Kultur & Showbiz Warum die Musik 2016 nicht gestorben ist

12:05  27 dezember  2016
12:05  27 dezember  2016 Quelle:   dw.com

VW weiter unter den Verlieren - Neuzulassungen November 2016

  VW weiter unter den Verlieren - Neuzulassungen November 2016 Im November 2016 fanden 276.567 neue Pkw ihren Weg auf deutsche Straßen und damit +1,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bis auf 5 Marken können alle zulegen. VW gehört zu den Verlieren. Insgesamt haben im November 318.509 Kraftfahrzeuge ein neues Kennzeichen bekommen, das waren 2,2 % mehr als noch vor einem Jahr. Positiv stellen sich auch die bisherigen Jahresbilanzen dar. Bei den Pkw summieren sich die Neuzulassungen von Januar bis November auf 3.095.074 Fahrzeuge (+ 4,6 %). bei den Gesamtneuzulassungen ergeben 3.622.480 Neuzulassungen ein Plus von 4,8 % über dem Vorjahr. Im November entfielen 24,2 Prozent der Neuwagen auf Fahrzeuge der Kompaktklasse, gefolgt von Kleinwagen (15,6 %) und den SUVs (13,6 %). In den Segmenten SUVs (+22,9 %), Wohnmobile (+19,8 %), und Geländewagen (+10,4 %) fielen die Zuwächse am deutlichsten aus. Betrachtet nach Marken kennt der deutsche Automarkt nach 11 Monaten fast nur Gewinner, aber eben nur fast. Fünf Hersteller liegen in der aktuellen Abrechnung noch mehr oder weniger deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Die Citroën-Nobel-Marke DS liegt bei – 18,4 %, Jeep bei – 1,3 %, Smart bei – 3,9 % und Hyundai bei – 0,1 %. Ebenfalls unter Vorjahr bewegt sich VW, hier weist die KBA-Statistik ein Minus von 3,4 % aus. Die fettesten Gewinne liefen nach 11 Monaten bei Jaguar (+ 76,1 %), Alfa Romeo (+ 47,5 %), Lexus (+ 43,3 %), Ssangyong + 36,8 %), Land Rover (+ 25,4 %) und Honda (+ 24,3 %) auf. Gebrauchtwagenmarkt leicht im Plus Auch der Gebrauchtwagenmarkt zeigt püositive Vorzeichen. Im November wechselten 607.283 Pkw den Halter (+ 4,3 %), insgesamt verzeichnete das KBA 663.689 Halterwechsel (+ 4,1 %). Die Bilanz Januar bis November fällt nicht gaz so sosig aus. Hier verzeichneten die Statistiker 6.837.167 Pkw-Halterwechsel (+ 0,9 %) sowie bei allen Kraftfahrzeugen insgesamt 7.752.575 neue Besitzer (+ 1,0 %).

War 2016 ein schlimmes Jahr für die Musik? Die Häufigkeit der Todesfälle aus der Rock- und Popszene hat Musikfans weltweit erschreckt. Waren es Zufälle - oder steckt mehr dahinter? Es gibt Erklärungsversuche.

Leider geht der Tod auch an prominenten Künstlern nicht vorbei. Allerdings hat sich mit den Jahrzehnten das Genre aus dem sie kommen verändert und die Art und Weise, wie sie aus dem Leben scheiden.

In den 1980er Jahren sterben viele Musiker aus dem Jazz- Blues- und Klassikbereich in einem Alter, in dem der Tod nicht überraschend kommt. Bei den Pop-Ikonen, die in den 80ern das Zeitliche segnen, verhält es sich anders: Sie sterben auf unterschiedlichste Weise - und zumeist nicht eines natürlichen Todes. Die berühmtesten sind John Lennon, der 1980 ermordet wird, im gleichen Jahr AC/DC-Sänger Bon Scott (nach einer durchzechten Nacht tot im Auto aufgefunden), Joy Division-Sänger Ian Curtis, der sich mit 25 Jahren erhängt.

Die beliebtesten Autos in Deutschland - Neuzulassungen im November 2016

  Die beliebtesten Autos in Deutschland - Neuzulassungen im November 2016 Auf welche Autos fahren die Deutschen am meisten ab? Wir haben die Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes. Hier die meistverkauften Modelle im November 2016 in Bildern. Auf welche Autos fahren die Deutschen am meisten ab? Wir haben die Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes. Hier die meistverkauften Modelle im November 2016 in Bildern.

Ein Jahr später stirbt Reggae-Ikone Bob Marley an Krebs. Marvin Gaye wird 1984 von seinem Vater erschossen, Metallica-Bassist Cliff Burton kommt bei einem Unfall mit dem Tourbus ums Leben. Queen-Sänger Freddie Mercury erliegt 1991 seiner Aids-Krankheit. Kurt Cobain erschießt sich 1994, Falco hat 1998 einen tödlichen Autounfall im Kokainrausch.

