratege Thomas Metzger vom Bankhaus Bauer. US-Präsident Donald Trump will für weitere Produkte im Wert von 200 Milliarden Dollar zusätzliche Zölle erlassen. China bezeichnete die Pläne als absolut inakzeptabel.

Dax legt dank guter Vorgaben weiter zu

  Dax legt dank guter Vorgaben weiter zu Dax legt dank guter Vorgaben weiter zuDamit knüpfte er an seine jüngst freundliche Tendenz an, die ihm am Freitag einen Wochengewinn von anderthalb Prozent eingebracht hatte.

Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone wiederum stand fast 1 Prozent im Minus . Aktien Frankfurt: Dax vergrößert Verlust wegen schwacher Autowerte. Aktuelles . Autobauer sollen schon wieder tricksen.

Aktienmärkte Dax im Minus . Feedback. Viele Anleger halten sich mit Aktienkäufen zurück. Die Papiere von Vestas stiegen in Kopenhagen um mehr als drei Prozent .

Sollten die USA ihre angedrohten Zölle im geplanten Umfang umsetzen, würde das bedeuten, dass rund die Hälfte der in die USA ausgeführten chinesischen Güter davon betroffen sei, sagte Ökonom Rajiv Biswas vom Broker IHS Markit. „Chinas Exportsektor wird dadurch im US-Geschäft einen großen Wettbewerbsnachteil im Vergleich zu Herstellern anderer Schwellenländer haben.“

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Wachstumssorgen bringen Chinas Börsen unter Druck

Am Kapitalmarkt wächst die Unsicherheit, unter anderem wegen eingetrübter Konjunkturaussichten. Vor allem an den asiatischen Börsen waren die Verluste stark. „Wir kommen aus einer Phase des langanhaltenden, über alle Weltregionen relativ gleichmäßig verteilten Aufschwungs“, erläuterte Portfoliomanagement-Vorstand Jens Wilhelm von der Fondsgesellschaft Union Investment. „Das droht sich gerade zu ändern. Nach vorne wird es wirtschaftlich schwieriger.“ Der Shanghai-Composite ging 1,8 Prozent tiefer bei 2777 Punkten aus dem Handel, in Tokio verlor der Nikkei-Index 1,2 Prozent.

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Der Dax schloss um 0,5 Prozent tiefer bei 12 494 Zählern. Die Hoffnung auf eine baldige Einigung im Handelsstreit der USA mit Kanada und die anhaltende Unter den Einzelwerten fielen die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) als größter Dax -Verlierer mit einem Minus von drei Prozent negativ auf.

Zum Handelsschluss lag der Dax 0,6 Prozent im Minus bei 12.863 Punkten. Dabei sorgte die vorerst gescheiterte Regierungsbildung durch populisti Griechenland: Flüchtlinge wollen zurück | Europa Aktuell - Продолжительность: 6:58 DW Deutsch 118 767 просмотров.

An den Rohstoffmärkten kamen die Preise für Rohöl und Kupfer ins Rutschen: Die führende Nordseesorte Brent verlor bis zu 2,2 Prozent auf 77,15 Dollar je Fass. Bei den Industriemetallen verbilligte sich Kupfer um bis zu vier Prozent und markierte bei 6081 Dollar je Tonne ein Jahrestief. Auch die Zink-Preise fielen um rund sechs Prozent auf den tiefsten Stand seit Juni 2017.

Am Devisenmarkt wertete der chinesische Yuan zum Dollar ab. Die US-Währung verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 6,664 Yuan. Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern darf einen von der Notenbank vorgegebenen Kurs nur in einer bestimmten Spanne über- oder unterschreiten. Der Euro gab 0,3 Prozent auf 1,1705 Dollar ab.

Papiere von Jenoptik heben nach Übernahme ab

Ein Zukauf und höhere Umsatzerwartungen machten die Aktien von Jenoptik zum Spitzenreiter im Technologieindex TecDax. Sie legten bis zu 8,5 Prozent auf 34,88 Euro zu und waren damit so teuer wie seit knapp drei Wochen nicht mehr. Jenoptik übernimmt den Spezialist für Maschinenintegration und Prozessautomation, Prodomax Automation. Die Experten vom Analysehaus Baader Helvea schätzten den Preis auf 80 bis 85 Millionen Euro. „Wir finden den Kaufpreis attraktiv und denken, dass die Akquisition wertsteigernd für Jenoptik sein wird.“

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Der IWF betrachtet den aktuellen Handelsstreit , den zuletzt Trump befeuert hatte, als eines der großen Risiken der Weltwirtschaft. Aktien Frankfurt: Dax wenig bewegt von Handelsstreit und US-Arbeitsmarktbericht.

Im Nachmittagshandel drückte der erneut fallende Ölpreis den Dax knapp unter das Freitagsniveau. Das Börsenbarometer schloss 0,3 Prozent im Minus bei 9825 Punkten. Noch fester schloss als Spitzenreiter im Dax der Versorger RWE, dessen Anteile 2,9 Prozent gewannen.

Am Dax-Ende fanden sich die Aktien von ThyssenKrupp wieder, die 2,1 Prozent abgaben. Einem Zeitungsbericht zufolge will der Aufsichtsrat noch in dieser Woche einen Nachfolger für den zurückgetretenen Konzernchef Heinrich Hiesinger finden. Finanzchef Guido Kerkhoff solle übergangsweise die Führung des Mischkonzerns übernehmen, wie das Handelsblatt berichtete.

Anleger kehrten auch dem britischen Luxus-Bekleidungshersteller Burberry den Rücken. Investoren bemängelten, dass das erste Quartal keine positiven Überraschungen gebracht habe. Burberry-Titel fielen in London um bis zu fünf Prozent. Auch Aktien von Wettbewerbern wie LVMH, Kering, Hermes und Hugo Boss verloren im Sog dessen bis zu knapp zwei Prozent.


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