Finanzen Bautrends unter der Lupe: Ein kritischer Blick hinter vermeintliche Standards und allgemeingültige Meinungen

12:05  24 märz  2021
12:05  24 märz  2021 Quelle:   top10.pro

Huda Kattan schaffen Menschen, die in die Kosmetikbranche eintreten, um Geld zu verdienen, „unrealistische Schönheitsstandards“.

 Huda Kattan schaffen Menschen, die in die Kosmetikbranche eintreten, um Geld zu verdienen, „unrealistische Schönheitsstandards“. Laut © David M. Benett / Getty Images Huda Kattan ist der Gründer von Huda Beauty. David M. Benett / Getty Images Huda Kattan versucht zu verhindern, dass sich "toxische Schönheitsstandards" online verbreiten. Kattan schlug auf Instagram vor, dass diese Standards von Schönheitsunternehmen und Influencern erstellt werden. Sie hat jetzt eine Petition erstellt, in der Schönheitsmarken aufgefordert werden, bearbeitete Fotos und Anzeigen zu kennzeichnen.

Der Privathausbau boomt, ein Ende ist nicht in Sicht. In Deutschland werden schon seit Jahren alljährlich mehr als 100.000 Ein- und Zweifamilienhäuser errichtet. Wo etwas eine so hohe Bedeutung für so viele Menschen hat, gibt es natürlich auch stets gewisse Trends, dazu auch viele Meinungen, die als allgemeingültig dargestellt werden.

Bautrends unter der Lupe © Dariusz Jarzabek / stock.adobe.com Bautrends unter der Lupe

Doch genau das ist auch häufig ein Problem: Oft zeigt sich für diejenigen Bauherrn, die blind folgen, dass dabei gern allzu blumig oder negativ gesprochen wird und/oder wichtige Details unerwähnt bleiben. Typischerweise erfolgt diese Erkenntnis erst, wenn keine Änderungen mehr möglich sind, häufig erst nach dem Einzug, wenn die Alltagstauglichkeit auf dem Prüfstand steht. Auf den folgenden Zeilen werfen wir einen kritischen Blick hinter besonders typische Aussagen und beleuchten ihre andere Seite.

Liberale Abgeordnete, Basis für universelles Grundeinkommen auf Parteitag

 Liberale Abgeordnete, Basis für universelles Grundeinkommen auf Parteitag OTTAWA - Die Idee, ein universelles Grundeinkommen zu schaffen, wird von liberalen Abgeordneten und Mitgliedern der Basispartei, jung und alt, von Ost nach West - trotz Premierminister Justin - vorangetrieben Trudeaus offensichtlicher Mangel an Begeisterung. Es gehört zu den vorrangigen Themen, die auf dem Kongress der Regierungspartei vom 9. bis 10. April nach einem Online-Politikprozess, an dem nach Angaben der Partei mehr als 6.000 registrierte Liberale teilgenommen haben, zur Debatte gestel

1. „Einen Keller kann man sich wirklich sparen“

Ein wichtiger Grund für den anhaltenden Bau-Boom ist die historisch niedrige Zinssituation. Allerdings hat auch sie einen Nachteil, sie führt dazu, dass die Preise für Gebäude und Bauland ebenfalls seit Jahren steil ansteigen.

Dementsprechend setzen viele Bauherrn dort die Sparschere an, wo es ihrer Meinung nach nicht schmerzt und große Einsparungssummen möglich sind. Überaus häufig betrifft diese Vorgehensweise das Kellergeschoss.

Ein Blick hinter die Aussage

Natürlich ist es unstrittig, dass das Weglassen des Kellers den Endpreis vermindert. Allerdings endet hier schon die Allgemeingültigkeit. Dahinter stehen weitere Tatsachen:

  • Ein vollwertiger Keller stellt bei einem anderthalbstöckigen Einfamilienhaus rund ein Drittel bis zwei Fünftel der Gesamtwohnfläche dar. Fläche, die als Stau-, Hobby- und zusätzlicher Wohnraum häufig später schmerzlich vermisst wird.
  • Auch ohne Keller sind Aushubarbeiten nötig, muss eine Bodenplatte gegossen werden. Real werden Material- und Arbeitskosten deshalb praktisch nur um das Errichten und Dämmen der Kellerwände, das Einziehen der Kellerdecke und den Kellerausbau reduziert.
  • Zwar gibt es Unterschiede, als üblicher Mittelwert gilt jedoch, dass der Keller trotz seiner großen Wohnfläche einen Anteil von nur rund zehn Prozent an den Gesamtkosten hat.

