Finanzen: «Dieselgate»: Volkswagen prüft Schadenersatz von Bosch - PressFrom - Deutschland

Finanzen«Dieselgate»: Volkswagen prüft Schadenersatz von Bosch

00:40  10 februar  2019
00:40  10 februar  2019 Quelle:   msn.com

Opel: Schäfer-Klug gibt Führung im Opel-Gesamtbetriebsrat ab

Opel: Schäfer-Klug gibt Führung im Opel-Gesamtbetriebsrat ab Opel: Schäfer-Klug gibt Führung im Opel-Gesamtbetriebsrat ab

Wolfsburg (dpa) - Wegen des Dieselskandals prüft Volkswagen nach einem «Spiegel»-Bericht Schadenersatzansprüche gegen Bosch . Bosch hatte VW die Grundversion der Software geliefert, die in großem Stil zur Manipulation von Abgaswerten bei Diesel-Autos genutzt wurde.

Wolfsburg (dpa) - Nach Milliardenkosten für die Beilegung des Dieselskandals prüft Volkswagen einem "Spiegel"-Bericht zufolge Schadenersatzansprüche gegen Bosch . VW sehe seinen Zulieferer in der Mitverantwortung für entstandene Schäden

«Dieselgate»: Volkswagen prüft Schadenersatz von Bosch © Foto: Sebastian Gollnow Bosch hatte VW die Grundversion der Software geliefert, die in großem Stil zur Manipulation von Abgaswerten bei Diesel-Autos genutzt wurde.

Nach Milliardenkosten für die Beilegung des Dieselskandals prüft Volkswagen einem «Spiegel»-Bericht zufolge Schadenersatzansprüche gegen Bosch. VW sehe seinen Zulieferer in der Mitverantwortung für entstandene Schäden, berichtete das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf Konzernkreise.

Der Skandal kostete Volkswagen bereits über 28 Milliarden Euro. Bosch hatte VW die Grundversion der Software geliefert, die in großem Stil zur Manipulation von Abgaswerten bei Diesel-Autos genutzt wurde. Der Zulieferer geriet deshalb ebenfalls ins Visier der Justiz.

Diesel-Klage gegen VW landet vor dem BGH

Diesel-Klage gegen VW landet vor dem BGH Diesel-Klage gegen VW landet vor dem BGH

Bosch wiederum teilte mit: „ Bosch und Volkswagen verbindet ein jahrzehntelanges Hersteller-Lieferanten-Verhältnis. Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden zugegeben, in großem Stil bei der Abgasreinigung von Dieselmotoren betrogen zu haben.

Nach Milliardenkosten für die Beilegung des Dieselskandals prüft Volkswagen einem 'Spiegel'-Bericht zufolge Schadenersatzansprüche gegen Bosch . VW sehe seinen Zulieferer in der Mitverantwortung für entstandene Schäden, berichtete das

Laut «Spiegel» bereitete VW bereits Ende 2018 eine Klage gegen Bosch vor. Inzwischen vereinbarten die Konzerne demnach eine Frist bis Ende März, bis dahin wollten beide Unternehmen über das weitere Vorgehen entscheiden, schrieb das Magazin.

Das könnte Sie auch interessieren:

Finnland veröffentlicht Ergebnis seines Grundeinkommen-Experiments — mit einer schlechten Nachricht

Dieselskandal: Früherer VW-Manager belastet Ex-Chef Winterkorn

In einer Volkswagen-Stellungnahme hieß es nur: «Wir verweisen darauf, dass wir uns zu Fragen, die etwaige interne vertrauliche Vorgänge betreffen könnten, nicht äußern.» Bosch wiederum teilte mit: «Bosch und Volkswagen verbindet ein jahrzehntelanges Hersteller-Lieferanten-Verhältnis. Wir können uns eine solche Klage gegen Bosch nicht vorstellen.»

Im Netz aufgetaucht: Video zeigt Polizistinnen in Umkleide – Polizei prüft Hintergründe

Im Netz aufgetaucht: Video zeigt Polizistinnen in Umkleide – Polizei prüft Hintergründe Im Netz aufgetaucht: Video zeigt Polizistinnen in Umkleide – Polizei prüft Hintergründe

Bosch hatte VW die Grundversion der Software geliefert, die in großem Stil zur Manipulation von Abgaswerten bei Diesel-Autos genutzt wurde. Wolfsburg (dpa) - Nach Milliardenkosten für die Beilegung des Dieselskandals prüft Volkswagen einem "Spiegel"-Bericht zufolge

Dieselgate : Verschaffen Sie sich Vorsprung durch einen Anwalt im Abgasskandal. Dieselgate : Wir helfen! Sie sind betroffener Dieselfahrer und möchten Ihr Recht geltend machen Das Landgericht Braunschweig ist das Gericht am Sitz von Volkswagen in Niedersachsen.

Bosch bestätigte außerdem, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zusammehang mit ihren Diesel-Ermittlungen mittlerweile ein Bußgeldverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet hat. Auch darüber hatte der «Spiegel» zuvor berichtet. Die Staatsanwaltschaft selbst konnte dazu zunächst keine Angaben machen.

Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden zugegeben, in großem Stil bei der Abgasreinigung von Dieselmotoren betrogen zu haben. Der Konzern hat die rechtlichen Konsequenzen in Nordamerika weitgehend abgearbeitet. Es droht aber weiterer Ärger etwa in Deutschland, wo unter anderem Anlegerklagen laufen, weil VW die Finanzwelt zu spät über die drohenden Risiken des Skandals informiert haben soll. Der Konzern bestreitet dies.

Schüler verklagt "Washington Post" auf 250 Millionen Dollar.
Schüler verklagt "Washington Post" auf 250 Millionen Dollar

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

Das ist interessant!