Kultur & Showbiz "Dune": Diese Figuren leben noch – und könnten in "Dune 2" wichtig werden!

19:05  18 september  2021
19:05  18 september  2021 Quelle:   filmstarts.de

Dune ist der Sci-Fi-Hype des Jahres – aber der Auftritt des großen Spider-Man-Stars kann viele enttäuschen

  Dune ist der Sci-Fi-Hype des Jahres – aber der Auftritt des großen Spider-Man-Stars kann viele enttäuschen In den Dune-Trailern sind einige Szenen mit Spider-Man-Star Zendaya zu sehen. Fans sollten die Erwartungen aber senken, denn das könnten schon fast alle Szenen mit ihr in dem Sci-Fi-Epos sein. © Warner Dune ist der Sci-Fi-Hype des Jahres – aber der Auftritt des großen Spider-Man-Stars kann viele enttäuschen In knapp zwei Wochen startet mit Dune der wohl heißerwartetste Sci-Fi-Blockbuster 2021 im Kino. Neben der faszinierenden Welt aus der Romanvorlage von Frank Herbert trumpft der Film von Regisseur Denis Villeneuve auch mit einem gewaltigen Star-Cast auf.

In der zweite Hälfte von „Dune“ überschlagen sich die Ereignisse: Haus Atreides wird auf dem Wüstenplaneten Arrakis von den Harkonnen und den Sardaukar, den Truppen des Imperators, angegriffen. Herzog Leto (Oscar Isaac) stirbt, aber nicht ohne vorher noch einige Harkonnen mit in den Tod zu reißen. Sein Sohn Paul (Timothee Chalamet) und seine Geliebte Jessica (Rebecca Ferguson) fliehen gemeinsam und treffen auf die Fremen – Zeit also für einen Überblick darüber, welche Figuren am Ende tot sind, welche noch leben und welche neuen Figuren in „Dune 2“ noch wichtig werden könnten.

© Warner Bros. "Dune": Diese Figuren leben noch – und könnten in "Dune 2" wichtig werden! 2 wichtige Atreides-Überlebende

Dabei soll es in diesem Artikel weniger um die offensichtlichen Fälle gehen. Dass Paul, Jessica und die Fremen Stilgar (Javier Bardem) und Chani (Zendaya) noch leben und weiterhin die Hauptfiguren sind, ist ja ziemlich klar. Interessant sind aber zwei andere Fälle: So ist etwa aus der Handlung des Films nicht ersichtlich, dass der Krieger-Barde Gurney Halleck (Josh Brolin) und der Mentat Thufir Hawat (Stephen McKinley Henderson), zwei wichtige Angehörige des Haus Atreides, überlebt haben.

"Dune": So wurde das Sci-Fi-Epos zum Kino-Mythos

  Schon zweimal ist die Verfilmung des Science-Fiction-Bestsellers "Dune" gescheitert. Nun hat Denis Villeneuve das "'Star Wars' für Erwachsene" gedreht - und dem Mythos ein weiteres Kapitel hinzugefügt. "Dune" - der Name allein schon ist ein Mythos. Nicht nur, weil Frank Herberts Vorlage seit ihrem Erscheinen im Jahr 1965 als einer der ganz großen Romane der Science-Fiction gilt. "Dune" ist auch deshalb ein Mythos, weil die bisherigen Versuche, das komplexe Werk zu verfilmen, gescheitert sind.

In der Buchvorlage von Frank Herbert wird Hawat von Baron Harkonnen (im Film gespielt von Stellan Skarsgård) in seinen Dienst gezwungen, da dessen eigener Mentat Piter De Vries (David Dastmalchian) von Leto getötet wurde. Im Geheimen arbeitet Thufir aber weiter gegen die Harkonnen. Gut möglich, dass es so auch in „Dune 2“ kommt.

Gurney Halleck hingegen überlebt im Buch die Schlacht von Arrakeen (so heißt die Hauptstadt von Arrakis), taucht bei einigen Spice-Schmugglern unter und trifft schließlich wieder auf Paul und Jessica, die er für eine Verräterin hält. Schlussendlich schließt er sich Paul und den Fremen im Kampf gegen die Harkonnen an.

Duncan Idaho & Liet Kyens sind tot (oder doch nicht?)

Etwas uneindeutig wirken die Tode von Liet Kynes (Sharon Duncan-Brewster) und insbesondere Duncan Idaho (Jason Momoa). Kynes wird zwar von Sardaukar schwer verwundet und dann auch noch von einem Sandwurm verschlungen, allerdings sieht man am Ende von „Dune“ eine Fremen-Silhouette auf einem Sandwurm reiten, die auf den ersten Blick wie Kynes wirken könnte. Ein Blick ins Buch verrät aber, dass Kynes wirklich tot ist (es sei denn, für „Dune 2“ ist eine große Änderung für diese Figur geplant).

