PanoramaPolizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt

11:05  17 april  2019
11:05  17 april  2019 Quelle:   berliner-zeitung.de

Fahrscheine, bitte!: Ausweis sehen, festhalten – was dürfen Kontrolleure und was nicht?

Fahrscheine, bitte!: Ausweis sehen, festhalten – was dürfen Kontrolleure und was nicht? Muss ich dem Kontrolleur meinen Ausweis zeigen? Und darf er Schwarzfahrer festhalten?

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © dpa Polizei (Symbolbild)

17. April

Wittenberge

Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt

Weil ein Zugreisender bei der Fahrscheinkontrolle einen Bahnmitarbeiter mit Mord bedroht hat, musste ein ICE am Mittwochmorgen in Wittenberge (Prignitz) einen Zwangsstopp einlegen. Der ICE 1606 befand sich auf dem Weg von Leipzig nach Hamburg.

Nachdem der Mann seine Morddrohung geäußert hatte und nicht freiwillig aussteigen wollte, holten ihn schließlich vier Bundespolizisten am Bahnhof Wittenberge gewaltsam aus dem Zug, wie mitreisende Mitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur berichteten. Die Beamten fixierten ihn dabei vorübergehend auf dem Boden. Bereits zuvor soll der Mann Fahrgäste beleidigt haben. Die Unterbrechung der Fahrt dauerte nach Angaben der Mitreisenden rund zehn Minuten. (dpa)

Trotz Rücktritte: Grindel droht weiter Ärger

Trotz Rücktritte: Grindel droht weiter Ärger Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch nach seinem Rückzug aus den internationalen Verbänden noch nicht aus dem Schneider. Die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes teilte nach ihrer Sitzung am Mittwochabend mit, die "einzelnen Sachverhalte" mit der "erforderlichen Sorgfalt" ermitteln und rechtlich prüfen zu wollen. "Die Kommission wird die Ergebnisse dieser Prüfung bewerten und gegebenenfalls Entscheidungen treffen", schrieb des Gremium. Grindel tritt von allen Ämtern zurück Grindel hatte am Mittwochnachmittag seinen Rücktritt von seinen Posten beim Weltverband FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) erklärt.

Hohenschönhausen

Betrunkener Autofahrer landet im Tram-Gleisbett

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell Auto im Gleisbett

Der Fahrer eines Kleintransporters hat sich in der Nacht zu Mittwoch mit seinem Wagen im Gleisbett der Tram im Weißenseer Weg in Hohenschönhausen festgefahren. Die Feuerwehr zog den Wagen mit einer Seilwinde aus dem Schotter. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab 1,4 Promille. Der Führerschein wurde beschlagnahmt, der Mann zur Blutentnahme zur Polizeidienststelle gebracht. (BLZ)

Prenzlauer Berg

Mutmaßliche Drogenhändlerin festgenommen

Die Berliner Polizei hat bei der Durchsuchung einer Wohnung mehrere Kilogramm Drogen beschlagnahmt. Die mutmaßliche Dealerin wurde festgenommen. In der Wohnung der 53-Jährigen wurden am Dienstagnachmittag 2,5 Kilogramm Cannabis, 20 Gramm Kokain sowie 100 Gramm Haschisch gefunden, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch mitteilte. Zuvor sei die Frau in der Wichertstraße im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg gegen 16.40 Uhr dabei erwischt worden, wie sie einem 28-Jährigen Drogen verkaufte. Bei der Kontrolle seien bei dem Mann drei Tütchen, bei der Dealerin 76 Tütchen mit Drogen sichergestellt worden. (dpa)

ICE in Baden-Württemberg mit Luftgewehr beschossen - keine Verletzten

ICE in Baden-Württemberg mit Luftgewehr beschossen - keine Verletzten Ein ICE ist nahe dem baden-württembergischen Ladenburg bei Mannheim mit einem Luftgewehr beschossen worden. Verletzt wurde niemand, wie die Bundespolizei in Karlsruhe am Freitag mitteilte. Der Zug war am Donnerstagabend unterwegs von Berlin nach Saarbrücken. Wo genau die Schüsse auf den Zug fielen, war nach ersten Ermittlungen der Polizei unklar. Das interessiert andere MSN-Leser: Muss das sein?: Am Abgrund: Influencerin begibt sich für Instagram-Bild in Lebensgefahr – und wird kritisiert Von Unbekanntem in Transporter gezerrt : 13-Jähriger gelingt Flucht Wohnung gestürmt: Rätsel um SEK-Einsatz mit zwei Toten in Salzgitter Der Zug wurde an neun

Lichtenberg

Tankstelle überfallen

Ein maskierter Täter hat in Berlin-Lichtenberg eine Tankstelle überfallen. Der Räuber habe am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr die 57-Jährige Angestellte der Tankstelle in der Gehrenseestraße bedroht und die Einnahmen gefordert, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nachdem die Frau den Forderungen nachkam, flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. Über die Höhe der Beute wurden zunächst keine Angaben gemacht. (dpa)

Wedding

Geldautomat gesprengt

Unbekannte haben im U-Bahnhof Amrumer Straße in Berlin-Wedding einen Geldautomaten gesprengt. Das teilte eine Polizeisprecherin am Mittwoch mit. Nähere Informationen waren vorerst nicht bekannt. Die U-Bahnen der Linie 9 konnten am Morgen zwischenzeitlich nicht an der Amrumer Straße halten. Der Bahnhof sei während des Polizeieinsatzes gesperrt gewesen. „Die Züge fahren ohne Halt durch den Bahnhof“, hatte die BVG getwittert. (dpa)

Eintracht hofft gegen Benfica auf magischen Fußball-Abend

Eintracht hofft gegen Benfica auf magischen Fußball-Abend Frankfurt/Main. 1980 stand Eintracht Frankfurt letztmals im Halbfinale eines Europacup-Wettbewerbs. Trotz eines Zwei-Tore-Rückstandes aus dem Hinspiel hofft der Pokalsieger, dass dieses Kunststück nun gegen Benfica Lissabon wieder gelinget. Es soll ein magischer Fußball-Abend werden. 39 Jahre nach dem Triumph im UEFA-Cup will DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt erstmals wieder das Halbfinale eines europäischen Wettbewerbes erreichen und seinen bislang so erfolgreichen Auftritt in der Europa League vorläufig krönen. „Von einem solch außergewöhnlichen Spiel haben wir immer geträumt.

16. April

Charlottenburg

Polizei-Razzia am Kurfürstendamm

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell Razzia am Kurfürstendamm

Die Polizei hat am späten Dienstagabend gemeinsam mit Beamten der Zollfahndung eine Razzia in einem Lokal auf dem Kurfürstendamm durchgeführt. Es wurde eine größere Menge Shisha-Tabak festgestellt. (BLZ)

Rudow

Schuppen, Ställe und Wohnwagen geraten in Brand

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Pudwell Brand Garten Rudow

In Berlin-Rudow sind am Dienstagabend mehrere Schuppen, Ställe und ein Wohnwagen in Brand geraten. Die Feuerwehr brauchte etwa eine Stunde, um das Feuer auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern unter Kontrolle zu bringen. Über dem Gebiet bildete sich eine große Rauchwolke. Eine Anwohnerin sei kurzzeitig in einem Rettungswagen betreut worden, es sei jedoch niemand ernstlich verletzt worden, sagte ein Sprecher. Nach seinen Angaben kamen 56 Kräfte zum Einsatz, davon die meisten von der Freiwilligen Feuerwehr. Zunächst hatte es geheißen, dass einige Lauben in einer Kleingartenanlage Feuer gefangen hätten. Die Brandursache war am Abend noch unklar. (dpa)

Wie man möglichst klimaneutral verreist

Wie man möglichst klimaneutral verreist Berlin. Die Aktivistin Greta Thunberg hat eine klare Botschaft: Wir müssen etwas gegen den Klimawandel tun – und zwar sofort. Das betrifft auch das Thema Urlaub. Wie klimaverträglich ist die eigene Reise?

Mitte

Polizei nimmt Exhibitionisten am Hauptbahnhof fest

Gegen 06:10 Uhr stellte sich der Mann in einem Geschäft im Bahnhof vor eine 36-jährige Reisende aus Hessen und entblößte sein Geschlechtsteil. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Während der polizeilichen Maßnahmen entblößte sich der 19-jährige Guineer erneut. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischen Handlungen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt. (BLZ)

Nikolassee

Waldbrand auf Fläche von 600 Quadratmetern nahe Strandbad unter Kontrolle

Einen nahe dem Strandbad Wannsee ausgebrochenen Waldbrand hat die Berliner Feuerwehr am Dienstagmittag schnell unter Kontrolle gebracht. Um 12.37 Uhr habe ein Anrufer per Telefon Alarm geschlagen, eine gute Stunde später seien die Flammen unter Kontrolle gewesen, sagte ein Sprecher. Die betroffene Fläche gab er mit rund 600 Quadratmeter an, die Ursache war zunächst unklar. Das Strandbad blieb von dem Feuer unberührt. Zuletzt waren noch 36 Einsatzkräfte mit Löscharbeiten beschäftigt. Diese gestalteten sich insofern schwierig, als Wasser mit Tanklöschzügen herangeschafft werden musste. Der Feuerwehrsprecher warnte vor der aktuell hohen Waldbrandgefahr. Während die austreibenden Pflanzen dem Waldboden Wasser entzögen, liege gleichzeitig noch viel altes Laub herum. Bei dem jüngsten Feuer übertreffe der mögliche Umweltschaden den wirtschaftlichen bei weitem. So sei beispielsweise eine Verunreinigung des Trinkwassers denkbar. (dpa)

Illinois, USA: Eltern sollen Fünfjährigen gezwungen haben, lange kalt zu duschen – mit tödlichen Folgen

Illinois, USA: Eltern sollen Fünfjährigen gezwungen haben, lange kalt zu duschen – mit tödlichen Folgen Ein Fünfjähriger aus Illinois (USA) wurde offenbar von seinen Eltern getötet. Einem Bericht zufolge wurde der Junge dazu gezwungen, über einen längeren Zeitraum kalt zu duschen. Das soll tödlich geendet sein. Am 18. April veröffentlichte das Crystal Lake Police Department eine Pressemitteilung: "Polizei sucht vermissten Fünfjährigen". Andrew "AJ" Freund war spurlos verschwunden. Seine Eltern gaben gegenüber der Polizei an, ihren Sohn zuletzt am Abend zuvor gesehen zu haben. "Ich habe keine Ahnung, wo er sein könnte ... Wir haben die Schränke durchsucht, den Keller, die Garage, alles", sagte sein Vater, Andrew Freund Sr.

Wilmersdorf, Dahlem, Grunewald

Einbrüche in Berliner Wohnungen – Angeklagter gesteht teilweise

Ein 52-Jähriger, der an drei Wohnungseinbrüchen in Berlin mit einem Schaden von mehr als 100 000 Euro beteiligt gewesen sein soll, hat vor dem Landgericht einen Teil der Anschuldigungen gestanden. Bei einer von drei angeklagten Taten habe sein Mandant mitgewirkt, erklärte der Verteidiger zu Prozessbeginn am Dienstag. Einen Vorteil habe der 52-Jährige allerdings nicht erlangt, weil die Beute lediglich aus Modeschmuck bestanden habe.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte als Mitglied einer Bande agierte. In gehobenen Wohngegenden seien Objekte ausgewählt und ausgekundschaftet worden. Bei den Einbrüchen in den Stadtteilen Wilmersdorf, Dahlem und Grunewald zwischen Juni und November 2017 seien Schmuck, Besteck und sonstige Wertgegenstände in Höhe von insgesamt 106 000 Euro gestohlen worden. Die Beute sei anschließend verkauft und der Erlös unter den Beteiligten aufgeteilt worden, heißt es in der Anklage. Der 52-jährige Familienvater erklärte weiter, er habe nach seiner Beteiligung in einem Fall im August 2017 „keine weiteren Straftaten begangen“. Der Prozess wegen banden- und gewerbsmäßigen Einbruchdiebstahls wird am 18. April fortgesetzt. (dpa)

Friedrichsfelde

Unbekannte schlagen und treten auf am Boden liegenden 17-Jährigen ein

Ein 17-Jähriger ist in der Nacht zu Dienstag in Friedrichsfelde angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Jugendliche um kurz nach 22 Uhr von hinten zwei Unbekannte näherten. Einer der beiden Angreifer nahm den 17-Jährigen in den Schwitzkasten und schlug ihn hart ins Gesicht. Daraufhin ging der Jugendliche zu Boden. Dort schlugen und traten die beiden Unbekannten weiter auf ihn ein. Als sich eine Passantin näherte, ließen die Angreifer von dem Jugendlichen ab und flüchteten in Richtung Köpitzer Straße. Der 17-Jährige erlitt Prellungen am ganzen Körper sowie Verletzungen im Gesicht und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. (BLZ)

Blue Bell ist nur für eine begrenzte Zeit im Handel erhältlich.

 Blue Bell ist nur für eine begrenzte Zeit im Handel erhältlich. Das neueste Cookie-Kuchen-Aroma von © Instagram / Blue Bell Das Blue Bell-Cookie-Kuchen-Eis ist jetzt im Handel erhältlich und wird zweifellos mein Favorit in diesem Sommer sein. Der neue Geschmack soll reich und cremig sein, beladen mit Stücken von Schokoladenkekskuchen - ja, Keks. Kuchen.- sowie Wirbel aus Schokolade und Vanilleglasur. * Swoon * Diesen Beitrag auf Instagram anzeigen Ein Beitrag, der von Blue Bell (@bluebellicecream) am 25. April 2019 um 03:26 Uhr geteilt wurde.

Prenzlauer Berg

Motorradfahrer und Sozia verletzt

Beim Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Motorrad in Prenzlauer Berg sind in der vergangenen Nacht zwei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 46-Jähriger gegen 3.15 Uhr mit seinem Mercedes in der Storkower Straße unterwegs. Beim Linksabbiegen übersah er das ihm entgegenkommende Motorrad, wodurch es zum Zusammenstoß kam. Der 38-jährige Motorradfahrer und seine 42-jährige Sozia stürzten auf die Fahrbahn und erlitten unter anderem Knochenbrüche. Alarmierte Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurden. (BLZ)

Marzahn

Seniorin von Tram angefahren und schwer verletzt

Eine Seniorin ist beim Überqueren von Tramgleisen in Berlin-Marzahn von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Die 72-Jährige soll nach ersten Erkenntnissen am Montagnachmittag bei Rot die Schienen an der Allee der Kosmonauten Ecke Helene-Weigel-Platz passiert haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Daraufhin kam es zum Zusammenstoß mit einer Straßenbahn. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Hellersdorf

Zwei Autos angezündet

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag in Hellersdorf zwei Autos in Brand gesteckt. Gegen 0.35 Uhr bemerkte ein Zeuge Qualm und Flammen an einem in der Louis-Lewin-Straße geparkten Audi und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Das Auto brannte fast vollständig aus. Ein vor dem Wagen geparkter Transporter wurde durch die starke Hitzeentwicklung leicht beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Am Bürgerpark Marzahn brannte um kurz vor 3 Uhr ein Skoda. Ein Passant alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. Der Fabia brannte komplett aus. Verletzte gab es keine. (BLZ)

Universal Orlando Resort erhöht Ticketpreise

 Universal Orlando Resort erhöht Ticketpreise © Bereitgestellt von Bankrate, LLC Weniger als zwei Monate vor der -Eröffnung seiner neuesten Harry Potter-Attraktion hat das Universal Orlando Resort die Ticketpreise je nach Bedarf leise um bis zu 10 US-Dollar erhöht die Art des Tickets und den Tag Ihrer Reise. Dieser Anstieg wurde von Theme Park Insider gemeldet, und Universal Orlando hat die Preisänderung bestätigt, obwohl es heißt, dass dies „vor einiger Zeit geschehen ist“.

Prenzlauer Berg

Überfall auf Discounter

Drei Unbekannte haben im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg einen Discounter überfallen und eine unbekannte Geldsumme erbeutet. Nach Angaben der Polizei gaben die Räuber zunächst vor, an der Kasse des Ladens in der Wisbyer Straße bezahlen zu wollen. Als die Angestellte die Kasse öffnete, drängte einer der Täter die Frau gewaltsam weg. Die beiden anderen griffen in die Kasse und nahmen sich das Geld. Danach flüchtete das Trio. Die Kassiererin blieb unverletzt. (dpa)

15. April

Friedrichshain

Mann bedroht Reisenden am Ostbahnhof mit einem Messer

Am Montagmorgen hat ein 64-jähriger Italiener am Osterbahnhof einen 39-jährigen Deutschen bedroht. Die beiden Männer hatte sich nach Angaben der Bundespolizei gegen 2.40 Uhr lautstark gestritten. Der Grund für die Auseindersetzung sei unklar, hieß es. Daraufhin soll der 64-Jährige ein Messer gezogen haben. Anschließend führte er Stichbewegungen in Richtung des 39-Jährigen aus, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Italiener drohte, seinen Gegenüber "abzustechen". Der Deutsche ergriff daraufhin die Flucht und informierte die Bundespolizei. Kurz darauf führte er die alarmierten Beamten zu dem Angreifer, der sich noch immer in einer Sitzgruppe der Bahnhofshalle befand. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung gegen den Italiener ein und stellte sein in der Jackenaußentasche sichtbar mitgeführtes Messer sicher. (tc)

Moabit

Räuber flüchten - Polizist gibt Wahrnschuss ab

Beamte des Polizeiabschnitts 33 haben am Montagvormittag einen Mann in Moabit festgenommen, der zuvor mit einem Komplizen einen Jugendlichen ausgeraubt haben soll. Laut Zeugen sollen gegen 9.30 Uhr zwei mutmaßliche Räuber einen 16-Jährigen und dessen 45-jährigen Begleiter in einer Parkanlage an der Bremer Straße angesprochen haben. Dann forderten sie das Geld des Jugendlichen. Als dieser der Aufforderung nicht folgte, packte einer der Täter den Jugendlichen am Kragen und durchsuchte dessen Jackentaschen. Nachdem das Duo das Geld des 16-Jährigen an sich gerissen hatte, flüchtete es mit der Beute in Richtung U-Bahnhof Birkenstraße. Alarmierte Polizisten erfuhren, dass die beiden Räuber auf ihrer Flucht in eine U-Bahn gestiegen waren. Am U-Bahnhof Westhafen verließen sie laut Polizei die U-Bahn. Anschließend wurden sie in der Westhafenstraße von den Einsatzkräften anhand der Personenbeschreibungen wiedererkannt. Während der 24-jährige Verdächte festgenommen wurde, rannte sein Komplize davon. Bei der Verfolgung des Flüchtenden gab ein Beamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in die Luft ab. Der Mann flüchtete trotzdem weiter in Richtung Friedrich-Krause-Ufer. Die Fahndung nach ihm dauert an. Der 24-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Raubes verantworten. (tc)

