Finanzen Schutz vor Inflation: Zu diesen Strategien rät Börsenlegende Warren Buffett

03:50  01 august  2021
03:50  01 august  2021 Quelle:   finanzen.net

Aufruf der US-Inflation 'Temporation', 'Bidingen drückt mehr Ausgaben

 Aufruf der US-Inflation 'Temporation', 'Bidingen drückt mehr Ausgaben Präsident Joe Bidingen am Montag verpflichtet, die Besorgnis über spiralige Preise zu stecken, die die US-wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen, und der aktuelle Inflationsanstieg ist "temporär" und nicht lange tiges Problem.

Starinvestor Warren Buffett hatte in seiner Karriere schon oftmals ein Händchen für vielversprechende Investments. Anhand einiger seiner Zitate lassen sich Tipps für Anleger ableiten. • Warnung vor Leichtsinnigkeit und mangelnder Recherche • Erfolgreiches Unternehmen - erfolgreicher Aktienkurs • Buffett rät zu langfristigen Investitionen. Warren Buffet gilt als Investment-Legende und ist einer der reichsten Menschen der Welt. Laut Stephanie Loiacono vom Finanzportal Investopedia nehmen einige Aussagen des Börsengurus aber sogar philosophische Züge an. Anhand von Zitaten, die auf den

Investoren wie Warren Buffett haben Aktien gekauft, während sie in früheren Baissephasen billig waren, und haben dann hohe Renditen erzielt. Daher könnte jetzt der richtige Zeitpunkt sein, um eine breite Palette von Aktien zu kaufen und sie langfristig zu halten. Niedrige Zinssätze können zwar dazu beitragen, die Wirtschaft in einer schwierigen Zeit zu stützen, aber das wird wahrscheinlich bedeuten, dass die Barrenditen unter der Inflation liegen. Diese Situation könnte sich mittelfristig fortsetzen, da die politischen Entscheidungsträger eine vorsichtige Haltung gegenüber einer künftigen

Nach wie vor belastet die Furcht vor Inflation die Märkte und verunsichert Anleger. Wie sich Investoren nun auf positionieren sollten, um sich gegen die Gefahr der Geldentwertung zu schützen, rät Börsenlegende Warren Buffett.

Thomas Lohnes/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Thomas Lohnes/Getty Images

• Buffett warnt vor steigenden Preisen

• Kompetenzen aneignen und "wunderbare" Unternehmen finden

• Indexfonds als Schutz vor Totalverlust

Inflationssorgen halten Märkte in Atem

Inflationssorgen halten den Aktienmarkt wieder einmal fest im Griff. So stiegen die Verbraucherpreise in den letzten Monaten schnell an, sehr zum Leidwesen zahlreicher Anleger. Denn nicht nur gelten Staatsanleihen bei steigenden Preisen als attraktivere Assets, auch entzieht eine steigende Inflation vielen Tech-Werten, die im Zuge der Erholungsphase nach dem Corona-Crash im März 2020 zulegen konnten, die Bewertungsgrundlage. Des Weiteren befürchten Marktteilnehmer, dass die US-Notenbank Fed von ihrer extrem lockeren Geldpolitik abweichen wird, sollte sich die Inflationsspirale weiter zuspitzen. Wie die Währungshüter nach ihrer letzten Sitzung bekannt gaben, sei dies zunächst nicht geplant. So wolle man den Leitzins weiterhin zwischen null und 0,25 Prozent halten. Mit der jüngsten Fed-Entscheidung habe sich am Markt jedoch nichts geändert, gab Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zu verstehen. Nun sei stattdessen wieder "business as usual" der Fall - und die Anleger sind nach wie vor verunsichert.

EZB tastet Leitzinsen nicht an - Anpassungen der Forward Guidance

  EZB tastet Leitzinsen nicht an - Anpassungen der Forward Guidance Die Europäische Zentralbank hat nach ihrer jüngsten Sitzung über die aktuelle Geldpolitik informiert. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat seine Leitzinsen wie erwartet unverändert gelassen und auch das Gesamtvolumen des Pandemiekaufprogramms PEPP bestätigt. Wie das Gremium nach zweitägigen Beratungen mitteilte, wird aber die Forward Guidance für die Leitzinsen geändert, was auch Auswirkungen für die mögliche Dauer der Anleihekäufe unter dem APP-Programm hat.

Warren Buffett ist mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) einerseits diversifiziert unterwegs, was die Anzahl der Beteiligungen angeht. Allerdings zuletzt auch immer mehr konzentriert investiert. Das hängt auch damit zusammen, wie chancenorientiert das Orakel von Omaha investiert. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Jetzt ist möglicherweise der Zeitpunkt da, um über Diversifikation nachzudenken.

