Finanzen Rechnungsprogramme für Selbstständige und Startups: 14 Lösungen im Überblick

18:56  28 juli  2021
18:56  28 juli  2021 Quelle:   t3n.de

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Zahlreiche Cloud-Services unterstützen Selbstständige und Startups dabei, rechtssichere Rechnungen zu stellen, Zahlungen nachzuhalten und Handarbeit beim Mahnen zu sparen. Wir haben die Rechnungsprogramme unter die Lupe genommen.

Buchhaltung in der Cloud: So bekommst du möglichst schnell und einfach die Buchhaltung in den Griff. © Africa Studio / Shutterstock Buchhaltung in der Cloud: So bekommst du möglichst schnell und einfach die Buchhaltung in den Griff.

Einige der Rechnungsprogramme lassen sich in einer Basisversion kostenlos nutzen, manche davon blenden im Gegenzug ihren Sponsoring-Hinweis auf den Dokumenten ein. Das ist wenig komfortabel und macht keinen professionellen Eindruck. Du solltest daher nach einer gewissen Zeit des Ausprobierens auf eine Bezahlvariante wechseln. Apropos ausprobieren: Anders als bei manch anderer Software- oder Cloud-Lösung wirst du erfahrungsgemäß dein Rechnungsprogramm nicht so einfach und schnell wechseln können. Denn damit ist einige Vorarbeit verbunden, etwa für das Anlegen deiner Kunden und Vorgänge.

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Auch ist es sinnvoll, den Wechsel zum Ende eines Geschäftsjahres oder Halbjahres durchzuführen, weil viele der Rechnungsprogramme weit mehr können als nur Leistungen zu addieren und geordnet auf ein PDF oder Papierdokument zu bringen. Die meisten der Tools beherrschen nicht nur die Rechnungs-Routinen, sondern ermöglichen eine mehr oder weniger komplette Buchhaltung – zumindest für alle Selbstständigen oder Startup-Betreiber, denen eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung ausreicht. Das ist praktisch, weil du auf diese Weise mit wenigen Klicks alle relevanten Daten zur Einnahmesituation deines Unternehmens sehen kannst.

Rechnungsprogramme als Cloud-Service? Kann funktionieren

Auf den ersten Blick mag sich der eine oder andere nicht wohl damit fühlen, seine Rechnungen in der Cloud zu erledigen. Doch es gibt gute Gründe für einen Cloud-Dienst. Denn dieser stellt neben einer stetigen Verfügbarkeit auch sicher, dass die hinterlegten Rechnungen GoBD-konform abgelegt werden – im Falle einer Steuerprüfung ein wichtiges Argument dem Finanzamt gegenüber (und eigentlich Pflicht für alle Unternehmen, vom Großkonzern bis zum nebenberuflichen Solopreneur). Und das Thema Datensicherheit ist dank entsprechender Verschlüsselung durch den Anbieter auch nicht schlechter zu bewerten als ein meist mäßig abgesicherter Rechner vieler Selbstständiger und Startups. Zudem bieten viele der Dienste Export- und Backup-Möglichkeiten: So kannst du deine Daten inklusive sämtlicher Auswertungen und Scans auf dem eigenen Rechner oder einem externen Datenträger (sinnvoller!) sichern.

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Sage Business Cloud: Lohnabrechnung für Mitarbeiter inklusive

Eine Small-Business-Buchhaltung in der Cloud, die weit mehr kann als nur Rechnungen zu erstellen, ist Sage Business Cloud, die lange Jahre als Sage One* bekannt war. Genau genommen sprengt die Business Cloud den Rahmen eines Rechnungsprogramms für kleine Unternehmen. Denn die Sage-Lösung übernimmt Angebotserstellung, Rechnungserstellung unter Berücksichtigung von Stundenlisten und ermittelt auch, wie viel administrative Arbeit hinzukommt, die du dem Kunden nicht abrechnen kannst. Auch sonst überzeugen die Auswertungen, die auch bei komplexeren Fällen schnell für Überblick sorgen.