Brandenburg

54-Jähriger überschlägt sich mit Wagen auf Autobahn

Bei einem Unfall auf der Autobahn 2 zwischen den Anschlüssen Wollin (Potsdam-Mittelmark) und Brandenburg hat sich ein 54-Jähriger mit seinem Auto überschlagen. Er kam mit leichten Verletzungen davon und konnte sich aus dem Wrack selbst befreien, wie die Polizei am Montag mitteilte. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

Der Mann hatte in einer Baustelle die Kontrolle über den Wagen verloren, war zunächst nach links von der Fahrbahn abgekommen und dann ins Schleudern geraten. An der Baustelle kam der Verkehr in Richtung Magdeburg für mehr als eine halbe Stunde zum Erliegen. (dpa)

Charlottenburg

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Auto

Ein Motorradfahrer und seine Beifahrerin haben bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg am Sonntagnachmittag schwere Verletzungen erlitten. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 66-Jährige um kurz vor 17 Uhr mit einem Motorrad die Kaiser-Friedrich-Straße in Richtung Lewishamstraße. An der Kreuzung zum Stuttgarter Platz bog er nach links ab und übersah dabei offenbar ein entgegenkommendes Auto. Es kam zum Zusammenstoß. Der Motorradfahrer und seine 49 Jahre alte Beifahrerin stürzten und erlitten schwere Verletzungen. Sie kamen zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus. Der Unfallort musste wegen der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten bis 21 Uhr gesperrt bleiben. (BLZ)

Tempelhof

Zwei Autos auf Parkplatz ausgebrannt

Auf einem Supermarktparkplatz in Berlin-Tempelhof sind zwei Autos ausgebrannt. Das Feuer brach am frühen Montagmorgen in einem Auto aus und griff auf das andere über, wie die Polizei mitteilte. Verletzt worden sei niemand. Ein Zeuge habe den Brand bemerkt und gemeldet. Die Feuerwehr war den Angaben zufolge mit einem Löschfahrzeug im Einsatz. Die Brandursache war nach Polizeiangaben zunächst unklar, Brandstiftung wurde nicht ausgeschlossen. (dpa)

Wedding

Spätkauf in Wedding überfallen

Drei maskierte Täter haben einen Spätkauf in Berlin-Wedding überfallen. Sie bedrohten am frühen Montagmorgen den 56 Jahre alten Verkäufer mit Stangen und Reizgas, wie die Polizei mitteilte. Die Täter seien mit Geld aus der Kasse sowie Zigaretten geflüchtet. Der Verkäufer wurde wegen leichter Verletzungen im Krankenhaus behandelt. (dpa)

Mariendorf

Polizisten nehmen Einbrecher-Duo fest

Polizisten haben in der Nacht zu Montag zwei mutmaßliche Einbrecher einer Tankstelle in Mariendorf festgenommen. Gegen 1.15 Uhr drangen zwei Täter in die Tankstelle am Mariendorfer Damm ein und legten die Einnahmen sowie Zigaretten bereits zum Abtransport bereit. Alarmierte Polizisten stellten die beiden 22- und 33-Jährigen noch in den Räumlichkeiten und nahmen sie fest. Sie hatten Einbruchswerkzeug dabei, das beschlagnahmt wurde. Das Duo wurde der Kriminalpolizei überstellt. (BLZ)

14. April

Falkenhagener Feld

Hausflur-Streit endet mit Messer-Angriff - Mann schwer verletzt

Ein Mann ist in Berlin-Falkenhagener Feld mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Im Flur eines Mehrfamilienhauses im Freudenberger Weg geriet der 22-Jährige am Sonntagmorgen mit einen 19-Jährigen aneinander, wie die Polizei mitteilte. Die beiden jungen Männer hätten sich demnach vermutlich wegen eines Hundes gestritten.

Als sich der Streit zu einer Schlägerei entwickelte, stach der Jüngere dem 22-Jährigen mit einem Messer in den Oberschenkel. Dieser kam schwer verletzt in ein Krankenhaus und musste sofort operiert werden. Sein Zustand sei inzwischen stabil, teilten die Beamten am Sonntagnachmittag mit. Der 19-Jährige wurde festgenommen. (dpa)

Ziesar (Potsdam-Mittelmark)

Vollsperrung - Drei Verletzte bei Unfall auf der B107

Bei einem Umfall sind drei Menschen verletzt worden. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 20.000 Euro, wie die Polizei in Brandenburg an der Havel am Sonntag mitteilte. Ein 77-Jähriger war am Samstag an der Bundesstraße B107 mit dem Auto auf eine Kreuzung gefahren, mit dem Wagen eines 67-Jährigen zusammengestoßen und dann noch über eine Verkehrsinsel gerollt. Der 77-Jährige, dessen Ehefrau, die mit Auto saß, und auch der 67-Jährige, wurden leicht verletzt. Der Notarzt wurde mit einem Rettungshubschrauber eingeflogen. Wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die Kreuzung zeitweise voll gesperrt. (dpa)

Brandenburg an der Havel/Wollin

15-Jähriger fährt mit Wagen des Vaters und verursacht Unfall

Bei einer Spritztour hat ein 15-Jähriger den Wagen seines Vaters zu Schrott gefahren und einen Schaden von geschätzt rund 25.000 Euro verursacht. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte er Samstagfrüh auf der Autobahn 2 zwischen Wollin (Potsdam-Mittelmark) und Brandenburg an der Havel in einer Linkskurve die Kontrolle über das Auto verloren. Er sei zwischen der Mittelschutzplanke und dem Anhänger eines Kleintransporters rechts von ihm hin und her geschleudert und schließlich mit Totalschaden auf dem mittleren Fahrstreifen liegengeblieben. Der Anhänger mit einem aufgeladenen Auto kippte um. Verletzt wurde niemand, der 15-Jährige wurde aber sicherheitshalber zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Vater hatte vom Ausflug seines Sohnes nichts gewusst. (dpa)

Lichtenrade

Feuerwehr löscht Feuer in Einfamilienhaus

In einem Einfamilienhaus in der Straße Alt-Lichtenrade hat es am Sonntagmittag gebrannt. Die Feuerwehr rückte sicherheitshalber mit 50 Männer an, um die Flammen im Keller zu löschen. Das Freuer breitete sich binss in die 1. Etage aus. Verletzt wurde niemand, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Die Branmdursache ist noch nicht bekannt. Ein technischer Defekt wurde zunächst nicht ausgeschlossen. Die genaue Spurensuche werde erst am Montag beginnen, wenn sich die Räume abgekühlt haben, hieß es im Polizeipräsidium. (BLZ)

Eberswalde

Festnahme - Polizei schnappt per Haftbefehl Gesuchten

Bei einer Kontrolle ist ein 42-Jähriger in Eberswalde von Streifenpolizisten festgenommen worden. Wie die Polizeidirektion Ost in Fürstenwalde am Sonntag mitteilte, wurde der Mann von der Staatsanwaltschaft Eberswalde per Haftbefehl gesucht. Er war zuvor zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Am Sonntag sollte der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht werden. (dpa)

Cottbus

Brand auf Recyclinghof gelöscht

Der Brand auf dem Gelände einer Recyclinganlage bei Cottbus ist weitgehend gelöscht. Der Einsatz sollte gegen 13.00 Uhr beendet werden, wie ein Feuerwehrsprecher in Cottbus am Sonntag sagte. Der Abfallhaufen wurde am Vormittag weiter auseinandergezogen, letzte Schwelbrände wurden beseitigt. Die Bundesstraße 97, in deren Nähe sich die Anlage befindet, sei seit Sonntagvormittag wieder für den Verkehr freigegeben, sagte der Sprecher.

Ab dem frühen Samstagnachmittag hatten auf dem Gelände der Anlage Gewerbeabfälle gebrannt. Die Feuerwehr war mit 107 Einsatzkräften sowie 38 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten erstreckten sich auf eine rund 250 Quadratmeter große Fläche.  Die Stadt Forst (Spree-Neiße) war wegen des Feuerwehreinsatzes am Samstagnachmittag und während der Nacht zeitweise ohne Strom. Wegen Sprühnebels, der auf einen Hochspannungsmast niederging, wurde die Energieversorgung aus Sicherheitsgründen zeitweise abgeschaltet. Die Brandursache war zunächst unklar. Ein Unternehmenssprecher sagte, das Feuer sei beim Aufschütten des Abfalls entdeckt worden. „Selbstentzündung ist bei dem unsortierten Müll leider keine Seltenheit“, spekulierte er. (dpa)

Marzahn

Mann fällt Getränkemarkt mit Schusswaffe

Ein Mann hat einen Getränkemarkt in Berlin-Marzahn überfallen und einen Mitarbeiter mit einer Schusswaffe bedroht. Der Unbekannte erschien am Samstagabend kurz vor Ladenschluss in dem Markt an der Allee der Kosmonauten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er zog demnach die Waffe und forderte von einem 68-jährigen Mitarbeiter Geld. Der Räuber griff in die geöffnete Kasse und flüchtete anschließend mit der Beute unerkannt. Der Markt-Mitarbeiter blieb unverletzt. (dpa)

Zehlendorf

Schwerer Unfall - Seniorin erleidet Kopfverletzungen

Bei einem Verkehrsunfall wurde gestern am Mittag des Sonnabends eine Seniorin schwer verletzt. Ein 88-jähriger Mann fuhr gegen 12.50 Uhr in der Straße Am Schlachtensee mit seinem BMW rückwärts aus einer Parkbucht und verlor aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er stieß zunächst gegen einen geparkten Toyota und schob diesen gegen einen VW. Vermutlich schreckbedingt beschleunigte der 88-Jährige und stieß dabei rückwärtsfahrend gegen die 81-jährige Frau, die dort stand. Die Seniorin stürzte und wurde durch das Heck des BMW unter einen Toyota geschoben, an dem der BMW schließlich zum Stehen kam. Die 81-Jährige erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

13. April

Friedrichshain

Mercedes rammt Polizeiwagen - drei verletzte Beamte

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell Am Morgen des Sonnabends rammte ein Mercedes einen Streifenwagen in Friedrichshain.

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Polizeiauto in Berlin-Friedrichshain sind drei Beamte verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren zwei Polizisten am Samstag zu einem Einsatz auf dem Bersarinplatz in einem Streifenwagen mit Blaulicht und Signalton unterwegs. Von dort war eine betrunkene, hilflose Person gemeldet worden, die offenbar orientierungslos auf den Tramgleisen herumgelaufen war, wie ein Sprecher sagte.

Dann seien an der Ecke Frankfurter Allee/Warschauer Straße die beiden Autos zusammengestoßen. Die Ursache des Unfalls ist auch noch Stunden später unklar, wie ein Sprecher sagte.

Die beiden Polizisten aus dem Streifenwagen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Ein Kollege bleibe stationär zur Beobachtung dort, der zweite sei bereits wieder entlassen, hieß es am Nachmittag. Ein dritter Kollege wurde leicht bei den Rettungsarbeiten durch einen Glassplitter am Auge verletzt. Nach ambulanter Behandlung konnte er seinen Dienst fortsetzen.

Beide Autos wurden bei der Kollision erheblich beschädigt. Das Polizeiauto kippte dabei auf die Beifahrerseite. Die beiden Insassen des anderen beteiligten Wagens seien unverletzt geblieben, hieß es. (dpa)

Mitte

Touristen zeigen Hitlergruß vor dem Reichstag

Zwei Männer zeigten am Freitagabend den Hitlergruß. Gegen 19 Uhr fielen Mitarbeitern des polizeilichen Objektschutzes zwei Männer in der Scheidemannstraße auf. Die beiden stellten sich jeweils abwechselnd an die Einmündung Scheidemannstraße/Simsonweg, mit dem Reichstagsgebäude als Hintergrund, und zeigten den Hitlergruß.

Dabei fotografierten sie sich gegenseitig. Die Mitarbeiter hielten die beiden 27 und 40 Jahre alten Touristen fest und alarmierten Einsatzkräfte. Anschließend wurden sie wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (BLZ)

Alglienicke

Frau verliert Kontrolle über Auto - Kollision mit Pkw

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell Das Unfallfahrzeug auf der Germanenstraße am späten Freitagabend in Altglienicke

Am späten Freitagabend, gegen 23.50 Uhr, kam es auf der Germanenstraße zu einem schweren Unfall. Eine 46-Jährige fuhr in Richtung Germanenplatz und verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie stieß mit einem parkenden Pkw zusammen. Das Fahrzeug überschlug sich. Neben der Frau wurde auch ihr 13-jähriger Beifahrer verletzt. Die Rettungsdienst versorgte beide. Die Feuerwehr säuberte die Unfallstelle gründlich, da Betriebsstoffe zuvor ausgetreten waren. (BLZ)

Mitte

Pkw steckt im Gleisbett fest - Aufwendige Bergung nötig

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell Torstaße, 1.40 Uhr: Der Unfallort an frühen Morgen des Sonnabends.

Am frühen Morgen des Sonnabends befuhr ein Autofahrer die Torstraße und kam von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug landete im Gleisbett der Tram auf Höhe der Christinenstraße. Straßenbahn konnte in Folge des Unfalls nur eingeschränkt verkehren. Die Bergung durch die Feuerwehr dauerte über eine Stunde. Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.  (BLZ)

Marzahn

Griff in die Kasse - Männer überfallen Discounter

Zwei Männer hatten sich gegen 20.30 Uhr in dem Discounter in der Straße Allee der Kosmonauten an der Kasse angestellt. Während einer der beiden zwei Getränkedosen bezahlte, griff sein Mittäter in die geöffnete Kasse. Die 33-jährige Angestellte wollte die Kasse schnell wieder schließen, wurde jedoch von dem einen Mann der zuvor bezahlt hatte beiseite gedrängt. Anschließend flüchteten die Räuber mit der erlangten Beute. Die Kassiererin wurde leicht verletzt. (BLZ)

Mitte

Mercedes stößt frontal mit Taxi zusammen - ein Schwerverletzter

Freitagnacht kam es in Moabit zu einem schweren Verkehrsunfall. Kurz nach Mitternacht geriet ein 39-jähriger Mercedes-Fahrer, der die Lehrter Straße befuhr, in den Gegenverkehr. Ein Taxifahrer, der auf der Lehrter Straße in Richtung Invalidenstraße unterwegs war, stieß mit dem Mercedes frontal zusammen. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Mercedes-Fahrer in ein Krankenhaus. Der 33-jährige Taxifahrer blieb unverletzt, eine 79-jährige Frau, die als Fahrgast in dem Taxi saß, musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Schwerverletzte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und zudem der Verdacht besteht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. (BLZ)

Charlottenburg

82-Jährige bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zum Sonnabend wurde eine Frau schwer verletzt. Ein 22-jähriger Mercedes-Fahrer befuhr gegen 1.30 Uhr die Bismarckstraße in Richtung Spandau. Er soll bei Rotlicht die Ampel an der Kreuzung Kaiser-Friedrich-Straße überquert haben. Dort stieß er mit einem von links kommenden Toyota zusammen. Beide Insassen des Toyota wurden verletzt, der Autofahrer, ein 78 Jahre alter Mann, leicht am Bein, die 82-jährige Beifahrerin kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der junge Autofahrer musste seinen Führerschein abgeben, da ein Atemalkoholtest positiv ausfiel, eine Blutentnahme in einer Gefangenensammelstelle schloss sich an. (BLZ)

12. April

Köpenick

Fußgängerin rennt über Fahrbahn und wird angefahren

Eine 30-jährige Fußgängerin ist am Freitagmorgen in Köpenick angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll die Frau laut Zeugen gegen 8.05 Uhr bei Rot über die Fahrbahn der Müggelheimer Straße gerannt sein. Eine 44-Jährige, die mit ihrem VW Multi Van in Richtung Müggelheimer Damm unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Fußgängerin. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die Verletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Müggelheimer Straße musste bis 10.30 Uhr gesperrt bleiben. (BLZ)

Neukölln

Mann bei Drogenkauf niedergestochen

Bei einem Drogenkauf in der Nacht zu Freitag wurde ein Mann durch Messerstiche verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen traf sich ein 44-Jähriger kurz vor Mitternacht in einem Lokal in der Mainzer Straße mit einem anderen Mann, um von diesem Drogen zu kaufen. Im Verlauf des Gesprächs dazu kam es zu Streitigkeiten zwischen beiden Männern, so dass sie des Lokals verwiesen wurden. Vor dem Lokal eskalierte der Streit dann und der Unbekannte stach dem 44-Jährigen mit einem Messer in den Oberschenkel. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Flughafenstraße. Alarmierte Sanitäter brachten den Verletzten zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. (tc)

Joachimsthal

Zug am Bahnhof entgleist

Nachdem Freitagvormittag eine Regionalbahn kurz vor dem Bahnhof Joachimsthal entgleiste, ermittelt die Bundespolizei nun wegen Gefährdung des Bahnverkehrs. Gegen 8:50 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG die Entgleisung des RB 61357 auf der Fahrt von Eberswalde nach Templin. Im Zug der Niederbarnimer Eisenbahn AG befanden sich zwei Reisende, der Triebfahrzeugführer und zwei Kundenbetreuer. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Unfallursache ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen der Bundespolizei. (BLZ)

Mitte

Antisemitische Rufe - Islamist festgenommen

Ein Mann soll sich am Donnerstagmittag in Mitte wiederholt antisemitisch geäußert haben. Kurz vor 16 Uhr lief ein 20-Jähriger den Bahnsteig des U-Bahnhofes Alexanderplatz, Linie U5, entlang und soll dabei lautstark antisemitische Äußerungen, begleitet von islamischen Gebetsrufen von sich gegeben haben. Zwei Zeugen hielten den Mann fest und alarmierten die Polizei. Die Einsatzkräfte brachten den 20-Jährigen in ein Gewahrsam, wo er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. (tc)

Friedrichshagen

Frau islamfeindlich bedroht

Eine Frau wurde am Donnerstagabend in Friedrichshagen bedroht. Aussagen zufolge stand gegen 18.20 Uhr eine 24-Jährige an der Kasse eines Supermarktes am Fürstenwalder Damm, als sie von einem unbekannten Mann in den Rücken gestoßen worden sei. Kurz darauf habe er sie islamfeindlich bedrohte und sei geflüchtet. Die Frau erlitt eine leichte Verletzung, lehnt eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (tc)

Gesundbrunnen

Autos und Garagen in Flammen

Großeinsatz für die Berliner Feuerwehr. Am Donnerstagabend gerieten in der Böttgerstraße in Gesundbrunnen mehrere Fahrzeuge in Brand. Die Feuerwehr war mit 34 Fahrzeugen und rund 70 Kräften im Einsatz. Starke Rauchentwicklung behinderte die Einsatzkräfte. Die Leitstelle der Feuerwehr selbst berichtete auf Twitter von einer weithin sichtbaren Rauchsäule. Die Bewohner in der Umgebung wurden aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Inzwischen sei die Gefahr vorüber, hieß es am Freitagmorgen. Die Löscharbeiten dauerten etwa sechs Stunden. Demnach entstand ein großer Sachschaden. Die Polizei ging zunächst von einem technischen Defekt aus. Nach Erkenntnissen der Feuerwehr wurde bei dem Brand niemand verletzt. (BLZ/dpa)

11. April

Adlershof

Attacke in S-Bahn: Mann schlägt 85-Jähriger mit Faust ins Gesicht

Ein 46-Jähriger hat einer Seniorin in einem Zug der S-Bahn unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die 85-Jährige erlitt bei dem Angriff am Mittwochnachmittag am Bahnhof Adlershof Hautabschürfungen und Schwellungen im Gesicht, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Der Angreifer wurde demnach vor Ort festgenommen.

