Finanzen Das Versprechen des Herbert Diess: „Der Preis für Mobilität wird unter das heutige Niveau fallen“

21:46  13 juli  2021
21:46  13 juli  2021 Quelle:   wiwo.de

-Ladegeräte-Vergehen auf "Durchlaufen" Justin Herbert

-Ladegeräte-Vergehen auf © von NBC Sports , Ihr Browser, unterstützt dieses Video Die Ladegeräte haben eine der besten jungen Quarterbacks in der NFL. Sie wissen es, und sie planen, es voll ausnutzen. Trainer Brandon Staley hat kürzlich Robert Mays der Athletic Football Show gesagt (via Hayley Elwood von Chargers.com), dass die Straftat um den zweiten Quartal des zweiten Jahrs drehen wird. "Ich wollte, dass unsere Beleidigung durch Justin Herbert verläuft", sagte Staley.

Für Volkswagen ist die Zukunft elektrisch, autonom – und günstig. Spätestes 2025, so ist zu hören, will VW E-Autos zu niedrigeren Kosten bauen als vergleichbare Verbrenner-Modelle. Kann das gelingen?

  Das Versprechen des Herbert Diess: „Der Preis für Mobilität wird unter das heutige Niveau fallen“ © dpa

Der Ausblick auf die Strategie des VW-Konzerns am Dienstag bot Bekanntes: Für Volkswagen ist die Zukunft elektrisch und autonom. Das gilt allerdings nicht nur nach wie vor, sondern mehr denn je.

Allein bis 2025 steckt Volkswagen die schwer vorstellbare Summe von 73 Milliarden Euro in die Entwicklung dieser Zukunftstechnologien, das ist die Hälfte aller Investitionen des Konzerns. Was die Wolfsburger an dieser Zukunft fasziniert, ist der Markt, der da heranwächst: Von 10 auf 100 Milliarden Dollar wächst nach Überzeugung von Volkswagen das Geschäft mit Mobilitätsdienstleistungen bis 2030 – aber eben nur, wenn der elektrische Antrieb und das autonome Fahren so kommen, wie geplant.

Herbert Diess: VW-Chef im Interview: „Wir würden mit einem Tempolimit sehr viel aufgeben“

  Herbert Diess: VW-Chef im Interview: „Wir würden mit einem Tempolimit sehr viel aufgeben“ Herbert Diess: VW-Chef im Interview: „Wir würden mit einem Tempolimit sehr viel aufgeben“Es ist sehr wahrscheinlich, dass nach der Bundestagswahl ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen durchgesetzt wird. Die Politik diskutiert bereits darüber. Volkswagen-Chef Herbert Diess lehnt eine Geschwindigkeitsbegrenzung grundsätzlich ab. Künftige Fahrzeuggenerationen würden immer besser und sicherer, es gebe deutlich weniger Unfälle – auch ohne Tempolimit. „Wir würden sehr viel aufgeben, wenn wir uns auf 130 Stundenkilometer beschränken würden“, sagt der VW-Chef im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Kein Megamarkt aber ohne Kunden. Sie müssen elektrisch und autonom unterwegs sein wollen, sonst geht die Rechnung nicht auf. Damit die Kunden mitziehen, muss vor allem eines stimmen: der Preis. Warum müssen Elektroautos so teuer sein, fragen sich viele Kunden. Und in der Politik beklagen viele, Elektromobilität sei bloß ein Thema für eine reiche Avantgarde von Tesla-Fahrern, dabei müsse Mobilität doch vor allem bezahlbar sein. Hier ging Volkswagen bei dem Strategietag über bekannte Positionen hinaus. VW-Chef Herbert Diess versprach: E-Autos und autonomes Fahren werden bezahlbarer sein als die heutige Verbrenner-Mobilität.

Schon heute sind E-Autos in der Gesamtkostenbetrachtung, die etwa Kaufpreis, Wertverlust, Betriebskosten oder Wartung einschließt, oft günstiger als Verbrenner-Modelle, wie der große E-Auto-Check von WirtschaftsWoche und ADAC zeigt. Der Kaufpreis für E-Boliden liegt aber bis zu 50 Prozent über der Verbrenner-Konkurrenz. Hier dürfte bald einiges in Bewegung kommen, geht es nach Diess. „Das Elektroauto wird dank Skaleneffekten und der Fortschritte in der Batterietechnologie mit der Zeit immer günstiger“, sagt er. Und: „Der Preis für Mobilität wird unter das heutige Niveau fallen.“

Eric Adams bekommt Ohr durchbohrt, nachdem er das Gießen von NYC Mayoral Primary

 Eric Adams bekommt Ohr durchbohrt, nachdem er das Gießen von NYC Mayoral Primary Weniger als ein Tag verabschiedet ist, seit der Eric-Adams der Bord-Borough-Präsident der Eric-Adams der Gewinnerin in der Demokratischen Mayoral-Primär von New York City erklärt wurde, und er sagt, er erfüllt bereits ein Kampagnenversprechen. © Twitter Eric Adams bekommt Ohr durchbohrt, nachdem der NYC Mayoral Primary am Mittwoch gewonnen hat. Der Umzug erfüllt ein Versprechen Adams sagte, er machte eine Gruppe junger Menschen, die er während der Kampagne traf.

