Kultur & Showbiz "MeToo"-Debatte: Scharfer Gegenwind aus Frankreich

12:30  10 januar  2018
12:30  10 januar  2018 Quelle:   facebook.com

Zahl der Autohändler dürfte bis 2025 um bis zu 50 % sinken

  Zahl der Autohändler dürfte bis 2025 um bis zu 50 % sinken Die 50 größten Autohersteller kommen zusammen nur auf 20 Prozent der Marktkapitalisierung der 15 größten Tech-Firmen. Entscheidungsträger der Autobranche malen ihre Zukunft nicht besonders rosig aus. Mehr als die Hälfte von weltweit rund 1.000 befragten Führungskräften erwartet, dass die Zahl der Autohändler bis 2025 um bis zu 50 Prozent sinken wird. Drei Viertel gehen davon aus, dass der Anteil der in Westeuropa produzierten Autos von derzeit 16 Prozent bis 2030 auf unter 5 Prozent sinken wird.

Darin kritisieren sie, die # MeToo - Debatte habe eine "Kampagne der Denunziation und öffentlicher Anschuldigungen" ausgelöst. mehr

Frankreichs Antwort auf # MeToo „Wir fordern die Freiheit, aufdringlich werden zu dürfen“. In Frankreich ist jüngst gefordert worden, eine Retrospektive des Filmemachers Roman Polanski zu verbieten.

Schauspielerin Catherine Deneuve kritisiert in einem offenen Brief die © Chris Jackson/Getty Images Schauspielerin Catherine Deneuve kritisiert in einem offenen Brief die "MeToo"-Debatte scharf.

Schauspielerin Catherine Deneuve und andere französische Prominente haben sich in die "MeToo"-Debatte eingemischt - und das Verhalten mancher Männer verteidigt.

Auch Frankreich führt seit einigen Wochen im Zuge der "MeToo"-Kampagne eine hitzige Debatte über sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen. Unter dem Hashtag "#Balancetonporc" (etwa: "Mach dein Schwein öffentlich") wurden Hunderte Fälle von angeblichem oder wirklichem Fehlverhalten bekannt. In einem öffentlichen Brief, der in der Zeitung "Le Monde" veröffentlicht wurde, kritisierten jetzt französische Prominente wie Catherine Millet, Ingrid Caven und Catherine Deneuve die Kampagne heftig.

Bitcoin rutscht auf unter 12.000 Dollar

  Bitcoin rutscht auf unter 12.000 Dollar Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat am Dienstag erneut einen schweren Kurseinbruch verzeichnet. Marktbeobachter sprachen von einer starken Verunsicherung der Anleger. Zeitweise rutschte der Kurs des Bitcoin auf wichtigen Handelsplattformen deutlich unter die Marke von 12.000 US-Dollar. Im Vormittagshandel erholten sich die Kurse wieder ein Stück weit und standen wieder über dieser Marke. In der vergangenen Nacht wurde der Bitcoin noch bei etwa 14.000 Dollar gehandelt. Starke Verluste gab es auch bei anderen Kryptowährungen wie Ether oder Ripple.

Ein Jahr # MeToo : Wie sollte die Debatte weitergehen? Frankreich verhängt Bußgeld für anzügliche Kommentare. Zum ersten Mal wird ein Mann auf Grundlage des neuen Gesetzes gegen sexuelle Belästigung auf der Straße verurteilt.

Die # MeToo - Debatte führt auch in Frankreich zu heftigen Kontroversen.

"Vergewaltigung ist ein Verbrechen", heißt es in dem Schreiben. "Hartnäckiges oder tollpatschiges Flirten sind allerdings keine Verbrechen." Die "MeToo"-Kampagne und ihr französisches Gegenstück seien nach der Weinstein-Affäre zwar notwendig gewesen; jetzt sei allerdings ein Punkt erreicht, an dem die Debatte aus dem Ruder gelaufen sei. So sei es nicht akzeptabel, dass Männer ihren Job verloren hätten, nur weil sie "ein Knie berührt, sich einen Kuss geholt, über 'intime' Dinge bei der Arbeit gesprochen oder Nachrichten mit sexuellem Inhalt an Frauen geschickt habe, die diese Gefühle nicht erwiderten".

Die aktuelle Debatte diene nicht mehr nur den Opfern, sondern auch "den Feinden von sexueller Freiheit sowie religiösen Extremisten und den schlimmsten Reaktionären". Die Kampagne behandele Frauen als "Kinder im Körper von Erwachsenen, die forderten, beschützt zu werden", so die Unterzeichner. "Eine Frau kann sowohl eine Führungsposition innehaben und es gleichzeitig genießen, ein Sexobjekt für Männer zu sein", ohne dabei als promisk oder gar als Komplizin des Patriarchats gelten zu müssen, so Deneuve und Co.

#MeToo-Debatte: Matt Damon entschuldigt sich für umstrittene Äußerung

  #MeToo-Debatte: Matt Damon entschuldigt sich für umstrittene Äußerung Matt Damon hat sich für seine umstrittenen Äußerungen in der Debatte um sexuelle Übergriffe entschuldigt. Der US-Schauspieler hatte sich bereits mehrfach mit prekären Statements zu Wort gemeldet. "Ich wünsche, ich hätte viel mehr zugehört, bevor ich mich da eingeschaltet habe", sagte der 47-Jährige am Dienstag in der TV-Show "Today". "Ich wünsche, ich hätte viel mehr zugehört, bevor ich mich da eingeschaltet habe", sagte der 47-Jährige am Dienstag in der TV-Show "Today". "Es tut mir wirklich leid." Viele der Frauen der "Times Up"-Bewegung, die für einen kulturellen Wandel in Hollywood eintritt, seien seine Freunde, die er liebe und respektiere.

Wo steht die # MeToo - Debatte in Frankreich ? wie Catherine Millet oder Catherine Robbe-Grillet und Sängerinnen wie der deutschen Ingrid Caven in der Tageszeitung " Le Monde" gegen die # MeToo -Bewegung ausgesprochen hat, ist die Sexismusdebatte in Frankreich wieder neu entfacht.

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Schon kurz nach Veröffentlichung des offenen Briefes hagelte es erste Kritik. So schrieb etwa die Schauspielerin Asia Argento bei Twitter, "Catherine Deneuve und andere französische Frauen" würden mit ihrem Schreiben zeigen, wie sehr sie ihren eigenen Frauenhass bereits verinnerlicht hätten.

Merkel und Macron wollen EU stärken .
Bis März wolle man Vorstellungen zur Stärkung der Europäischen Union vorlegen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch in Paris. "Die Euro-Zone muss Avantgarde sein, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit geht", betonte die CDU-Vorsitzende. Emmanuel Macron spielte Differenzen über einzelne Reformpunkte wie ein eigenes Euro-Zonen-Budget herunter. Bis März wolle man Vorstellungen zur Stärkung der Europäischen Union vorlegen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch in Paris. "Die Euro-Zone muss Avantgarde sein, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit geht", betonte die CDU-Vorsitzende.

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