Die Sage Business Cloud kann dank umfangreicher Exportfunktionen gut für die Zusammenarbeit mit externen Stellen wie einer externen Buchhaltung oder dem Steuerberater genutzt werden. Die Umsatzsteuervoranmeldung kannst du aber auch einfach via XML-Export schnell selbst ans Finanzamt übertragen. Sage bietet seine Dienste modular an, wobei die hier beschriebene Lösung, je nach Ausprägung, nach Ende des Probemonats für 8 beziehungsweise 14 Euro im Monat gebucht werden kann. Die teurere Variante überzeugt durch umfangreiche Übersicht-Dashboards, ist Multi-User-fähig und unterstützt Datev-Export und das Generieren von Lieferscheinen. Dafür, dass man mit Sage einen erfahrenen Partner ins Unternehmen holt, der wohl ausreichend Zukunftssicherheit bieten kann, ein vertretbarer Preis.

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Lexoffice: Einfacher Einstieg, umfangreich erweiterbar

Aus dem Hause Lexware, also der Haufe-Gruppe, stammt eine Abrechnungslösung für Freelancer, Startups und durchaus auch größere Unternehmen, die ähnlich umfangreich erweiterbar ist wie die Lösung von Sage. Lexoffice* in der Variante Rechnung & Finanzen kann Angebote und Rechnungen erstellen und verwalten und eignet sich zur Erfassung von Belegen und Kontakten der eigenen Kunden und Zulieferer. Dank dem bereits in der einfachsten Version enthaltenen Steuerberater-Zugang lassen sich die wirklich kritischen Dinge, die über die standardmäßige Buchhaltung und Rechnungsstellung hinausgehen, an einen Steuerberater outsourcen. Die größere Variante Buchhaltung & Berichte bietet ein Kassenbuch und den halbwegs automatisierten Abgleich mit den eigenen Bankkonten. Hier lässt sich auch die Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie eine EÜR ausgeben und die Umsatzsteuervoranmeldung vornehmen. Multi-Nutzer-fähig ist dagegen die Premium-Version des Toolpakets, die außerdem eine Lohn- und Gehaltsabrechnung beinhaltet.

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Die genannten Pakete starten bei 8,90 Euro im Monat, wobei es immer wieder vergünstigte Sonderaktionen gibt, bei denen etwa das erste Jahr rabattiert wird. Erwähnenswert für alle Unternehmer, die ihre Steuererklärung selbst erledigen wollen, ist die Importfunktion für die Steuerlösung Smartsteuer. Doch auch wer die Steuererklärung und den Jahresabschluss dem Steuerberater überlässt, kann so dank entsprechender Exportfunktionen eine tragfähige Lösung finden.

Invoiz: Eigenes Ökosystem mit Add-ons von Drittanbietern

Aus dem Hause Buhl, die ja vor allem als Hersteller der Wiso-Steuersoftware bekannt sind, kommt Invoiz, eine Buchhaltungs- und Abrechnungslösung für Kleinbetriebe, Startups und Freiberufler. Das Tool hat im vergangenen Jahr einen kompletten Relaunch hingelegt und stellt inzwischen einen eigenen kleinen App-Store zur Verfügung. Das Unternehmen beschreibt den Dienst als „allumfassendes, digitales Tool, das dem Selbstständigen in allen Belangen seines Businesses unter die Arme greift“.

Natürlich sind auch hier die üblichen Rechnungs-Workflows integriert. Neben Rechnungen, die sich aus Angeboten generieren lassen, kannst du wiederkehrende Rechnungen vornehmen, Abschlagsrechnungen vereinbaren oder Leistungen mithilfe einer Artikeldatenbank abrechnen. Weitgehend automatisiert lassen sich Mahnwesen und Zahlungsabgleich verarbeiten.

