Finanzen Tausende AOL-Kunden wählen sich noch per Modem ins Internet ein

22:50  04 mai  2021
22:50  04 mai  2021 Quelle:   t3n.de

Apples erstes iPhone mit eigenem 5G-Modem 2023 erwartet

  Apples erstes iPhone mit eigenem 5G-Modem 2023 erwartet Apple soll in seinen iPhones ab 2023 ein eigenes 5G-Modem verbauen. Damit macht der Hersteller sich unabhängiger von Qualcomm. © Apple Apple soll in seinen iPhones ab 2023 ein eigenes 5G-Modem verbauen. Im Dezember 2020 hatte Apples Chip-Chef Johny Srouji den Start der Arbeit an einem 5G-Mobilfunkmodem angekündigt, das künftig in iPhones und auch weiteren Produkten des Konzern zum Einsatz kommen wird. Einen Termin für die ersten Produkte mit dem neuen Mobilfunkchip nannte Srouji nicht – das holt der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo, der für seine hohe Trefferquote bekannt ist, nun nach.

Im Zuge der Übernahme von AOL durch den Finanzinvestor Apollo sind auch Kundendetails bekannt geworden. So sollen einige Tausend Menschen noch den Modem-Einwahldienst nutzen.

AOL-CD-Sammlung. © rblfmr/Shutterstock AOL-CD-Sammlung.

Am Montag war bekannt geworden, dass Verizon die Internet-Urgesteine AOL und Yahoo an die Private-Equity-Firma Apollo Global Management verkauft hat – zu einem Bruchteil des einstigen Wertes. Fünf Milliarden US-Dollar erlöste Verizon – und damit immerhin die Hälfte des einstigen Kaufpreises. Ende der 1990er-Jahre waren die beiden Unternehmen zusammen einmal rund 325 Milliarden Dollar wert. Von dem einstigen Glanz ist derweil nicht mehr viel übrig, auch wenn einige Details zur aktuellen AOL-Kundenstruktur durchaus überraschen.

Apple kann von 2023

 Apple kann von 2023 von Intel's 5G Smartphone-Modem-Geschäft 2019 auf die eigenen 5G-iPhone-Modems wechseln. Die ersten Iphones von Apple mit eigenen 5G-Chips werden 2023 "frühestens" erscheinen ", schrieb er. Wenn dies als genau erweist, ist Apple auf Qualcomm, um seine Modems für mindestens ein paar Generationen von iPhones bereitzustellen.

AOL: Zahl der Kunden schrumpfte auf 1,5 Millionen

So wurde im Rahmen der Übernahme von AOL durch Apollo bekannt, dass der einstige Internetpionier noch 1,5 Millionen zahlende Kunden hat. Zum Vergleich: 2002 kam AOL weltweit auf rund 34 Millionen Kunden. Die 1,5 Millionen Abonnenten zahlen immer noch zwischen 9,99 und 14,99 Dollar pro Monat. Entsprechend verdient AOL Millionen mit den alten Abos – vorsichtigen Schätzungen nach sollen es rund 180 Millionen Dollar im Jahr sein. Allerdings geht es dabei mittlerweile um Premiumdienste wie technischen Support oder den Schutz vor Identitätsdiebstahl.

Aber: Einige Tausend AOL-Kunden sollen sich immer noch per Modem ins Internet einwählen, wie CNBC unter Berufung auf einen Firmeninsider berichtet. Das klingt vielleicht erst einmal viel. Im Vergleich zu 2015, als noch 2,1 Millionen Kunden den Modem-Einwahldienst von AOL nutzten, ist die Zahl mittlerweile aber verschwindend gering. 2013 sollen sich sogar noch zwei Prozent der US-amerikanischen Haushalte per Modem ins Internet eingewählt haben.

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Yahoo mit knapp 900 Millionen monatlichen Nutzern

Während AOL also nur noch einen Bruchteil seiner einstigen Kundenzahl verzeichnet, erfreut sich Yahoo einer anhaltenden Beliebtheit. Das Google der 1990er-Jahre hat immer noch 150 Millionen täglich aktive Nutzer. Fast 900 Millionen Nutzer schauen mindestens einmal im Monat bei Yahoo vorbei. Was Apollo mit AOL und Yahoo sowie den weiteren unter dem Dach von Verizon Media befindlichen Geschäftseinheiten vorhat, ist unklar. Beobachtern zufolge dürfte Apollo zunächst einmal in den Ausbau investieren. Auf lange Sicht könnte dann ein Verkauf einzelner Teile des Pakets erfolgen, so CNBC.

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