Finanzen Bund fördert alternative Schienenfahrzeuge

14:30  18 juni  2021
14:30  18 juni  2021 Quelle:   msn.com

Bündnis von CDU, SPD und FDP: Die grüne Angst vor der Deutschland-Koalition

  Bündnis von CDU, SPD und FDP: Die grüne Angst vor der Deutschland-Koalition In Sachsen-Anhalt könnten die Grünen an Stimmen gewinnen und trotzdem aus der Regierung fliegen. Ein Szenario mit Strahlkraft für den Bund? © Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock als Wahlkämpferin in Magdeburg. Für die Grünen in Sachsen-Anhalt könnte der Sonntagabend ein bittersüßer werden. Bei den Landtagswahlen können sie mit einem starken Ergebnis rechnen, vielleicht sogar einem historischen. Noch nie ist die Ökopartie hier auf mehr als 7,1 Prozent der Stimmen gekommen.

Die Bundesregierung will Dieselloks auf deutschen Schienen zum Auslaufmodell machen. Im Rahmen des laufenden Elektrifizierungsprogramms stellt das Verkehrsministerium dazu Fördermittel in Höhe von 227 Millionen Euro für alternative Antriebe bereit.

Die Bundesregierung will Dieselloks zum Auslaufmodell machen. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa Die Bundesregierung will Dieselloks zum Auslaufmodell machen.

Im Fokus stehen Antriebe auf Basis von Batterien und Wasserstoff, wie das Ministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Auch der Aufbau der notwendigen Lade- und Tankinfrastruktur werde unterstützt. «Um noch umweltfreundlicher unterwegs zu sein, setzen wir die Schiene weiter unter Strom – und ersetzen Dieselloks durch saubere Fahrzeuge mit Batterie und Brennstoffzelle», sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

Ziel des Elektrifizierungsprogramms ist, dass bis 2050 alle gefahrenen Zugkilometer elektrisch beziehungsweise klimaneutral zurückgelegt werden. Dafür sollen 70 Prozent des Schienennetzes mit Oberleitungen ausgerüstet werden. Derzeit sind es laut Ministerium 62 Prozent. Auf Strecken ohne Oberleitungen sollen die Züge mit alternativen Antrieben fahren. Das Verkehrsministerium habe bereits in den vergangenen Jahren mehrere Entwicklungsprojekte für alternative Antriebe bei Triebwagen gefördert, hieß es weiter.

Bund und Länder streiten um Geld: Ganztagsbetreuung für Grundschüler vorerst gescheitert .
Die Bundesregierung will einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Doch der Bundesrat legt sich quer - die Länder wollen dafür mehr Mittel. © Foto: dpa/Annette Riedl Wohin nach dem Unterricht? Grundschüler in Berlin (Symbolbild) Es sollte eines der Vorzeigeprojekte der großen Koalition sein – der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an den Grundschulen. Die zurückgetretene Familienministerin Franziska Giffey (SPD) vor allem hatte sich darum bemüht, dass zum Ende der Wahlperiode auch ihre Partei mit diesem Vorhaben punkten kann. Aber der Bundesrat macht vorerst nicht mit.

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