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Drei Abo-Modelle (Free, Standard und Unlimited) stehen zur Auswahl, zu denen sich neben neuen Funktionen jeweils eine bestimmte Anzahl an Extensions freischalten und aktivieren lässt. Die Preise bewegen sich zwischen 0 Euro und 39 Euro im Monat. Im Unlimited-Tarif hast du Zugriff auf die gesamte Palette der Erweiterungen, darunter Abo-Rechnungen, die Angebotsfunktion Invoiz-Impress, ein automatisches Mahnwesen und vieles mehr. Auch hier steht ein Testzeitraum zur Verfügung, bevor du dich fest bindest.

Wiso Mein Büro Web: Schnittstellen zu Amazon und Shopify

Ebenfalls von Buhl stammt die Marke Mein Büro, die mit der Web-Version inzwischen auch bei der Kernmarke Wiso eine entsprechende Lösung anbietet. Am ehesten ist die Lösung Wiso Mein Büro Web mit der Lexoffice-Familie vergleichbar. Angefangen bei 6 Euro bis hin zu 99 Euro pro Monat steht ein breites Portfolio an Funktionen zur Verfügung. Während sich die S-Version für 6 Euro an Kleinunternehmer bis 22.000 Euro Umsatz richtet, sind die übrigen Versionen für bis zu sechsstellige Umsätze gedacht. Alle Versionen ab M bieten eine digitale Kasse, Extras wie Versandanbindung, Shopanbindung und weitere Nutzer lassen sich für jeweils monatlich 6 Euro hinzubuchen.

Für welches der Produkte aus der Buhl-Welt man sich entscheidet, hängt einerseits von den Anforderungen ab, aber auch vom Bedienkonzept, das sich (ähnlich wie man das von den Steuerprogrammen kennt) dann doch etwas unterscheidet. Unterm Strich ist Wiso Mein Büro Web in einigen Punkten umfangreicher als Invoiz, anderes unterstützt es wiederum nicht. Während Invoiz etwa kein Kassenbuch für Barausgaben kennt, fehlen bei Wiso in der Web-Variante digitale Rechnungen (X-Rechnung, ZUGFerd), Wiso kann wiederum eine Überweisung direkt aus dem Rechnungsdokument heraus und bietet ein Buchungsjournal sowie einen Datev-Export. Wichtig: Nur Wiso Mein Büro kann die revisionssichere Dokumentenablage und bietet eine Volltextsuche in allen Dokumenten. Unterm Strich macht Wiso den solideren Eindruck – und wer Kassenfunktionen und POS-Lösungen sucht, wird bei Invoiz komplett ausgespart. Ein weiteres Argument für Wiso: Es gibt die Mein-Büro-Lösung auch als Non-Cloud-Lösung für die Installation.

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Billomat: Schnittstellen zu Amazon und Shopify

Bereits seit zwölf Jahren auf dem Markt ist Billomat*, eine ebenfalls umfangreichere Buchhaltungslösung, die aber vor allem im Rechnungsumfeld ihre Stärken hat und sich gut für kleinere Unternehmen und Soloselbstständige eignet. Die Lösung ermöglicht das Verfassen von rechtssicheren Angeboten und Rechnungen und unterstützt das Mahnwesen. Das ebenfalls cloud-basierte System ermöglicht die übersichtliche Ausgabe wichtiger wirtschaftlicher tagesaktueller Daten zum Unternehmen und die Übergabe der Unternehmensdaten via Datev an den Steuerberater. Der kann so komfortabel und mit wenig Reibungsverlusten mit dem Gründer zusammenarbeiten.