Das Orakel von Omaha hat in der Aktionärsversammlung und der anschließenden Fragestunde klar zum Ausdruck gebracht, dass er nicht weiß, was in nächster Zeit in Bezug auf den Coronavirus geschehen wird. Auch wenn Buffett nicht der Angst erliegt, so schien er doch eher Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien , konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw.

Buffett warnt: "Die Kosten steigen und steigen und steigen"

Auch Börsenlegende Warren Buffett warnte bereits im Mai bei der Jahreshauptversammlung seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway vor einer zügigen Geldentwertung. "Wir erleben eine sehr starke Inflation", so das "Orakel von Omaha" laut Business Insider. "Die Kosten steigen und steigen und steigen." So habe der CEO nicht nur einen Preisanstieg bei den Zulieferern seines Unternehmens vernommen, auch Berkshire Hathaway selbst habe reagieren müssen und die Preise angezogen. Auch mutmaßte er auf der Versammlung, dass die extrem lockere Geldpolitik - den Inflationssorgen zum Trotz - "in großem Stil" weitergeführt werde, womit er zuletzt Recht behalten sollte.

Warren-Backed-Änderungsantrag Um Pentagon Recusal-Zeitraum zu erweitern, wurde der Verteidigungsrechnung hinzugefügt

 Warren-Backed-Änderungsantrag Um Pentagon Recusal-Zeitraum zu erweitern, wurde der Verteidigungsrechnung hinzugefügt © Greg Nash Sen. Elizabeth Warren (D-Messe.) Das Gesetz erfordert jetzt, dass Pentagon-Beamte sich von den Entscheidungen, die ehemalige Arbeitgeber für zwei Jahre lang beteiligen, wiederverkenntnen. Aber Sen. Elizabeth Warren (D-Messe) kündigte am Freitag an, in dem der Ausschuss des Senate des Senats des Senats, der ihren Änderungsantrag stimmte, der Recusalperiode während seiner geschlossenen Rücksichtnahme des National Defence Authorization Act (NDAA) Anfang dieser Woche zustimmte.

Der milliardenschwere Investor Warren Buffett ist sich sicher, dass die US-Wirtschaft die Coronavirus-Krise überleben wird, denn “nichts kann Amerika grundsätzlich stoppen”. In seiner jährlichen Aktionärsversammlung, die aufgrund der COVID-19-Beschränkungen online übertragen wurde, äußerte sich das berühmte “ Orakel von Omaha ” und Bitcoin-Skeptiker optimistisch über die US-Wirtschaft. In einem Gespräch mit Investoren von Berkshire Hathaway aus Omaha, Nebraska, sagte Buffett : Es sei zwar nicht klar, wie sich die Dinge aufgrund der Absperrung entwickeln würden

Warren Buffett erzählte daraufhin, dass ihm vor einigen Jahren die hypothetische Frage gestellt wurde, ob er – für den Fall, dass John Kerry die damalige Präsidentschaftswahl gewonnen und Buffett darum gebeten hätte, Chef der US-Notenbank zu werden – abgelehnt hat. Warren Buffett tendiert daher zu der Ansicht, dass die Inflation Amerikas Schuldenlast mehr oder weniger abnehmen lässt. Die Inflation wird nach seiner Einschätzung aber niemals ganz verschwinden, solange es Politiker gibt, die den Wunsch verspüren, ihre Probleme vorübergehend durch das Drucken von Geld zu lösen.

Und auch wenn die Inflationsproblematik die Händler aktuell stark belastet, so sind die Sorgen doch alles andere als neu - auch für Buffett. Wie der US-Fernsehsender "CNBC" berichtet, habe der Marktexperte bereits 2009 auf der Aktionärssitzung seines Unternehmens Ratschläge gegeben, wie Anleger auf eine drohende Inflation reagieren können. Zu diesem Zeitpunkt war die Große Rezession, ausgelöst durch das Platzen der Immobilienblase, bereits fast vollständig abgeklungen.

Wichtigstes Investment: eigene Kompetenzen

Die erste Strategie, zu der Buffett seinen Aktionären 2009 riet, ist, an sich selbst zu arbeiten. So könne man entsprechend auf Krisen reagieren, indem man seine eigenen Kompetenzen ausbaut und versucht, in diesen eine führende Rolle einzunehmen, wie aus Aufzeichnungen der Versammlung zu entnehmen ist, die CNBC im sogenannten "Warren Buffett Archive" zur Verfügung stellt. "Wenn man der beste Lehrer, der beste Chirurg oder der beste Anwalt ist, bekommt man seinen Anteil am volkswirtschaftlichen Kuchen, unabhängig vom Wert der Währung", so der Unternehmer. Wenn man sich anstrenge, werde man für seine Mühe also auch belohnt. Dementsprechend sei das beste Investment auch immer die eigene Person. "Der beste Schutz vor Inflation ist die eigene Ertragskraft", resümierte Buffett.

