Kultur & Showbiz Facebook-Chefwissenschaftler sagt 'echte AR-Brille' mindestens fünf Jahre entfernt

15:11  17 september  2020
15:11  17 september  2020 Quelle:   reuters.com

Facebook macht Oculus 'schlechteste Funktion unvermeidlich

 Facebook macht Oculus 'schlechteste Funktion unvermeidlich Gestern hat Facebook die VR-Welt wütend gemacht. kündigte Pläne an, ein Facebook-Login für zukünftige VR-Headsets zu verlangen. Die Entscheidung brach ein frühes Versprechen des Oculus-Gründers Palmer Luckey und wurde online fast überall verleumdet. Kritiker äußerten Bedenken hinsichtlich aufdringlicher Datenerfassung, gezielter Werbung und der Notwendigkeit, einen von ihnen gehassten Dienst zu nutzen.

Von Katie Paul

a sign hanging off the side of a building: Logo of Fcebook is seen at VivaTech fair in Paris © Reuters / CHARLES PLATIAU Das Logo von Fcebook ist auf der VivaTech-Messe in Paris zu sehen.

SAN FRANCISCO (Reuters) - Facebook Inc ist ungefähr fünf Jahre alt 10 Jahre vor der Markteinführung von "echten" Augmented-Reality-Brillen sagte der Chefwissenschaftler gegenüber Reuters, als das Unternehmen Pläne für die Einführung eines Produkts der ersten Generation im nächsten Jahr veröffentlichte.

Das weltweit größte Social-Media-Unternehmen gab am Mittwoch bekannt, dass es bei der Einführung der Smart-Brille 2021 eine Partnerschaft mit dem Ray-Ban-Hersteller EssilorLuxottica eingegangen ist.

Facebook möchte helfen, eine KI zu entwickeln, die sich an alles für Sie erinnert.

 Facebook möchte helfen, eine KI zu entwickeln, die sich an alles für Sie erinnert. Am Freitag kündigte Facebook eine neue KI-Forschung für an, die den Weg für eine signifikante Änderung der Funktionsweise künstlicher Intelligenz - und einiger Geräte, die diese Technologie enthalten - ebnen könnte unser Alltagsleben.

Es wurde auch ein Forschungsprojekt angekündigt, Project Aria, um Daten zu sammeln, die die Entwicklung fortschrittlicherer Brillen unterstützen würden.

Michael Abrash, Leiter von Facebook Reality Labs Research, sagte, dass vollständig interaktive Anzeige- und Audiofunktionen noch nicht in leichte Geräte wie Brillen gepackt werden könnten, von denen er schätzte, dass sie etwa 70 Gramm (2,5 Unzen) betragen sollten, um rentabel zu sein.

Zu diesen Funktionen gehört die Möglichkeit für Benutzer, dauerhafte gemeinsam genutzte virtuelle Objekte wie ein virtuelles Whiteboard, an dem sie zusammenarbeiten könnten, gemeinsam zu sehen und mit ihnen zu interagieren.

"Diese Brille ist noch Jahre entfernt", sagte Abrash. "Das ist keine Sache von 2021. Ich spreche über die Zukunft."

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  Oculus Quest 2: Erste Videos zeigen die neue VR-Brille im Einsatz Facebook hat offenbar versehentlich erste Videos zur Oculus Quest 2 veröffentlicht. Die Werbevideos zeigen die neue VR-Brille im Einsatz und verraten erste Details zur Hardware. Facebook hat auf einer Marketing-Website des Unternehmens zwei Promo-Videos für die Oculus Quest 2 veröffentlicht. Die Videos wurden kurz darauf wieder offline genommen, finden sich mittlerweile aber auch auf Youtube. In den Werbevideos ist nicht nur die autarke VR-Brille im Einsatz zu bewundern, sondern es werden auch Details zur verbauten Hardware verraten.

Eine Unternehmenssprecherin sagte, dass es im ersten Produkt von 2021 kein Display geben würde, das mit Mobiltelefonen funktionieren und sich auf diese verlassen könnte.

Viele in der Branche glauben, dass die Brille letztendlich die Funktionalität von Mobiltelefonen insgesamt ersetzen wird, was ihre Entwicklung zu einem heiß umkämpften Rennen unter Technologiegiganten wie Apple, Amazon und Google von Alphabet macht. Die "Spectacles" von

Snap Inc, die ursprünglich im Jahr 2016 veröffentlicht wurden, haben im vergangenen Jahr damit begonnen, AR-Elemente in ihr Produkt der dritten Generation aufzunehmen. Laut

Abrash müssten sich Smart Brillen auf absehbare Zeit auf Geräte wie Telefone verlassen, da Einschränkungen wie die Akkulaufzeit und die durch die Verarbeitung erzeugte Wärme bestehen.

Aber mit "echten AR-Brillen", sagte er, würden andere Geräte "ein Zubehör für die Brille werden, weil die Brille so ist, wie man die Welt sieht und mit ihr interagiert".

(Berichterstattung von Katie Paul; Redaktion von Richard Pullin)

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