Anders formuliert: Wer auf den Keller verzichtet, reduziert die Wohnfläche um bis zu 40 Prozent, spart aber kaum mehr als zehn und verschlechtert den Wiederverkaufswert.

TGA genehmigt die Inlandsproduktion des COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca

 TGA genehmigt die Inlandsproduktion des COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca Australiens medizinischer Regulierer hat die inländische Produktion des Oxford-Astrazeneca Covid-19-Impfstoffs genehmigt, wobei die ersten Chargen, die voraussichtlich in den nächsten Tagen veröffentlicht werden sollen. In einer Erklärung sagte die therapeutische Güterverwaltung, dass die Genehmigung "früher heute" gewährt wurde und dass es in Australiens Reaktion auf die Pandemie ein "kritischer und sehr aufregender Meilenstein" war.

Tipp:

Der Keller muss ja nicht zum Einzug vollständig fertiggestellt

sein. Wird er im Rohbauzustand belassen und erst später fertig

ausgebaut, können die Mehrkosten spürbar gesenkt werden.

2. „In nördlicheren Regionen lohnt sich Solartechnik nicht“

Je nördlicher die gewählte Wohnregion liegt, desto flacher wird mit jedem weiteren Kilometer der Einstrahlwinkel der Sonne; ihre Strahlen müssen durch eine zunehmend stärkere Atmosphäre hindurch, bevor sie auf die Erde treffen.

Für nicht wenige genügt diese Tatsache für die Behauptung, dass deshalb Photovoltaik und Solarthermie auf dem Hausdach mangels Einstrahlleistung je nördlicher die Region liegt immer unrentabler würden.

Ein Blick hinter die Aussage

Tatsächlich ist diese Aussage nicht einmal falsch – wenn man sich auf Solarsysteme aus den 1970ern bezieht und nicht einkalkuliert, wie die moderne Ausprägung dieser Technik funktioniert. Denn: obwohl sich die Sonneneinstrahlung tatsächlich verändert, je weiter man sich nach Norden begibt, so ist die Leistungsreduktion vernachlässigbar: Zwischen einem Jahresmittel am Bodensee und dem jenseits von Hannover liegen nur rund 200 kWh/m² oder höchstens 20 Prozent – selbst in den nördlichsten Ecken Deutschlands liegt die Globalstrahlung immer noch in vierstelligen kWh-Bereichen.

Interview: Ukraines Premier Denys Schmyhal: „Wir unterstützen alle Sanktionen gegen Nord Stream 2“

  Interview: Ukraines Premier Denys Schmyhal: „Wir unterstützen alle Sanktionen gegen Nord Stream 2“ Vor den Beratungen der EU-Außenminister fordert der Regierungschef eine härtere Haltung gegenüber Moskau. Zugleich setzt er auf Kooperation in der Wasserstoffwirtschaft. © dpa „Sanktionen sind ein effektives Einflussmittel, und sie könnten erweitert werden.“ Der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal fordert einen sofortigen Baustopp der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 und eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland.

Bei moderner Solartechnik macht diese Reduktion kaum etwas aus, da diese einen deutlich höheren Wirkungsgrad als frühere Varianten hat. Selbst an der Grenze zu Dänemark (und darüber hinaus) genügt deshalb eine hinreichend große und sorgsam sonnengünstig ausgerichtete Anlage, um problemlos den Strom- und/oder Wärmebedarf eines Gebäudes zu decken. Zumal der Norden sogar einen Vorteil ins Feld führen kann: Durch die flachere Geografie sind hier praktisch alle Gebäudestandorte sonnengünstig; es gibt kaum Gegenden mit Hindernissen wie beispielsweise hohe Berge, tiefe Täler.