Nachrufe als Indizien

Dass die prominenten Todesfälle in der letzten Zeit zunehmen, ist nicht zu leugnen. Das hat auch der für Nachrufe verantwortliche Redakteur der BBC, Nick Serpell, beobachtet. Serpell bereitet für den Sender die Nachrufe vor, für berühmte Persönlichkeiten, die der Tod in naher Zukunft ereilen könnte, aufgrund des Alters oder einer schweren Krankheit. Er musste feststellen, dass sein Ausstoß an Nekrologen in den letzten Jahren rapide angestiegen ist.

Steht die Tuning-Branche vor dem Aus? - Kommentar von Stefan Helmreich

  Steht die Tuning-Branche vor dem Aus? - Kommentar von Stefan Helmreich Stefan Helmreich kommentiert das zunehmende Eindringen der Autohersteller in das Revier der Tuningbranche, die Möglichkeiten, mit diesem Szenario umzugehen, und die absehbaren Folgen dieses Trends. Freunde, ich mache mir Sorgen um unsere Tuner. Weniger um die Firmen selbst, da schließlich sitzen überall vife Typen am Ruder. Vielmehr habe ich so meine Zweifel, ob es die Branche in ihrer jetzigen Form in ein paar Jahren noch geben wird. Schuld daran sind die Hersteller, die sich nun vermehrt auf jenes Stück vom Kuchen stürzen, das die Tuner seit jeher ernährt. Fangen wir vorne an. Warum lässt man ein Auto tunen? Wichtigster Grund: um es schneller zu machen. Der direkte Weg dorthin führt über Chiptuning – was es in allen Formen und Farben gibt und wohl auch in Zukunft geben wird: Bei dubiosen E-Bay-Shops für ’nen Zwanni ebenso wie mit dem Renommee der großen Namen – aber eben immer öfter auch ab Werk. Das allerdings gelingt immer wenigeren: ablesbar an Testwagen, die vor getroffenen Tuningmaßnahmen in den Notlauf flüchten, denen der Warnlampenbaum leuchtet, als wäre heute schon Weihnachten, oder solchen, die unterm Strich einfach langsamer sind als ihre Basis, was der Idee von Tuning ja grundsätzlich zuwiderläuft. Schwierig wird es, wenn man Schnellermachen etwas fundierter begreift – im Sinne von veritabler Performance zum Beispiel. Und auch dafür sind die Hersteller verantwortlich, wenngleich eher indirekt.

Für die jüngsten, häufigen Todesfälle in der Musikszene hat er eine ErklärungFür die jüngsten, häufigen Todesfälle in der Musikszene hat er eine Erklärung: Große Pop- und Rockstars gibt es erst seit guten 60 Jahren. Es sind 1940er, 50er, 60er Jahrgänge, die langsam in ein Alter kommen, in denen man - um es salopp zu sagen - anfälliger für den Tod ist. Und eben diese Jahrgänge waren auch besonders geburtenstark, sie werden auch "Baby Boomer-Jahrgänge" genannt. Die brachten im Verhältnis zur "normalen Bevölkerung" mehr Persönlichkeiten hervor, die später berühmt wurden. Und diese Persönlichkeiten im Alter von 50+ sterben uns jetzt weg.

Musiker haben eine kürzere Lebenserwartung

Hinzu kommt eine weitere Erkenntnis, die Dianna Theadora Kenny, Professorin für Musik und Psychologie an der Universität von Sydney gewonnen hat. Sie hat die Tode von mehr als 12.600 bekannten Musikern zwischen 1950 und 2014 untersucht (Alter, Geschlecht, Todesursache) und herausgefunden, dass die Lebenserwartung eines männlichen Rockstars, gemessen am restlichen Teil der US-Bevölkerung, um ganze 25 (!) Jahre geringer ist.

Bestseller und Zulassungszwerge - Zulassungen der Baureihen November 2016

  Bestseller und Zulassungszwerge - Zulassungen der Baureihen November 2016 Bei jedem Hersteller gibt es Modelle, die Masse machen, und andere, die nur in kleinen Stückzahlen an den Mann gebracht werden können. Wir zeigen die Verkaufsstars und Zulassungszwerge der wichtigsten Hersteller. Wer bei VW wie geschnitten Brot über die Ladentheke geht, können Sie vermutlich im Schlaf herbeten. Aber wer dominiert bei Suzuki das Angebot? Das ist der Vitara. Und bei Renault? Hier hat im November der Clio das Steuer vom Mègane übernommen. 3er zurück an der BMW-Spitze Bei Volvo bleibt das mittlerweile dienstälteste Modell der Garant für beste Absatzzahlen. Der XC60 verkauft sich besser als alle anderen Baureihen. Bei Porsche hat im November erneut der kleine SUV Macan die Nase vorn. Bei Peugeot gibt es ein enges Rennen um die Spitzenposition zwischen 208, 308 und 2008. Im Hause Opel konnte sich der Astra als Bestseller wieder klar vom Corsa absetzen.Bei Nissan war, ist und bleibt wohl auch in naher Zukunft der Qashqai die Cashcow. Klar dominant in ihrem Markenumfeld sind die C-Klasse bei Mercedes und der CX-5 bei Mazda. Bei Hyundai führt derzeit kein Weg am Tucson vorbei, während bei Ford Focus und Fiesta nahezu gleichauf liegen. Der 3er bekommt bei BMW wieder das Label Bestseller angeheftet, der A4 darf es bei Audi behalten. Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf dem deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Ein Vierteljahrhundert also kostet es jemanden, der diese hochexplosive Mischung aus Glamour, Reichtum, Rebellion, Party, Druck und Kreativität mit den oft damit einhergehenden psychischen Problemen und betäubenden Substanzen lebt.

