Finanzen China-Aktien: Kein kalkulierbares Risiko

16:07  29 juli  2021
16:07  29 juli  2021 Quelle:   wiwo.de

Das erwartet Goldman Sachs für das zweite Halbjahr 2021

  Das erwartet Goldman Sachs für das zweite Halbjahr 2021 Für die Aktienmärkte verlief die erste Jahreshälfte 2021 bereits äußerst erfolgreich. Doch wird sich der positive Trend auch im zweiten Halbjahr fortsetzen? Diese Tipps hat Goldman Sachs für Anleger parat. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images • Erstes Halbjahr 2021 erfolgreich für Aktien• Goldman Sachs sieht Stagnation in H2• Umschichtung für zweites Halbjahr empfohlenIm ersten Halbjahr 2021 konnten sich viele Anleger bereits über eine ordentliche Rendite freuen.

Die chinesische Börse knickt ein, weil Investoren eine wichtige Regel nicht beachtet haben, sondern nur auf Aktienkennzahlen schauten.

Hier der Apfel, dort die Birne. Hier die seit dem 19. Jahrhundert gewachsene Börse mit transparenten Regeln und einklagbaren Rechten, dort ein Aktienmarkt, gefangen in einem Regime, das seine Macht im Spagat zwischen Markt und Diktatur absichern will.

Die Rede ist von der Börse in New York und der in Shanghai. Nur allzu gerne haben in den vergangenen Jahren viele Anlagestrategen für China getrommelt. Der größte Konsummarkt der Welt? Klar, China. Techriesen wie Tencent oder Alibaba gehörten deshalb in jedes Portfolio, zumal sie ja, gemessen an den üblichen Aktienkennziffern, deutlich günstiger sind als ihre US-Pendants, günstiger als Amazon etwa.

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Dieser Tage zeigt sich, wie nachlässig und oberflächlich Investoren vorgegangen sind. Nachdem Peking wieder einmal in den Markt eingreift, rutschen die Kurse dramatisch. Indizes auf chinesische Techaktien liegen fast 40 Prozent im Minus seit ihrem Hoch.


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Getroffen sind Anleger, denen eingetrichtert wurde, ihr Depot breit zu diversifizieren. Das hilft der Fondsindustrie, aber nicht immer der Rendite. Anleger, die sich Chinaaktien anteilig zur Wirtschaftsleistung des Landes ins Depot packen, erhöhen vor allem ihr Risiko. Wer politische Einflussnahme ins Kalkül zieht, kauft in China lieber nicht so groß ein.

Mehr zum Thema: Nach Alibaba und Didi nehmen Pekings Regulatoren immer neue Ziele ins Visier. An der Börse erleben die Firmen ein wahres Blutbad.

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