3. „Fensterflächen kann man gar nicht genug haben“

Schon seit Jahrzehnten votieren Architekten dafür, dass modernes Wohnen von großzügigen Glasflächen geprägt sein müsse. Der Grund dafür soll erstens ein maximal tageslichtbeleuchteter Innenraum sein, zweitens soll eine „grenzenlose“ Verbindung zwischen Innenraum und Außenbereich geschaffen werden. Viele heutige Gebäude haben deshalb typischerweise bodentiefe Fenster, teilweise bestehen auch ganze Fassaden aus Glas. Hell und offen ist das fraglos, aber zu einem für viele in der Praxis untragbaren Preis.

goldküste umarmt das längstlosen Ostern, Pins hofft auf das belebte lange Wochenende .

 goldküste umarmt das längstlosen Ostern, Pins hofft auf das belebte lange Wochenende . Nur Ein neuer Fall der Gemeinschaftsübertragung - bereits mit einem vorhandenen Cluster verbunden - wurde am Mittwoch von 34.711 Tests ausgezeichnet. Viele Unternehmen wurden mit -Buchungsstornierungen innerhalb von Stunden nach der Sperren -Ankündigung am Montag getroffen, so haben viele ihre Hoffnungen auf einen großen Ostern-Rebound gesteckt. -Buckel-Cafe-Besitzer Kate Madison sagte im schlimmsten, ihr üblicher Handel sank diese Woche um 90 Prozent.

Ein Blick hinter die Aussage

Gläserne Wände sind nicht neu – auch nicht die Kritik daran, wie ein Fallbeispiel des weltberühmten Farnsworth-House aus der Feder des Stararchitekten Ludwig Mies van der Rohe zeigt. So äußerte sich die Auftraggeberin bestürzt:

Das Haus ist durchsichtig wie ein Röntgenbild […] Ich wollte etwas

Bedeutungsvolles tun und alles, was ich erhielt, war diese aalglatte

Spitzfindigkeit […] Ich kann nicht einmal einen Kleiderbügel im Haus

aufhängen, ohne mich zu fragen, wie das den Blick von außen verändert.“

Im Kern fasst die Kritik von Frau Dr. Farnsworth schon viele Nachteile des „gläsernen Wohnens“ zusammen. In der Praxis bedeutet es jedoch oft noch deutlich mehr:

  • Fassadenglas ist, auch bezogen auf seine Dämmeigenschaften, pro Quadratmeter deutlich teurer als eine reguläre Wandfläche.
  • In der Realität heutiger Neubaugebiete mit ihren häufig kleinen Grundstücken bieten umfangreiche Glasflächen oft eine erheblich reduzierte Privatsphäre, benötigen deshalb Sichtblenden, wodurch sie ihrer eigentlichen Aufgabe mehr nachkommen – just hier besteht eine oftmals übersehene Diskrepanz, weil die Häuser in Katalogen typischerweise freistehend dargestellt werden.
  • Sommerliche Umgebungswärme bleibt bei zeitgenössisch gedämmten Fenstern zwar draußen, innen jedoch kann die Sonneneinstrahlung dennoch die Temperaturen stark erhöhen.
  • Je nach Art des Fensterglases ist es durchlässig für bestimmte UV-Strahlungen, was die Farben der Einrichtung rasch ausbleichen kann.
  • Durch die gute Einsehbarkeit des Innenraums fühlen sich viele Hausbesitzer unter ständigem Druck, Ordnung halten zu müssen.
  • Das Glas verursacht erhebliche Mehrarbeit beim Putzen. Je nach exakter Architektur (Glasfassaden, Fenster über mehrere Stockwerke, Galerien usw.) ist auch der Aufwand deutlich höher, um alle Flächen zu erreichen.
  • Jeder Quadratzentimeter Glas fällt als Stellfläche für Schränke und Regale weg.

Vor allem letzteres bedenken viele Hausbauer nicht – und erleben dann speziell in Verbindung mit dem nächsten Wohntrend oft eine unschöne Überraschung.

Querdenker: Der Aufstand des Mittelstands

  Querdenker: Der Aufstand des Mittelstands Vor einem Jahr begannen in Deutschland die Querdenker-Proteste. Doch es gibt in vielen Ländern ähnliche Bewegungen. Was kennzeichnet ihr Denken? Eine Grundsatzbetrachtung © Sean Gallup/​Getty Images Dieses Foto entstand am Vorabend der Querdenker-Proteste in Berlin am 29. August 2020. Diese Buttons trugen Demonstranten dann an dem Tag, an dem geschah, was danach als Dieser Text ist erstmals in der "Boston Review" in englischer Sprache erschienen. Die hier vorliegende Fassung ist demgegenüber leicht gekürzt.

