Kultur & Showbiz "Fight Club"-Regisseur tritt "Joker" in die Tonne: "Ein Betrug an psychisch Kranken"

17:15  16 november  2020
17:15  16 november  2020 Quelle:   msn.com

Warum Reus die Rolle als Super-Joker gefallen könnte

  Warum Reus die Rolle als Super-Joker gefallen könnte In Hoffenheim wird Marco Reus erst spät eingewechselt - und erzielt noch den Siegtreffer für den BVB. Gut möglich, dass es nicht sein letztes Joker-Tor war. © Bereitgestellt von sport1.de Warum Reus die Rolle als Super-Joker gefallen könnte Marco Reus hatte auch nach dem Spiel noch Publikum.Der Matchwinner, der den BVB zum ersten Sieg seit 2012 bei Angstgegner Hoffenheim geführt hatte, musste noch zu einem kleinen TV-Interview-Marathon. Und rund 30 Fans hörten von ihren blauen Schalensitzen aus in der sich leerenden Sinsheimer Arena gespannt zu, was der BVB-Kapitän dort unten auf dem Rasen zu sagen hatte.

Regisseur Phillips hat in die Debatte eingegriffen, wenig souverän, indem er selbst mit „rechts“ und Der letzte in der Joker -Reihe in Erscheinung getretene Schauspieler, Jared Leto als eine Art Sein furchteinflößendster Moment ist der, in dem sein Joker vollends zum Joker wird und endlich tanzt

Schnittbericht mit Bildern: FSK 16 DVD vs FSK 18 von Fight Club (1999) ▻ Mehr als 13.000 weitere Schnittberichte zu Filmen & Spielen ▻ Alles zum Thema Zensur. Aber die 10 Minuten in der er den Oberkellern eines Schikies-Laden aufmischte war Ricky ein Gott.

David Fincher ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. In einem Interview teilte er nun gegen „Joker“ sowie das Hollywood-System aus und erklärte, warum er vorerst exklusiv für Netflix arbeiten wird.

© 20th Century / Warner Bros. "Fight Club"-Regisseur tritt "Joker" in die Tonne: "Ein Betrug an psychisch Kranken"

Anlässlich des gerade erfolgten Vorab-Kinostarts von „Mank“ (weltweit ab 4. Dezember auf Netflix) gab David Fincher der britischen Zeitung The Telegraph ein bemerkenswert offenes Interview. Hier lenkte er selbst das Gespräch plötzlich auf „Joker“ – und äußerte schnell heftige Kritik an dem viel diskutierten DC-Film mit Joaquin Phoenix.

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  In Angeblich wollte Jared Leto nie wieder die Rolle des Batman-Gegenspielers übernehmen. Für die neue Version von "Justice League" kehrt er nun aber offenbar als Joker zurück. Das Kapitel von Jared Leto als Joker schien längst beendet, nun schlüpft der 48-Jährige aber offenbar erneut in die Rolle des ikonischen Batman-Schurken. Nach Informationen des US-amerikanischen Branchenblatts "Variety" kehrt Leto für den "Snyder Cut" von "Justice League" als fieser Clown zurück.

Kandidat Diego. RTL lässt psychisch Kranken bei DSDS auftreten. Die einen haben "zu viel Straße in der Stimme", die anderen singen als hätten sie "Gefrierbrand". Was aber die Jury betrifft, so fällt langsam auf: Carolin Niemczyk von Glasperlenspiel scheint sich mit diesem Job keinen Gefallen zu tun.

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Eigentlich kritisiert Fincher in dem Interview die Hollywood-Studios, die er einmal sogar die „fünf Familien“ nennt (ein Verweis auf „Der Pate“, womit er die Studios mit Mafia-Familien gleichsetzt).

Hollywood gehe keine Risiken mehr ein – und selbst „Joker“ sei keines: „Niemand hätte vorher gedacht, sie haben mit ‚Joker‘ die Chance auf einen gigantischen Hit, wäre nicht ‚The Dark Knight' der massive Hit gewesen, der er war.“ 1999, also neun Jahre vor dem Batman-Hit, hätte niemand einen Film wie „Joker“ gemacht.

„Joker“ wurde laut Fincher also nur gemacht, weil „The Dark Knight“ so erfolgreich war – und dass der Regisseur keinen anderen Grund sieht, macht sein folgender Seitenhieb deutlich.

Scorsese-Mash-Up "Joker"

Finchers Worte: „Ich glaube nicht, dass sich sonst jemand das Material angeschaut und dann gedacht hätte: ‚Ja, lasst uns Travis Bickle und Rupert Pupkin nehmen, sie verschmelzen, diese Figur dann in einen Betrug an den psychisch Kranken einschließen und das Ergebnis raushauen, um eine Milliarde Dollar zu verdienen.'“

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Doch macht das Joker wirklich zu einem Film, der zu Selbstjustiz und Misanthropie aufstachelt? Oder funktioniert er nicht eher als eindringliche Warnung vor einer Gesellschaft, in der soziale Ungerechtigkeit, ein Mangel an Empathie, die Sucht nach Aufmerksamkeit und im Überfluss

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Mit der Nennung der Namen Travis Bickle und Rupert Pupkin spielt Fincher darauf an, dass „Joker“ für ihn ein Mash-Up der beiden Martin-Scorsese-Klassiker „Taxi Driver“ und „The King Of Comedy“ ist – ein Vorwurf, den auch viele Kritiker machten.