Dune erklärt: 7 Dinge müsst ihr wissen, um das Sci-Fi-Epos des Jahrzehnts zu verstehen

  Dune erklärt: 7 Dinge müsst ihr wissen, um das Sci-Fi-Epos des Jahrzehnts zu verstehen Dune liefert als Film viele Erklärungen selbst ab, doch wer das komplexe Sci-Fi-Universum wirklich begreifen will, sollte den Genuss mit etwas Vorwissen steigern. © Warner Bros. Dune erklärt: 7 Dinge müsst ihr wissen, um das Sci-Fi-Epos des Jahrzehnts zu verstehen Denis Villeneuves Romanverfilmung von Dune startet an diesem Donnerstag, den 16. September 2021. Wer die enorme Welt von Frank Herberts Sci-Fi-Epos nicht verinnerlicht hat, kann sich an dieser Stelle trotzdem problemlos auf den Kinobesuch vorbereiten.

Noch verwirrender ist der Fall Duncan Idaho: Der bleibt zurück, um Paul, Jessica und Kynes Zeit für die Flucht vor den Sardaukar zu verschaffen. Beim folgenden Kampf geht er einmal scheinbar tot zu Boden, kämpft dann aber nochmal weiter – und wird schließlich endgültig getötet. Doch als Paul und Jessica am Ende des Films auf die Fremen treffen, sieht man trotzdem auf einmal eine kurze Einstellung von Duncan – dabei handelt es sich aber nur um eine Wiederholung der Vision, die Paul bereits zuvor hatte.

Womöglich war das aber trotzdem noch nicht der letzte Auftritt von Jason Momoa als Duncan Idaho. Denn in „Dune Messiah“ alias „Der Herr des Wüstenplaneten“, dem zweiten Buch der „Dune“-Reihe“, kehrt Duncan als Ghola zurück, eine Art Klon oder Wiedergeburt, die den Namen Hayt trägt und später die Erinnerungen des originalen Duncan wiedererlangt. Das wäre dann eine mögliche Entwicklung für „Dune 3“. Und Jason Momoa wäre bestimmt dabei, schließlich hat er bereits zu Protokoll gegeben, wie sehnsüchtig er auf „Dune 2“ wartet.

"Dune": Der Beginn von etwas Großem

  Nach David Lynch hat nun auch Denis Villeneuve den Sci-Fi-Klassiker "Dune" verfilmt. Das zweieinhalbstündige Werk ist grandioses Überwältigungskino - und lässt dennoch auf eine bessere Fortsetzung hoffen. Wo soll man anfangen, wenn man über "Dune" spricht? Bei Denis Villeneuves Neuverfilmung und den fantastischen, überlebensgroßen Bildern, die der Frankokanadier auf die Leinwand zaubert? Beim atemberaubenden Soundtrack, mit dem Hans Zimmer eine ganze Welt und eine uralte Kultur zum Leben erweckt? Bei den fantastischen Schauspielern, die Villeneuve gewinnen konnte, von Timothée Chalamet in der Hauptrolle bis hin z

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Diese neuen Figuren könnten noch wichtig werden

Zum Abschluss sollen hier auch die Figuren aus der Buchvorlage nicht verschwiegen werden, die in „Dune: Part One“ bislang gar nicht zu sehen waren oder nur am Rande erwähnt wurden, aber für „Dune: Part Two“ noch wichtig werden dürften.

Immerhin schon ganz kurz zu sehen war Alia, die Schwester von Paul. In „Dune“ erzählt er seiner Mutter Jessica, dass er von ihrer Schwangerschaft weiß, und wir sehen ein blauäugiges Baby in einer Vision (nämlich Alia). Was wir aber nicht mehr erleben: Dass Jessica das giftige Wasser des Lebens trinkt und dadurch zu einer Ehrwürdigen Mutter der Fremen wird.

Allerdings hat die Substanz auch starke Auswirkungen auf die ungeborene Alia, die nun noch ungeboren über das Wissen sämtlicher Bene Gesserit in ihrer Ahnenreihe verfügt und weitaus schneller altert als normal. Ihr dürfte auch in „Dune 2“ eine zentrale Rolle in der finalen Konfrontation zwischen Atreides und Harkonnen gebühren.

Auf der Seite der Bösen gibt es zwei Figuren, auf die bislang nur angespielt wurde: den Imperator Shaddam IV., der gemeinsam mit den Harkonnen den Plot zum Sturz des Hauses Atreides ausheckt, und seine Tochter Irulan. Beide dürften dann in „Dune 2“ wenigstens kurz zu sehen sein, weil Paul im Buch Shaddam zum Abdanken zwingt und Irulan heiratet.

Komplett fehlt hingegen bislang Feyd-Rautha, der wie Glossu Rabban (Dave Bautista) ein Neffe von Baron Harkonnen ist. Allerdings wird Feyd-Rauthas Auftritt womöglich schon vorbereitet, wenn der Baron Rabban anweist, die Fremen brutal zu unterdrücken und den Planeten auszubeuten – so soll nämlich Feyd-Rautha als Erlöser in Stellung gebracht werden. Am Schluss des Buches, und vermutlich auch in „Dune 2“, kämpft Feyd-Rautha dann in einem Duell gegen Paul.

Mehr dazu, wie die Handlung in „Dune 2“ (und „Dune 3“!) weitergehen dürfte, erfahrt ihr auch in dem nachfolgenden Video:

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Der Filmstart musste wegen der Pandemie insgesamt drei Mal verschoben werden

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