Tipp:Große Fensterfronten nur dort installieren, wo es keine

Einblicke durch Nachbarn oder Passanten geben kann.

4. „Eine offene Innenraumgestaltung hat nur Vorteile“

Ein Haus soll offen sein, soll seine Bewohner nicht einengen. Zum architektonischen Rezept der Glasflächen gehört deshalb häufig eine weitere Komponente in Form von deutlich reduzierten Innenwänden unter dem Dachbegriff der offenen Raumgestaltung.

Die zweifellos positive Folge: Gefühlt und auch tatsächlich wird die Wohnfläche erhöht, schließlich nehmen Wände eine gewisse Fläche ein. Und Eltern werden froh sein, den Nachwuchs während der Hausarbeit immer sehen und hören zu können. Doch auch hier stehen hinter dem Vorteil einige deutliche Nachteile.

Ein Blick hinter die Aussage

Der wichtigste Nachteil wurde bereits angeschnitten: Wo keine Wände sind, möchten die wenigsten Bewohner künstliche Barrieren in Form von Schränken, Raumteilern, Sideboards und Ähnlichem errichten. Zusammen mit den großen Glasflächen in den Außenwänden ergibt das oft trotz großer Wohnfläche einen bemerkenswert geringen Stauraum – nochmals verstärkt, falls kein Keller vorhanden ist.

Ferner wird auch hier ein weiterer „Ordnungszwang“ erschaffen: Wo sich vielleicht ein ganzes Stockwerk mit einem Blick überschauen lässt, gibt es keine Möglichkeit, kurz vor dem Eintreffen von Gästen noch schnell etwas Unordnung hinter Türen verschwinden zu lassen. Teilweise gibt es nicht einmal eine richtige Diele als Zwischenstation zwischen Haustür und Wohnbereich. Je nach Ausprägung der offenen Architektur fehlen auch den Bewohnern Rückzugsräume, was nicht nur in Familien für Zwist sorgen kann.

EPA, um Fahrzeugemissionsstandards vorzuschlagen, trifft "die Dringlichkeit der Klimakrise" bis zum Ende des Juli-Endes

 EPA, um Fahrzeugemissionsstandards vorzuschlagen, trifft Die Umweltschutzbehörde (EPA) bereitet sich darauf vor, strengere Emissionsnormen für Fahrzeuge bis Ende Juli vorzuschlagen, sagte EPA-Administrator Michael Regan Dienstag. © Getty Images EPA Um den Fahrzeugemissionsstandards vorzuschlagen, erfüllen die "Dringlichkeit der Klimakrise" bis Juli-End Regan, sagte Bloomberg News in einem Interview, dass die neuen Normen ausreichen würden, um "die Dringlichkeit der Klimakrise" ausreichen würden.

Außerdem:

  • In der Küche wird eine sehr leistungsfähige Dunstabsaugung benötigt, damit Kochgerüche sich nicht überall ausbreiten.
  • Es ist schwierig, nach der empfohlenen Methode zu heizen, wonach jeder Raum entsprechend seiner Nutzung unterschiedlich warm sein sollte. Dadurch wird mehr Heizenergie benötigt, als eigentlich notwendig wäre.
  • Ohne Wände kann sich nicht nur Staub weit ausbreiten, sondern auch Haustiere und Kleinkinder in Bereiche gelangen, zu denen sie eigentlich keinen Zutritt haben sollen.

Ein weiterer Nachteil offenbart sich meistens erst einige Jahre nach dem Einzug: Wo es keine echte Raumaufteilung gibt, werden Renovierungsarbeiten deutlich teurer und aufwendiger, weil es „ganz oder gar nicht“ heißen muss – wenn Boden, Decken und Wände des Wohnzimmers direkt in das Treppenhaus, die Küche und das Esszimmer übergehen, gibt es kaum Optionen, nur einzelne Zimmer zu erneuern.

