Panorama: Vorsätzliches Anstecken: Veranstalter von „Masern-Partys“ riskieren drei Jahre Haft! - PressFrom - Deutschland

PanoramaVorsätzliches Anstecken: Veranstalter von „Masern-Partys“ riskieren drei Jahre Haft!

16:15  15 april  2019
16:15  15 april  2019 Quelle:   bunte.de

Masern-Ausbruch: New York verhängt Notstand in Teilen Brooklyns

Masern-Ausbruch: New York verhängt Notstand in Teilen Brooklyns Wer nicht geimpft ist, dem drohen Geldstrafen.

Masern - Partys kosten Menschenleben. Masern sind weltweit verbreitet. Masern-Erkrankte sind auch noch bis 4 Tage nach Beginn des Ausschlages ansteckend und können die Viren übertragen. Drei -Tage-Fieber ist eine hoch ansteckende Infektion mit Herpesviren bei Kindern.

Sind Masern - Partys eine Alternative zur Impfung? Die Übertragung von Masern erfolgt durch Tröpfcheninfektion, das heißt durch einen direkten Kontakt mit dem erkrankten Menschen. Der Verlauf einer Masern-Erkrankung wird in drei Stadien unterteilt.

Vorsätzliches Anstecken: Veranstalter von „Masern-Partys“ riskieren drei Jahre Haft! © Tatiana Sydorenko / iStock Veranstalter von „Masern-Partys“ riskieren drei Jahre Haft!

Derzeit sind die Masern wieder in aller Munde. Der Anstieg der Erkrankungen in den vergangenen Monaten hat die Debatte um die Impfpflicht gerade in Kitas wieder angeheizt. Impfgegner und Impfbefürworter liefern sich gerade einen heftigen Kampf. Vor allem ein Fall im österreichischen Kärnten hat großes Aufsehen erregt. Hier sollen Impfgegner regelrechte „Masern-Partys“ veranstaltet haben, wie „krone.at“ berichtet. Doch wer absichtlich andere ansteckt, riskiert drei Jahre Haft!

Vorsätzliches Anstecken ist strafbar

Am Sonntag wurden bei der österreichischen Landessanitätsdirektion bereits sechs Patienten und zwei Verdachtsfälle bestätigt, die Gerüchten zufolge in solche „Masern-Partys“ involviert gewesen sein sollen. Dabei geht es den Impfgegnern vor allem darum, Kinder vorsätzlich mit dem Virus zu infizieren, um sie dadurch zu immunisieren. Vorsätzliches Anstecken ist laut österreichischem Strafgesetzbuch jedoch strafbar. Laut Paragraf 178 StGB müssen Personen, welche absichtlich die „Verbreitung einer übertragbaren Krankheit unter Menschen“ herbeiführen mit einer „Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren“ rechnen.

Masern und Co.: Ärztepräsident will verpflichtende Impfungen gegen mehr Krankheiten

Masern und Co.: Ärztepräsident will verpflichtende Impfungen gegen mehr Krankheiten Frank Ulrich Montgomey will weitere Viren ausrotten.

Die Masern -Impfung sollte zweifach, in einem Abstand von mindestens vier Wochen, gegeben werden. Dazu wird ein kombinierter Lebendimpfstoff ( Masern -Mumps-Röteln) verabreicht. Bereits nach der ersten Impfgabe sind 95 Prozent der Geimpften ein Leben lang gegen das Virus immun.

Deshalb gibt es ja auch Masern - Partys bei denen man sein Kind " vorsätzlich " anstecken lassen kann. Für eine Impfpflicht wird es in Deutschland erst nach einer Epidemie mit vielen Toten eine politische Mehrheit in der Politik geben. Viele unserer Abgeordneten gehören leider genau zu dem

Das interessiert andere MSN-Leser:

Zwölf Kisten: Eltern schmeißen Porno-Sammlung weg, Sohn (40) reagiert drastisch

Tragischer Vorfall in den USA: "Gefährlichster Vogel der Welt" tötet seinen Besitzer

Beim Gassi-Gehen: Frau (83) stürzt in Brabandkanal – tot

Wie „krone.at“ berichtet, muss sich nach Ostern beispielsweise ein mit Hepatitis C infizierter Mann am Landesgericht Klagenfurt verantworten, der vorsätzlich andere Menschen angespuckt hatte, was zu einer Ansteckung hätte führen können.

