Kultur & Showbiz US-Stars fordern eindringlich: "Wir müssen alle Stimmen zählen"

16:15  04 november  2020
16:15  04 november  2020 Quelle:   spot-on-news.de

Wie Drittkandidaten die Präsidentschaft bestimmen könnten

 Wie Drittkandidaten die Präsidentschaft bestimmen könnten Im Jahr 2016 gewann Donald Trump die Präsidentschaft mit 36 ​​Wahlstimmen, aber in 15 Staaten - in denen 157 Wahlstimmen auf dem Spiel standen - gewannen weder er noch Hillary Clinton mit der Mehrheit. Trump gewann 110 Wahlstimmen in neun Bundesstaaten, in denen er mehrere Stimmen erhielt, und Hillary Clinton erhielt 47 Wahlstimmen in sechs Bundesstaaten, in denen sie die Mehrheit verfehlte. In fast allen Fällen machte die Gesamtzahl der Stimmen von Drittkandidaten den Unterschied.

Leonardo DiCaprio ist politisch engagiert. © Birdie Thompson/AdMedia/ImageCollect Leonardo DiCaprio ist politisch engagiert.

Es ist ein knappes Rennen um das Weiße Haus. Amtsinhaber Donald Trump (74) hat sich in der Wahlnacht bereits zum Sieger erklärt, obwohl in mehreren US-Bundesstaaten noch nicht alle Stimmen ausgezählt sind. Er drohte gar an, dass er die weitere Auszählung vom Obersten Gericht der Vereinigten Staaten stoppen lassen will. Trumps Aussage stößt auf großen Widerstand. Unter dem Hashtag #CountEveryVote fordern zahlreiche US-Stars, dass jede Stimme zählen muss.

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Election Night Viewer's Guide: Wie man die Ergebnisse beobachtet, ohne verrückt zu werden

 Election Night Viewer's Guide: Wie man die Ergebnisse beobachtet, ohne verrückt zu werden Hunderte Millionen Amerikaner wachten am Dienstagmorgen - wenn sie überhaupt schliefen - mit der Sorge auf, wer die US-Präsidentschaftswahlen 2020 gewinnen wird. Am Mittwoch werden sie möglicherweise genauso besorgt darüber sein, wer gewonnen hat - wiederum unter der Annahme, dass sie überhaupt eingeschlafen sind. © Olivier Douliery und Brendan Smialowski —AFP / Getty Images Diese am 28.

Von DiCaprio bis Theron: Stars rufen zu Geduld auf

Oscarpreisträger Leonardo DiCaprio (45, "The Revenant") veröffentlicht auf einem offiziellen Instagram-Account zwei Fotos. Auf dem ersten heißt es: "Jeder Amerikaner zählt. Zählt jede Stimme." Auf dem Schwarz-Weiß-Bild ist eine lange Menschenschlange vor einem Wahllokal zu sehen. Das zweite Bild zeigt ebenfalls eine Warteschlange, jedoch eine noch viel längere. Darüber ist zu lesen: "Vor dem 3. November sind bereits 102 Millionen Stimmen abgegeben worden. Wir müssen alle Stimmen zählen."

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Die gleiche Botschaft posten unter anderem Sängerin Katy Perry (36), ihre Kollegin Demi Lovato (28) und Schauspielerin Kerry Washington (43, "Scandal") auf ihren Social-Media-Profilen und setzen dazu ebenfalls das Hashtag #CountEveryVote. "Friends"-Star Jennifer Aniston (51) verbreitet eine ähnliche Botschaft in ihrer Instagram Story. Dort heißt es zudem: "Jede Stimme zu zählen, kann dieses Jahr länger dauern. Das ist in Ordnung. Das bedeutet, dass unsere Demokratie funktioniert."

Election Night Viewer's Guide: Wie man die Ergebnisse beobachtet, ohne verrückt zu werden

 Election Night Viewer's Guide: Wie man die Ergebnisse beobachtet, ohne verrückt zu werden Hunderte Millionen Amerikaner wachten am Dienstagmorgen - wenn sie überhaupt schliefen - mit der Sorge auf, wer die US-Präsidentschaftswahlen 2020 gewinnen wird. Am Mittwoch werden sie möglicherweise genauso besorgt darüber sein, wer gewonnen hat - wieder vorausgesetzt, sie sind überhaupt eingeschlafen. © Olivier Douliery und Brendan Smialowski —AFP / Getty Images Diese am 28.

Schauspieler Josh Gad (39, "Die Schöne und das Biest") twittert indes kurz nach Trumps Rede: "Trump hat Angst. Er weiß, dass er verlieren wird. Wenn er es wagt, diese Wahl zu stehlen, bevor jede Stimme ausgezählt ist, gehen wir auf die Straße, in einer nie zuvor dagewesenen Zahl. #CountEveryVote."

Oscargewinnerin Charlize Theron (45, "Bombshell - Das Ende des Schweigens") hat bereits am Wahltag auf ihrem Twitter-Account für Geduld geworben: "Unsere Demokratie basiert auf dem Wahlrecht und dem Glauben, dass jede Stimme zählt. Wir müssen warten, bis Millionen von Briefwahlstimmen ausgezählt sind." Dahinter setzte sie das Hashtag #WaitForIt, zu Deutsch "Warte darauf".

Der Weg der Trump-Kampagne zum Sieg führt über zwei Staaten, in denen er

 Der Weg der Trump-Kampagne zum Sieg führt über zwei Staaten, in denen er verlieren will. Derzeit gibt es sechs Staaten, in denen die Wahlergebnisse nach Angaben der Post noch ungewiss sind. Präsident Trump führt in vier; Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden führt in zwei. © Matt York / AP Trump-Anhänger bei einer Wahlbeobachtungsparty am Wahltag in Chandler, Arizona. Trump hat 214 Wahlstimmen für Bidens 253 erhalten. Mit anderen Worten, wenn Biden die beiden Staaten hält, in denen er führt, besteht er die 270 Wahlstimmenschwelle: 253 plus 11 plus 6 entspricht 270.

Battleground State Update: Biden in Georgia und Pennsylvania nur wenige Zentimeter voraus .
Joe Bidens Vorsprung vor Präsident Trump baut in Pennsylvania weiter aus. Bis Montagmittag hatte der mutmaßliche gewählte Präsident 3.362.024 Stimmen gegenüber 3.316.313 Stimmen für Trump erhalten. Am Sonntag lag Biden bei 3.355.387 Stimmen, während Trump 3.314.164 Stimmen hatte, was bedeutet, dass der Vorsprung des ehemaligen Vizepräsidenten um etwa 7.500 Stimmen gewachsen ist. Biden hat mit 49,8% der Stimmen noch keine 50% ige Unterstützung im Staat erreicht.

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