Finanzen BMW verdient im ersten Quartal mehr als gedacht - BMW-Aktie fester

13:30  20 april  2021
13:30  20 april  2021 Quelle:   finanzen.net

Weniger Gewicht und mehr Reichweite - Ilmberger Bodykit für BMW S 1000 XR

  Weniger Gewicht und mehr Reichweite - Ilmberger Bodykit für BMW S 1000 XR Ilmberger Carbon legt für die aktuelle BMW S 1000 XR ein Bodykit aus Kohlefaser auf. Von kleinen Abdeckungen bis zum 26-Liter-Tank ist fast alles erhältlich. © Ilmberger Carbon Ilmberger Carbon aus Bayern hat der BMW S 1000 XR ein komplettes Bodykit aus Karbon zusammengestellt. Fangen wir gleich mit dem größten Teil an: 3.799 Euro kostet der Tank aus Karbon bei Ilmberger. Hoppla! Er bringt zwar gleich die beiden auch separat erhältlichen Seitenteile für je 389,90 Euro mit, es bleiben aber immer noch gut 3.000 Euro für den Tank stehen. Dafür bringt er vier Kilo Gewichtsersparnis. Immer noch nicht genug? Ok.

Ein Rekordabsatz im ersten Quartal hat dem Autobauer BMW im Tagesgeschäft einen überraschend hohen Gewinn beschert.

DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images

Nach vorläufigen Zahlen stand vor Steuern ein Profit von 3,76 Milliarden Euro und damit fast fünfmal so viel wie zum Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr, wie der DAX-Konzern am Montagabend in München mitteilte. Nach eigenen Angaben übertraf BMW damit die Erwartungen am Aktienmarkt. Die Aktie der Münchener konnte das am Dienstag aber nach den Kursgewinnen der letzten Wochen kaum anfachen.

Vor allem im wichtigsten Geschäftsteil, der Autosparte, konnte BMW angesichts der schwachen Vorjahreswerte wegen des Ausbruchs der Corona-Pandemie auftrumpfen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Automobilbau stieg im ersten Quartal von 229 Millionen im Vorjahreszeitraum auf gut 2,2 Milliarden Euro. Die operative Gewinnmarge kletterte hier von 1,3 Prozent auf 9,8 Prozent.

Sammlerstück für Japan - BMW 8er Gran Coupé Collector's Edition

  Sammlerstück für Japan - BMW 8er Gran Coupé Collector's Edition BMW legt für den asiatischen Einzelmarkt ein Sondermodell auf Basis des 840i M Sport auf, das innen und außen eigene Design-Akzente setzt. © BMW Japan Corp. Egal ob Sportler, Künstler oder Automarken: Wo auf der Welt gibt es die heißblütigsten Fans? Wer einmal in dem Land unterwegs war und erlebt hat, wie euphorisch die Menschen dort werden können, wird Japan bei der Beantwortung dieser Frage weit oben auf seine Liste setzen – wenn nicht gar an die Spitze. Deshalb ist es nur beim ersten Gedanken verwunderlich, dass dieser Markt immer wieder mit ganz besonderen automobilen Editionsmodellen beglückt wird.

Mit den Eckdaten gab BMW auch Einblick in die Finanzlage, die in der Krise arg strapaziert worden war - welche BMW aber wie die anderen Autobauer auch bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 in den Griff bekommen hatte. Aus dem Autogeschäft flossen bei BMW von Januar bis Ende März 2,5 Milliarden Euro finanzielle Mittel in die Kasse (Free Cashflow), nachdem BMW hier vor einem Jahr 2,2 Milliarden Euro Abfluss zu verzeichnen hatte.

Nach den starken vorläufigen Ergebnissen von Daimler in der vergangenen Woche seien die Zahlen von BMW keine große Überraschung mehr gewesen, hieß es von den Analysten der Bank of America. Positiv sei die vorgezogene Zahlenvorlage aber allemal. Goldman-Sachs-Experte George Galliers verwies auf einen starken finanziellen Mittelzufluss, auch der operative Gewinn in der Autosparte sei bedeutend höher ausgefallen als im Durchschnitt der Analystenschätzungen. Einige Investoren hätten aber - wie er selbst auch - mit einer zweistelligen operativen Marge im Kerngeschäft gerechnet.

50 Kilo drauf, vier Zehntel flotter - Allradantrieb xDrive für BMW M3 und M4 (2021)

  50 Kilo drauf, vier Zehntel flotter - Allradantrieb xDrive für BMW M3 und M4 (2021) BMW bietet die Sport-Modelle M3 und M4 erstmals mit Allradantrieb an. Den gibt es aber jeweils nur in der Competition-Version mit 510 PS. © BMW Der Plan ist schon länger bekannt, ab Juli 2021 stehen sie beim Händler: M3 und M4 mit Allradantrieb. Der große Bruder M5 hat es vorgemacht: Allradantrieb kann auch in einem M-Modell funktionieren – zumindest, wenn der Besitzer an seinem Fahrzeug auch eine entspanntere Seite schätzt. Eine Option für alle, die nicht bei jeder flott gefahrenen Landstraßenkurve den Teufel zum Tanz bitten möchten.

Die Autobranche insgesamt war nach dem Einbruch im ersten Quartal und vor allem im zweiten Quartal des vergangenen Jahres mit voller Kraft auf die Kostenbremse getreten. Weil teils monatelang in Europa und Nordamerika wegen Lockdown-Maßnahmen kaum Autos verkauft werden konnte, fuhren die Autobauer und Zulieferer die Werke herunter, beantragten Kurzarbeitergeld für die Mitarbeiter und legten Bestellungen bei ihren jeweiligen Lieferanten auf Eis. Zudem wurden die Investitionen vor allem in Sachanlagen deutlich gekürzt, auch bei BMW.