In Deutschland hat man bereits reagiert

Die Ansteckungsgefahr liegt bei Masern weit höher. Denn der gefährliche Virus wird allein schon über die Luft übertragen. Neben dem typischen Hautausschlag und dem hohen Fieber können Masern zudem das Immunsystem so schwächen, dass Folgeerkrankungen nicht auszuschließen sind. Schwerwiegende Infektionen sowie Lungen- und Gehirnentzündungen können unter Umständen lebensgefährlich sein. Für Kinder besteht zudem ein hohes Risiko, da sie erst ab einem Alter von zwölf Monaten geimpft werden können. Eine vorzeitige Ansteckung kann im schlimmsten Verlauf tödlich enden.

Nahles spricht sich klar für Impfpflicht aus

Nahles spricht sich klar für Impfpflicht aus "Die individuelle Freiheit hat ihre Grenzen dort, wo sie die Gesundheit vieler anderer gefährdet", sagt die SPD-Chefin mit Blick auf sehr ansteckende Krankheiten wie Masern. • SPD-Chefin Nahles plädiert für eine Impfpflicht für sehr anste • Auch Gesundheitsminister Spahn und Familienministerin Giffey sind dafür. • Als erstes Bundesland hat Brandenburg eine entsprechende Initiative auf den Weg gebracht. - Im Bund wie in den Ländern mehren sich Stimmen für eine Impfpflicht gegen Masern.

Masern sollen durch Impfungen endlich ausgerottet werden. Laut offiziellen Stellen ist die Impfung gegen Masern der einzige Weg, der vor den tödlichen Masernkomplikationen retten kann. Achtung bei Fieberzäpfchen. Masern - Partys aus dem Reich der Phantasie. Quellenangaben. Verwandte Artikel.

Mütter veranstalten Masern - Partys , damit ihre Kinder sich gegenseitig anstecken . Doch Masern sind – wie Mumps und Röteln – keinesfalls harmlose Kinderkrankheiten. Komplikationen sind selten, doch sie kommen vor. Nur jedes dritte Kleinkind ist ausreichend geschützt.

Im Bundesland Brandenburg wurde inzwischen bereits auf den Anstieg der Masernfälle reagiert und die Impfpflicht für Kitas eingeführt. Die Kinder müssen nachweisen können, dass sie gegen Masern geimpft sind. Das Gesetz wird nun auch auf Bundesebene verhandelt.

Ähnliche Artikel zum Thema:

„Es macht mich so wütend“: Quarantäne & Monate im Krankenhaus: 30-Jähriger erkrankt an Masern – weil er als Baby nicht geimpft wurde

Nachweis, sonst Schulverbot: Masern-Alarm in Hildesheim: Schüler müssen Impfpass zeigen

Neue Regel: Wegen Masern, Mumps und Röteln: Kita in Essen akzeptiert nur noch geimpfte Kinder

Hitzschlag im Auto: Mutter hat Sex - und ihr Kind stirbt.
Eine Mutter aus den USA hatte Sex mit ihrem Chef, während ihre Tochter im Auto saß und vier Stunden wartete. Das Kind starb an einem Hitzschlag. Die Frau wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt.Cassie Barker vergaß im September 2016 ihre dreijährige Tochter im Streifenwagen. Die Frau, die es eigentlich besser hätte wissen müssen, war zu dem Zeitpunkt noch Polizistin in Long Beach im US-Bundesstaat Mississippi. Jetzt wird sie die nächsten 20 Jahre in Haft verbringen. Denn Cassies Kind starb an einem Hitzeschlag im Auto - während Cassie Sex mit ihrem Vorgesetzten hatte.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 6
Das ist interessant!