Ersten Erkenntnissen zufolge saßen die beiden in derselben Sitzgruppe. Als die Frau aussteigen wollte, erhob sich der Verdächtige und schlug zu. Was ihn zu der Tat bewegte, war zunächst nicht bekannt. Die Polizei sucht nach Zeugen. (dpa)

Potsdam

Postauto stößt mit Zug zusammen - Fahrer schwer verletzt

Der 31 Jahre alte Fahrer eines Elektroautos der Post ist am Donnerstagabend in Neuhausen bei Pritzwalk beim Zusammenstoß mit einem Zug schwer verletzt worden. Der Unfall im westlichen Brandenburg ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang, wie ein Sprecher des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums sagte. Weitere Personen seien nicht verletzt worden. Informationen zum genauen Unfallhergang lagen noch nicht vor. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Mitte

Polizei sucht Zeugen nach Attacke am Alexanderplatz

Die Bundespolizei Berlin sucht Zeugen einer Gewalttat am S-Bahnhof Alexanderplatz. Ein Unbekannter habe sich am Mittwochnachmittag mit einem weiteren Reisenden in einer S-Bahn gestritten, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Als die beiden am Alexanderplatz ausstiegen, griff der Täter laut Polizei den 60-jährigen Kubaner mit einem Beutel voll Glasflaschen an. Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ob ein fremdenfeindliches Motiv vorliegt, ist bisher noch Stand der Ermittlungen, wie ein Sprecher sagte. (dpa)

Ferch

Auffahrunfall auf A10 mit sechs Fahrzeugen und vier Verletzten

Bei einem Auffahrunfall auf der A10 mit insgesamt sechs Fahrzeugen sind am Donnerstag vier Menschen verletzt worden. Ein leerer Sattelzug war an einem Stauende nahe der Anschlussstelle Ferch (Potsdam-Mittelmark) auf einen davor stehenden Lastwagen aufgefahren, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall in Richtung Autobahndreieck Potsdam löste eine Karambolage aus, bei der fünf Sattelzüge und ein Transporter ineinander fuhren.

Die Fahrer der ersten vier am Unfall beteiligten Lastwagen wurden von Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Drei der Lastwagen müssen laut Polizei von Abschleppdiensten geborgen werden. Der Einsatz dauerte am späten Donnerstagnachmittag noch an. Es seien Öl und Diesel ausgelaufen, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Drei der vier Fahrstreifen im Unfallbereich mussten gesperrt werden. (dpa)

Mitte

Torstraße wieder freigegeben

Nach einem Brand in der Torstraße in Mitte am Donnerstagmittag ist der Einsatz mittlerweile abgeschlossen. Die Torstraße ist wieder freigegeben. Die Staus in den umliegenden Straße würden sich langsam auflösen, teilte die Verkehrsinformationszentrale Berlin mit.

Bei dem Feuer in einem Keller war zuvor ein Mensch verletzt worden. Er wurde von den Einsatzkräften mit Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. (tc)

Tegel

Proteste am Flughafen: Polizei ermittelt gegen Taxifahrer

Nach Reibereien während der Taxi-Proteste ermittelt die Berliner Polizei wegen Landfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Im Bereich des Flughafens Tegel sei es am Mittwoch zu Auseinandersetzungen gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Wie viele Taxifahrer und Mitarbeiter von Konkurrenzunternehmen daran beteiligt waren, müsse noch ermittelt werden. Unbekannte hätten auch Pyrotechnik abgebrannt, hieß es. Details waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Kreuzberg

Autofahrer fährt zwei Kleinkinder an und flüchtet zu Fuß

Zwei kleine Kinder sind in Kreuzberg von einem unbekannten Autofahrer angefahren und leicht verletzt worden. Der Mann fuhr am Mittwochnachmittag mit seinem Fahrzeug in einen Hinterhof in der Bergfriedstraße und streifte dort einen Kinderwagen, indem ein dreijähriger Junge saß. Dies teilte die Polizei am Donnerstag mit. Demnach kam es zum Sturz, indessen Folge sich der Junge leicht am Kopf verletzte. Ein fünfjähriges Mädchen, die den Kinderwagen schob, erlitt leichte Beinverletzungen. Beide Kinder wurden noch am Ort behandelt und später den Eltern übergeben. Zuvor beobachteten Polizeibeamte den Unbekannten in der Kottbusser Straße. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in die Ritterstraße und anschießend in die Bergfriedstraße. Dort ließ er den Wagen stehen und flüchtete zu Fuß.

Am Abend beobachten Zeugen, wie Unbekannte am U-Bahnhof Kleistpark in Schöneberg auf die Ladefläche eines Abschleppfahrzeugs stiegen, das Unfallauto aufschlossen und etwas aus dem Auto entwendeten. Ob es sich bei den Unbekannten um den Unfallverursacher handelt, muss noch ermittelt werden. Jedoch ist ein Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen nicht ausgeschlossen. (dpa)

Köpenick

20-Jähriger schlägt auf Polizist ein

Ein Polizist ist am Mittwochabend bei einem Einsatz in Rahnsdorf von einem Mann angegriffen worden. Eine 50-jährige Frau hatte die Polizei zu einem Grundstück am Müggelspreeweg gerufen, weil sie sich mit ihrem Lebensgefährten gestritten hatte. Aus angst vor Übergriffen wollte die Frau die gemeinsame Wohnung verlassen. Weil es dabei nicht zu einer Eskalation kommen sollte, rief sie die Polizei zur Hilfe, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Gerade als sie das Grundstück mit ihrem Hund verlassen wollte, stellte sich ihr 20-jähriger Sohn in den Weg und wollte sie daran hindern. Ein Polizeibeamter forderte ihn mehrfach auf den Weg freizumachen. Da dieser darauf nicht reagierte, griff der Beamte den 20-Jährigen am Oberarm, um ihn von dem Gartentor wegzuziehen. Der junge Mann soll sich daraufhin aus dem Griff herausgewunden und den Polizeikommissar geschlagen haben. Anschließend soll er den Beamten festgehalten haben. Der Polizist brachte den Angreifer zu Boden und legte ihm Handfesseln an. Dabei soll der 20-Jährige den Polizisten wiederholt beleidigt haben. Beim Sturz zu Boden verletzten sich der 20-Jährige und der Polizeikommissar leicht. Nach Feststellung seiner Personalien wurde der Sohn  wieder entlassen. Er will sich gegebenenfalls selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der Polizeikommissar konnte seinen Dienst fortsetzen. (tc)

Mitte

Einbrecher klettert auf Balkon

Ein Einbrecher ist in der Nacht zu Donnerstag in Mitte bei einem Einbruch über einen Balkon erwischt worden. Zeugen beobachteten den Mann gegen 21.30 Uhr dabei, wie er auf den im ersten Stock gelegenen Balkon einer Wohnung an der Heinrich-Heine-Straße kletterte. Anschließend soll er die Balkontür aufgebrochen haben und in die Wohnung eingedrungen sein. Die Zeugen alarmierten die Polizei. Als die Einsatzkräfte eintrafen, flüchtete der mutmaßliche Einbrecher durch einen Sprung aus dem Küchenfenster. Die Beamten nahmen den Mann jedoch noch in der Nähe fest. Bei ihm fanden sie Beute aus der Wohnung und Einbruchswerkzeug. Anschließend brachten sie ihn in eine Gefangenensammelstelle. (tc)

Neukölln

Lkw-Fahrer erfasst Radfahrerin beim Rückwärtsfahren

Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln ist am Mittwochabend eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Ein 28-jähriger Lkw-Fahrer war gegen 18.30 Uhr auf der Kirchhofstraße in Richtung Schierker Straße unterwegs. Dabei überholte er eine 64-jährige Frau, die auf einem Fahrrad ebenfalls auf der Kirchhofstraße fuhr. Einige Meter entfernt hielt der Lastkraftwagen an und ließ seinen Beifahrer aussteigen. Die 64-jährige hielt hinter dem Laster an, da sie wegen des Gegenverkehrs nicht links an dem Lkw vorbeifahren konnte. Der LKW-Fahrer soll dann den Rückwärtsgang eingelegt und zurückgesetzt haben. Dabei soll er mit dem Heck gegen das Fahrrad der Frau gestoßen sein, die dadurch stürzte und sich schwer am Kopf sowie an einer Hand verletzte. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in eine Klinik. (tc)

10. April

Mitte

Polizei verhaftet 35-Jährigen nach Angriff auf schlafenden Obdachlosen

Ermittlungen führten Dienstagnacht gegen 23.30 Uhr zur Festnahme eines dringend Tatverdächtigen. Der 35-Jährige Pole wurde durch Zivilkräfte in der Georgenstraße festgenommen. Er soll einen 38-jährigen schlafenden Obdachlosen am 2. April 2019 angegriffen und schwer verletzt haben. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und Brüche an den Armen. Er befindet sich nach wie vor im Krankenhaus.

Der dringend Tatverdächtige kam am Mittwoch vor einen Ermittlungsrichter, der einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erließ. Die weiteren Ermittlungen der 8. Mordkommission dauern an. Nach den zwischenzeitlichen Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt hat die 8. Mordkommission die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen. (BLZ)

Kreuzberg

Fahrradfahrer verletzt sich bei Flucht vor Polizisten schwer

Ein Fahrradfahrer hat sich auf seiner Flucht vor einem Polizisten schwer am Kopf verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte der 29-Jährige am Dienstagnachmittag eine rote Ampel an der Kreuzung Hallesches Ufer und Wilhelmstraße überquert. Als Beamte ihn kontrollieren wollten, radelte er davon. Ein Polizist verfolgte den Mann auf einem Motorrad und forderte ihn zum Anhalten auf. Nach Angaben der Polizei kam der Radfahrer schließlich in der Kreuzbergstraße ohne Fremdeinwirkung vom Gehweg ab und stieß gegen einen Straßenbaum. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. (dpa)

Britz

Unbekannte beschädigen Autos eines Wohnungsunternehmens

Unbekannte haben in Britz zwei Autos eines Wohnungsunternehmens beschädigt und mit politischen Schriftzügen versehen. Die Täter schlugen in der Nacht zu Mittwoch eine Scheibe ein, beschädigten eine Fahrertür und schmierten mit Farbe die Schriftzüge „Enteignen“ und „Keine Rendite mit Miete“ auf die Autos. Auf einem der Autos waren Symbole der Antifa zu erkennen, wie eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch mitteilte. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. (dpa)

Neukölln

Schüsse von Balkon

Ein 59-Jähriger hat am Dienstag gegen 15 Uhr mehrere Schüsse aus einer Gasdruckpistole abgegeben. Der Mann soll im Michael-Bohnen-Ring vom Balkon seiner Wohnung aus mehrmals geschossen haben. Ein Projektil traf einen 45-jährigen Passanten, der den mutmaßlichen Schützen kurz danach auf dem Balkon hatte stehen sehen und die Polizei alarmierte.

Der Bereich rund um das Wohnhaus wurde zunächst aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes drangen anschließend in die Wohnung des Tatverdächtigen ein. Der 59-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und kam nach einer erkennungsdienstlichen Maßnahme wieder auf freien Fuß.

In der Wohnung wurden laut Polizei zudem zwei Schreckschusspistolen sowie zwei Dekorationswaffen. Sämtliche Waffen sowie der kleine Waffenschein des Tatverdächtigen wurden beschlagnahmt. (tc)

Lichtenberg

Seniorin überfahren

Schwere Verletzungen erlitt eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall am Dienstag in Fennpfuhl. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge überquerte die 76-Jährige gegen 15.45 Uhr die Fahrbahn der Storkower Straße an einem Fußgängerüberweg. Hierbei wurde die Frau von dem Jaguar eines 41-Jährigen erfasst, der auf der Storkower Straße in Richtung Möllendorffstraße unterwegs war.

Die Seniorin erlitt eine Kopfverletzung und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizeidirektion 6 führt die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang. (tc)

Neukölln

Maskierte überfallen Supermarkt – Vier Menschen leicht verletzt

Vier Menschen sind bei einem Supermarktüberfall in Berlin-Neukölln leicht verletzt worden. Am Dienstagabend bedrohten vier Maskierte den Kassierer des Geschäfts in der Silbersteinstraße mit einem Messer und forderten die Einnahmen, wie die Polizei mitteilte. Anschließend versprühten die Räuber demnach Reizgas. Der 31-jährige Angestellte, ein Sicherheitsmitarbeiter sowie zwei Kunden erlitten Augen- und Atemwegsreizungen. Die Verletzten wurden behandelt. Die Täter flohen unerkannt mit ihrer Beute. Zur Höhe der Beute machte die Polizei keine Angaben. (dpa)

Prenzlauer Berg

Mann muss nach Wohnungsbrand wiederbelebt werden

Bei einem Wohnungsbrand im Prenzlauer Berg ist ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Der 59-jährige Mieter der Wohnung wurde am Dienstagabend von der Berliner Feuerwehr gerettet und vor Ort reanimiert, wie ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch mitteilte. Der Verletzte wurde ohnmächtig im Schlafzimmer aufgefunden und nach der Reanimation in eine Spezialklinik gebracht. Alle anderen Bewohner des Hauses in der Aalesunder Straße konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.

Zuvor brannten gegen 19.15 Uhr Einrichtungsgegenstände in der Küche der Wohnung im Hinterhaus eines fünfgeschossigen Wohngebäudes. Die Feuerwehr war mit 26 Einsatzkräften vor Ort. Der Brand konnte gelöscht und ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Warum die Gegenstände Feuer gefangen hatten, war noch unklar. Ein Brandkommissariat ermittelt. (dpa)

9. April

Zehlendorf

Joggerin von Auto erfasst – schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf ist am Dienstagvormittag eine Frau schwer verletzt worden. Laut Polizei wurde die Joggerin auf Höhe Clauertstraße/Königsweg von einem 82-jährigen Opel-Fahrer erfasst, als sie gerade  den Fußgängerüberweg in Richtung Wannsee überquerte. Alarmierte Rettungskräfte, darunter auch ein Notarzt, versorgten die 30-Jährige und brachten sie zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer blieb unverletzt. (BLZ)

Frankfurt (Oder)

Paket mit Pyrotechnik verursacht Polizei-Einsatz an Viadrina-Uni

Frankfurt (Oder) (dpa/bb) - Ein Päckchen mit verbotener Pyrotechnik hat am Dienstag an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) einen Polizei-Einsatz ausgelöst. Das Päckchen war in der Poststelle in einem Verwaltungsgebäude der Universität aufgetaucht. Die hinzugezogene Polizei schloss erst einmal nicht aus, dass es sich um einen gefährlichen Gegenstand handeln könnte.

Mitarbeiter und Lehrkräfte mussten das Gebäude, in dem die Bibliothek und auch die Poststelle untergebracht sind, am Nachmittag vorsorglich verlassen. Spezialisten des Landeskriminalamts (LKA) begutachteten das 30 mal 50 Zentimeter große Päckchen, das mit Klebeband beklebt war. Sie stellten fest, dass sich Pyrotechnik aus Polen darin befand, wie ein Polizeisprecher am Dienstagabend sagte. Es werde jetzt wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt, da die Böller in Deutschland nicht erlaubt seien. Unmittelbare Gefahr bestand laut Polizei nicht mehr.

