Kultur & Showbiz Umfrage: Corona-Krise stimmt Bundesbürger äußerst pessimistisch

15:20  26 märz  2020
15:20  26 märz  2020 Quelle:   msn.com

Bundestag beschließt Nachtragshaushalt wegen Corona-Krise

  Bundestag beschließt Nachtragshaushalt wegen Corona-Krise Berlin. Der Bundestag hat einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Hilfspakete in der Corona-Krise beschlossen. Vorgesehen sind darin neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro. © Michael Kappeler Die Parlamentarier debattieren bei der 154. Sitzung des Bundestags. Um die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus zu minimieren, bleiben jeweils zwei Plätze zwischen den Bundestagsabgeordneten frei. Für den beschlossenen Nachtragshaushalt soll auch eine Notfallregelung bei der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse angewandt werden, darüber lief am Mittwochnachmittag noch die namentliche Abstimmung.

Die Corona-Krise stimmt die Bundesbürger laut einer Umfrage so pessimistisch wie kein anderes Ereignis seit Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949. Nur 24 Prozent blicken hoffnungsvoll auf die nächsten zwölf Monate, ergab die Allensbach-Umfrage. © John MACDOUGALL Die Corona-Krise stimmt die Bundesbürger laut einer Umfrage so pessimistisch wie kein anderes Ereignis seit Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949. Nur 24 Prozent blicken hoffnungsvoll auf die nächsten zwölf Monate, ergab die Allensbach-Umfrage.

Die Corona-Krise stimmt die Bundesbürger laut einer Umfrage so pessimistisch wie kein anderes Ereignis seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949. Nur 24 Prozent blicken hoffnungsvoll auf die nächsten zwölf Monate, wie die am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ergab. 

Corona-Krise trifft bildende Künstler hart: Jeder zweite Berliner Kulturschaffende beklagt drastische Einnahmeverluste

  Corona-Krise trifft bildende Künstler hart: Jeder zweite Berliner Kulturschaffende beklagt drastische Einnahmeverluste Auf einmal sind drei Viertel des Einkommens oder mehr weg: Viele bildende Künstler spüren die Corona-Krise schon jetzt sehr deutlich. Laut einer Umfrage des Berufsverbands bildender Künstler*innen (BBK) sind die finanziellen Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Bildende Kunst verheerend. Mehr als die Hälfte der Befragten verlieren laut Umfrage mehr als 75 Prozent ihres monatlichen Einkommens, ein Viertel gab an, mehr als 2.000 Euro ihres Einkommens in den kommenden vier Wochen zu verlieren.

In den sieben Jahrzehnten, in denen das Institut regelmäßig in der Bundesrepublik die Frage nach dem Zukunftsausblick gestellt hat, war dieser Wert noch nie so niedrig – weder nach dem Mauerbau 1961, noch während der beiden Ölkrisen in den siebziger Jahren, noch nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Den bisher niedrigsten "Hoffnungspegel" hatten die Allensbacher Demoskopen mit 27 Prozent im Jahr 1950 bei Beginn des Korea-Kriegs ermittelt. 

Kein anderes Ereignis hat auch so wie die Corona-Krise nach Erkenntnissen des Instituts die Einschätzung der Bundesbürger zur wirtschaftlichen Lage innerhalb derart kurzer Zeit so dramatisch verändert. Noch Ende Februar erwartete eine Mehrheit für die kommenden sechs Monate eine stabile Konjunktur. Anfang März war dann der Anteil jener, die einen Abschwung fürchteten, bereits von 28 auf 59 Prozent gestiegen. Nun liegt dieser Wert bei mehr als 70 Prozent. 

Corona-Krise: Wie Prinz William den Betroffenen helfen will

  Corona-Krise: Wie Prinz William den Betroffenen helfen will In einer Botschaft an seine Landsleute erklärt Prinz William, wie den Hilfsbedürftigen während der Corona-Krise geholfen werden soll. Prinz William (37) hat sich mit einer eindringlichen Video-Botschaft zur Corona-Krise an seine Landsleute gewendet. Via Instagram teilt er mit: "Wann immer und wo immer das Unglück zuschlägt, haben die Menschen im Vereinigten Königreich die einzigartige Fähigkeit, an einem Strang zu ziehen", so der Royal in dem Video. "Die Art und Weise, wie lokale Gemeinschaften die Betroffenen unterstützen, zeigt das Beste unserer Werte und unserer menschlichen Natur.

Der Anteil der Befragten, welche die Aufregung um das neuartige Virus für übertrieben und hysterisch halten, sank in den Allensbach-Befragungen von Anfang bis Mitte März von 29 auf 17 Prozent. 

dja/ck

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