Diese Einsparungen hallen zum Teil noch nach, aber die Nachfrage weltweit sorgt angesichts eines knappen Angebots auch dafür, dass derzeit wenig Rabatte gegeben werden müssen, um Autos den Käufern schmackhaft zu machen. Das treibt die Preise. BMW verwies daher auch auf Preiseffekte und eine hohe Nachfrage nach Gebrauchtwagen, die zu den überraschend hohen Ergebnissen beigetragen hätten. Höhere Gebrauchtwagenpreise sorgen nicht nur für weniger Druck bei Neuwagenpreisen, sondern sind auch bei der Restwertberechnung von Leasingfahrzeugen von Vorteil für die Finanzsparte von BMW, die Leasingautos in der Bilanz stehen hat.

Shanghai-Debüt im Maybach-Style - BMW 7er Two-Tone

  Shanghai-Debüt im Maybach-Style - BMW 7er Two-Tone BMW legt für China ein neues, limitiertes Editions-Modell seiner Oberklasse-Baureihe auf. Dessen Lackierung erinnert frappierend an die Autos des ärgsten Rivalen. © BMW Group Zweifarb-Lackierungen sind in der Autowelt nichts Neues. Interessanterweise sind sie vor allem an den beiden Enden des Angebots-Spektrums zu finden: Klein- und Kompaktwagen werden gerne über farblich abgesetzte Dachpartien individualisiert, weil sich über deren Aufpreise die Marge maximieren lässt. Aus demselben Grund sind derartige Farbgebungen ebenso in der absoluten Luxusklasse verbreitet.

Die Preis- und Kosteneffekte sind der Hauptgrund dafür, weswegen die Autobauer derzeit vergleichsweise hohe Renditen einfahren. Daimler hat für Mercedes-Benz Pkw und Vans im ersten Quartal nach vorläufigen Daten einen sehr hohen Wert von 14,3 Prozent erzielt. Direkt vergleichbar ist das mit der BMW-Marge von 9,8 Prozent nicht, weil bei Mercedes-Benz die Gewinne des chinesischen Joint Ventures einberechnet werden, bei den Bayern jedoch bisher nicht.

BMW hob denn auch besonders das Geschäft in China hervor. Hier brummt vor allem das Geschäft mit teureren Premiumautos schon seit geraumer Zeit wieder, auch Mercedes und die Volkswagen-Tochter Audi profitieren davon in großem Stil.

Auch insgesamt habe man den Absatz in allen Weltregionen und mit allen Marken steigern können, hieß es von BMW. Das Unternehmen hatte seine Absatzzahlen für das erste Quartal mit einem Plus von einem Drittel auf 636 606 Fahrzeuge aller Marken bereits mitgeteilt. Bei der gewinnträchtigen Stammmarke BMW war der Zuwachs sogar noch ein wenig stärker. In China verdoppelte sich die Zahl der verkauften BMWs und Minis nahezu auf knapp 230 000 Autos.

K Street beginnt 2021 mit starken Umsatzerlöse unter Biden, New Congress

 K Street beginnt 2021 mit starken Umsatzerlöse unter Biden, New Congress Lobbyisten beginnen einen starken Start in das neue Jahr mit einem neuen Kongress und einer neuen Verwaltung, nach einem Jahr des großen Wachstumslobbyvorrichtes für Erleichterung während der Coronavirus-Pandemie.

Wegen der Größe ihres China-Geschäfts sind die deutschen Autobauer nach Expertenmeinung ohnehin robuster in der Krise als andere. Eine Analyse des Beratungsunternehmens EY hatte zuletzt ergeben, dass Daimler, Volkswagen und BMW 2020 mit einem Umsatzrückgang von 10 Prozent, einem Absatzminus von 14 Prozent und einem Rückgang beim operativen Gewinn von 26 Prozent im Durchschnitt besser abschnitten als große Hersteller anderer Nationen. Ein Grund ist, dass der Absatz in China im vergangenen Jahr weniger stark als in Westeuropa oder den USA einbrach. Fast jeder vierte Neuwagen von Volkswagen, BMW und Daimler wurde 2020 an einen chinesischen Kunden übergeben.

Detaillierte Zahlen inklusive Umsatz und Nettoergebnis will BMW am 7. Mai vorlegen. Das im DAX notierte Stammpapier der Münchener liegt zeitweise 0,57 Prozent im Plus bei 88,20 Euro. Ende Februar hatte die Aktie aber noch um die 70 Euro gekostet, Anfang November vor dem starken Börsenaufschwung dank Impfhoffnung war sie sogar nur rund 60 Euro wert gewesen und hat damit seitdem rund die Hälfte zugelegt.MÜNCHEN (dpa-AFX)

Elektro-M2 mit über 1.300 PS!? - BMW iM2 .
Zum 50.Geburtstag der M GmbH 2022 legt BMW mit dem iM2 ein elektrisches Coupé auf. Das berichtet das britische Car Magazine. © BMW / Lang Dem Bericht zufolge basiert das intern "Katharina" genannte Projekt auf der Basis des BMW M2 CS. Statt eines konventionellen Motors unter der Haube verbaut BMW beim Hardcore-Renner vier Elektromotoren – je zwei an der vorderen und hinteren Achse. Diese sollen satte 1.000 kW, umgerechnet 1.360 PS, an den Start bringen und dem M2 ermöglichen, die Nordschleife in unter sieben Minuten zu absolvieren.

usr: 1
Das ist interessant!