Die Sperrung des Uni-Verwaltungsgebäudes wurde inzwischen wieder aufgehoben. Wer das Päckchen abgeschickt hatte und zu welchem Zweck, dass müsse jetzt herausgefunden werden, so der Sprecher. Das LKA hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (dpa)

Spandau

Mit Totschläger verprügelt

Im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt ist am Montagabend ein Streit in einer Wohnung eskaliert. Laut Polizei hatten sich zwei Männer in einem Haus in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße getroffen und zusammen getrunken. Plötzlich kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 41-jährigen Wohnungsmieter und seinem flüchtigen Bekannten, von dem er nur den Vornamen kennt. Worum es bei der Auseinandersetzung ging, sei bisher unklar. Der bekannte Gast soll den Mieter dann mit einem sogenannten Totschläger ins Gesicht geschlagen haben. Daraufhin sei der 41-Jährige mit einem Messer auf den Bekannten losgegangen und fügte ihm Stichverletzungen im Oberkörper zu. Anschließend sei der Mann mit Stichverletzungen aus der Wohnung geflohen. Ein Nachbar alarmierte Polizei und Feuerwehr. Der 41-Jährige kam mit schweren Gesichtsverletzungen in eine Klinik. Die Polizei ermittelt. (tc)

Kreuzberg

Polizistin angegriffen

In Kreuzberg sind am Montagabend Polizisten attackiert worden. Gegen 20.30 Uhr alarmierte ein Sicherheitsdienstmitarbeiter die Polizei zu dem Supermarkt in der Wrangelstraße. Dort geriet er mit einem 44-jährigen Alkoholisierten in Streit, da dieser ein Hausverbot für den Markt hatte. Der 44-Jährige bedrohte die Beamten und wollte dem Platzverweis nicht Folge leisten. Als die Polizistin und der Polizist ihn aus dem Geschäft begleiten wollten, schlug der Mann wie wild um sich. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann zum Gewahrsam zu bringen, in dem er sich einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er wieder entlassen wurde. Eine Polizistin erlitt bei dem Angriff Verletzungen am Kopf, am Knie und an der Hand und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Ihr Kollege wurde am Unterarm verletzt, blieb jedoch im Dienst. Gegen den 44-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs ermittelt. (tc)

Kreuzberg

Raub-Opfer verletzt

Ein 20-Jähriger wurde vor über eine Woche bei einem versuchten räuberischen Diebstahl in Kreuzberg schwer verletzt. Als der 20-Jährige jetzt aus dem Krankenhaus entlassen wurde, erstattete er eine Anzeige. Demnach war er am 1. April 2019 gegen 19.30 Uhr von einem Unbekannten im Park am Gleisdreieck geschlagen worden. Vor der Tat habe er gemeinsam mit zwei Bekannten auf einer Treppe gesessen. Dann habe eine Gruppe junger Männer versucht, seinen Rucksack und sein Handy zu stehlen. Einer der Täter griff den 20-Jährigen unvermittelt an und schlug ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Er ließ von dem jungen Mann erst ab, als Passanten eingriffen. Die Gruppe flüchtete. Das Opfer erlitt schwere Gesichtsverletzungen. Einer seiner Begleiter, ein 19-Jähriger, erlitt ein Hämatom, nachdem auch er einen Faustschlag erhalten hatte. (tc)

Müggelheim

Brand in Restaurant

In den frühen Morgenstunden brach in einer Gaststätte in Neu-Helgoland ein Feuer aus. Die Feuerwehr ist aktuell mit 60 Kräften im Einsatz. Man habe vier Personen aus dem Gebäude retten können, teilte ein Sprecher mit. Der Brand war am frühen Morgen zwar unter Kontrolle, hieß es weiter. Dennoch seien die Einsatzkräfte weiterhin vor Ort. Zunächst hatte es geheißen, dass es sich bei dem brennenden Gebäude um die Traditionsgaststätte Neu-Helgoland handelt. Das ist jedoch nicht der Fall. Stattdessen soll es sich um ein italienisches Restaurant handeln. (tc)

​Langewahl

Mann prallt mit Auto gegen Baum und stirbt

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Diday Media bildddd

Bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Langewahl (Landkreis Oder-Spree) ist ein Mann ums Leben gekommen. Der 26-Jährige kam mit seinem Auto auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Langewahl und Streitberg von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Der Mann starb in der Nacht zu Dienstag am Unfallort. Warum der Fahrer mit seinem Wagen von der Straße abkam, war zunächst unklar. (dpa)

Rudow

Dach einer Wohnlaube in Flammen

In Berlin-Rudow ist das Dach einer großen Wohnlaube in Flammen aufgegangen. Das Feuer brach am frühen Dienstagmorgen in einer Gartenanlage am Rhodeländerweg aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Rund 30 Einsatzkräfte waren am Ort, um den Brand zu löschen. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. (dpa)

8. April

Schmargendorf

Autofahrerin öffnet Tür plötzlich – Radfahrer schwer verletzt

Bei einem Unfall in Schmargendorf ist am Montagnachmittag ein Radfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 50-Jährige kurz vor 16 Uhr mit seinem Mountainbike in der Friedrichshaller Straße in Richtung Kolberger Platz unterwegs, als kurz hinter der Cunostraße plötzlich eine 62 Jahre alte Autofahrerin die Tür ihres Fords öffnete, er gegen diese fuhr und dann stürzte. Rettungskräfte versorgten den Radfahrer zunächst am Ort und brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Königlich Reetz

Unbekannte stehlen Dachbleche und fahren sich fest

Anders als geplant ist es für unbekannte Täter in Königlich Reetz (Landkreis Märkisch Oderland) gelaufen, die Dachbleche von einer Baustelle stehlen wollten. Für sie war auf dem Oderdamm erst einmal Schluss, denn ihr Fahrzeug fuhr sich dort mit 40 gestohlenen Blechen fest, wie die Polizei mitteilte. Spuren verrieten dann, dass die Diebe die Dachbleche wieder entladen mussten, um weiterfahren zu können. Die Polizei sicherte weitere Spuren und informierte den Besitzer der Dachbleche. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)

Teltow

52-Jähriger bei Prügelei in Teltow lebensgefährlich verletzt

Bei einer Prügelei von zwei Männern in einer Arbeiterunterkunft in Teltow (Potsdam-Mittelmark) ist ein 52-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Gegen den 30 Jahre alten Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Er wurde vorläufig festgenommen und in eine Haftanstalt gebracht, wie die Polizei in Brandenburg am Montag mitteilte. Der Mann soll alkoholisiert den 52-Jährigen am Samstagabend mit einem Vierkantholz auf den Kopf geschlagen haben. Dieser kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ursache der Auseinandersetzung ist noch unbekannt. Die Mordkommission ermittelt. (dpa)

Spandau

Polizeiauto in Unfall verwickelt

Ein mit Blaulicht fahrendes Polizeiauto ist in Spandau in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Nach Angaben der Polizei befuhr der Gruppenwagen am Sonntagabend mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn die Seegefelder Straße in Richtung Borkzeile. Gegen 19.30 Uhr soll er bei Rot in den Kreuzungsbereich Seegefelder Straße/ Galenstraße/Am Bahnhof Spandau eingefahren sein. Dabei stieß er mit einem Mercedes zusammen. Der 73-jährige Fahrer war zu diesem Zeitpunkt in der Galenstraße in Richtung Brunsbütteler Damm unterwegs. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. (tc)

Charlottenburg

Wirt soll Hitlergruß gezeigt haben

In Charlottenburg haben Polizisten am Sonbntagabend  einen Kneipenwirt nach einer Beleidigung und dem  Zeigen des  Hitlergrußes festgenommen. Zeugenaussagen zufolge soll der 54-Jährige gegen 20.40 Uhr in dem Lokal in der Zillestraße mit zwei Gästen, beide 56 Jahre alt, in Streit geraten sein und sie fremdenfeindlich und antisemitisch beleidigt haben. Anschließend soll er seinen rechten Arm zum Hitlergruß gehoben und einen Gast bespuckt haben. Polizisten nahmen den betrunkenen Mann fest und brachten ihn zur Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle. (tc)

Marzahn

Maskierte bedrohen Mann mit Schusswaffe

Zwei Maskierte haben in Berlin-Marzahn einen 35-Jährigen mit einer Schusswaffe bedroht. Das Duo verlangte am Sonntagabend auf der Allee der Kosmonauten Geld sowie ein Mobiltelefon von dem Mann, wie eine Sprecherin der Polizei am Montagmorgen sagte. Als ein Passant vorbeigelaufen sei, hätten die Räuber jedoch die Flucht ergriffen, hieß es. Der 35-Jährige erlitt einen Schock. (dpa)

Tempelhof

Unbekannte zünden Auto an

Unbekannte haben in Berlin-Tempelhof ein Auto angezündet. Der Wagen wurde bei dem Brand in der Teilestraße Ecke Rohdestraße nahezu komplett zerstört, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Demnach bemerkte ein vorbeifahrender Autofahrer das Feuer in der Nacht zum Montag. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. (dpa)

​Potsdam

509 Verkehrsunfälle am Wochenende in Brandenburg

Die Polizei hat in Brandenburg am Wochenende 509 Verkehrsunfälle gezählt. 103 Menschen wurden dabei verletzt, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam am Montagmorgen. Getötet wurde niemand. Bei 76 der 509 Unfälle gab es Verletzte. Bei 433 Unfällen entstanden Sachschäden. (dpa)

7. April

Staaken

Radfahrerin schwer verletzt

Eine 71 Jahre alte Fahrradfahrerin ist bei einem Unfall am Sonntagvormittag schwer verletzt worden. Die Senioren war im Magistratsweg in Berlin-Staaken unterwegs als sie mit einem Auto zusammenstieß und stürzte. Dabei zog sie sich eine schwere Schulterverletzung zu.

Wie die Polizei mitteilte, ist noch unklar, ob die Radfahrerin in das haltende Auto gefahren ist oder die 28-jährige Autofahrerin die Seniorin beim Rückwärtsfahren übersehen hatte, da die Aussagen der beteiligten start voneinander abweichen. (BLZ)

Neukölln

Kellerbrand: Feuerwehr rettet Kinder und Hunde

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Sonnenallee in Berlin-Neukölln hat die Feuerwehr am Sonntag mehrere Menschen, darunter auch Kinder, gerettet. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand, wie ein Sprecher mitteilte. Die Feuerwehr wurde kurz vor 14 Uhr alarmiert und rückte mit 50 Kräften aus. Gerettet wurden auch Hunde. Der Brand war im Keller ausgebrochen. (dpa)

Wedding

Säugling bei Unfall schwer verletzt

Am Samstagabend wurde ein Säugling bei einem Verkehrsunfall in Wedding schwer verletzt. Laut Polizei fuhr ein 56-jähriger Lkw-Fahrer gegen 19 Uhr stadtauswärts auf dem linken Fahrstreifen der Müllerstraße in Wedding. Anschließend soll der LKW  in die Barfußstraße abgebogen sein und dabei einen ihm entgegenkommenden und vorfahrtberechtigten Peugeot übersehen haben.

In dem Auto befand sich neben der 31-jährigen Fahrerin auch ein vier Monate alter Säugling auf dem Beifahrersitz. Die 31-Jährige konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und fuhr frontal in den abbiegenden LKW. Dabei lösten die Airbags im Auto aus, die auch den in einer Babyschale liegenden Säugling auf dem Beifahrersitz trafen und verletzten.

Auch seine hinter dem Steuer sitzende Mutter erlitt Kopf- und Nackenschmerzen. Beide wurden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. (tc)

Tempelhof

Unfall bei illegalem Autorennen

In der Nacht zu Sonntag kam es in Tempelhof zu einem Verkehrsunfall während eines illegalen Autorennens. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 39-jähriger Taxifahrer gegen 23.50 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der Stadtautobahn A100 in Richtung Süden. In Höhe der Ausfahrt Alboinstraße habe er laut Polizei im Rückspiegel sehen können, wie sich ein Mercedes und ein Renault mit überhöhter Geschwindigkeit näherten. Der Renault fuhr noch rechts an dem 39-Jährigen vorbei, der Mercedes hingegen rammte das Taxi von hinten.

Dadurch geriet dieses ins Schleudern geriet, prallte zunächst an die linke Leitplanke, wurde zurückgeschleudert und kam schließlich an der rechten Leitplanke zum Stillstand. Der Mercedes und der Renault flüchteten anschließend mit hoher Geschwindigkeit von Unfallstelle. Der Taxifahrer erlitt durch den Unfall Kopf- und Nackenschmerzen, musste jedoch zunächst nicht ärztlich behandelt werden.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der Mercedes in Tatortnähe festgestellt werden. Das Auto und der Führerschein des 26-jährigen Fahrers, wurden beschlagnahmt. (tc)

Tegel

Polizei verhindert Massenschlägerei

Zivilkräfte des Abschnitts 11 stellten in der Nacht zu Sonntag in Tegel fest, dass sich zwei Gruppen von 20 bis 30 Personen vor den Hallen am Borsigturm zusammenrotteten und offenbar kurz davor waren, aufeinander loszugehen. Ein Mann baute sich hierbei, mit einem Baseballschläger bewaffnet, drohend vor den anderen Personen auf.

Als die Polizistinnen und Polizisten mit nachalarmierten Kräften einschritten, entfernte sich ein Großteil der beiden Gruppen vom Ort. Die Beamtinnen und Beamten nahmen die Personalien von zwei 20 und 30 Jahre alten Männern auf, die sich jedoch nicht zu den Hintergründen äußern wollten. Die Ermittlungen dauern an. (tc)

Kreuzberg

Angriffe auf Polizei nach Hausbesetzung

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © dpa 5F9D0C000C5AF6A9

Am Rande der Demonstration gegen Mieterhöhungen und Verdrängung sind am Samstagnachmittag mehrere Personen in einen leerstehenden Laden in der Wrangelstraße in Berlin-Kreuzberg eingedrungen. Sie erklärten das Gebäude als besetzt. Als die Polizei den Laden kurz darauf räumte, kam es zu vereinzelten Rangeleien mit den rund 300 überwiegend linksautonomen Sympathisanten der Besetzer.

Dabei wurden die Einsatzkräfte auch mit Flaschen beworfen. Drei Personen wurden vorübergehend festgenommen. (tc)

6. April

Marzahn

Frau verjagt Räuber

In Marzahn hat eine Frau in der Nacht zu Samstag zwei Räuber eiskalt abblitzen lassen. Die 49-Jährige wartete gegen 1.50 Uhr in der Landsberger Allee auf eine Tram, als zwei Jugendliche auf sie zu kamen, so die Polizei. Einer der beiden zog sich ein Tuch über Mund und Nase, bedrohte die Frau mit einer Pistole und forderte ihre Geldbörse forderte.

Die Frau erklärte daraufhin kein Geld bei sich zu haben, woraufhin die Jugendlichen ihr Handy forderten. Statt auf diese Forderung einzugehen, nahm die Frau das Telefon zur Hand und teilte den verdutzten Räubern mit, nun die Polizei zu alarmieren. Daraufhin ergriffen die Täter unerkannt die Flucht. (tc)

Friedrichshain

Fußgänger geht über Rot und wird angefahren

Schwere Verletzungen erlitt ein Fußgänger in der Nacht zu Samstag, als er in Friedrichshain von einem Auto erfasst wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen überquerte der 27-jährige gegen 21 Uhr die Frankfurter Allee in Höhe einer Fußgängerfurt. Nach Zeugenangaben soll die Fußgängerampel bereits Rot gezeigt haben. Ein 23-Jähriger erfasste den Mann mit seinem Fahrzeug. Der Fußgänger schlug gegen die Frontscheibe und wurde dann auf die Fahrbahn geschleudert. (tc)

Kreuzberg

Mann an Döner-Stand zusammengeschlagen

In Kreuzberg kam es in der Nacht zu Samstag zu einer gefährlichen Körperverletzung. Zeugenaussagen zufolge befand sich ein 21-Jähriger gegen 2.30 Uhr in der Warteschlange eines Dönerimbisses am Mehringdamm, als er unvermittelt von zwei Männern mit Fäusten ins Gesicht geschlagen wurde.

Als der Geschädigte daraufhin zu Boden ging, sollen die beiden Täter laut Polizei mit den Füßen weiterhin auf den 21-Jährigen eingetreten haben. Erst als Zeugen eingriffen, sollen die beiden Männer die Flucht ergriffen haben. Der Geschädigte wurde mit Verletzungen am Kopf und im Gesicht ins Krankenhaus gebracht. (tc)

Mitte

Fahrrad-Räuber verprügelt sein Opfer

Am Freitag konnten Beamte des Polizeiabschnitts 32 einen 39-jährigen Räuber in Mitte festnehmen. Nach bisherigen Erkenntnissen sei ein 45-jähriger Mann gegen 17.30 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Alexanderplatz unterwegs gewesen, als er von dem mutmaßlichen Täter aufgefordert wurde, sein Fahrrad herauszugeben.

Als der Angesprochene der Aufforderung nicht nachkam, soll der 39-Jährige ihm mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen haben. Als der Radfahrer daraufhin zu Boden ging, soll der Täter ihm zudem mit den Füßen gegen den Kopf getreten haben. Erst durch das Eingreifen zweier Passanten ließ der 39-Jährige von dem Fahrradfahrer ab. Der Räuber wurde festgenommen. (tc)

5. April

Wedding

160 Beamte kontrollieren Shisha-Bars

Die Berliner Polizei hat am Freitagabend in einem großen Einsatz Shisha-Bars im Stadtteil Wedding kontrolliert. Rund 160 Beamte seien im Einsatz, teilte die Polizei auf Twitter mit.

Die Lokale gälten „zum Teil auch als Rockertreffpunkt“, hieß es. Die Aktion sei vom Zoll, dem Ordnungsamt, dem Umweltamt und dem Gesundheitsamt unterstützt worden. Während des Einsatzes wurden zudem mehrere Fahrzeuge in Wedding kontrolliert. (BLZ/dpa)

Gesundbrunnen

Beim Linksabbiegen von Auto erfasst: Rollerfahrer schwer verletzt

Ein Rollerfahrer ist bei einem Unfall in Berlin-Gesundbrunnen am Freitagmorgen schwer verletzt worden. Ein Autofahrer hatte den 65-Jährigen beim Linksabbiegen erfasst, teilte die Polizei mit.

Der 30-Jährige war mit seinem Honda Civic auf der Brunnenstraße in Richtung Rosenthaler Platz unterwegs. Dann bog er  nach links in die Bernauer Straße ab und erfasste mit seinem Wagen den entgegenkommenden 65-jährigen Rollerfahrer.

Der Autofahrer blieb unverletzt, der Rollerfahrer erlitt eine Halswirbelfraktur und musste mit einem Rettungswagen der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus gefahren werden. (BLZ)

Flughafen Tegel

Fluggast leistet Widerstand nach Platzverweis

Ohne gültigen Pass und US-Visum wollte ein 26-jähriger Syrer für einen Flug in die Vereinigten Staaten einchecken. Jetzt ermittelt die Polizei gegen ihn wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Am Freitagvormittag hatte der 26-Jährige versucht, für einen Flug nach Newark einzuchecken. Allerdings konnte der Mann, der im November 2015 als Flüchtling nach Deutschland kam, lediglich eine Aufenthaltserlaubnis für das Bundesgebiet vorweisen. „Den Aufforderungen des Abfertigungspersonals, den Abflugbereich zu verlassen, kam er nicht nach. Er blockierte die Abfertigung“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Auch einem Platzverweis, den ihm hinzugezogene Bundespolizisten aussprachen, habe der 26-Jährige keine Folge geleistet. Deshalb nahmen die Polizisten den Mann mit zur Dienststelle.

Dabei habe sich der Syrer mehrfach gewalttätig aus dem Festhaltegriff der Beamten zu lösen versucht und mit den Ellenbogen in Richtung der Einsatzkräfte geschlagen, sagte der Behördensprecher. (kop.)

Straupitz

Nach Verfolgungsjagd: Mann schießt auf fahrendes Auto

Ein Autofahrer hat in Straupitz im Spreewald einen anderen Autofahrer verfolgt und mit einem Gewehr auf sein Fahrzeug geschossen. Der 52-Jährige habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Das Projektil habe das Auto des 42-jährigen Mannes getroffen, der dabei leicht verletzt worden sei. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Nach der vorläufigen Festnahme ordnete das Amtsgericht Lübben auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus an, dass der 52-Jährige in eine psychiatrische Fachklinik kommt.