Warum der Club 27 nicht das ist, nach was er aussieht

Nachdem Kenny ihre Ergebnisse ausgewertet hat, konnte sie mit einem hartnäckigen Mythos aufräumen: Dem Club 27. Die kleine Gruppe von Musikern, die im Alter von nur 27 Jahren gestorben sind, der man nachsagt, es lege ein Fluch auf diesem Alter - alles reiner Zufall.

Der Mythos des Club 27 erklärt sich allein durch seine Mitglieder: Jedes einzelne ist eine Kultfigur. Jimi Hendrix, der Gitarrengott. Jim Morrison, der ungestüme Trotzkopf. Janis Joplin, die zugedröhnte Bluesröhre. Kurt Cobain, zwischen Wahnsinn und Genialität - und Amy Winehouse, das Soultalent der 2000er. Allesamt wurden von ihrer Generation verehrt - und wenn solche Idole sterben, werden ihnen Altäre errichtet. Bis heute.

Der wirklich relevante Club müsste Kennys Ergebnissen zufolge "Club 56" heißen. Denn das ist das Alter, in dem nach ihren Untersuchungen die meisten Rockmusiker abtreten. In dem von Kenny festgelegten Zeitraum starben 239 Musiker im Alter von 56 Jahren, aber nur 144 starben mit 27 Jahren.

10 innovative Wege, 1 Million Euro zu verdienen

  10 innovative Wege, 1 Million Euro zu verdienen Gründer sind so unterschiedlich wie ihre Ideen. Hier sind einige einzigartige Erfolgsansätze, von denen sich schon viele Menschen auf dem Weg zu ihrer ersten Million inspirieren haben lassen. Der große Nachteil ist, dass es ? ähnlich wie bei einem Stuntman im Actionfilm ? bei einigen dieser Methoden besser ist, nur zuzuschauen, anstatt es selbst auszuprobieren. Viele Methoden sind riskant und benötigen jede Menge Glück. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen. Nr. 1: Am Erfolg anderer teilhaben Uber ist heute vieler Orts ein kaum wegzudenkender und äußerst erfolgreicher Fahrtdienst. Und es sind nicht nur die Uber-Gründer Travis Kalanick und Garrett Camp, die aus dieser…Der große Nachteil ist, dass es - ähnlich wie bei einem Stuntman im Actionfilm - bei einigen dieser Met

Mit Lemmy, Bowie und Prince sind innerhalb von kurzer Zeit drei Musiker gestorben, die nicht nur diejenigen beeindruckt haben, die mit ihnen aufgewachsen sind. Sondern die mit ihren Ideen nachhaltig die Pop- und Rockmusik beeinflusst haben. Und deswegen kennen sie sehr viele Menschen rund um den Globus.

Kollektivtrauer im Netz

Den Rest besorgen die sozialen Netzwerke. Facebook hat 1,7 Milliarden Nutzer. Wenn ein bekannter Mensch stirbt, verbreitet sich die Nachricht im Netz wie ein Lauffeuer - und die Kommentare ebenso. Wenn die Komikerin Carolin Kebekus nach dem Tod von Prince etwas von einer "geilen Band, die sich Gott da oben gerade zusammenstellt" erzählt, haben den gleichen Gedanken schon zig andere Leute in anderen Sprachen gehabt und geteilt. Wenn Zeitungen wie der "Tagesspiegel" etwas von einem "Jahr, in dem die Musik stirbt" schreiben, klingt es herrlich dramatisch. Im Grunde ist es jedoch nur ein reißerischer Satz, der von vielen so empfunden aber nicht ausgesprochen wird. Ist er erst mal im Umlauf, dann verbreitet er sich so lange, bis er zur vermeintlichen Tatsache wird.

Die Musik - und das tröstet - stirbt jedoch nicht mit dem, der sie erschaffen hat. Warum wohl spielen große Orchester noch Sinfonien von Mozart und Beethoven? Die Musik von Prince, Michael Jackson oder Kurt Cobain wird genau so wenig sterben. "Space Oddity" von David Bowie, "Bohemian Rhapsody" von Freddy Mercury oder "Hallelujah" von Leonard Cohen sind Jahrhundertsongs, die Musikgeschichte geschrieben haben. Auch heute tummeln sich in der Popszene Musiker, die mit großem Talent ausgestattet sind; überall auf der Welt werden Kinder geboren, die vielleicht später einmal als Musikgenie gefeiert werden, weil sie Musik für die Ewigkeit geschrieben haben. 2016 war kein "böses, hinterhältiges Jahr für die Musik". Nur ein trauriges für die Fans.

Autor: Silke Wünsch

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