Tipp:Nicht zuletzt durch an der Decke montierte Vorhänge

können sich Räume zumindest optisch je nach Situation

abtrennen lassen.

5. „Eine Außengestaltung in Weiß, Schwarz und Grau ist zeitlos und edel“

Modernität wird in den Augen vieler durch eine enorme Zurückhaltung geprägt. Dies gilt nicht nur für offene, möglichst leere Räume, sondern erstreckt sich auch auf die Farbgebung. Ähnlich wie bei Autolacken seit Jahren Schwarz, Weiß und (Silber-)Grau vorherrschen, zeigen sich auch immer mehr Neubaugebiete in diesen reduzierten Farbtönen.

Das Versprechen lautet nicht nur, auf diese Weise ein modern wirkendes Haus samt Umfeld zu besitzen (trotz vielleicht konventioneller Architektur), sondern auch Zeitlosigkeit zu garantieren.

Ein Blick hinter die Aussage

Das Hauptproblem an dieser monochromen Farbgebung ist, dass sie einerseits heute sehr weit verbreitet ist, was dem Haus ein wichtiges optisches Alleinstellungsmerkmal raubt. Andererseits sorgt sie für eine von vielen als emotionslos empfundene Optik. Schwarz, Weiß und Grau stellen hinsichtlich ihrer Farbpsychologie „schwierige“ Töne dar; Grau hat sogar weitgehend negative Eigenschaften.

Fashion-Looks der 2000er: Das waren die größten Fails

  Fashion-Looks der 2000er: Das waren die größten Fails Die 2000er Jahre brachten so einiges mit sich - unter anderem richtige Mode-Fails. In dem Jahrzehnt schien sich niemand Gedanken darüber gemacht zu haben, welche Trends miteinander kombinierbar sind. In dieser Bildergalerie zeigen wir euch einige dieser Fauxpas'. Retro-Modesünden: Die Fashion-Fails der Stars zur Bildergalerie Die größten Mode-Fails der 2000erParis Hilton war das It-Girl der frühen 2000er Jahre. Das dürfte überraschend sein, wenn man bedenkt, wie die Blondine früher des Öfteren über den roten Teppich stolzierte. Wer damals wohl modisch sein wollte, kombinierte Satin-Bomberjacken mit einer Zeitungsjungenkappe Autsch!Für die meisten Mädchen, die in den Neunzigern geboren sind, ist Gwen Stefani bis heute eine echte Mode-Ikone. Rückblickend betrachtet waren ihre Outfit-Kombinationen allerdings manchmal etwas fraglich.Netzstrümpfe unter knielangen Puffshorts und ein Bikini über einem knappen Netzoberteil, dazu noch ein einzelner Armstulpen? Das ist eher ein Anblick, den wir lieber vergessen hätten, liebe Gwen. Heidi Klum mit Anthony Kiedis und Co.

Ferner sorgt gerade der Trend dieser „Unfarben“ dafür, dass sie ihre Zeitlosigkeit verlieren. Schwarz und (Dunkel-)Grau erhitzen sich zudem unter Sonneneinstrahlung stark; Weiß reflektiert das Licht, was wiederum unkontrollierbare Auswirkungen auf das Umfeld haben kann.

Auch hierbei handelt es sich um ein Detail, das in Katalogen und Musterhäusern grandios wirkt, aber häufig an der Realität im dicht bebauten Neubaugebiet scheitert.

6. „Küchen-Oberschränke sind nicht wirklich nötig“

Nachdem über weite Teile der 1960er, 70er, 80er und 90er bis in die 00er-Jahre Küchen typischerweise enorm klein waren, wuchsen sie in jüngerer Vergangenheit beständig. Für das praktische Kochen hat dies viele Vorteile. Doch wegen diesem Mehr an Fläche sowie dem gestalterischen Gebot eines reduzierten Wohnens votieren heute viele Designer dafür, die Oberschränke der Küchenzeilen wegzulassen.

Auch hier kann die Forderung praktische Vorteile anführen; vor allem eine deutlich leichtere Zugänglichkeit, weil nur in die unteren Schränke gegriffen werden muss. Abermals ist es jedoch kein grenzenlos positiver Trend.