Der Mann war laut Polizei bereits in der Nacht zum Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Nach der Verfolgungsfahrt habe er den anderen Autofahrer in Staupitz zunächst verloren. Als er das Fahrzeug wiedersah, habe er mindestens einmal darauf geschossen. Beide Männer stehen nach Ermittlerangaben nicht in einer Beziehung zueinander. Der mutmaßliche Schütze wohnt in Straupitz, sein Opfer in der Nähe. Die Beamten fanden bei der Durchsuchung des Grundstücks des 52-Jährigen mehrere Schusswaffen und Munition, später noch weitere Waffen und gefährliche Gegenstände. (dpa)

Köpenick

Betrunkener schlägt auf Busfahrer ein

Ein Betrunkener hat am Freitagmorgen in Köpenick einen Busfahrer angegriffen. Den Ermittlungen der Polizei zufolge sprach eine Zeugin den Busfahrer an, weil im hinteren Teil des Busses ein alkoholisierter Mann auf dem Boden lag. Der 44-jährige Busfahrer ging zusammen mit der Zeugin zu dem Betrunkenen und sprach diesen an. Als das keine Wirkung zeigte, rüttelte der Busfahrer den Mann, worauf dieser aufsprang und umgehend zuschlug. Um sich vor weiteren Übergriffen zu schützen, verließ der Fahrer den Bus. Der Schläger folgte ihm und versuchte auf ihn einzutreten. Dann flüchtete er in Richtung Grünauer Straße. Beamte des Abschnitts 65 stellten ihn in der Glienicker Straße. Der Busfahrer wurde durch die Attacke leicht verletzt. (tc)

Buch

Unbekannte verprügeln S-Bahn-Fahrgast auf Bahnhof

Auf dem S-Bahnhof Berlin-Buch haben Unbekannte am Donnerstagabend einen Fahrgast verprügelt. Nach Angaben der Bundespolizei wurde er gegen 22 Uhr zunächst in einem Zug der Linie S2 angepöbelt.  Nachdem der 29-Jährige ausgestiegen war,schlugen die Täter ihn auf dem Bahnsteig zu Boden und traten dort auf ihn ein. Der Zugführer einer einfahrenden S-Bahn rief die Polizei und schritt selbst ein. Die beiden Täter flüchteten unerkannt. Der 29-Jährige  erlitt Prellungen im Gesicht und musste ambulant im Krankenhaus versorgt werden. Die Bundespolizei sucht jetzt nach weiteren Zeugen der Tat. (tc)

Wedding

Betrunkener bewirft Reisenden mit Bierflaschen

Auf dem S-Bahnhof Beusselstraße haben Bundespolizisten  einen Betrunkenen festgenommen, der einen anderen mit Flaschenwürfen angegriffen hatte. Gegen 21 Uhr warf er am Donnerstag einem Reisenden eine Bierflasche gegen den Hinterkopf. Ein zweiter Wurf konnte durch einen Zeugen verhindert werden. Dieser hielt den 37-jährigen Angreifer bis zum Eintreffen alarmierter Bundespolizisten fest. Währenddessen verließ der angegriffene Mann den Bahnhof. Bei der vorläufigen Festnahme beleidigte der Angreifer einen der Beamten und zeigte ihm mehrfach den Mittelfinger. Bei dem wohnungslosen Mann ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 2,5 Promille. (tc)

Neukölln

Polizei klärt zwölf Wohnungseinbrüche auf

Die Polizei hat in Berlin offenbar zwölf Wohnungseinbrüche aufgeklärt. Am Freitagmorgen nahmen Zivilfahnder in Neukölln einen  35-jährigen Tatverdächtigen fest. Wie die Polizei mitteilte, rief um 3.30 Uhr ein Bewohner der Pflügerstraße die Polizei und meldete einen versuchten Einbruch in seine Wohnung. Beim Verlassen des Hauses konnte der mutmaßliche Einbrecher festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Mannes  und dessen Wohnung in Rudow fanden die Polizisten mehrere gestohlene Gegenstände, die sie früheren Einbrüchen zuordnen konnten, darunter eine Geldkassette und Bargeld sowie Geldkarten. Alles stammt offenbar aus den nächtlichen Beutezügen des Mannes. Derzeitigen Ermittlungen zufolge gehen die Beamten davon aus, dass der mutmaßliche Einbrecher berlinweit agierte. (tc)

Neukölln

Wieder Razzia gegen organisierte Kriminalität

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell K1600_IMG_9882

Erneut sind die Berliner Behörden im Bezirk Neukölln mit einem Großeinsatz gegen organisierte Kriminalität vorgegangen. Am Donnerstagabend habe es Durchsuchungen und Kontrollen in mehreren Neuköllner Lokalen gegeben, teilte eine Sprecherin der Polizei am Freitag mit. Demnach stehen die Durchsuchungen im Zusammenhang mit kriminellen Clans. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Bereits vor einer Woche hatte es mehrere Kontrollen unter anderem in Shisha-Bars in der Neuköllner Sonnenallee gegeben. (dpa)

Berlin

Serie rechtsextremer Droh-Mails - Verdächtiger ermittelt

Nach einer bundesweiten Serie von Drohbriefen mit rechtsextremistischen Inhalten hat die Polizei einen verdächtigen Mann aus Schleswig-Holstein ermittelt. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin am Freitag mit. Der Mann stehe unter dem Verdacht, Verfasser zahlreicher Mails unter anderem mit Bombendrohungen an Gerichte und andere Einrichtungen zu sein. Die Mails seien zum Teil mit „Nationalsozialistische Offensive“ unterzeichnet gewesen. Sie gingen demnach an Behörden in Hamburg, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Brandenburg. Jetzt werde ermittelt, ob der Mann auch Verfasser von weiteren der insgesamt 200 Drohschreiben sei, die Gegenstand der Ermittlungen sind. (dpa)

Spandau

Bäckereien überfallen

Gleich zwei Bäckereien sind am Donnerstag überfallen worden. Das zuständige Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 prüft einen möglichen Zusammenhang. Die Angestellten blieben bis auf einen Schrecken in beiden Fällen unverletzt.

Der erste Überfall hat um 6.25 Uhr stattgefunden. Ein Unbekannter hat das Bäckereigeschäft am Nennhauser Damm betreten und sich zunächst als Kunde ausgegeben. Noch während des Verkaufsgespräches soll der Unbekannte in den Tresendurchgang getreten sein, hier seine Jacke geöffnet haben, so dass im Hosenbund eine Schusswaffe zum Vorschein kam. Er forderte von der 52-jährigen Angestellten die Einnahmen. Dieser Aufforderung kam die Mitarbeiterin nach, anschließend flüchtete der Unbekannte.

Gegen 10.15 Uhr betrat unter ähnlicher Vorgehensweise ein Unbekannter die Bäckerei in der Seegefelder Straße. Hier zog der mutmaßliche Räuber dieses Mal die Waffe aus dem Hosenbund und lud diese durch. Die 59-jährige Mitarbeiterin weigerte sich jedoch, die Tageseinnahmen herauszugeben. Der Mann verließ daraufhin ohne Beute das Geschäft und flüchtete zunächst zu Fuß in Richtung Schulzenstraße. Die Mitarbeiterin nahm die Verfolgung auf und beobachte, wie der Unbekannte in ein Auto stieg und davon fuhr. (BLZ)

Kreuzberg

Supermarkt überfallen

Ziel eines Überfalls ist am Donnerstagabend ein Supermarkt in der Stresemannstraße gewesen. Drei Maskierte sollen gegen 21 Uhr das Geschäft betreten und unter Einsatz eines Schlagstocks die Einnahmen gefordert haben. Die 25-jährige Mitarbeiterin öffnete daraufhin die Kasse und einer der Räuber bediente sich aus dieser. Anschließend flüchtete das Trio zu Fuß über die Hedemannstraße in Richtung Wilhelmstraße. Die Angestellte blieb bis auf einen Schrecken unverletzt. (BLZ)

Adlershof

Auto brennt

Bei einem Fahrzeugbrand in der Nacht auf Freitag haben Passanten Schlimmeres verhindert. Gegen 21.50 Uhr bemerkten vorbeifahrende Autofahrer Flammen an einem abgestellten Audi und griffen beherzt ein. Ihren Aussagen zufolge traten sie den Brandsatz aus dem Radkasten und löschten diesen. Der Audi wurde im hinteren rechten Bereich leicht beschädigt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin führt die weiteren Ermittlungen. (BLZ)

Lichtenberg

Tankstelle überfallen

Bei einer Raubtat ist am Donnerstagabend die Mitarbeiterin einer Tankstelle unverletzt geblieben. Nach ihren Angaben betrat gegen 21.40 Uhr ein ihr unbekannter, maskierter Mann den Verkaufsraum der Tankstelle in der Gehrenseestraße und bedrohte sie mit einem Messer. Er forderte die Herausgabe der Einnahmen. Dieser Aufforderung kam die Mitarbeiterin nach. Anschließend flüchtete der Kriminelle. (BLZ)

Charlottenburg

Brennendes Auto

Gegen 0.35 Uhr hat ein Zeuge im Friedrich-Olbricht-Damm einen Feuerschein an einem dort abgestellten Mazda bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die ersten Löschversuche des Mannes blieben erfolglos. Auch die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass der VW Beetle vollständig ausbrannte. Ein dahinterstehender Mazda wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. (BLZ)

Kreuzberg

Autoknacker gefasst

Nach einem Autoeinbruch am Donnerstagabend ist ein 43-Jähriger festgenommen worden. Gegen 21.30 Uhr beobachteten zwei aufmerksame Passanten zwei Männer, die sich an einem am Mehringdamm geparkten Transporter zu schaffen machten. Anschließend entnahmen sie aus diesem diverse Werkzeuge und luden diese in einen bereitgestellten Audi. Als sich die Beobachter bemerkbar machten, flüchtete einer der beiden Männer. Den Zweiten, ein 43-Jähriger, hielten sie bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten fest. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Autoeinbrecher fest. Er wurde anschließend für das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 in ein Polizeigewahrsam überstellt. (BLZ)

Rügen

Angler aus Berlin kentern vor Rügen und werden gerettet

Zwei Angler aus Berlin sind in der Ostsee zwischen Stralsund und der Insel Rügen mit ihrem Sportboot gekentert und aus dem kalten Wasser gerettet worden. Wie ein Sprecher der Stralsunder Wasserschutzpolizei am Freitag sagte, ereignete sich der Unfall am Donnerstag im Strelasund vor Rügen, einem Arm der Ostsee. Die 54 und 56 Jahre alten Männer aus Berlin konnten von anderen Anglern aus dem etwa 5 Grad kalten Wasser gezogen und mit Unterkühlungen an Land gebracht werden. Ihr Boot wurde geborgen. Warum das Duo kenterte, sei noch unklar und werde untersucht. Im Strelasund sind derzeit viele Angler auch aus anderen Bundesländern unter anderem wegen der Heringe unterwegs. (dpa)

Schiffmühle

Kradfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit einem Hirsch

Ein Kradfahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einem Hirsch auf der Bundesstraße nahe Bad Freienwalde (Landkreis Märkisch-Oderland) tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 41-Jährige am Donnerstagabend gegen 22.20 Uhr auf der B158 unterwegs, als er mit dem Wild kollidierte. Der Mann stürzte und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Er verstarb wenig später im Krankenhaus. Der genau Unfallhergang war noch unklar. (dpa)

4. April

Friedrichshain

Handyraub endet im Polizeigewahrsam

Zivilbeamte des Polizeiabschnitts 51 haben am Donnerstag in Friedrichshain zwei junge Männer festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, alarmierte gegen 3 Uhr ein 29-Jähriger die Polizei zum RAW-Gelände in die Revaler Straße, nachdem er dort aus einer Gruppe heraus von einem 27-Jährigen angesprochen, bedrängt und zu Boden gestoßen wurde. Sein 22 Jahre alter Begleiter soll ihm noch zur Hilfe gekommen sein, wurde daraufhin aber von einem 17-jährigen Jugendlichen mit einem Messer bedroht. Die beiden Täter entwendeten ein Handy und flüchteten zunächst unerkannt. Aufgrund einer Personenbeschreibung nahmen die Fahnder die beiden Täter in der Nähe fest und fanden bei ihnen das entwendete Smartphone. Die Beamten brachten die beiden  Festgenommenen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle. (tc)

Marienfelde

Frau greift Fahrkartenkontrolleurin an

Sicherheitsmitarbeiter der Bahn haben am Mittwochmorgen eine 29-Jährige ohne gültigen Fahrausweis in einer Bahn der Linie S2 kontrolliert. Am S-Bahnhof Marienfelde stiegen sie gemeinsam mit der Französin aus. Nach Angaben der Bundespolizei versuchte die Schwarzfahrerin zu flüchten. Sie schlug einer der Fahrkartenkontrolleurinnen ihren Rucksack ins Gesicht und trat sie gegen das Bein. Die Kontrolleurin erlitt dabei Kratzer im Gesicht. Die Bundespolizei leitete gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und gefährlicher Körperverletzung ein.

Wedding

Diebe durchbrechen Wand

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell Juwelier

In der Nacht zu Donnerstag durchbrachen bisher unbekannte Schmuckdiebe eine Wand zwischen einem Café und einem Juwelier-Geschäft an der Müllerstraße Ecke Seestraße in Berlin Wedding. Das Café befindet sich derzeit in Renovierung und ist daher eigentlich geschlossen. Ob und wie viel der oder die Täter erbeuteten ist derzeit noch nicht bekannt. (tc)

Schöneberg

Zelt brannte

In Schöneberg hat am Mittwochabend das Zelt eines Obdachlosen gebrannt. Das Feuer griff auf ein daneben geparktes Auto über. Zeugen hatten gegen 20.20 Uhr die Flammen an dem Igluzelt auf einem öffentlichen Parkplatz in der Erfurter Straße / Ecke Wexstraße gesehen. Sie versuchten, den Brand mit einem Feuerlöscher zu ersticken. Doch die Flammen griffen auf einen Opel über, der dadurch stark beschädigt wurde. Alarmierte Feuerwehrleute löschten den Brand schließlich. Verletzt wurde niemand. "Der Bewohner des Zeltes war nicht vor Ort und blieb unbekannt", sagt ein Polizeisprecher. Ein Brandkommissariat ermittelt. (lex)

Neukölln

Tankstelle überfallen

Zwei unbekannte Männer haben am späten Mittwochabend in Britz eine Tankstelle überfallen. Die beiden Maskierten betraten gegen 22 Uhr den Verkaufsraum an der Straße Grüner Weg. Sie bedrohten den 45-jährigen Angestellten und 26-jährigen Kunden mit einer Pistole und einem Messer. Die Täter verlangten, dass der Angestellte die Kasse öffnet. Dem kam der 45-Jährige nach, woraufhin einer der Räuber in die Kasse griff und die Tageseinnahmen einsteckte. Sein Komplize sackte derweil Zigarettenschachteln ein und verstaute diese in einer mitgebrachten Decke. Anschließend flüchteten die Männer zu einem im Rotschwanzweg geparkten Auto und fuhren davon. (lex)

Neukölln

Lokal überfallen

In der vergangenen Nacht überfiel ein Unbekannter ein Lokal in Gropiusstadt. Gegen 22.20 Uhr betrat ein maskierter Mann das Lokal in der Lipschitzallee und bedrohte einen 35 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Pistole und forderte Geld. Der Mitarbeiter übergab sein Kellnerportemonnaie. Anschließend verließ der Mann kurzzeitig das Geschäft und kam mit einem Brecheisen zurück. Nun versuchte er Spielautomaten aufzubrechen, was ihm allerdings nicht gelang. Bevor er die Flucht antrat, auf der er das Kellnerportemonnaie verlor, stahl er noch Geld eines Gastes. Der Räuber flüchtete mit einem Moped in Richtung Lipschitzplatz. Verletzt wurde niemand. (lex)

Neukölln

Raser erwischt

Beamte der Autobahnpolizei haben am späten Mittwochabend einen Raser auf der Stadtautobahn in Britz ertappt. Der Skoda-Fahrer war den Polizisten um 22.20 Uhr auf der BAB 113 in Fahrtrichtung Nord aufgefallen, weil er viel zu schnell war. Statt der erlaubten 80 km/h wurden 146 km/h gemessen. Zudem soll der Raser alle drei Fahrsteifen gewechselt haben, ohne den Blinker zu benutzen. Die Beamten stoppten den 42-jährigen Raser in Höhe der Späthstraße. Bei der Kontrolle stellten die Zivilpolizisten fest, dass der Mann keinen Führerschein besitzt. Er musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen. (lex)

Reinickendorf

Auto prallt gegen Laterne

Am Mittwochnachmittag hat sich ein Reinickendorf ein Autofahrer überschlagen, nachdem er mit einem anderen Fahrzeug kollidiert war. Laut Polizei war gegen 16.30 Uhr ein 21-jähriger Nissan-Fahrer von der Aroser Allee nach in die Gotthardstraße abgebogen. Nach Angaben der Polizei soll er dabei einen 35-jährigen VW-Fahrer übersehen haben. Auf der Kreuzung krachten beiden Wagen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Wagen des 35-Jährigen um 180 Grad. Das Auto des 21-Jährigen kippte auf die Seite und rutschte bis zu einer Mittelinsel, wo es mit dem Dach gegen eine Laterne prallte. Beide Autofahrer sowie die Beifahrerin des 35-Jährigen erlitten schwere Verletzungen. Lebensgefahr bestehe laut Polizei nicht. (lex)

3. April

Reinickendorf

Aggressiver Hund verbeißt sich in Polizistin

Bei einem Einsatz in Berlin-Reinickendorf ist eine Polizistin am Mittwochnachmittag mehrfach von einem Hund gebissen und leicht verletzt worden. Die Polizistin und ihr Kollege wurden wegen eines Streits um den Hund in die Reginhardstraße gerufen. Im Laufe des Einsatzes versuchte sich eine 19-Jährige mit dem Staffordshire-Mix zu entfernen. Als die Polizistin dies zu verhindern versuchte, biss der Hund mehrfach in ihre Beine. Nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus trat die Polizeioberkommissarin vom Dienst ab. Die Polizei ermittelt  wegen fahrlässiger Körperverletzung. (BLZ)

Reinickendorf

Rückwärts fahrender Kleintransporter erfasst Fußgängerin

Eine 86-jährige Fußgängerin ist am Mittwochmittag in Berlin-Reinickendorf von einem Kleintransporter erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei wollte die Dame hinter einem abgestellten Kleintransporter im Kapweg die Fahrbahn überqueren, als ein 48-Jähriger am Steuer des Transporters sie beim Rückwärtsfahren erfasste. Die Seniorin stürzte zu Boden und zog sich eine Fraktur am rechten Bein zu. Die Schwerverletzte kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Grunewald

Rechtsabbieger erfasst Radfahrer - 47-Jähriger schwer verletzt

Ein Radfahrer wurde am Mittwochvormittag von einem rechtsabbiegenden Autofahrer erfasst und dabei schwer verletzt. Der 54-Jährige befuhr mit seinem Renault gegen 10 Uhr die Hagenstraße in Richtung Fontanestraße. Er übersah beim Rechtsabbiegen in die Königsallee den geradeausfahrenden 47-jährigen Radfahrer. Mit Verletzungen an der Wirbelsäule und am Brustkorb wurde der Fahrradfahrer in ein Krankenhaus gebracht. (BLZ)

Mitte

Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen kam am Mittwochvormittag nach einem Verkehrsunfall ein Radfahrer in ein Krankenhaus. Gegen 9.45 Uhr hielt ein 60-jähriger Taxi-Fahrer am rechten Fahrbahnrand der Fischerinsel und der 53-jährige Fahrgast öffnete die hintere linke Autotür, um das Taxi zu verlassen. Ein 56-jähriger Radfahrer, der zu diesem Zeitpunkt die Fischerinsel befuhr, konnte der geöffneten Autotür nicht mehr ausweichen. Er prallte dagegen und stürzte zu Boden. Er brach sich einen Finger und erlitt eine schwere Beinverletzung. (BLZ)

Treuenbrietzen

Polizei vermutet Schüsse auf Regionalbahn

Auf der Bahnstrecke bei Treuenbrietzen (Potsdam Mittelmark) wurde am Dienstagnachmittag mutmaßlich auf einen Regionalzug der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) geschossen. Die Tat ereignete sich in der Nähe des Bahnhofs, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte.

