Finanzen Anlagetipps: Robuste Rendite mit Dividenden-Aktien

17:20  31 juli  2021
17:20  31 juli  2021 Quelle:   wiwo.de

Warum Schwellenländeraktien der Geheimtipp am Markt sein könnten

  Warum Schwellenländeraktien der Geheimtipp am Markt sein könnten Noch immer deutlich unterrepräsentiert in vielen Portfolios, bieten Aktien aus Schwellenländern die Chance auf satte Renditen. Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten. © Bereitgestellt von Finanzen.net YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images • Schwellenländeraktien gewinnen wieder an Beliebtheit • Hohe Wachstumsraten zu erwarten • Asien im Fokus von Banken und Fondsgesellschaften Aktien aus Schwellenländern waren lange Zeit nicht sonderlich beliebt, ihre Renditen hinken jenen der globalen Indizes hinterher. Mittlerweile ist diese Anlageklasse aber durchaus attraktiv.

Erfolgreiche Geldanlage ist eine Mischung aus hohen Renditen und Sicherheit. Mit den richtigen Dividenden-Aktien können sich Anleger Stabilität ins Depot legen. Diese fünf Titel gehören zu unseren Favoriten.

Konservatives Sparen war selten verlustreicher. Statt für Guthaben auf klassischen Konten Zinsen springen zu lassen, verlangen immer mehr Banken für die Verwahrung größerer Beträge Gebühren. Mit der Inflation kehrt außerdem das Schreckgespenst eingefleischter Sparer zurück: Die Inflationsrate liegt dem statistischen Bundesamt zufolge aktuell bei 3,8 Prozent, gemessen an den Verbraucherpreisen des Vorjahres. Im Vergleich zum Juni hat sich die Kaufkraft damit um 0,9 Prozent verringert. Inflations- und Zinsbedingte Verluste treiben Sparer in riskantere Anlageklassen. Doch auch bei risikoarmen Anleihen ist aktuell wegen des Niedrigzins-Umfelds wenig zu holen.

Coronakrise: EZB hebt Dividendenbeschränkungen für Banken auf

  Coronakrise: EZB hebt Dividendenbeschränkungen für Banken auf Europäische Großbanken können bald wieder höhere Ausschüttungen vornehmen und Aktien zurückkaufen. Die Finanzaufsicht mahnt jedoch weiter zu Zurückhaltung. © dpa Die EZB-Bankenaufseher haben auf die 113 größten Institute der Euro-Zone einen direkten Zugriff. Europäische Banken dürfen ab Oktober wieder in größerem Umfang Geld an ihre Aktionäre ausschütten. Die von der Finanzaufsicht erlassenen Dividendenbeschränkungen werden Ende September auslaufen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitagabend mitteilte.

Die aktuell aussichtsreichste Möglichkeit, Geld gewinnbringend anzulegen, bieten Aktien. Allerdings steigt mit den Chancen auch das Risiko. Besonders unerfahrene Anleger sollten darauf achten, sich eine möglichst breite Streuung ins Depot zu legen. So können sie Klumpenrisiken vermeiden, die bei Problemen in einer bestimmten Branche oder Region, wie etwa aktuell in China, das gesamte Portfolio mitreißen. Am einfachsten geht das Mittels ETF – dennoch können ausgewählte Einzelaktien die persönliche Anlage-Performance verbessern.

Interessant für Sparer sind Aktien von Unternehmen, die gute Dividenden zahlen. Dabei beteiligen die Konzerne ihre Aktionäre sozusagen mit kleinen Auszahlungen am Gewinn. Doch nicht jede Ausschüttung an Anleger ist sinnvoll. Dax-Mitglied Bayer zahlte für das vergangene Geschäftsjahr etwa eine Dividende von zwei Euro je Aktie, insgesamt kostete das den Chemie- und Pharmakonzern fast zwei Milliarden Euro. Wegen des Monsanto-Debakels ist das Eigenkapital des Konzerns 2020 jedoch um 35 Prozent zusammengeschmolzen, der freie Cashflow auf ein knappes Drittel eingebrochen. Damit ließ sich die Dividende nicht aus den freien Mittelzuflüssen bezahlen. Ein hoher Preis, um Anleger zufriedenzustellen – in der Regel wird nur gezahlt, wenn es auch wirklich gut läuft.

Corporate Australia tippte, um "Dividenden Bonanza" trotz der Angst vor Befürchtungen zu liefern. Bei der bevorstehenden Ergebnisrunde drohten trotz der Covid-19-Sperren, die die wirtschaftliche Erholung entgleisen.

 Corporate Australia tippte, um Gewinnsaison Inoffiziell in Australien in Australien mit Halbjahresergebnissen aus diversifizierten Ressourcen Behemoth Rio Tinto und Anleger sagen, ein wichtiges Thema wird von den Bergwerken, die von den -Surging-Eisenerz-Preisen profitiert haben.

Viele Dividenden-Stars verglühen

Das dachte sich offenbar auch das neue Management des US-Telekommunikationskonzerns ATAMPERSANDT, der mit einer satten Dividendenrendite von zuletzt 7,94 Prozent hohes Ansehen bei ausschüttungsorientierten Investoren genoss. Operativ strauchelte der US-Riese aber in den vergangenen Jahren. Denn der Netzanbieter stieg in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Übernahmen in die Filmproduktion ein, was sich im Rückblick als teurer Fehler erwies.