Ein Blick hinter die Aussage

Denn auch moderne große Küchen sind selten so groß, dass sich sämtliche Utensilien ausschließlich in den Unterbauschränken unterbringen ließen. In der Praxis greifen deshalb viele Hausbesitzer zu offenen Lösungen zwischen Regalen, Gitterkörben und Haken. Genau das ist jedoch kein adäquater Ersatz: Alles staubt ein, gelangt mit fettigem Dunst in Kontakt, muss deutlich häufiger gereinigt werden – oftmals vor jeder Benutzung.

Zudem sorgt dieser Stil abermals dafür, dass es nötig ist, ständige Ordnung in der Küche zu halten, da so viele Teile ständig dem Blick preisgegeben sind. Ein weiterer praktischer Nachteil ist die Beleuchtung: Normalerweise stellen die Unterseiten der Hängeschränke eine hervorragende Zone dar, um die Arbeitsfläche umfassend auszuleuchten, ohne dass arbeitende Personen sie abschatten. Ohne Schränke müssen die Leuchten höher montiert werden, was wiederum Schattenprobleme heraufbeschwören kann.

7. „Eigene Handwerksarbeit hat nur Vorteile und ist leicht machbar“

Wo niedrigste Zinsen für hohe Preise sorgen, versuchen viele, die Kosten weiter zu senken. Häufig wird deshalb dazu geraten, statt Handwerker für bestimmte Gewerke zu beauftragen, selbst zum Werkzeug zu greifen, wodurch sie nur noch die reinen Materialkosten bezahlen müssen – so zumindest der Glaube.

Ein Blick hinter die Aussage

Handwerksarbeiten selbst zu erledigen kann Geld sparen. Allerdings spart sie nicht sämtlichen Arbeitslohn ein. Schließlich muss eine realistische Rechnung beinhalten, dass die selbst zupackenden Bauherrn mit ihrer Arbeitskraft und Lebenszeit bezahlen. Weitere Nachteile:

  • Viele Bauherrn überschätzen ihr Arbeitstempo maßlos. Das kann katastrophale Bauverzögerungen verursachen, wenn nachfolgende Handwerksleistungen auf der Eigenleistung aufbauen.
  • Die Arbeit muss in der Freizeit erbracht werden, neben dem eigentlichen Beruf. Das ist enorm kräftezehrend.
  • Viele Gewerke benötigen Kenntnisse zahlloser Normen. Werden die Arbeiten nicht in Handwerkerqualität abgeliefert, kann es bei der Bauabnahme ebenso zu Problemen kommen wie bei etwaigen Garantieleistungen.

Das soll nicht heißen, dass die eine Arbeit am Haus gänzlich abzulehnen wäre. Nur sollten sich Hausbauer unbedingt auf unkritische Werke fokussieren, nur Aufgaben wählen, die keine großen Vorkenntnisse und teure Spezialwerkzeuge benötigen. Selbst dann sollte ein realistischer Zeitrahmen davon ausgehen, dass ein Laie die doppelte bis dreifache Zeit eines Handwerkers benötigt.

Tipp:Für viele Gewerke gibt es weitgehend unkritische Vor- und

Nacharbeiten. Über diese sollten Bauherrn mit den involvierten

Handwerkern sprechen.

8. „Ein Haus muss heute smart sein“

Die Haustür entriegelt, sobald sich der Hausbesitzer mit aktivierter NFC-Funktion im Smartphone nähert. Die Heizung fährt ihre Leistung herunter, sobald morgens der letzte Bewohner das Haus verlässt und regelt sie rechtzeitig hoch, damit die Räume trotzdem schön warm sind, wenn der erste wieder nachhause kommt. Das Licht wird per Sprache betätigt und Wettersensoren erkennen, wenn ein Unwetter naht, schließen dann automatisch gekippte Fenster und lassen die Rollläden herab.

Seit rund einem halben Jahrzehnt hat sich das Smart-Home von einem Novum zu etwas entwickelt, von dem viele heute behaupten, dass es ein absolutes Muss sei – besonders in Neubauten, wo die gesamte Technik während des Bauprozesses integriert werden kann. Doch stimmt auch dies bedingungslos? Muss ein Haus heute umfassend smart sein? Die Antwort lautet nein, zumindest nicht so unbegrenzt, wie es viele Technikfans und Hersteller fordern.