Gegen 15 Uhr hatte der Zugbegleiter der in Richtung Jüterbog fahrenden Regionalbahn 33 die Bundespolizei über die Beschädigung eines Fahrgastfensters informiert. An der äußeren Scheibe der Doppelverglasung war ein Loch entstanden. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können. Melden können sich diese bei der Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter 030/2977790 oder jeder anderen Polizeidienststelle. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei 0800/6888000 genutzt werden. (BLZ)

Gropiusstadt

SEK rückt nach Streit unter Senioren an

Ein Streit zwischen Senioren hat am Dienstagnachmittag ein Spezialeinsatzkommando in Berlin-Gropiusstadt auf den Plan gerufen. Ein 74-Jähriger hatte die Polizei alarmiert, nachdem er mit einem 72 Jahre alten Bekannten in Streit geraten war und dieser ihn deshalb mit einer Schusswaffe bedroht haben soll.

Wie die Polizei mitteilt, waren Beamte des SEK  um kurz nach 17 Uhr in den Kölner Damm gerufen worden. Ein Eingreifen war aber nicht notwendig, da der Tatverdächtige noch während der Einweisung der Einsatzkräfte die Wohnungstür  öffnete.

Polizisten nahmen den Senior fest, in seiner Wohnung entdeckten die beamten eine Schreckschusswaffe und zugehörige Munition. Beides wurde sichergestellt. (BLZ)

Spandau

Verletzter Fuß und Hundebiss: Zwei Einbrecher scheitern mit Fluchtversuch

Ein Einbruch in ein Paketlager in Berlin-Spandau ist für die mutmaßlichen Täter in mehrfacher Hinsicht schiefgelaufen. Die Alarmanlage schrillte in der Nacht zum Mittwoch, Polizisten rückten an und die beiden Männer wurden auch noch verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ein 20-Jähriger sprang beim Fluchtversuch aus dem Fenster des Lagers in der Streitstraße und wurde danach ambulant am Fuß behandelt. Sein 47 Jahre alter mutmaßlicher Komplize wurde bei der Festnahme von einem Diensthund gebissen, er kam in eine Klinik. (dpa)

Marzahn

Hundehalterin greift Mitarbeiter des Ordnungsamts an

Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamts sind in Berlin-Marzahn angegriffen und verletzt worden. Eine 51-jährige Mitarbeiterin des Ordnungsamts bemerkte am Dienstagnachmittag im Springpfuhlpark eine Hundehalterin, deren Boxerhündin nicht angeleint war und frei herumlief. Sie habe die Personalien der 40-Jährigen aufnehmen wollen, dabei sei es zum Streit gekommen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Die Hundehalterin, deren 19-jährige Tochter und ihr ein Jahr älterer Begleiter hätten im Verlauf des Streits die Mitarbeiterin des Ordnungsamts angegriffen, hieß es.

Die Frau sei getreten und geschlagen worden, ebenso ihr gleichaltriger Kollege, der ihr zu Hilfe geeilt sei. Noch vor Eintreffen der Polizei ergriff der 20-Jährige die Flucht. Die beiden Angreiferinnen wurden kurzzeitig festgenommen. Gegen alle werde nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, teilte die Polizei mit. Die Verletzte kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ihr Kollege wurde leicht verletzt, musste jedoch nicht behandelt werden. (dpa)

Wannsee

Auto wendet auf Straße - Motorradfahrer schwer verletzt

Ein 71 Jahre alter Mann hat in Berlin-Wannsee beim Wenden mit seinem Wagen einen Motorradfahrer erfasst und schwer verletzt. Der Autofahrer soll trotz durchgezogener Linie auf der Königsstraße gewendet haben und übersah dabei das Motorrad, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte.

Der 54 Jahre alte Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall am späten Dienstagnachmittag mehrere Knochenbrüche und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. (dpa)

Neuruppin

Dachstuhl geht in Flammen auf - Haus nicht mehr bewohnbar

In einem Dachstuhl einer Doppelhaushälfte in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist ein Feuer ausgebrochen. Das Dach ging am Dienstagabend aus ungeklärter Ursache in Flammen auf, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

Alle vier Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. Nach Abschluss der Löscharbeiten waren beide Haushälften nicht mehr bewohnbar. (dpa)

2. April

Birkenwerder

Regionalbahn in Birkenwerder entgleist - Bahnverkehr unterbrochen

Eine Regionalbahn ist nördlich von Berlin entgleist und hat Probleme im Bahnverkehr verursacht. Der Zug sei am Dienstagabend bei der Einfahrt in den Bahnhof Birkenwerder in Brandenburg aus dem Gleis gesprungen, sagte ein Sprecher der Bahn. Es sei niemand verletzt worden. Sieben Reisende befanden sich den Angaben zufolge noch im Zug. Die Räumung der Bahn werde vorbereitet. Durch den Unfall wurde der Zugverkehr der S-Bahnlinien 1 und 8 zwischen Hohen Neuendorf und Oranienburg unterbrochen. Ebenso der Regionalbahnverkehr zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg. Ein Ersatzverkehr mit Bussen sollte eingerichtet werden. Wie lange die Bergung des Zuges dauert, war zunächst unklar. (dpa)

Prenzlauer Berg

Jugendliche greifen S-Bahn-Fahrgast an

Mehrere Jugendliche haben am Montagabend in der Berliner S-Bahn einen Reisenden geschlagen. Nach Angaben der Bundespolizei stieg ein Mann gegen 18 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße aus der Bahn, als er plötzlich einen Tritt in den Rücken bekam. Nach Angaben einer Sprecherin der Bundespolizei griffen ihn drei Jugendliche offenbar völlig unvermittelt an und schlugen mit Fäusten und einer gefüllten 0,5-Liter-PET-Flasche auf ihn ein. Der 50-jährige Deutsche erlitt sichtbare Schwellungen im Gesicht, lehnte jedoch eine ärztliche Versorgung ab. Seine Brille wurde bei dem Übergriff zerstört. Die nach eigenen Angaben 15, 16 und 17 Jahre alten Angreifer afghanischer, syrischer und iranischer Staatsangehörigkeit flüchteten zunächst, konnten aber kurz darauf durch eine Streife der Berliner Polizei festgenommen werden. Gegen die "minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge", die vom Jugendamt betreut werden, leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Anschließend wurden die Täter auf freien Fuß gesetzt. Der Angegriffene konnte von der Polizei noch nicht zu den möglichen Hintergründen der Tat befragt werden. (kop.)

Reinickendorf

Mann zeigt „Hitlergruß“ - kurzzeitige Festnahme

In einem Supermarkt in Berlin-Reinickendorf hat ein Mann in der Nacht zu Dienstag mehrere Minuten lang den „Hitlergruß“ gezeigt. Der 41-Jährige wurde daraufhin festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Gegen 22.15 Uhr habe er an der Kasse des Supermarktes in der Ollenhauerstraße „seinen rechten Arm gehoben und den verbotenen nationalsozialistischen Gruß gezeigt“, heißt es von der Polizei. Er soll in dieser Stellung einige Zeit verblieben sein.

Friedrichshain

Einbrecherduo auf frischer Tat ertappt

Zwei 25 und 28 Jahre alte Männer sind bei einem Wohnungseinbruch in Berlin-Friedrichshain auf frischer Tat ertappt worden. Das Duo konnte noch in der Einbruchswohnung festgenommen werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zuvor beobachteten Zeugen die Männer am Montagabend in der Friedenstraße dabei, wie sie über eine aufgehebelt Balkontür in die Wohnung einbrachen und mit einer Taschenlampe durch den Raum leuchteten. Bei der Festnahme stellten die Beamten Diebesgut sicher, welches sich die Einbrecher bereits zurechtgelegt und teilweise auch schon in der Kleidung verstaut hatten. (dpa)

Mitte

Obdachloser am Reichstag verprügelt

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag in Mitte einen Obdachlosen angegriffen. Nach Angaben der Polizei schlief der 38-Jährige gegen 0.15 Uhr unter einer Ausbuchtung des Reichstagufers an der Spree, als zwei Unbekannte ihn mit Knüppeln verprügelten. Bevor sie flüchteten, warfen sie noch den Rucksack des Verletzten ins Wasser. Der Angegriffene konnte sich zum Bahnhof Friedrichstraße retten und dort Polizisten der Bundespolizei informieren. Hinzu alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. (kop.)

Lichtenberg

Fußgängerin schwer verletzt

Ein Autofahrer hat in Berlin-Karlshorst nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine rote Ampel missachtet und mit seinem Wagen eine Fußgängerin erfasst. Die 25-Jährige wurde schwer verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie überquerte am Montagabend die Treskowallee in Höhe Dönhoffstraße. Dabei habe der 80-jährige Autofahrer die junge Frau mit seinem Wagen erfasst. Sie stürzte und zog sich schwere Kopf- und Beinverletzungen zu. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 80-Jährige erlitt keine Verletzungen. (dpa)

Friedrichshain

Polizisten nehmen Einbrecher fest

Polizisten haben am Montagabend in Friedrichshain zwei Einbrecher festgenommen. Gegen 20.30 Uhr beobachteten Zeugen die beiden an der Friedenstraße, die über eine aufgehebelte Balkontür in eine Wohnung eindrangen. Die Zeugen sahen außerdem, dass in der Wohnung eine Taschenlampe eingeschaltet wurde und der Lichtkegel durch den Raum wanderte. Sie alarmierten die Polizei. Die eintreffenden Beamten nahmen die beiden Männer im Alter von 25 und 28 Jahren noch in der Wohnung fest. Diebesgut war bereits zurechtgestellt und in Teilen schon in der Kleidung verstaut. (kop.)

Nikolassee

Brand in Wohnung

In der Nacht zu Dienstag ist die Berliner Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand nach Nikolassee ausgerückt. In einer Wohnung im ersten Stock eines dreigeschossigen Wohnhauses hat es in einem Zimmer gebrannt, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Bei dem Brand in der Wasgenstraße wurde niemand verletzt. Die Einsatzkräfte hatten die Flammen schnell unter Kontrolle. Die Brandursache war noch unklar. (dpa)

1. April

Fürstenwalde (Oder-Spree)

Skelett in der Jauchegrube stellt die Polizei vor Rätsel

Ein Skelett, dass bei Bauarbeiten in einer Jauchegrube gefunden wurde, gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Rechtsmedizinische Untersuchungen der Knochen hatten nach Polizeiangaben ergeben, dass es sich um das Skelett einer Frau handle. Die Ermittler haben den Zeitpunkt des Todes der Frau zwischen 1965 und 1975 eingegrenzt. „Sie könnte heute um die 70 Jahre alt sein“, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Noch habe sich niemand gemeldet, der jemanden aus der betreffenden Zeit vermisse.

Zunächst hatte der rbb darüber berichtet. Die Frau soll nach dem Bericht zum Todeszeitpunkt 20 Jahre alt gewesen sein. Verletzungen am Schädel hatten ergeben, dass sie auf Grund stumpfer Gewalt gegen den Kopf zu Tode gekommen war. Die Mordkommission Frankfurt (Oder) ermittelt. Die Frau sei nie als vermisst gemeldet worden, sagte die Polizeisprecherin. Alle Vermisstenfälle aus der Zeit seien geprüft worden. Die Frau könnte eine Republikflucht geplant haben, oder sie sei eine Arbeitskraft aus einem anderen Land gewesen. Die Polizei hofft jetzt auf Hinweise zur Identität der Frau. (dpa)

Ludwigsfelde

Auffahrunfall auf der A10 - Lkw verliert Alkoholflaschen auf der Fahrbahn

Bei einem Lkw-Unfall auf der A10 sind nach Polizeiangaben drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Ein Lastwagen war an der Anschlussstelle Ludwigsfelde-West auf einen davor fahrenden Lkw aufgefahren. Dabei verlor er eine Spirituosen-Ladung, die sich auf der Fahrbahn verteilte, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Darunter seien Flaschen mit Kokos-Likör gewesen.

Ein Rettungshubschrauber brachte die Schwerverletzten ins Krankenhaus. Die Fahrstreifen wurden zeitweise voll gesperrt. Der linke Fahrstreifen wurde wieder freigegeben. Die Bergung der Fahrzeuge und der Flaschen dauert laut Polizei noch bis zum frühen Abend. (dpa)

Mitte

53-Jähriger tot von Passanten aufgefunden

Der seit dem 9. März vermisste 53-Jährige aus Wilmersdorf wurde am Sonntagnachmittag tot aufgefunden. Passanten entdeckten gegen 16.30 Uhr den leblosen Mann im Wasser treibend an der Rousseau-Insel an der Stufenbrücke in Tiergarten und alarmierten die Polizei. Einsatzkräfte bargen die Person aus dem Wasser. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wird eine Fremdschuld ausgeschlossen. (BLZ)

Wuhlheide

Güterzug rammt Pkw in Wuhlheide

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Feuerwehr Wuhlheide

An einem Bahnübergang an der Rudolf-Rühl-Allee kam es am Montagmorgen zu einem schweren Unfall. An einem dortigen Bahnübergang rammte ein Güterzug einen Pkw, als dieser die Gleise überqueren wollte. Eine verletzte Person musste ins Krankenhaus transportiert werden. Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle dauern derzeit noch an, die Rudolf-Rühl-Allee bleibt bis auf weiteres gesperrt (BLZ).

Neukölln

Mitarbeiter von Sicherheitsdienst finden leblosen Kollegen

Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts fanden in der Nacht zu Montag einen ihrer Kollegen leblos am Steuer seines Einsatzwagens in der Buschkrugallee in Neukölln vor. Ursprünglich sollte der Mann ein Firmengebäude verschließen, habe dann nach Polizeiangaben vor Ort aber plötzlich nicht mehr auf Anrufe reagiert. Alarmierte Feuerwehrleute versuchten noch, den Mann am Fahrzeug zu reanimieren. Ob er überlebt hat, ist unklar. Weitere Informationen wurden zunächst nicht mitgeteilt. (BLZ)

Tempelhof

Brand in Hochhaus

In der 6. Etage eines Hochhauses in der Ordensmeister Straße in Tempelhof brannten gegen 0.15 Uhr mehrere Abstellräume. Die Fassade und das Fenster einer darüberliegenden Wohnung sind durch die Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen worden. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. (BLZ)

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell K1600_IMG_9121

31. März

Mitte

Kinder nach Gasaustritt in Restaurant im Krankenhaus

Nach einem Gausaustritt in einem Restaurant in Mitte sind zwei Kinder stationär in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Der sechsjährige Junge und das achtjährige Mädchen wurden gegen 20.30 Uhr bewusstlos in einem angrenzenden Raum des Restaurants in der Chausseestraße gefunden. Rettungskräfte und ein Notarzt brachten die beiden Kinder zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe nach Angaben der Polizei nicht. Wie es zu dem Gasaustritt gekommen ist, muss noch ermittelt werden. (BLZ)

Lichtenberg

EC-Karte funktioniert nicht - Taxifahrer angegriffen

In der Nacht zu Sonntag ist ein Taxifahrer in Alt-Hohenschönhausen von Fahrgästen verletzt und ausgeraubt worden. Nach Angaben der Polizei hatten vier Männer gegen 0.35 Uhr den 65-jährigen Taxifahrer in der Landsberger Allee herangewunken. Dann stieg das Quartett ein und dirigierte ihn in die Degnerstraße. Einer der Männer stieg dort aus, begab sich zur Fahrertür und reichte eine EC-Karte zur Zahlung durch das geöffnete Fenster. Als eine Zahlung trotz mehrerer Versuche nicht funktionierte, holte der Mann ein Elektroschockgerät hervor, hielt es dem Taxifahrer ins Gesicht und betätigte es mehrmals. Ein zweiter Fahrgast, der auf dem Beifahrersitz saß, griff sich dann das Handy des Taxifahrers und zog den Schlüssel aus dem Zündschloss. Als der Taxifahrer daraufhin den Überfallalarm am Taxi auslöste, ergriffen die Männer mit dem Mobiltelefon die Flucht. Zuvor wurde noch der Autoschlüssel auf die Rücksitzbank geworfen. Der Taxifahrer erlitt leichte Kopfverletzungen.

Schöneberg

Bei Schmiererei ertapptes Pärchen verletzt Polizisten

Ein bei Schmierereien auf frischer Tat ertapptes Pärchen hat in Berlin-Schöneberg mehrere Polizisten verletzt. Am späten Samstagabend habe eine Zeugin beobachtet, wie der 22-jährige Mann und seine 20 Jahre alte Komplizin einen unleserlichen gelben Schriftzug auf eine Hauswand in der Akazienstraße aufgebracht hätten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Alarmierte Beamte hätten das Duo daraufhin in der Hauptstraße gestellt und vorläufig festgenommen.