Mit seiner wenig hinter dem Berg haltenden Wortwahl („trap him in a betrayal of the mentally ill“) zeigt er zudem wenig Wertschätzung für das Ergebnis. Er bezeichnet den Film ja sogar als „Betrug an den psychisch Kranken“.

"Fight Club" vs. "Joker"

Die Aussage von David Fincher stößt auch auf besonders viel Resonanz, weil neben Martin Scorsese auch sein Name immer wieder im Zusammenhang mit „Joker“ genannt wurde – vor allem sein Werk „Fight Club“.


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Viele „Joker“-Fans bezeichneten das DC-Drama als „legitimen Nachfolger“ des Kultfilms mit Brad Pitt, oft wurde beide Filme auch als sogenannte „companion pieces“ (zusammengehörige Filme) bezeichnet. Es gibt sogar die Fan-Theorie, dass „Fight Club“ quasi das Prequel zu „Joker“ sei.

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Verglichen werden beide Filme oft auch deswegen, weil sie nicht nur psychisch kranke Hauptfiguren haben, sondern auch als prägende Werke über die sogenannte Incel-Kultur bezeichnet werden. Als Incels werden Männer bezeichnet, die dem Feminismus die Schuld geben, dass sie selbst keinen Sex haben, und vor allem im Internet mit frauenfeindlichen Sprüchen auffallen.

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Fincher scheint nun eher auf der Seite vieler Kommentatorinnen und Kommentatoren zu stehen, die schon rund um „Joker“ Meinungstexte veröffentlichten, in denen sie argumentierten, warum der DC-Film nur ein „Möchtegern-Fight-Club“ sei oder warum „Fight Club“ alles richtig mache, was „Joker falsch mache – und vor allem warum „Fight Club“ und „Joker“ als perfekter Anti-Incel-Film und als Pro-Incel-Film gar nicht miteinander verglichen werden sollten.

Dass Fincher sich des Vergleichs bewusst ist, wird allein schon dadurch deutlich, dass er – wie oben zitiert – das Jahr „1999“ wählt. Es ist das Jahr, in dem „Fight Club“ erschien. Ungewöhnlich ist, wie deutlich sich Fincher äußert, denn meist ist man in Hollywood sehr diplomatisch, wenn es um Aussagen zu Kolleginnen und Kollegen geht.

David Fincher bezeichnet "Joker" als "Verrat an psychisch Kranken"

 David Fincher bezeichnet David Fincher hat den Film Joker von Joaquin Phoenix und Todd Phillips als "Verrat an psychisch Kranken" bezeichnet. Warner Bros - Joaquin Phoenix als Joker. Der Regisseur von Filmen wie Fight Club und Se7en warf auch einen Schlag auf die "fünf Familien" - ein Hinweis sowohl auf The Godfather als auch auf die fünf großen Filmstudios -, weil er nicht bereit war, Risiken für Filme einzugehen, die "sie nicht machen können" eine Milliarde Dollar '.

Darum arbeitet Fincher nun exklusiv für Netflix

Doch Fincher ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen – und das ist auch im Interview mit The Telegraph zu spüren. In Hollywood wolle niemand mehr Filme machen, die nicht mindestens eine Milliarde Dollar einspielen könnten.

Für „herausfordernde Produktionen mit mittlerem Budget“ habe dort gar niemand Bedarf. Doch genau das seien die Werke, die ihn interessieren. Deswegen müsse er zu den Streamern – wie eben Netflix – gehen.

So bestätigte David Fincher jüngst dem französischen Magazin Premiere, dass er nun sogar einen exklusiven Deal mit Netflix für die nächsten vier Jahre habe. Dieser gebe ihm die Möglichkeit, verschiedenste Dinge zu machen – und er hoffe deswegen, nun künftig auch mehr Filme herausbringen zu können:

„Es fühlt sich merkwürdig an, nach 40 Jahren in diesem Beruf nur zehn Filme gemacht zu haben. Okay, es sind elf, aber nur zehn, von denen ich sagen kann, dass sie von mir sind“. Mit dem einen Film, der nicht wirklich von ihm ist, spielt er auf „Alien 3“ an. In dieser Produktion lernte er gleich zu Beginn seiner Karriere als Spielfilmregisseur, wie unterschiedlich die Vorstellungen von Studio und Künstler sein können.

Fincher plant Serie über "Cancel Culture"

Ein konkretes Projekt hat David Fincher auch bei Netflix schon in Vorbereitung: eine Mini-Serie über die sogenannte „Cancel Culture“, wobei Fincher den umstrittenen Begriff, mit dem der massive Aufruf bezeichnet wird, eine bestimmte Person zu boykottieren oder ihre Projekte abzusetzen, nicht selbst verwendet.

Im Gespräch mit dem Telegraph sagt er dagegen, dass es in der Serie darum geht, wie in unserer modernen Gesellschaft ein Schuldeingeständnis bewertet wird: „Wenn du eine wirklich ehrliche Entschuldigung äußerst und dir niemand glaubt, hast du dich dann überhaupt entschuldigt? Das ist eine verstörende Idee, aber wir leben in verstörenden Zeiten.“

Finchers neuer Film, der bereits angesprochene „Mank“ bei Netflix, lohnt sich sehr. Für den Autor dieser Zeilen ist der Film, in dem sich Fincher auch stark am alten, anti-liberalen Hollywood reibt, sein bisher bester. In der FILMSTARTS-Kritik gibt es die vollen 5 Sterne:

Die FILMSTARTS-Kritik zu "Mank"

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