Finanzen Mehr Schutz für Kinder vor 'Junkfood'-Werbung

10:10  12 april  2021
10:10  12 april  2021 Quelle:   finanzen.net

Verbot von Junk Food-Werbung würde dazu beitragen, die Kalorie-Einnahme der Kinder zu reduzieren

 Verbot von Junk Food-Werbung würde dazu beitragen, die Kalorie-Einnahme der Kinder zu reduzieren ©, bereitgestellt von Cover Media Die britische Regierung erwägt die Umsetzung neuer Regeln, die Junk Food-Anzeigen online verbieten, und Experten des Fettleibigkeitsgesundheitsbilings (OHA), eine Koalition von mehr als 40 Organisationen, die zusammengefügt haben, um ein Fettleibigkeit zusammenzubringen Kranke Gesundheit, haben eine Analyse durchgeführt, um den positiven Einfluss auf das Verbot auf Kinder zu zeigen.

Berlin - Kinder und Jugendliche sollen in Zukunft besser vor Werbung für ungesunde Lebensmittel geschützt werden. Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) plant dazu neue Verhaltensregeln, die am 1. Juni in Kraft treten sollen. Konkret werde die Altersgrenze über alle bereits bestehenden Regeln hinweg von 12 auf 14 Jahre erweitert, sagte ZAW-Hauptgeschäftsführer Bernd Nauen. So darf Lebensmittelwerbung für Kinder und junge Jugendliche unter 14 Jahren etwa weder direkte Aufforderungen zum Kauf noch zum Konsum enthalten.

" Werbung darf Kinder nicht dazu verleiten, sich ungesund zu ernähren", sagte Klöckner. Sie habe den Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft deshalb aufgefordert, "die Verhaltensregeln zu verschärfen". Konkret habe sie auf "Nachbesserungen bei der Altersgrenze und bei der Werbung für Die Organisation Foodwatch und der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisierten am Mittwoch, dass Kinder immer noch unzureichend vor Werbestrategien von Konzernen geschützt seien, die stark zucker-und fetthaltige Produkte, sogenanntes " Junkfood ", direkt an jüngere Zielgruppen verkaufen

Kinder und Jugendliche sollen in Zukunft besser vor Werbung für ungesunde Lebensmittel geschützt werden.

Gaurav Paswan / Shutterstock.com © Bereitgestellt von Finanzen.net Gaurav Paswan / Shutterstock.com

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) plant dazu neue Verhaltensregeln, die am 1. Juni in Kraft treten sollen. Zuletzt hatte Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) immer wieder gefordert, die Verhaltensregeln zu verschärfen.

Konkret werde die Altersgrenze über alle bereits bestehenden Regeln hinweg von 12 auf 14 Jahre erweitert, sagte ZAW-Hauptgeschäftsführer Bernd Nauen. So darf Lebensmittelwerbung für Kinder und junge Jugendliche unter 14 Jahren etwa weder direkte Aufforderungen zum Kauf noch zum Konsum enthalten.

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" Werbung darf Kinder nicht dazu verleiten, sich ungesund zu ernähren", sagte Klöckner. Sie habe den Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft deshalb aufgefordert, "die Verhaltensregeln zu verschärfen". Konkret habe sie auf "Nachbesserungen bei der Altersgrenze und bei der Werbung für Die Organisation Foodwatch und der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisierten am Mittwoch, dass Kinder immer noch unzureichend vor Werbestrategien von Konzernen geschützt seien, die stark zucker-und fetthaltige Produkte, sogenanntes " Junkfood ", direkt an jüngere Zielgruppen verkaufen

Verbraucherschützer rufen die Bundesregierung dazu auf, Kinder stärker vor Werbung für ungesunde Lebensmittel zu schützen. © Sebastian Gollnow/dpa Organisationen pochen bei Junkfood - Werbung auf mehr Schutz für Kinder . Die Organisation Foodwatch veröffentlichte dazu am Mittwoch einen Bericht mit dem Titel «Junkfluencer», in dem die Organisation die Praxis von Großkonzernen anprangert, junge Influencer zu engagieren, um im Internet für stark zucker- und fetthaltige Produkte zu werben.

"Außerdem ist nun verboten, gegenüber dieser Altersgruppe positive Ernährungseigenschaften von Lebensmitteln in der Werbung hervorzuheben, deren übermäßiger Konsum nicht empfohlen wird - ein Snack bleibt ein Snack", so Nauen. Es gehe dabei um Formulierungen wie: "unter Zusatz wertvoller Vitamine und Mineralstoffe".

Die Regeln beziehen sich nach ZAW-Angaben nach wie vor nicht nur auf klassische Werbung im TV oder Radio, sondern gelten auch in den sozialen Netzwerken. Gerade für Plattformen wie Youtube und Instagram forderten Verbraucherschützer zuletzt immer wieder strengere Regeln. "Wenn ein Influencer auf Instagram im Auftrag eines Unternehmens Lebensmittel an Unter-14-Jährige bewirbt, hat auch er diese Regeln voll und ganz zu beachten", sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Werberats, Katja Heintschel von Heinegg. Anhand von Indikatoren wie der Sprache oder des Einsatzes von Comicelementen lasse sich bestimmen, wann sich Werbung an diese Altersgruppe richte.

Lebensmittelwerbung, die an Kinder gerichtet ist, ist in Deutschland durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag zwischen den Bundesländern geregelt. Dieser wird wiederum von den Verhaltensregeln des Werberats ergänzt. Die Verhaltensregeln des Werberats werden von der umfänglich im ZAW vertretenen Werbewirtschaft beschlossen und verabschiedet.BERLIN (dpa-AFX)

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