Als sie dem Mann eine Handfessel anlegten, habe die Frau einen Polizisten angesprungen, um sich geschlagen und getreten. In der Jackentasche des 22-Jährigen sei ein Messer sichergestellt worden. Ein am Knie verletzter Polizist konnte - anders als zwei leicht verletzte Kollegen - den Angaben zufolge seinen Dienst nicht fortsetzen. Atemalkohol-Kontrollen bei den Ertappten hätten 1,7 beziehungsweise 0,8 Promille ergeben. Inzwischen hätten die beiden die Gefangenensammelstelle wieder verlassen können. (dpa)

Prenzlauer-Berg

Kontrolle gegen Schwarzarbeit - Türsteher attackiert Polizisten

Ein Türsteher hat am Eingang eines Clubs in Berlin-Prenzlauer Berg mehrere Polizeibeamte mit Reizgas besprüht. Eine Polizistin und fünf ihrer Kollegen wurden bei der Attacke am Samstagabend in der Storkower Straße leicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach unterstützten die Beamten eine Kontrolle des Hauptzollamtes gegen Schwarzarbeit in dem Geschäft. Der 42 Jahre alte Türsteher wurde vorübergehend festgenommen. Die Beamten beschlagnahmten das Reizgas und einen Teleskopschlagstock, den der Verdächtige bei sich trug.

Ersten Erkenntnissen zufolge schloss der Türsteher des Clubs die Tür, als sich die Polizisten dem Eingang näherten.

Mehrfache Aufforderungen, die Tür zu öffnen, wurden ignoriert. Die Polizisten versuchten darauf hin, die Tür aufzuziehen. Als die Tür einen Spalt breit offen war, sprühte der Verdächtige das Reizgas und traf drei Polizisten am Kopf. Drinnen im Eingangsbereich wurden die Polizistin und zwei weitere Beamte mit dem Gas besprüht. Anwesend waren auch die 34 Jahre alte Ehefrau des mutmaßlichen Angreifers und ein 28-Jähriger. Von ihnen wurden die Personalien überprüft. (dpa)

Pankow

Auto schleudert nach Crash gegen Ampel - Insassen schwer verletzt

Ein Auto ist in Berlin-Pankow mit einem weiteren Wagen zusammengestoßen und gegen einen Ampelmast geschleudert worden. Der 39 Jahre alte Fahrer des Autos und der 35 Jahre alte Beifahrer wurden bei dem Unfall am späten Samstagabend auf der Kreuzung Prenzlauer Promenade Ecke Granitzstraße schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 28-jährige Fahrer und die 26-jährige Beifahrerin des anderen Wagens erlitten leichte Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge wendete der Wagen des 28-Jährigen auf der Kreuzung, als es zum Zusammenprall kam. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. (dpa)

Friedrichshain

Feuer in der Rigaer Straße - Unbekannte verbrennen Leihfahrräder

Unbekannte haben in Berlin-Friedrichshain auf der Fahrbahn der Rigaer Straße ein Feuer entzündet. Am frühen Sonntagmorgen setzten sie mehrere Leihfahrräder, eine Mülltonne sowie Unrat in Brand, wie die Polizei mitteilte. Demnach informierten Anrufer die Polizisten darüber, dass sich zu dem Zeitpunkt rund 30 dunkel Gekleidete auf der Straße aufhielten. Als die Beamten eintrafen, liefen die Anwesenden in verschiedene Richtungen davon. Die Feuerwehr löschte das Feuer und entfernte die Gegenstände von der Straße.

Kurz darauf wollten mehrere Vermummte die Mülltonne wieder auf die Straße ziehen, was die Polizei verhinderte. Die Vermummten flüchteten daraufhin in ein Haus. Als rund 15 Minuten später sieben Menschen das Haus verließen, wurden ihre Personalien überprüft. Der Staatsschutz ermittelt. (dpa)

Joachimsthal

Diebe stehlen Orchester Kontrabass

Diebe haben in Joachimsthal (Landkreis Barnim) einem Orchester den Kontrabass gestohlen. Die Musiker hatten ihre Instrumente nach der Probe in einem Erholungsheim des Ortes zurückgelassen. Als einer von ihnen am Samstag sein Instrument holen wollte, stellte er nach Polizeiangaben fest, dass der Kontrabass fehlte. Das größte Orchester-Streichinstrument hat einen Wert von 8500 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt. Ein Kontrabass ist etwa 1,80 Meter groß und wiegt durchschnittlich etwa zehn Kilo. (dpa)

Tempelhof

Jugendliche islamfeindlich beleidigt

Am Samstagabend hat ein Mann mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund beschimpft und beleidigt. Zwei Mädchen im Alter von 15 und 17 Jahren sowie eine 34-Jährige hatten an einer Bushaltestelle am U-Bahnhof Alt-Mariendorf gesessen. Neben ihnen saß ein Mann, der den Jugendlichen und der Frau ein Handy vor das Gesicht gehalten haben soll. Weil das Verhalten den Eindruck erweckte, als würde der Mann sie filmen,  sprachen ihn darauf an. Daraufhin sollen sie sich mit dem Mann laut gestritten haben. Ein 17- und ein 38-Jähriger wurden auf die Auseinandersetzung aufmerksam. Der aggressive Mann soll die drei Jugendlichen, die Frau und den 38-Jährigen islamfeindlich beleidigt haben. Die Beschimpften alarmierten die Polizei und übergaben ihn anschließend Polizeikräften. Eine bei dem Festgenommenen durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,1 Promille. Der 48-Jährige wurde nach Personalienfeststellung am Ort entlassen.

Spandau

Ladendetektiv mit Fluchtwagen angefahren

Bei dem Versuch zwei Diebe aufzuhalten, wurde am Samstagabend ein Ladendetektiv in Hakenfelde verletzt. Der 37-Jährige hatte gegen 18.30 Uhr zwei Männer beobachtet, wie diese einen gefüllten Einkaufswagen aus einem Supermarkt in der Streitstraße auf den Parkplatz schoben. Da das Duo sich bereits im Geschäft auffällig verhielt, entschloss er sich, nach einem Bon zu fragen. Davon unbeeindruckt begaben sich die Männer zu einem auf dem Parkplatz geparkten Mini-Van, in dem sich drei weitere Personen befanden. Seelenruhig packten sie die Lebensmittel in das Fahrzeug. Plötzlich sprang das Duo in den Wagen, woraufhin sich der Ladendetektiv vor den Van stellte, um eine Flucht zu verhindern. Der Fahrer fuhr daraufhin langsam los und erfasste den 37-Jährigen, der daraufhin einige Meter auf Motorhaube mitgeschleift wurde. Kurz darauf fiel er runter und blieb auf dem Parkplatz liegen. Das Fahrzeug samt Insassen fuhr in Richtung Ausfahrt Carossastraße. Der Ladendetektiv zog sich dabei leichte Verletzungen an der Hand zu, mit denen er sich selbst in ambulante Behandlung begab. Die ersten Ermittlungen am Ort ergaben, dass das an dem Fahrzeug angebrachte Kennzeichen in der Nacht zuvor im Pillnitzer Weg gestohlen worden war.

30. März

Wedding

In U-Bahn auf Mann und Frau eingestochen - schwer verletzt

Eine Frau hat in der U-Bahn auf einen Mann und eine Frau eingestochen und diese schwer verletzt haben. Wie die Polizei mitteilte, haben sich die Beteiligten zuvor gestritten. Sie waren gegen 10.30 Uhr mit der U6 in Richtung Alt-Mariendorf unterwegs. Es entwickelte sich ein Streit, in der Folge eine 37-Jährige auf drei Menschen einstach. Ein Mann und eine Frau wurden dabei schwer verletzt. Zeugen des Geschehens gelang es, die Frau bis zum Eintreffen alarmierter Polizisten festzuhalten, die sie anschließend im U-Bahnhof Rehberge festnahmen. Die beiden Verletzten, eine 49-Jährige und ein 29-Jähriger, kamen in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurden. Lebensgefahr besteht nicht. (BLZ)

Neukölln

Brand in Mehrfamilienhaus - keine Verletzten

Im Theodor-Loos-Weg in Gropiusstadt hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gebrannt. Verletzt wurde nach Angaben der Berliner Feuerwehr niemand. (BLZ)

Bayern

Berliner stirbt bei Auffahrunfall auf A9

Bei einem Auffahrunfall auf der A9 bei Bayreuth ist ein 72 Jahre alter Autofahrer aus Berlin tödlich verletzt worden. Er war mit seinem Wagens am Samstagmorgen auf einen vor ihm fahrenden Lastwagen aufgefahren, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer und seine Beifahrerin wurden einem Sprecher zufolge im Fahrzeug eingeklemmt. Die 62 Jahre alte Frau kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, der 72-jährige Mann starb an der Unfallstelle.

Warum der Berliner auf den Lastwagen auffuhr, war zunächst unklar. Ein Gutachter soll den Ermittlern bei der Aufklärung des Unfalls helfen. Die Autobahn 9 in Richtung Süden war infolge des Unfalls für rund drei Stunden gesperrt. (dpa)

Spandau

Unbekannte zünden mehrere Boote an

Unbekannte haben in Berlin-Haselhorst unter mehreren Booten Feuer gelegt. Drei Boote wurden bei dem Brand am Freitagvormittag auf einem Vereinsgelände an der Straße Am Juliusturm beschädigt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Weitere vier Boote wiesen demnach Brandstellen auf. Es sei ein hoher Sachschaden entstanden, hieß es. Konkrete Angaben zur Höhe des Sachschadens machte die Polizei nicht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung. Ein politischer Hintergrund war zunächst nicht erkennbar. Ein 68-Jähriger hatte Qualm und Rauch an einem Boot entdeckt und den 50 Jahre alten Eigentümer alarmiert. (dpa)

Berlin-Frankfurt (Oder)

Keine Suche nach Rebecca am Samstag

Die Suche nach der vermissten Schülerin Rebecca ist am Samstag unterbrochen worden. Es sind keine neuen Suchmaßnahmen vorgesehen, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei am Samstag. Ob die Suche am Sonntag fortgesetzt wird, war zunächst unklar. Am Freitag war die Polizei südlich der Autobahn 12 Berlin-Frankfurt (Oder) mit einem Spürhund unterwegs gewesen. Auf das Gebiet südlich der A12 hatte sich die Mordkommission bereits in den vergangenen Wochen bei der Suche nach der 15-Jährigen konzentriert. Polizisten durchkämmten mehrere Waldstücke, in Seen wurden Taucher eingesetzt - bisher ohne Erfolg.

Die Polizei hatte die Bevölkerung um Hinweise zu zwei ungeklärten Autofahrten des verdächtigten Schwagers von Rebecca gebeten. Das Autokennzeichen eines Wagens, auf den nur er Zugriff hatte, war am Morgen des Verschwindens sowie am Folgetag von einem automatischen System auf der A12 erfasst worden. Insgesamt sind bisher rund 2000 Hinweise bei den Ermittlern eingegangen. Die Polizei nimmt an, dass die Jugendliche getötet wurde. Sie ist seit dem 18. Februar verschwunden. (dpa)

29. März

Perleberg

Mutter lässt sich ablenken und fährt mit Auto gegen Straßenbaum

Eine Autofahrerin hat sich bei Perleberg (Landkreis Prignitz) von ihren Kindern ablenken lassen und ist in der Folge mit ihrem Auto gegen einen Straßenbaum gefahren. Die 27-Jährige und ihre zwei Kinder im Alter von vier und sechs Jahren erlitten bei dem Unfall am Freitagmorgen leichte Verletzungen, wie die Polizei in Potsdam mitteilte. Alle drei wurden in ein Krankenhaus gebracht. Das Auto ist den Angaben zufolge nicht mehr fahrbereit. Die Frau hatte selbst die Unfallursache eingeräumt.

Marzahn

Senior überfallen und schwer verletzt

Ein Senior ist in Berlin-Marzahn überfallen und schwer verletzt worden. Der Räuber habe am Donnerstagnachmittag in der Meeraner Straße so sehr an der Herrenhandtasche des 75-Jährigen gezerrt, dass dieser stürzte und sich einen Oberschenkel-Halsbruch zuzog, teilte eine Polizeisprecherin am Freitag mit. Der Täter ergriff die Flucht, wurde aber von zwei Passanten verfolgt und geschnappt. Bis zum Eintreffen der Polizei hielten die Passanten den 27-Jährigen fest. Der Senior wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (dpa)

Finowfurt

Polizei stoppt Geisterfahrer auf der A11

Die Polizei hat auf der Autobahn 11 bei Finowfurt (Landkreis Barnim) einen Geisterfahrer gestoppt. Der 69 Jahre alte Autofahrer fuhr am Donnerstagabend in die falsche Richtung, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Anrufer hatte die Polizisten über den Verdächtigen informiert. Die alarmierten Beamten führten ihn zu einer Raststätte. Sie nahmen ihn mit aufs Revier und untersagten ihm die Weiterfahrt. Den Angaben zufolge schien der Mann leicht verwirrt zu sein. Gegen ihn wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. (dpa)

Lichtenrade

Enkeltrick endet mit Festnahme

Eine schlaue Seniorin hat einer Enkeltrick-Betrügerin in Berlin-Lichtenrade einen Strich durch die Rechnung gemacht: Sie ging zum Schein auf die Betrugsmasche ein und informierte die Polizei. Schließlich wurde eine 30-Jährige festgenommen, als sie einen fünfstelligen Geldbetrag bei der 65 Jahre alten Dame abholen wollte, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Ein Mann hatte den Angaben zufolge am Donnerstagnachmittag bei der Seniorin in der Landshuter Straße angerufen, sich als ihr Sohn ausgegeben und über Geldsorgen geklagt. Er bat sie um einen fünfstelligen Betrag. Die 65-Jährige informierte zwischenzeitlich die Polizei. Gegen 18 Uhr kam dann die angekündigte Abholerin. (dpa)

Steglitz-Zehlendorf

Drei Männer überfallen Bank mit Eisenstangen

Gewaltsam verschafften sie sich Zutritt in die Filiale, bedrohten die Angestellten mit Eisenstangen und flohen erfolgreich mit der Beute in einem dunklen Audi Richtung Florastraße. In einer Bankfiliale in der Schlossstraße in Steglitz ist ein Banküberfall gelungen. Die Polizei sucht nach drei Männern, die gegen 18.30 Uhr vor Ort waren und mehrere Geldkassetten mitnahmen. Die Angestellten blieben unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

28. März

Mitte

Baugerüst in der Zionskirche brennt

In der Zionskirche in Berlin-Mitte ist während eines Konzerts am Donnerstagabend ein Feuer ausgebrochen. «Glücklicherweise wurde niemand verletzt», heißt es in einem Tweet der Kirche. Ein Feuerwehrsprecher teilte am Freitagmorgen mit, auf einem Baugerüst hätten über vier Ebenen verteilt Gegenstände gebrannt. Es habe sich starker Rauch in der Kirche entwickelt. Das Feuer brach kurz nach 20 Uhr aus.

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Morris Pudwell Zionskirche_Brand

Durch die Höhe der Kirche und die Rauchentwicklung seien die Löscharbeiten langwierig gewesen, sagte der Sprecher. Schäden an der Kirche gebe es jedoch nach dem Feuer nicht. Die Brandursache war noch unklar. «Vorsatz kann nach dem aktuellen Erkenntnisstand aber ausgeschlossen werden», teilte die Zionskirche selbst mit.

Welche Veranstaltungen an den kommenden Tagen stattfinden können, müsse noch geklärt werden. Für den Freitag war laut langfristiger Programm-Ankündigung die Eröffnung der Ausstellung «Immer wieder?- Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945» geplant.

Nuthetal

Kontrolle über Laster verloren - Ein Lkw-Fahrer tot

Bei einem schweren Lkw-Unfall in Nuthetal (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist am Donnerstag ein Mensch ums Leben gekommen. Ein 28-jähriger Lastwagenfahrer habe gegen 9.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Lkw verloren, berichtete die Polizei. Das Fahrzeug sei daraufhin leicht nach rechts von der Fahrbahn der Weinbergstraße abgekommen und habe zu schlingern begonnen. Dadurch geriet der Lkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lastwagen.

Dessen Fahrer wurde durch den Zusammenstoß im Fahrerhaus eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Er konnte zwar noch aus dem Fahrzeug befreit werden, starb aber noch am Unfallort. Der Unfallverursacher und sein Beifahrer konnten ihren Lkw selbstständig verlassen. Der 19-Jährige wurde mit einer Schnittwunde ins Krankenhaus gebracht. Die Weinbergstraße war für die Bergung der Lastwagen laut Polizei für etwa viereinhalb Stunden gesperrt. (dpa)

Wilmersdorf

Japaner verschwunden: 71-Jähriger in Österreich verstorben

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Polizei Berlin shirokotake

Wie die Polizei am Donnerstag, den 4. April, mitteilte, ist der vermisste Japaner in Österreich verstorben. Nach Angaben der Polizei liegt keine Straftat vor. Ende März baten die Ermittler bei der Suche des 71-jährigen um Mithilfe aus der Bevölkerung. (BLZ)

Die Meldung wurde aufgrund des neuen Ermittlungsstandes der Polizei aktualisiert.

Wilmersdorf

Streit um Frau: Mann greift anderen mit abgeschlagenem Glas an

Bei einem Streit um eine Frau ist ein Mann in einem Hotelzimmer in Berlin-Wilmersdorf schwer verletzt worden. Mit einem abgeschlagenen Glas habe ein 45-Jähriger seinen Zimmernachbarn (54) in der Nacht zum Donnerstag attackiert und an der Hand verletzt, teilte die Polizei mit. Außerdem habe er mehrmals gegen den Kopf des Mannes geschlagen und getreten. Das Opfer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Polizisten nahmen den mutmaßlichen Angreifer in seinem Hotelzimmer in der Emser Straße fest und stellten ein Tütchen mit weißem Pulver sicher. Die Männer gaben an, dass sie sich wegen einer Frau gestritten hätten. (dpa)

Mitte

Auto kollidiert mit Rettungswagen - Frau wird schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Mitte ist eine 44 Jahre alte Frau schwer verletzt worden. Die Autofahrerin hielt in der Nacht zu Donnerstag mit ihrem Wagen zunächst an der Kreuzung Charlottenstraße Ecke Unter den Linden an einer roten Ampel, wie die Polizei mitteilte. Demnach fuhr die 44-Jährige bei Grün wieder los und stieß auf der Kreuzung mit dem Rettungswagen einer Hilfsorganisation zusammen. Die Autofahrerin erlitt Kopfverletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. (dpa)

Wedding

Gasleitung in Wedding bei Bauarbeiten beschädigt

Bei Bauarbeiten in der Fennstraße in Berlin-Wedding ist eine Gasleitung beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. Am frühen Donnerstagnachmittag waren zunächst 36 Einsatzkräfte vor Ort, wie eine Sprecherin der Feuerwehr mitteilte. Diese kontrollierten auch die Gebäude in näherer Umgebung. Die Leitung wurde anschließend vom Netzbetreiber abgedichtet. Die Fennstraße war zwischen Müllerstraße und Heidestraße zeitweise gesperrt.  (dpa)

Schöneberg

Autofahrer prallt gegen Ampelmast und wird in Auto eingeklemmt

Ein 35 Jahre alter Autofahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Schöneberg schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der Mann in der Nacht zu Donnerstag auf einem Hof in der Hauptstraße zunächst rückwärts gegen eine Mülltonne, dabei zerbrach die Heckscheibe des Wagens. Der 35-Jährige setzte seine Fahrt auf der Straße mit hoher Geschwindigkeit fort, kam links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Ampelmast auf einer Mittelinsel. Anschließend schleuderte das Fahrzeug über die Straße auf den Gehweg, stieß gegen einen geparkten Motorroller und kam zum Stehen.

