Finanzen Philipp Plein: Das Luxusmodelabel bietet nun Kryptowährungen als Zahlungsmethode an

13:45  24 august  2021
13:45  24 august  2021 Quelle:   finanzen.net

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Die Kryptowährungen wecken das Interesse von immer mehr Menschen. Der Modedesigner Philipp Plein kündigte in einem Instagram-Post an, dass sein Modelabel nun auch 15 verschiedene Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert.

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• Kryptowährungen als Zahlungsmethode meist nicht erlaubnispflichtig

• Philipp Plein führt Kryptowährungen als Zahlungsmethode ein

• Kryptowährungen als Bezahloption bei verschiedenen Händlern möglich

Wann darf mit Kryptowährung bezahlt werden?

Allgemein gilt, dass das Annehmen von Kryptowährungen als Zahlungsmethode nicht erlaubnispflichtig ist. Das heißt, die Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen durch Kryptowährungen muss nicht zuerst von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt werden, so die Fintech-Kanzlei fin-law: "Die reine Akzeptanz von Bitcoins als Bezahlmittel ist erlaubnisfrei möglich, weil hierdurch für sich genommen keine Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen erbracht werden." Sind Cyberdevisen eingenommen, werden diese meist regelmäßig abverkauft, was, beim Hinzukommen weiterer Umstände, in einigen Fällen einen erlaubnispflichtigen Eigenhandel darstellt: "Eine Erlaubnispflicht wird jedoch nur dann in Betracht kommen, wenn der Umfang der Handelsaktivitäten mit Bitcoin ein erhebliches Volumen und eine sehr regelmäßige Frequenz annimmt.", so die Kanzlei.

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Philipp Plein bietet Kryptowährungen als Bezahloption an

Am 3. August kündigte der deutsche Modedesigner Philipp Plein über einen Instagram-Post an, dass das Luxusmodelabel von nun an auch Kryptowährungen als Zahlungsmethode in den Onlineshops sowie in seinen Stores akzeptiert. Laut Post investiert der Designer selbst in Kryptowährungen und glaubt an die Zukunft der digitalen Währungen. Der selbsternannte "Krypto-King" strebt in diesem Jahr, nur online, einen Umsatz von 100 Millionen Euro an. Insgesamt 15 verschiedene Kryptowährungen werden von dem Modelabel akzeptiert, darunter Bitcoin, Dogecoin und Ethereum. Mit der Zahlungsseite Coinify kann dann mit diesen bezahlt werden. Bei einem Zahlungsbetrag von über 10.000 Euro verlangt das Unternehmen Informationen über die Quelle der Bitcoin-Dokumentation, KYC-Informationen (Prüfung von Partnern im Geschäftsumfeld) sowie eine Beschreibung von Hintergrund und Zweck der Zahlung.

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  Paypal: Kryptowährungen kaufen und verkaufen geht jetzt auch in Großbritannien Paypal bietet jetzt auch britischen Nutzer:innen die Möglichkeit, Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zu kaufen, zu halten und zu verkaufen. Der Bitcoin-Kurs springt nach oben. © Ink Drop / Shutterstock Kryptowährungen per Paypal kaufen jetzt auch in UK. Die Ankündigung, dass Paypal Kryptowährungen unterstützen und Nutzer:innen den Kauf und Verkauf von Bitcoin, Ethereum oder Litecoin ermöglichen will, hatte im Oktober 2020 den Anfang einer beispiellosen Krypto-Rallye markiert. Mitte April war etwa der Bitcoin-Kurs auf fast 65.000 Dollar gestiegen.

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Kryptowährungen als Zahlungsmittel

Doch das deutsche Modelabel ist nicht als einziges Unternehmen an Kryptowährungen als Zahlungsmittel für ihre Waren oder Dienstleistungen interessiert. Nachdem Tesla die Zahlungsmethode mit Bitcoins zunächst eingestellt hatte, da die Umweltbedenken aufgrund des enormen Stromverbrauchs zu groß waren, gab Elon Musk bei der Branchenkonferenz "The B Word" jedoch bekannt, dass das Unternehmen der Kryptowährung weiterhin aufgeschlossen gegenübersteht. Demnach ist es möglich, dass der Autohersteller die digitale Währung wieder als Zahlungsmethode akzeptieren wird. Im Jahr 2017 ist, wie das Magazin GQ berichtet, auch die erste Immobilie mit Bitcoins bezahlt worden. Trotzdem hat sich diese Zahlungsmethode im Immobiliensektor bisher nicht durchgesetzt. Wie sich die Kryptowährungen in Zukunft als Zahlungsmittel durchsetzen werden, bleibt abzuwarten. E. Schmal / Redaktion finanzen.net

Kryptowährungen „letztendlich wertlos“, meint ein Top-Investor und rät stattdessen zu Gold .
Der Krypto-Markt befindet sich nach einer Schwächephase auf Wachstumskurs. Der bekannte Investor John Paulson sieht Bitcoin und Co. aber als „wertlos“ an – und empfiehlt Gold.Der Finanzinvestor und Hedgefonds-Manager John Paulson hatte sich im Jahr 2007 einen Namen gemacht, als er während der Hypothekenkrise in den USA gegen den Immobilienmarkt gewettet und damit einen Gewinn von knapp 20 Milliarden US-Dollar erzielt hatte. Jetzt sieht Paulson einen weiteren Markt, der vor einem riesigen Zusammenbruch stehen könnte: Kryptowährungen. Diese würden sich „letztendlich als wertlos erweisen“, so der Top-Investor gegenüber Bloomberg Wealth.

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