Für wiederkehrende Rechnungen lassen sich automatisierte Lösungen vorsehen. Geht einmal etwas schief und du musst eine Korrektur vornehmen, erledigt Billomat dies mit den rechtssicheren Stornolösungen, da Rechnungen ja bekanntermaßen nicht so einfach nachträglich angepasst werden dürfen (Stichwort GoBD). Neben einer Einnahme-Überschuss-Rechnung erstellt das System auch die Umsatzsteuervoranmeldungen, die sich per XML-Export in Elster überführen lassen. In Sachen Automatisierung nutzt Billomat die gängigen PSD2-Schnittstellen, sodass du eingehende Zahlungen auf deinem Konto deinen Rechnungen zuordnen kannst. Ein einfaches CRM-System, das Kunden und Lieferanten verwaltet, ist ebenfalls integriert (das reicht allerdings für Onlinehändler meist nicht aus, was aber auch kaum verwundert).

Dank einer API, die beispielsweise Schnittstellen zu Amazon Marketplace, Shopify, Dropbox und Google Drive bietet, lassen sich entsprechende Fremd-Tools komfortabel anbinden, sodass ein Datenaustausch möglich ist. Damit ist Billomat eine klare Empfehlung für Onlinehändler unter diesen Systemen. Preislich liegt Billomat im üblichen Rahmen: Es stehen drei Modelle für Preise zwischen 6 und 60 Euro monatlich bereit, wobei die dritte als Enterprise-Lösung fungiert.

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(Foto: Mostovyi Sergii Igorevich / Shutterstock)

Papierkram: Für Solopreneure und kleinere Unternehmen ausreichend

Eine Buchhaltungslösung mit einem umfangreichen Rechnungsmodul bietet Papierkram. Der Dienst kann Rechnungen aus Angeboten generieren, protokollierte und einem Projekt zugeordnete Stunden in den Rechnungsprozess überführen und bereits abgerechnete Ausgaben (Belege) einem bestimmten Kunden auf die Rechnung setzen. Zusätzlich kann Papierkram wiederkehrende Rechnungen erstellen und Rechnungen aus bereits bestehenden duplizieren – das ist praktisch, um beispielsweise zu sehen, wie eine bestimmte Leistung beim jeweiligen Kunden in der Vergangenheit bepreist wurde.

Hilfreich, aber eher spartanisch sind die Mahnfunktionen, gut gelöst dagegen ist die Übersicht mit den noch offenen Rechnungen, die sich nach den wichtigsten Kriterien (Kunde, Datum etc.) sortieren lassen. Dazu unterstützt Papierkram einen mehr oder weniger automatisierten Rechnungsabgleich mit dem eigenen Konto, was inzwischen dank PSD2 mit vielen Banken funktioniert. Außerdem bietet das Tool rechtssichere Rechnungen mit den entsprechenden Steuersätzen für Unternehmen, die Auslandskunden beliefern oder für diese Leistungen erbringen. Rechnungspositionen lassen sich übersichtlich gruppieren und verschieben sowie mit entsprechenden erklärenden Details versehen. Neben einer kostenlosen Version mit stark eingeschränktem Funktionsumfang und einem Hinweis auf den Rechnungen gibt es unterschiedliche Tarifmodelle mit Preisen zwischen 8 und 40 Euro monatlich bei jährlicher Abrechnung. Nach und nach verbessert werden die Mobil-App-Funktionen, wobei hier noch Luft nach oben ist.

Goodlance: Freelancer-Rechnungslösung mit Zahlungsprognose

Die Buchhaltungs-Cloud mit Rechnungsfunktionen Goodlance wendet sich an Freelancer und punktet hier vor allem durch ihre Einfachheit und den niederschwelligen Ansatz, was das Finanz-Know-how betrifft. Rechnungen lassen sich, sofern alle Arbeiten protokolliert werden, einfach aus den bestehenden Daten zusammenführen und Angebote können mit wenigen Klicks in Rechnungen umgewandelt werden. Anhand vergangener Vorgänge lässt sich prognostizieren, bis wann der Kunde seine Rechnung bezahlen wird. Für internationale Auftraggeber lässt sich Goodlance in mehr als 100 Währungen nutzen – eine gute Grundlage also auch für digitale Nomaden oder Unternehmer mit Auslandsgeschäft.