Ein Blick hinter die Aussage

Smarte Haustechniken machen das Leben einfacher, können die Sicherheit erhöhen und die Verbräuche senken. Allerdings ist es nach wie vor eine Tatsache, dass der gesamte Markt zum einen von einer extrem hohen Fluktuation geprägt ist und zum anderen deshalb zahlreiche Systeme parallel existieren, die nicht miteinander kompatibel sind.

Mit KNX gibt es einen maßgeblichen kabelgebundenen Standard – nur funktionieren zahlreiche Smart-Home-Anwendungen nicht über Kabel, sondern fußen auf Funkstandards, von denen es wiederum eine ganze Reihe gibt.

Hinzu kommt, dass die meisten smarten Anwendungen mehr oder weniger direkt mit dem Internet verbunden sind. Und oftmals wurde bei der Entwicklung deutlich stärker auf Features geachtet als an eine durchgängige Sicherheit – und es werden vielfach auch nicht so häufig Updates eingespielt, wie Datenschützer es fordern.

Mit Pech kann sich das „sichere“ smarte Zuhause deshalb zum Gegenteil entwickeln, können Hacker die Kontrolle übernehmen. Und wo so viele Anwendungen nebeneinander existieren, wird die für Einzelgeräte tatsächlich simple Kontrolle oft in der Praxis deutlich komplexer, als einfach einen manuellen Schalter zu betätigen.

Auch hier gilt: Smart-Homes sind nicht per se schlecht, bloß genügt es, sich auf Kernfunktionen wie beispielsweise die Heizungssteuerung zu fokussieren.

Zusammenfassung und Fazit

Jedes Haus ist so individuell wie seine Bewohner. Gerade das ist aber auch der Grund, warum viele solche Dinge, die als „Must Have“ des Hausbaus gelten, in der Praxis später bereuen. Natürlich lassen viele Fenster viel Licht ins Haus – aber auch jeden Blick, sie machen viel Reinigungsarbeit und reduzieren die Stellfläche für Schränke. Selbstverständlich stellt ein Keller einen ziemlichen Kostenfaktor dar – er erhöht aber auch die Wohnfläche eines typischen Einfamilienhauses um gut und gern ein Drittel, kostet jedoch längst nicht so viel wie ein normales Stockwerk.

Freilich muss jeder Bauherr entscheiden, welche Seite solcher Trends und Aussagen für ihn persönlich schwerer wiegt. Jedoch sollte das immer erst geschehen, wenn beide Seiten der Medaille gründlich betrachtet wurden – nur weil etwas im Hausbaukatalog grandios wirkt und viele Freunde und Nachbarn im Neubaugebiet es nutzen, heißt das noch lange nicht, dass es ein universell positiver Trend wäre, der sich bei jedem Bauherrn in der Praxis bewährt.

Fashion-Looks der 2000er: Das waren die größten Fails .
Die 2000er Jahre brachten so einiges mit sich - unter anderem richtige Mode-Fails. In dem Jahrzehnt schien sich niemand Gedanken darüber gemacht zu haben, welche Trends miteinander kombinierbar sind. In dieser Bildergalerie zeigen wir euch einige dieser Fauxpas'. Retro-Modesünden: Die Fashion-Fails der Stars zur Bildergalerie Die größten Mode-Fails der 2000erParis Hilton war das It-Girl der frühen 2000er Jahre. Das dürfte überraschend sein, wenn man bedenkt, wie die Blondine früher des Öfteren über den roten Teppich stolzierte. Wer damals wohl modisch sein wollte, kombinierte Satin-Bomberjacken mit einer Zeitungsjungenkappe Autsch!Für die meisten Mädchen, die in den Neunzigern geboren sind, ist Gwen Stefani bis heute eine echte Mode-Ikone. Rückblickend betrachtet waren ihre Outfit-Kombinationen allerdings manchmal etwas fraglich.Netzstrümpfe unter knielangen Puffshorts und ein Bikini über einem knappen Netzoberteil, dazu noch ein einzelner Armstulpen? Das ist eher ein Anblick, den wir lieber vergessen hätten, liebe Gwen. Heidi Klum mit Anthony Kiedis und Co.

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