PanoramaTarifverhandlungen geplatzt: Verdi kündigt BVG-Streik für Montag an

12:00  29 märz  2019
12:00  29 märz  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

Netanjahu kündigt nach Raketenangriff auf Israel "kraftvolle" Reaktion an

Netanjahu kündigt nach Raketenangriff auf Israel Nach dem Raketenangriff aus dem Gazastreifen auf Israel mit fünf Verletzten hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu eine "kraftvolle" Reaktion angekündigt. "Gegen den Staat Israel wurde ein krimineller Angriff verübt, und wir werden mit Kraft reagieren", sagte Netanjahu am Montag in einer von seinem Büro veröffentlichten Video-Botschaft. Netanjahu hält sich derzeit in Washington auf, wo er am Montag mit US-Präsident Donald Trump zusammenkommen wollte. "Wegen der Sicherheitsvorfälle" in Israel werde er seinen USA-Besuch abkürzen, kündigte Netanjahu an.

Am Montag werden in Berlin keine U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse fahren. Die Gewerkschaft Verdi ruft die BVG-Belegschaft zum ganztägigen Streik auf.

Tarifverhandlungen geplatzt: Verdi kündigt BVG-Streik für Montag an © Foto: Daniel Naupold/dpa Der dritte Warnstreik der BVG kommt: Fahrende U-Bahnen wird es am Montag nicht geben. (Symbolbild)

Am Montag soll der Berliner Nahverkehr bestreikt werden - und zwar ganztätig. Die gesamte BVG-Belegschaft wird streiken, wie die Gewerkschaft Verdi am Donnerstagabend mitteilte. Von Betriebsbeginn ab 3.30 Uhr bis zum Betriebsende werden in Berlin keine U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse fahren.

Die Tarifverhandlungen für die 14.600 Beschäftigten von BVG und BT seien ergebnislos beendet, hieß es in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft. Verdi lehnte das neue Angebot des Kommunalen Arbeitgeberverbands (KAV) ab. Dieser hatte ein Gesamtvolumen von jährlich 90 Millionen Euro ab dem Jahr 2019 in die Verhandlungen eingebracht und sein zuletzt unterbreitetes Angebot damit um zehn Millionen Euro erhöht.

Bei Galeria Karstadt Kaufhof wackeln 5500 Jobs

Bei Galeria Karstadt Kaufhof wackeln 5500 Jobs Düsseldorf. Angeblich plant die neue Warenhausgruppe intern einen massiven Stellenabbau. Laut Verdi sollen in den bisherigen Kaufhof-Filialen 1800 Vollzeitjobs wegfallen. Die Gewerkschaft verlangt einen Anerkennungstarifvertrag. © Caroline Seidel Ein Schaufenster der neuen Kaufhauskette (Symbolfoto). In der Diskussion um die Zukunft Tausender Beschäftigter im neuen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof scheinen die Fronten zwischen der Konzernspitze und den Arbeitnehmervertretern verhärtet.

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"Da wir an einer baldigen Einigung interessiert sind, haben wir unser Angebot noch einmal erhöht", sagte die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite, Claudia Pfeiffer, am Donnerstagnachmittag. Doch Verdi ließ die Tarifverhandlungen platzen. "Leider profitieren längst nicht alle Beschäftigten von den Erhöhungsschritten, die die Arbeitgeber beabsichtigten", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt.

Die BVG-Beschäftigten werden am Montag zum dritten Mal in den Warnstreik ziehen. Am 15. Februar wurde der Nahverkehr von Betriebsbeginn bis 12 Uhr bestreikt. Am 14. März streikten nur die Busfahrer, dafür allerdings den ganzen Tag lang. (Tsp)

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Tarifeinigung bei der BVG: Der Kompromiss mit Verdi kostet 102 Millionen Euro.
14.500 Beschäftigte der Berliner Verkehrsbetriebe erhalten mehr Geld. Die Politik muss entscheiden, wer den Preis trägt: die Steuerzahler oder die Fahrgäste. © Foto: Imago Es hat sich gelohnt. Die BVG-Beschäftigten erhalten nach der Tarifeinigung deutlich höhere Löhne und Gehälter. Neue Streiks sind bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) vorerst abgewendet. Doch der 102 Millionen Euro teure Tarifkompromiss, den der Kommunale Arbeitgeberverband und die Gewerkschaft Verdi in der Nacht zu Freitag erzielt haben, befeuert die Debatte über höhere Fahrpreise und Zuschüsse aus Steuergeld.

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