Das Tarifmodell von Goodlance ist sehr einfach: Neben der abgespeckten Gratis-Version, die nur einen vergleichsweise kleinen Funktionsumfang bietet, steht eine Premium-Version für 9,99 Euro monatlich zur Verfügung, die auch monatlich gekündigt werden kann. Neu ist in der kostenpflichtigen Version die Verfügbarkeitsplanung, die ein kleines Kanban-Board sowie eine Finanzplanung ermöglicht. Die eigene Auslastung sowie die geleisteten Stunden lassen sich so im Blick behalten.

Zervant: Bereit für elektronische Rechnungsverarbeitung

Ein Tool, das den Fokus tatsächlich auf die Rechnungsverarbeitung und -erstellung legt, ist Zervant. Zervant unterstützt neben klassischen per E-Mail oder Post versandten Rechnungen auch E-Rechnungen, die automatisiert in Rechnungsprozesse einfließen können. Das ist vor allem für Großkunden und Unternehmen im öffentlichen Sektor sinnvoll, damit du schneller dein Geld bekommst. Dabei unterstützt das Tool auch die allgemein üblichen Rechnungsversandmodalitäten, kann Angebote und Zeiterfassungsfunktionen nutzen und kommt mit den gängigen Zahlungsdienstleistern außerhalb des in Deutschland üblichen Überweisungsprozesses zurecht. Das Erstellen von Online-Rechnungen erleichtert der Webdienst mit Rechnungsvorlagen in mehreren Sprachen. Außerdem werden mehr als 200 Fremdwährungen sowie lokale Adress- und Zahlenformate unterstützt. Verschiedene Apps erweitern den Funktionsumfang um mobile Anwendungen, Analyse- und Berichtsfunktionen, Übergabe an den Steuerberater und eine Reisekostenverwaltung.

Während die kostenlose Version nur zehn Kunden und keine E-Rechnungen unterstützt, kommen die kostenpflichtigen Varianten für Preise zwischen 8 und 36 Euro im Monat mit größerem Funktionsumfang und ab der 15-Euro-Version auch unbegrenzter Kundenzahl. Hier werden dann auch Zeiterfassung und Teilzahlungen angeboten und unterstützt. Positiv: Schon ab dem kleinsten Modell ist die Erstellung von X-Rechnungen und ZUGFerd-Rechnungen möglich.

Easybill: Fokus auf dem Onlinehandel

Im Mittelpunkt steht bei Easybill das Erstellen von Online-Rechnungen, auch wenn Projektverwaltung und Zeiterfassung auch hier ebenso wie einfache Produkt- und Kundenverzeichnissemit drin sind. Wer seine Post nicht selbst einwerfen möchte, kann auch den Versand bei Easybill in Auftrag geben. Für Händler auf Amazon und Ebay bietet der Webdienst darüber hinaus einfache Importfunktionen. Sie automatisieren das Erstellen der Rechnungen und beschleunigen damit zeitintensive Arbeitsprozesse. Rechnungen lassen sich flexibel gestalten, wobei auch individuellere Vorlagen als bei manch anderem Tool möglich sind. Das Schreiben von Mahnungen und Zahlungserinnerungen lässt sich ebenfalls via Easybill lösen, nachdem du automatisiert dein Bankkonto abgefragt hast. Auch Stornorechnungen und Gutschriften sind problemlos möglich.

Easybill ist in drei Versionen zwischen 9 und 39 Euro erhältlich. Onlinehändler, die mehr als 5.000 Verkäufe abwickeln, zahlen allerdings zwischen 49 und 99 Euro im Monat, was bei dem dann anfallenden Umsatz durchaus realistisch klingt. Eine Gratis-Test-Variante lässt sich für eine Woche freischalten.

