Kultur & Showbiz Corona-Impfstoff & Schnelltests: Jens Spahn: "Die Hoffnung ist eine begründete"

15:10  04 dezember  2020
15:10  04 dezember  2020 Quelle:   bunte.de

Corona: Wenn die ersten Impfdosen nicht reichen

  Corona: Wenn die ersten Impfdosen nicht reichen Ein neuer Impfstoff für alle und die Pandemie ist schnell Geschichte! So wird es leider nicht laufen. Denn es gibt einige Herausforderungen. Deutschland versucht, gut darauf vorbereitet zu sein. © Robin Utrecht/picture alliance Provided by Deutsche Welle Noch gibt es in der EU also auch in Deutschland keinen Impfstoff, der bereits zugelassen wurde. Wohl aber sind einige in der letzten Test-Phase. Offen bleibt: Welcher Impfstoff oder welche Impfstoffe es sein werden.

Gesundheitsminister Jens Spahn sorgte für einen kleinen Hoffnungs -Dämpfer: Er sagte, dass die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus noch Jahre dauern könnte.

"Es ist ein gutes Signal, dass die Impfstoffproduktion in Deutschland schon so weit ist, dass wir mit ersten Studien beginnen können. Gleichwohl wird es

Am 1. Dezember nahmen Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (59, CDU), an einer Landeskabinetts-Sitzung teil. Diese fand in einem künftigen Impfzentrum in Düsseldorf statt, das aktuell in den Räumlichkeiten des Fußballstadions "Merkur Spiel-Arena" vorbereitet wird. Dort gaben die beiden anschließend auch eine Pressekonferenz. Und dabei zeigten sich die beiden unter anderem optimistisch, dass die Corona-Epidemie bald wirksam eingedämmt werden könne.

Armin Laschet und Jens Spahn © Getty Images/Andreas Rentz Armin Laschet und Jens Spahn

Apropos Impfungen: In Deutschland hat sich die Bereitschaft diesbezüglich zuletzt sogar verändert, wie unser Video zeigt!

Schnelltests laufen nur langsam an: So wird der Kampf gegen Covid-19 ausgebremst

  Schnelltests laufen nur langsam an: So wird der Kampf gegen Covid-19 ausgebremst Einrichtungen wie etwa Seniorenheime sollen vor allem durch Schnelltests vor dem Coronavirus geschützt werden. Doch sie werden nicht flächendeckend eingesetzt. © Foto: Sven Hoppe/dpa Eine Frau hält am Flughafen München in einem Covid-19 Testcenter einen Antigen-Schnelltest Seit dem 15. Oktober gilt die neue Corona-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG).

Hoffnungen auf einen baldigen Impfstoff hat das Robert Koch-Institut einen Dämpfer verpasst. Allerdings macht aktuell ein pflanzliches Medikament Hoffnung - ist es ein Wundermittel gegen Corona ? Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe Recht, wenn er sage, dass Deutschland

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erhält eine Grippeimpfung in der Berliner Charité. Wir haben am Anfang nicht für alle gleichzeitig einen Impfstoff . Und, weil insbesondere bei BioNTech Laut Spahn ist diese nicht einfach verschwunden. Es seien u.a. die Corona -Maßnahmen, die dem

Corona-Impfstoff soll zum Jahreswechsel zur Verfügung stehen

Laschet eröffnete die Presskonferenz im Impfzentrum Düsseldorf mit dem aktuellen Stand der Zulassungsverfahren. Demnach hat der Pharmakonzern Moderna am 30. November 2020 bei der Europäischen Arzneimittelbehörde die Zulassung für sein mRNA-1273-Serum beantragt, Biontech und Pfizer hätten am Tag darauf dasselbe für ihren BNT162b2-Impfstoff veranlasst. Laschet geht nun davon aus, dass die ersten Impfdosen zum Jahreswechsel zur Verfügung stehen. Die ersten eine Million Dosen für NRW sollen zunächst medizinischem sowie Pflegepersonal und "vulnerablen Gruppen", also den Risikogruppen, zur Verfügung gestellt werden.

In spätestens zwei Wochen sollen die Arbeiten an allen geplanten Impfzentren abgeschlossen sein. Es seien bereits über 7.000 freiwillige Impfhelfer, wie zum Beispiel pensionierte Ärzte, in NRW rekrutiert worden.

-Schnelltests werden nur langsam als Gesundheitsbeamte eingesetzt, die sich der Zuverlässigkeit nicht sicher sind. Bester Gebrauch

-Schnelltests werden nur langsam als Gesundheitsbeamte eingesetzt, die sich der Zuverlässigkeit nicht sicher sind. Bester Gebrauch OTTAWA - Mehr als 3,8 Millionen Schnelltests für COVID-19 befinden sich derzeit in den Händen der Gesundheitsbehörden der Provinzen, aber viele Gerichtsbarkeiten prüfen derzeit noch, wie die Geräte helfen könnten bekämpfe die Pandemie. © bereitgestellt von der kanadischen Presse Health Canada hat mehr als drei Dutzend verschiedene Tests für COVID-19 genehmigt, aber nur sechs davon sind "Point-of-Care" -Versionen, die allgemein als Schnelltests bezeichnet werden.