Seit einem Jahr sitzt nun John Stankey bei ATAMPERSANDT im Chefsessel und dreht einen verunglückten Deal nach dem anderen zurück, trennt sich etwa von Warner Media nur drei Jahre nach dem Kauf und fusioniert die Sparte mit dem US-Streaminganbieter Discovery. Noch bleibt der Kommunikationsriese an dem abgespalteten Unternehmen beteiligt, perspektivisch könnte der Komplettverkauf folgen. In der Bilanz klaffen unter anderem durch diese Übernahme hohe Defizite: Mit 142 Milliarden Euro gehört ATAMPERSANDT zu den höchstverschuldetsten US-Konzernen. Zudem läuft in den USA läuft derzeit ein harter Wettstreit um Marktanteile zwischen ATAMPERSANDT, T-Mobile und Verizon.

Vonovia-Aktie fällt: Übernahme der Deutsche Wohnen gescheitert - wachsender Einfluss von Fonds erschwert Übernahmen

  Vonovia-Aktie fällt: Übernahme der Deutsche Wohnen gescheitert - wachsender Einfluss von Fonds erschwert Übernahmen Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia ist bei der geplanten Übernahme des Branchenzweiten Deutsche Wohnen erneut gescheitert. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Das Bochumer Unternehmen Vonovia sicherte sich nach Mitteilung vom Montag weniger als die nötigen 50 Prozent der Deutsche Wohnen-Anteile. Bereits am Freitag hatte Vonovia bekanntgegeben, dass die Mindestannahmeschwelle voraussichtlich nicht erreicht wird. Vonovia konnte sich nur 47,62 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen sichern.


Video: Aktie im Fokus: Absatzprognose belastet Daimler (dpa afx)

All das führte dazu, dass die Gewinnausschüttungen für das laufende Geschäftsjahr eingedampft wurden. Ab 2022 will ATAMPERSANDT die Dividende fast halbieren. Während bei ATAMPERSANDT Managementfehler den Ausschlag gaben, sorgte die Coronakrise bei vielen weiteren Konzernen für Dividendenkürzungen, einige brachen gar mit der Tradition und ließen sie ausfallen. Das widerspricht dem Anlageziel, das mit solchen Aktien verfolgt wird.

Krisensichere Geschäftsmodelle, solide Bilanzen und stabile Aussichten sind deshalb für Dividenden-Aktien essenziell. In unserer Serie stellen wir fünf Favoriten vor, die zuverlässig zahlen und mit einem robusten Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten Stabilitätsanker fürs Depot sein können.

Unsere Dividenden-Favoriten fürs Depot

Denn ganz gleich, welche Krise die Märkte erschüttert: Geraucht wird immer. Und ohne Mobilfunknetz steht unsere vernetze Welt still. Mit unseren Aktien-Empfehlungen können Anleger davon profitieren. Ein anderer Dividenden-Facorit zahlt bereits seit 50 Jahren zuverlässig. Ob Ölkrise, Dotcomblase, Finanz- oder Coronakrise – die Dividende floss zuverlässig.

QIX Dividenden Europa: Vonovia will Deutsche Wohnen-Übernahme nach Scheitern nicht aufgeben

  QIX Dividenden Europa: Vonovia will Deutsche Wohnen-Übernahme nach Scheitern nicht aufgeben Nach dem schwächeren Wochenstart geht es am Mittwoch angesichts weiterer Verluste am Aktienmarkt in China beim QIX Dividenden Europa Index weiter abwärts. Somit liegt der Index am Nachmittag leicht im Minus bei 13.150 Punkten. © Bereitgestellt von Finanzen.net Andrew Burton/Getty Images Wohnungsgesellschaften Vonovia und Deutsche Wohnen bestätigen ihre laufenden Fusionspläne, die jetzt allerdings teurer werden dürften. UPM spürt als Papierzulieferer weltweiten Konjunkturaufschwung und erwartet in diesem Jahr wieder Wachstum und höhere Gewinne.

Krisensicher sind auch die Einnahmen mit lebensnotwendigen Medikamenten – unsere Empfehlung bietet Chancen auf gesunde Renditen im Pharmasektor. Ein in der Serie empfohlener Konzern musste seine Dividende zuletzt zwar kürzen, wurde an der Börse aber über Gebühr abgestraft und kompensiert die niedrigere, aber weiterhin üppige Dividende mit Aussichten auf Kursgewinne – und die Gewinnausschüttung dürfte bald wieder steigen.

Die anderen Teile unserer Serie für Langfristanleger:

  • Teil 1: Geraucht wird immer
  • Teil 2: Gesunde Rendite im Pharmasektor
  • Teil 3: Hier wurde die Dividende zuletzt vor 50 Jahren gekürzt
  • Teil 4: Geschmierte Gewinne und zuverlässige Rendite
  • Teil 5: Gewinne auf Anruf

Mehr zum Thema: Weil die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik bestehen bleibt, ist die jüngste Wirtschaftsabschwächung für die Aktienmärkte kein Nachteil. Zu weit dürfen die Geschäfte der Unternehmen jetzt allerdings nicht abkippen.

Google, Netflix, Tesla & Co: So schneiden die US-Tech-Riesen in der aktuellen Bilanzsaison ab .
In jedem Quartal aufs Neue hält die Bilanzsaison die Börsen in Atem. Besonders ins Augenmerk rücken die US-Tech-Giganten wie Apple, Facebook, Amazon, Google und Co. © Bereitgestellt von Finanzen.net YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images Die US-Schwergewichte unter den Technologie-Firmen werden am Markt besonders unter die Lupe genommen. So hat sich die anhaltende Corona-Krise auf die einzelnen Bilanzen ausgewirkt:Bereits erfolgte Bilanzen20. Juli 2021: Netflix macht mehr Umsatz und Gewinn. Zur Nachricht22. Juli 2021: Snapchat-Mutter Snap verringert Verlust. Zur Nachricht22.

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