EZB-Guidance allein wird Inflationserwartungen nicht ankurbeln

  EZB-Guidance allein wird Inflationserwartungen nicht ankurbeln Die geldpolitischen Entscheider der Europäische Zentralbank gehen informierten Kreisen zufolge davon aus, dass ihr neuer Vorstoß zur Ankurbelung der Inflationserwartungen eine ganze Weile brauchen könnte, um zu wirken. Bei seiner Strategieüberprüfung habe der Rat auch Erfahrungen der Fed erörtert, die das erwarten lassen, hieß es. In den USA hatten die Teuerungserwartungen nur langsam zugelegt, nachdem die Notenbank vergangenen August zu einem Durchschnitts-Inflationsziel übergegangen war und ihre Bereitschaft erklärt hatte, eine Überschreitung der Marke von 2% zu tolerieren.

Einmal mehr verhilft Warren Buffetts Strategie zum langfristigen Anlegen zu Gelassenheit in Zeiten der allgemeinen Unruhe. Dabei ist auch nicht unwahrscheinlich, dass die Börsenlegende den aktuellen Kursverfall dazu nutzt, günstig bei von ihm auserkorenen Unternehmen einzusteigen oder zuzukaufen. Schließlich hatte er sich während des langanhaltenden Bullenmarkts mehr als einmal beschwert, Unternehmensanteile seien zu teuer.

Anleger, die dem Investitionstipp von Warren Buffett gefolgt sind, dürfen sich also auf die Schultern klopfen. Buffetts zentrale Investitionsthese „Wette niemals gegen Amerika“ scheint voll ins Schwarze getroffen zu haben. Insofern kann man dem Investitionstipp von Warren Buffett nur zustimmen. Doch die Welt dreht sich weiter. Würde ich mich heute dafür entscheiden, den S&P 500 für die nächsten 30 Jahre unbeaufsichtigt vor sich hinwerkeln zu lassen? Nicht ohne schlechtes Gewissen.

Wunderbare Unternehmen halten sich auch in Krisensituationen

Doch das sei noch nicht alles. Von enormer Wichtigkeit sei es außerdem, die Augen bei der Wahl weiterer Investments offen zu halten. So riet die Börsenlegende 2009, Anteile eines "wunderbaren Geschäfts" zu erstehen. Denn egal wie sich der Wert des US-Dollars entwickle, Produkte entsprechender Unternehmen seien nach wie vor gefragt, wie CNBC weiter berichtet. Schließlich ändere die Inflation nicht die Qualität des Angebots solcher Konzerne. Als Beispiel nannte Buffett damals eine seiner Lieblingsinvestitionen: den Getränkehersteller Coca-Cola. "Wenn Ihnen das Unternehmen Coca-Cola gehört, werden Sie in 20 und in 50 Jahren einen bestimmten Anteil der Arbeitskraft der Menschen für Ihr Produkt erhalten, und es macht keinen Unterschied, was mit dem Preisniveau passiert", wird Buffett zitiert. Demnach finden sich immer noch Abnehmer für ein solches Produkt.

Buffett rät zu breiter Streuung mittels Indexfonds

Trotzdem sei es riskant, in nur ein einzige Unternehmen zu investieren. Stattdessen riet das Börsenurgestein Anlegern, zu kostengünstigen Indexfonds zu greifen, da diese breiter gestreut sind und damit auch die Gefahr eines Totalverlusts sinkt. Entsprechende Fonds bilden komplette Indizes ab. Der US-Index S&P 500, der die Aktien von 500 der größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst, ist etwa ein beliebter Gegenstand solcher Finanzprodukte. "Kaufen Sie konsequent einen kostengünstigen S&P 500-Indexfonds", empfahl Buffett Anlegern auch 2017, wie CNBC schreibt. "Kaufen Sie ihn durch dick und dünn, vor allem aber durch dünn." Neben Buffetts Favorit Coca-Cola können Anleger somit auch in Konzerne wie Apple und Alphabet investieren, ohne Unsummen in tatsächliche Anteilsscheine stecken zu müssen. Somit können sich ETFs auch für Einsteiger eignen.

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Buffett-Beteiligung BYD verkauft weniger vollelektrische Autos als vor Corona - Gesamtabsatz steigt .
Während der Gesamtabsatz bei der chinesischen Buffett-Beteiligung BYD im ersten Halbjahr steigt, schafft es das Unternehmen nicht, auch mehr vollelektrische Pkw als noch vor der Pandemie zu verkaufen. © Bereitgestellt von Finanzen.

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