Mehrere Corona - Impfstoffe sind auf dem Weg der Zulassung, das sorgt für Zuversicht in der Corona-Pandemie. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte im Deutschlandfunk, im Januar sollten "die ersten Risikogruppen und Pflegebeschäftigen geimpft" sein.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut betont, dass es im Fall eines möglichen Corona - Impfstoffs nur freiwillige Verabreichungen der Impfung geben wird. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag informierte er zusammen mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek über den Stand

Diese Nebenwirkungen zeigten sich bei Impftests.

Spahn spricht von "begründeter Hoffnung"

Anschließend bekräftigte Jens Spahn noch einmal die Notwendigkeit der aktuellen Einschränkungen, sprach aber auch von einer "guten Nachricht" im Zusammenhang mit den kommenden Impfstoffen. Spahn erwartet die Zulassungen der Impfstoffe zum Jahreswechsel. Er bekräftigte, bis dahin sollten auch alle geplanten Impfzentren bundesweit einsatzfähig sein. In den kommenden Tagen würden dann die genaue Impfstrategie und die Impfverordnung auf Bundesebene festgelegt. Auch hier lägen die Prioritäten der ersten Phase auf den Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen sowie der Polizei und den Risikogruppen.

Spahn sprach von einem "Mammutprojekt", sagte aber auch: "Die Hoffnung ist eine begründete." Wenn reibungslose Organisation und die Impfbereitschaft der Bevölkerung gewährleistet seien, dann werde das in "eine bessere Zeit" führen.

Wann gibt es einen COVID-19 Impfstoff?

  Wann gibt es einen COVID-19 Impfstoff? Forscher in der ganzen Welt arbeiten daran, einen effektiven und sicheren Impfstoff gegen das Sars-CoV-2 Virus zu entwickeln, das die COVID-19 Pandemie auslöste. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu ihrem Fortschritt. © Provided by Deutsche Welle Provided by Deutsche Welle Wissenschaftler testen derzeit die Wirksamkeit von über 50 Impfstoff-Kandidaten in klinischen Studien. Zugelassen sind derzeit noch keine.

Nach der Zulassung für einen Corona - Impfstoff in Großbritannien fordert Gesundheitsminister Spahn die EU-Zulassungsbehörde zu schnellem Handeln auf. Er betont aber auch, dass die Sicherheit oberste Priorität hat. Angesichts der ersten Zulassung für einen Corona - Impfstoff in Großbritannien erwartet

Pfizer hatte den Impfstoff zusammen mit dem deutschen Hersteller Biontech entwickelt. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt, Kitas und Schulen Corona -Pandemie. RKI-Chef Lothar Wieler sieht einen Trend, der Hoffnung macht.

Fünf bis acht Millionen erste Impfdosen

In der folgenden Fragerunde vertiefte Spahn noch einmal die Konzepte der ersten Impfphasen in Abhängigkeit zur Verfügbarkeit der Impfstoffe. Spahn plant dabei ab Anfang Januar mit einer ersten Charge von insgesamt fünf bis acht Millionen Impfdosen. Diese sollten in einer ersten Phase auch von mobilen Impfteams verabreicht werden, zum Beispiel in Pflegeheimen. Er äußerte sich optimistisch, dass bis dahin ausreichend Personal in den öffentlichen Impfzentren zur Verfügung stehen werde.

Gut zu wissen: So funktionieren die Impfstoffe.

Mögliche "Knappheit" bei Schnelltests

Auch zum aktuellen Stand der Verfügbarkeit von Schnelltests bezog Spahn Stellung – auch im Hinblick auf das nahende Weihnachtsfest. Der Bundesgesundheitsminister sprach von über zwei bis dreihundert Test-Anbietern, die inzwischen bei der Bundesbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet seien. Diese Behörde ist für die Gewährleistung der Qualitätsstandards verantwortlich. Genaue Angaben zur Verfügbarkeit sind laut Spahn nicht möglich, er gab aber bereits abgeschlossene Garantieverträge mit mehreren großen Herstellern an, die eine Grundversorgung von etwa 60 Millionen Tests sicherstellen sollen. Es könne aber auch der Fall auftreten, dass es in den nächsten Wochen "eine Knappheit gibt", spätestens ab nächstem Jahr rechne er aber mit einer Entspannung. Spahn ist sich sicher, dass die "epochale Herausforderung" erfolgreich bewältigt werden könne.

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Nach fast einem Jahr mit der Corona-Pandemie liegen auch in Deutschland die Nerven blank. Nichts zeigt das deutlicher als die hektische Debatte um den Zeitpunkt der Impfstoff-Zulassung, meint Jens Thurau. © Iliya Pitalev/dpa/Sputnik/picture alliance Provided by Deutsche Welle Jetzt also doch schon früher: Am 21. Dezember soll offenbar der Corona-Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer auch in Deutschland zugelassen werden, geimpft werden kann dann wohl aller Wahrscheinlichkeit nach vom 27. Dezember an.

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