Spätestes 2025, so ist im Konzern zu hören, will VW E-Autos zu niedrigeren Kosten bauen als vergleichbare Verbrenner-Modelle. Das sind neue Töne, beklagen sich doch die Autobauer seit Jahren, dass die Elektroautos so teuer in der Herstellung seien, dass sie – trotz hoher Preise – keine Gewinne abwerfen. Mit seiner Aussage fährt Diess nun all jenen Autobauern in die Parade, die aufgrund geringerer Skaleneffekte und technologischem Rückstand die Kosten nicht derart drücken können wie VW.

Zu den niedrigeren Produktionskosten kommen laut Diess weitere Kostenvorteile im Betrieb: „Die Energieeffizienz von E-Autos ist sehr viel größer“, sagte Diess – sprich: Sie brauchen weniger Energie, was sich in einer Welt mit strengen Klimaschutzvorgaben bei den Kosten auszahlen sollte. Und: „In vielen Regionen der Welt ist elektrische Energie schon heute günstiger als Benzin.“

Volkswagen will ein Tech-Konzern sein

  Volkswagen will ein Tech-Konzern sein Wolfsburg. Vorstandschef Herbert Diess präsentiert eine ambitionierte Strategie. Es geht um Elektroautos, autonomes Fahren und viel, viel Software. Doch bei der Umsetzung spielen ausgerechnet Diesel und Benziner eine zentrale Rolle. © Hendrik Schmidt Herbert Diess ist Vorstandschef von Volkswagen. Herbert Diess hatte Schuhe und einen dunkelblauen Anzug an. Der Österreicher will aus Volkswagen zwar einen Technologie-Konzern machen, aber die Ex­travaganz eines Elon Musk ist Diess dann doch fremd.

Die gleiche Kostenlogik wie beim Elektroantrieb sieht Volkswagen bei der anderen großen Zukunftstechnologie. „Das autonome Fahren wird mit der Zeit erschwinglicher“, sagte Diess. „Dank Software, gefahrener Kilometer und anteilig geringerer Kosten für Silizium in Computerchips wird das autonome Fahren relativ günstig. Autonomes Fahren wird zum Massenmarkt.“ Das allerdings dürfte erst ab 2030 eintreten – davor wird es nur einzelne solcher Modelle im Konzern geben, die eher im Premium-Bereich angesiedelt sind.

Ein Volkswagen-Konzern, der heute niedrigere Kosten bei den E-Autos verkündet, dürfte es morgen schwer haben, nach Kaufprämien für E-Autos zu rufen. Das weiß Herbert Diess natürlich. Offenbar kann er es sich leisten.

Diess‘ Ankündigung niedrigerer Kosten heißt nicht anderes als: Volkswagen braucht die Kaufprämien bald schon nicht mehr, das E-Auto ist auch so wettbewerbsfähig. Würde man, sagen Konzern-Vertreter hinter vorgehaltener Hand, das Steuerprivileg des Diesels abschaffen, das den Staat jährlich rund acht Milliarden Euro koste, würde der Verbrenner an Attraktivität verlieren und das E-Auto weiter gewinnen. Dann wäre es überhaupt kein Problem, wenn die staatliche Prämie für E-Autos entfalle.

Mit E-Autos könnte das Autofahren günstiger werden. Das ist doch mal ein interessantes Ergebnis des Wolfsburger Strategietags. Jetzt muss Volkswagen nur noch liefern.

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Herbert Köfer im Alter von 100 Jahren gestorben .
Berlin. Er war eine Legende des DDR-Fernsehns und Publikumsliebling über Generationen hinweg: Der Schauspieler Herbert Köfer, der auch noch hochbetagt beruflich aktiv war, ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 100 Jahren, wie seine Witwe Heike Köfer mitteilte. © Jens Kalaene Herbert Köfer und seine Frau Heike im Oktober 2019 in Berlin. Rund 80 Jahre stand der Mime mit den lustig blitzenden Augen auf der Bühne, die für ihn stets die Welt war. Den Applaus hat er immer bis zur letzten Sekunde ausgekostet, wie er einmal lächelnd gestand.

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