Fastbill: Automatisierungsmöglichkeiten für viele Abläufe im Rechnungswesen

Fastbill* ist ein weiteres System, das den Fokus der Buchhaltung auf das Rechnungswesen legt. Zahlreiche Importfunktionen und eine REST-API bieten breitgefächerte Anbindungsmöglichkeiten auch an E-Commerce-Systeme. Rechnungen, die mit Fastbill versandt werden, können mit einer Online-Zahlungsfunktion versehen werden: So können Kunden ihre Rechnung gleich per Paypal, Sofortüberweisung, Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen. Mithilfe von „Fastbill Automatic“ lässt sich eine automatisierte Abwicklung von Abo-Rechnungen und wiederkehrenden Zahlungen ermöglichen.

Die Preise schwanken zwischen 8,99 Euro und 53 Euro im Monat. Für einen Großteil der Nutzer dürfte die günstigste Version ausreichen, denn anders als bei vielen Mitbewerbern ist hier schon eine unbegrenzte Kunden- und Beleganzahl inbegriffen. Lediglich die DATEV-Exportfunktionen erfordern eine knapp 27 Euro teure Pro-Version. Beim Jahresabo gibt es zwei Monate geschenkt, rechnerisch sind das also zwölf Monate zum Preis von zehn.

(Foto: create jobs 51 / Shutterstock)

Sevdesk: Automatisiertes Mahnwesen inklusive

Ebenfalls weit mehr als ein reines Rechnungsprogramm und einer der bekanntesten Vertreter dieser Zunft ist Sevdesk*. Der Cloud-Service kann mit wenigen Klicks Rechnungen aus Angeboten zusammenfassen oder diese auch GoBD-konform archivieren. Rechnungen lassen sich per Post oder als PDF via E-Mail versenden und zudem durch Sevdesk direkt an den Rechnungsempfänger zustellen lassen. Mithilfe eines Links lässt sich eine spezielle vorausgefüllte Bezahlseite in die Rechnung einfügen, mit der der Kunde das Begleichen noch einfacher vornehmen kann – ein Feature, das vor allem für B2C interessant sein dürfte.

Übersichtlich gelöst ist auch der Überblick über die noch offenen Rechnungen. Du kannst so schnell sehen und entscheiden, bei welchem Kunden du wann wie nachfassen solltest. Mahnungen lassen sich auch automatisiert erzeugen und mit einem Knopfdruck versenden.

Die reine Rechnungsvariante von Sevdesk kostet 7,90 Euro im Monat, für die vollwertige Buchhaltung werden 15,90 Euro monatlich fällig. Benötigst du als E-Commerce-Anbieter eine vollwertige Warenwirtschaft, kostet dich das 43 Euro monatlich. Dabei handelt es sich um die Jahrespreise auf den Monat gerechnet – zahlst du monatlich, wird’s geringfügig teurer, bindest du dich gleich für zwei Jahre, wird’s dagegen etwas billiger. Aktuell ist schon seit längerer Zeit das erste halbe Jahr kostenlos zu haben.

Salesking: Workflow-orientierte Rechnungsprozesse mit Erweiterungsmöglichkeiten

Streng Workflow-orientiert gibt sich Salesking. Auch diese Buchhaltungs-Cloud kann im Buchhaltungsumfeld mehr als nur Rechnungen: Es lassen sich auch Projektkonten und Verbrauchskonten definieren, sodass der Gewerbetreibende relevante Informationen für das interne Controlling erhält. Implementiert ist außerdem ein (rudimentäres) CRM-System, das es ermöglicht, jeden Kontakt mit einem Dienstleister oder Kunden kurz zu dokumentieren und mit entsprechenden Einträgen zu versehen.

Auf Basis einer entsprechenden API lassen sich externe Dienste anbinden oder die Daten durch andere Services weiterverarbeiten. Mit allerlei Exportmöglichkeiten bietet Salesking darüber hinaus eine einfache Integration in die unternehmensinterne Buchhaltung. Zu den erweiterten Möglichkeiten zählt außerdem eine Produktverwaltung.

Salesking ist in drei Preisklassen erhältlich: „Silver“ kostet 12 Euro, „Gold“ 24 Euro und „Platinum“ 36 Euro pro Monat. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der einfachen Verwaltung mehrerer Nutzer durch die Einführung von Rollen und Rechten ab „Gold“ und Optionen für mehrere Sprachen sowie Währungen ab „Platinum“. Die dritte Preisklasse bietet außerdem direkten Telefon-Support. Neue Nutzer können Salesking 30 Tage lang kostenlos testen.

Debitoor: Schwerpunkt auf Rechnungsstellung, dahinter steckt aber mehr

Einerseits konzentriert sich Debitoor ganz auf die Rechnungserstellung, inklusive aller notwendigen Funktionen. In kleinerem Umfang lassen sich jedoch auch Projekte und Kunden verwalten. Ein Vorteil des Anbieters ist die Internationalität: Debitoor ist in über 20 Ländern und sieben Sprachen verfügbar. Bemerkenswert ist, dass gerade im Bereich der Rechnungsstellung ein Großteil der Funktionen bereits in der Vier-Euro-günstigen XS-Version enthalten ist. Lediglich Angebote und Lieferscheine kommen hier nicht vor, wohl aber wiederkehrende Rechnungen, das Mahnwesen sowie Gutschriften und unterschiedliche Währungen.

Recht granular ist die Versionierung – insgesamt stehen vier Versionspakete zur Verfügung, die zwischen 4 und 24 Euro im Monat kosten. Neben einer API für die Anbindung externer Systeme bietet Debitoor auch verschiedene Erweiterungen als Apps an: eine mobile Belegerfassung, die komplette Lösung als native iOS- oder Android-App sowie eine Lösung, um Kunden die erhaltenen Rechnungen auch gleich online begleichen zu lassen. Berücksichtigen sollten Kunden, dass sie die Funktionen zur Buchhaltung zwar größtenteils bereits in der S-Version bekommen, die Umsatzsteuervoranmeldung aber beispielsweise der M-Version vorbehalten ist.

Collmex: Grafisch etwas oldschool; funktional, aber brauchbar

Als kaufmännische Komplettlösung präsentiert sich Collmex. Auch wenn die Lösung etwas weniger zeitgemäß in ihrer grafischen Ansicht anmutet, sollte man sich das Paket dennoch anschauen. Denn neben dem Erstellen von Online-Rechnungen können Nutzer über den Webdienst auch die komplette Buchhaltung abwickeln. Je nach Einsatzgebiet werden dafür entsprechende Funktionen hinzugebucht – abhängig vom Bedarf einzeln oder als Komplettpaket. Das Komplettpaket enthält E-Commerce-Komponenten: Ebay- und Amazon-Anbindung genauso wie entweder einen integrierten Onlineshop oder eine Anbindung an gängige Systeme wie XT-Commerce oder Magento. Eine spezielle Variante für Vereine existiert auch noch.

Wer nur Rechnungen erstellen will, kann zwischen drei Preisklassen wählen: der kostenlosen „Free“-Version, „Basic“ für 5,95 Euro pro Monat und „Plus“ für 8,95 Euro pro Monat. Die Komplettpakete beginnen preislich bei 11,95 Euro und steigen bis auf 34,95 Euro im Monat. Sie bieten dann allerdings die gesamte Buchhaltung inklusive periodischer Rechnungen und Sammelrechnungen, sodass sich das für mittelständische Unternehmen mit mehr Buchhaltungsaufwand durchaus lohnen kann.

Tipp: Wenn Du mehr über die Buchhaltungsfunktionalitäten einiger der hier genannten Rechnungs-Tools wissen willst, kannst du hier weiterlesen.

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