Der 35-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften herausgeschnitten werden. Dabei schlug der Mann um sich und traf einen Feuerwehrmann mit der Faust ins Gesicht, wie eine Feuerwehrsprecherin mitteilte. Der Feuerwehrmann musste jedoch nicht ärztlich behandelt werden. Der 35-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei könnte er betrunken gewesen sein. (dpa)

Mitte

Reizgasattacke in Bar am Alex

In einer Bar in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes hat ein Unbekannter sechs Männer mit Reizgas attackiert und verletzt. Nach ersten Erkenntnissen kam es in der Nacht zu Donnerstag gegen 01.20 Uhr auf der Tanzfläche des Lokals in der Rathausstraße zunächst zum Streit zwischen einer sechsköpfigen Männergruppe im Alter von 18 bis 24 Jahren und dem Unbekannten, wie die Polizei mitteilte. Der Angreifer habe den anderen Männern dann Reizgas ins Gesicht gesprüht und sei geflüchtet.

Die Verletzungen der offenbar betrunkenen Männer wurden vor Ort behandelt. Anhand der Personenbeschreibung nahm die Polizei in der Nähe der Bar einen 22-jährigen Mann fest. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von rund einer Promille. Er kam später wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung laufen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung waren noch unklar. (dpa)

Wittenberge

Mörsergranate vor Wohnhaus abgelegt

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © dpa Mörsergranate vor Wohnhaus in Wittenberge

In Wittenberge (Kreis Prignitz) ist am Mittwoch eine Granate vor einem Wohnhaus mitten in der Stadt entdeckt worden. Es handele sich um eine „stark verrottete Mörsergranate“ vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord. Sprengstoffexperten stellten fest, dass die Granate transportfähig war, sie konnte verpackt und weggebracht werden.

Ein Passant habe die Granate am Nachmittag entdeckt. Man müsse davon ausgehen, dass sie jemand dort, direkt an einem Hauseingang, abgelegt habe, sagte die Sprecherin weiter. Dazu werde ermittelt, die Granate sei deshalb „spurenschonend“ verpackt worden. Um das Wohnhaus in der Johannes-Runge-Straße wurde ein Sperrkreis von 300 Metern errichtet, wie viele Menschen deswegen ihre Häuser verlassen mussten, konnte die Sprecherin nicht sagen. In einer nahe gelegenen Schule sei eine Notunterkunft eingerichtet worden. Am späten Abend, gegen 22.45 Uhr, konnten die Anwohner wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen. (dpa)

Neukölln

Wohnungsbrand - Ein Mensch verletzt

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Neukölln ist ein Mensch verletzt worden. Eine Ein-Zimmer-Wohnung im dritten Obergeschoss eines evangelischen Gemeindehauses in der Schillerpromenade stand am frühen Donnerstagmorgen komplett in Brand, wie eine Sprecherin der Feuerwehr sagte. Demnach griffen die Flammen auch auf das Dach über. Zwei Bewohner mussten von der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet werden. Sechs weitere Menschen konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

Die Bewohner des Hauses wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Ein Mensch kam ins Krankenhaus, die anderen blieben unverletzt. Die Feuerwehr war mit rund 60 Rettungskräften im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauern an. Was den Brand auslöste, war zunächst noch unklar. (dpa)

27. März

Friedrichshain

Zelte bei Obdachlosencamp an Rummelsburger Bucht abgebrannt

In einem Obdachlosencamp an der Rummelsburger Bucht haben am Mittwochmittag zwei Zelte gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Senatsverwaltung für Soziales mitteilte. Die Brandursache war zunächst unklar. „Übergriffe auf Obdachlose von Außen kann man nicht ausschließen“, sagte Jörg Richert von der Sozialgenossenschaft Karuna, die die obdachlosen Menschen dort betreut. In dem Camp lebten demnach zwölf Menschen. Sollte sich herausstellen, dass das Feuer durch Brandstiftung ausgelöst wurde, würden die Sicherheitsmaßnahmen in dem Camp verstärkt, sagte Richert. Für die obdachlosen Menschen stünden Wohnunterkünfte zur Verfügung, falls sie sich entscheiden sollten, nicht mehr auf dem Platz campen zu wollen. Die Berliner Polizei konnte keine Angaben zu dem Fall machen. Laut Richert gab es zwei Brandherde. Ein Gemeinschaftszelt brannte ab, das die Genossenschaft dort aufgestellt hatte. Außerdem brannte ein Schlafzelt ab, dessen Besitzer nicht anwesend war. Weitere Zelte wurden durch Funkenflug beschädigt. (dpa)

Berlin/Löcknitz

Mann auf Flohmarkt niedergestochen: Polizei schnappt mutmaßlichen Täter

Nachdem ein Mann am Leopoldplatz in Wedding mit einem Messer lebensgefährlich verletzt wurde, konnte die Mordkommission den mutmaßlichen Täter ermitteln. Bundespolizisten nahmen den  23-jährigen türkischen Staatsbürger am Dienstagmorgen fest, als sie ihn in Löcknitz (Mecklenburg-Vorpommern) überprüften.

Ein Richter erließ gegen ihn Haftbefehl wegen versuchten Totschlags, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Er soll am vergangenen Sonnabend   auf einem Flohmarkt am Leopoldplatz dem Mann die Stichverletzung zugefügt haben. Zuvor war er mit ihm in Streit geraten. Die Hintergründe des Streits sind nach Angaben eines Polizeisprechers noch unklar. (kop.)

Prenzlauer Berg

Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

Am Mittwochmorgen wurde eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die 30-Jährige trat gegen 7.10 Uhr hinter einem auf der rechten Spur haltenden Kleintransporter auf die Fahrbahn der Greifswalder Straße in Höhe einer Tramhaltestelle. Sie achtete dabei vermutlich nicht auf den Fließverkehr der anderen Spuren. Die Passantin wurde von einem Mercedes erfasst, mit dem ein 63-jähriger Fahrer die Greifswalder Straße befuhr. Die 30-Jährige wurde mit Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht. (BLZ)

Teltow

Weil er nicht in der S-Bahn rauchen durfte: Italiener prügelt Zugführer

Ein 38-Jähriger hat am Dienstagabend in einer S-Bahn Reisende belästigt und schließlich auf den Zugführer eingeprügelt. Laut Bundespolizei hatte der Italiener in dem Zug der Linie Linie S 25 geraucht und andere Reisende bepöbelt. Der 45-jährige Zugführer forderte den Mann deshalb dazu auf, das Rauchen einzustellen und den Zug zu verlassen. Daraufhin schlug ihm der 38-Jährige mit der Faust gegen die Schulter und warf ihm eine Glasflasche gegen das Bein. Hinzugerufene Einsatzkräfte der Brandenburger Polizei begleiteten den Angreifer, der sich weiterhin weigerte die S-Bahn zu verlassen, am Bahnhof Teltow aus dem Zug und übergaben ihn zuständigkeitshalber an die Kollegen der Bundespolizei. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 38-Jährigen ein. Eine Ärztin veranlasste schließlich die Einweisung des Schlägers in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses. Der Zugführer blieb unverletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen. (BLZ)

Bad Belzig

Haus steht in Flammen: Feuerwehr findet einen toten Mann

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Julian Stähle/dpa Bad Belzig Feuer

Feuerwehrleute haben in einem brennenden Haus in Bad Belzig (Landkreis Potsdam-Mittelmark) einen toten Mann gefunden. Das Feuer war am Mittwochmorgen gegen 10.30 Uhr in dem Einfamilienhaus im Ortsteil Werbig ausgebrochen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zeugen hatten demnach zuvor „eine Verpuffung gehört“ und die Sicherheitskräfte alarmiert. Rettungskräfte entdeckten anschließend den toten Mann in dem brennenden Haus.

„Wir konnten seine Identität noch nicht klären“, sagte der Sprecher. Der Hauseigentümer werde vermisst. Wie es zu der Verpuffung und dem Feuer kam, war zunächst unklar. (dpa)

Steglitz

Autos der Deutsche Wohnen abgebrannt

In Berlin-Steglitz sind zwei geparkte Autos der Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen in Flammen aufgegangen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Eine Anwohnerin hatte in der Nacht gegen 3.25 Uhr die brennenden Fahrzeuge auf einem Mieterparkplatz in der Benzmannstraße entdeckt. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Durch die Hitze wurden zwei weitere Autos beschädigt. Der für politische Straftaten zuständige polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)

Marzahn

Zwei Menschen nach Unfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Marzahn sind zwei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte ein 57-jähriger Autofahrer am späten Dienstagnachmittag beim Linksabbiegen in die Märkische Allee einen 51-Jährigen mit seinem Fahrzeug übersehen. Beide Autofahrer erlitten bei dem Zusammenstoß Verletzungen. Der 57-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 51-Jährige wurde ambulant behandelt. (dpa)

Wilmersdorf

Fahndung: Mann hat transsexuelle Frau beleidigt

Polizeibericht: Zugreisender droht bei Ticket-Kontrolle mit Mord - ICE gestoppt © Polizei Berlin Fahndung Beleidigung Transsexuelle

Die Polizei Berlin sucht mit Bildern nach einem Mann, der eine transsexuelle Frau beleidigt haben soll. Der Vorfall ereignete sich bereits am 26. August 2018. Den Angaben der 31-Jährigen zufolge soll der Mann gegen 1.15 Uhr am S-Bahnhof Heidelberger Platz gemeinsam mit einer Frau und einem weiteren Mann zunächst abfällige Bemerkungen über das Erscheinungsbild der Frau gemacht haben. Anschließend sei er in aggressiver Körperhaltung auf die 31-Jährige zugegangen und habe sie beleidigt. Als diese die Polizei alarmierte, ergriff das Trio die Flucht.

Der Täter soll etwa 25 Jahre alt und zwischen 1,70 Meter und 1,75 Meter groß sein. Des Weiteren hatte er sehr kurze schwarze Haare, dunkle Augen und einen Dreitagebart. Er trug eine dunkle Jacke mit Reißverschluss, eine Jeanshose sowie Sportschuhe.

Die Ermittler haben folgende Fragen:

  • Wer kennt den Abgebildeten und/oder kann Angaben zu dessen Aufenthaltsort machen?
  • Wer hat die Tat beobachtet und sich noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die Polizei unter folgender Nummer entgegen: (030) 4664953128. (BLZ)

Tegel

Laube abgebrannt

Eine Laube ist in Berlin-Tegel in Flammen aufgegangen. Wie die Feuerwehr am Mittwochmorgen mitteilte, brannte die Laube am späten Dienstagabend auf einer Fläche von rund 80 Quadratmetern in voller Ausdehnung. Rund 18 Einsatzkräfte waren vor Ort in der Scharfenberger Straße, um den Brand zu löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache war zunächst noch unklar. (dpa)

Reinickendorf

Motorradfahrer schwer verletzt

Ein 62-jähriger Motorradfahrer hat in der Scharnweberstraße auf einer Ölspur die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Mann stürzte und erlitt schwere Verletzungen am Bein. (BLZ)

Kreuzberg

Streitschlichter am Kottbusser Tor bestohlen und von mehreren Personen verletzt worden

Ein Mann ist am U-Bahnhof Kottbusser Tor bestohlen und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, haben sich zwei Männer auf dem Bahnsteig der U8 gestritten. Ein 46-Jähriger bemerkte die Auseinandersetzung und wollte schlichten. In diesem Moment griff ein weiterer unbekannter Mann dem Streitschlichter in die Jackentasche, entwendete das darin befindliche Mobiltelefon und wollte anschließend in einen Zug flüchten. Der 46-Jährige, der den Diebstahl bemerkt hatte, lief dem Flüchtenden hinterher. Dieser griff den Bestohlenen an. Er schlug und trat dem 46-Jährigen mehrmals gegen den Oberkörper, den Kopf und die Arme. Anschließend setzte der Dieb seine Flucht fort. Als das Opfer erneut dem Täter folgen wollte, stellte ihm ein vierter Mann ein Bein, woraufhin er stürzte. Sowohl der Dieb als auch der Beinsteller flüchteten anschließend. Der 46-Jährige erlitt Kopf-, Arm- und Rumpfverletzungen. Rettungssanitäter brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. (BLZ)

Marzahn

Jugendlicher nach Angriff verletzt

Ein Jugendlicher ist bei einer Auseinandersetzung verletzt worden. Ersten Ermittlungen zufolge geriet der 15-Jährige gegen 21.10 Uhr zwischen zwei Supermärkten in der Oberweißbacher Straße mit einem Mann in Streit. Der 15-Jährige unterhielt sich mit einem vier Jahre älteren Bekannten. Plötzlich lief ein unbekannter Mann an den beiden vorbei und zeigte ihnen den Mittelfinger, worüber der Jugendliche und sein Bekannter lachten. Der Passant kam daraufhin zurück und sprach sie auf ihr Lachen an. In der Folge gab es zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen dem 15-Jährigen und dem Unbekannten. Dann schubste und schlug der Mann den Jugendlichen. Zwei Passanten wurden Zeugen des Angriffs und gingen dazwischen, woraufhin sich der Angreifer entfernte. Zeitgleich bemerkte der Jugendliche an seiner Kleidung sowie seinen Händen Blut und stellte oberflächliche Schnittverletzungen am Oberkörper fest. (BLZ)

26. März

Mitte

Geige von 1769 gestohlen - Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei bittet um Hinweise zu einer wertvollen Geige, die Unbekannte am 11. März gestohlen haben sollen. Das hochwertige Instrument wurde 1769 von Nicolo Gagliano in Neapel hergestellt.

Zu den Einzelheiten des Verschwindens könne man aus ermittlungstaktischen Gründen nichts sagen, teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag mit. Auch zu dem genauen Wert der Geige machte die Polizei keine Angaben. Sie bittet um Hinweise unter der Rufnummer +49 30 4664 94 44 05.

Frankfurt (Oder)

Zwei per Haftbefehl gesuchte Männer bei Routinekontrollen festgenommen

Bei Routinekontrollen hat die Polizei zwei mit Haftbefehl gesuchte Männer auf der Autobahn 12 festgenommen. Ein 53-jähriger Busreisender wurde in der Nacht zu Montag festgenommen, weil die Staatsanwaltschaft Darmstadt im Januar Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte. Er war im November wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt worden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Da er die Strafe vor Ort begleichen konnte, konnte er seine Reise fortsetzen.

Am Abend des selben Tags wurde ein 29-jähriger Fahrer festgenommen, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hagen vorlag. Er war im Februar 2017 wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Da er die Strafe nicht bezahlen konnte, brachten die Beamten ihn in ein nahe gelegenes Gefängnis. Dort sitzt er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe ab. (dpa)

Berlin

Schwarzarbeit geht zurück

Berlin hat 2018 rund 88,6 Millionen Euro Schaden durch Schwarzarbeit erlitten. Das sind etwa 10 Millionen Euro weniger als noch 2017, wie aus der Jahresbilanz des Hauptzollamtes Berlin hervorgeht, den die Behörde am Dienstag veröffentlichte. Rund 1600 mal wurden die Beamten demnach bei Arbeitgebern vorstellig. Dabei standen besonders von Schwarzarbeit betroffene Branchen im Fokus. Dazu zählen neben dem Bau auch das Hotel- und Gaststättengewerbe, sowie Speditions-, Transport- und Logistikunternehmen. Bei den Prüfungen stellte der Zoll nach eigenen Angaben rund 1200 Ordnungswidrigkeiten fest und leitete in 4100 Fällen ein Ermittlungsverfahren ein. Die Fahnder prüfen etwa, ob Mindestlöhne eingehalten und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden. (dpa)

Schöneberg

Schwangere 18-Jährige bei Massenkarambolage verletzt

Bei einem Auffahrunfall mit sechs Autos ist am Dienstag auf der A100 eine schwangere 18-Jährige schwer verletzt worden. Die junge Frau musste im Krankenhaus stationär behandelt werden, wie die Polizei mitteilte. Eine weitere Autofahrerin (37) verletzte sich leicht. Der Unfallverursacher, ein Mercedes-Fahrer, hatte auf der Überholspur in Richtung Autobahnkreuz Schöneberg in Höhe der Ausfahrt Alboinstraße plötzlich abgebremst.

Eine 44-Jährige, die mit einer schwangeren Beifahrerin hinter ihm fuhr, musste ebenfalls bremsen und kam zum Stehen. Daraufhin fuhr eine 37-Jährige auf dieses Auto auf. Dabei verletzte sich die schwangere Beifahrerin an Rumpf und Kopf. In der Folge mussten vier weitere Autos bremsen, die allesamt durch Zusammenstöße beschädigt wurden. Der Mercedes-Fahrer hatte sich derweil vom Unfallort entfernt. Ob er gestellt wurde, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Auch die Schadenshöhe war noch unklar. (dpa)

Fürstenwalde

Raubüberfall auf Passanten - Handy geklaut

Ein unbekannter Mann hat einen 30-Jährigen in Fürstenwalde (Oder-Spree) mit einem messerähnlichen Gegenstand bedroht und sein Handy geraubt. Das Opfer war nach Polizeiangaben mit zwei Begleitern zu Fuß in der Mühlenstraße unterwegs, als ein Mann sich aus einer Männergruppe löste und die Herausgabe des Telefons forderte. Der Mann gab dem Räuber sein Handy, danach setzte die Männergruppe ihren Weg fort. Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes. (dpa)

Neuzelle

Polizei erwischt Fahrer unter Drogen und ohne Führerschein

Ohne Führerschein, unter Drogen und ohne gültiges Kennzeichen: Die Brandenburger Polizei hat einen Motorrollerfahrer wegen eines abgelaufenen Kennzeichens angehalten und dabei festgestellt, dass er ohne Führerschein unterwegs war. Der 37-Jährige fuhr laut Polizei am Montagabend auf der Frankfurter Straße, als er in die Verkehrskontrolle geriet. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest zeigte ein positives Ergebnis. Der Mann wurde mit dem Streifenwagen zur Blutabnahme in ein Krankenhaus gebracht (dpa)

Schönefeld

Messerangriff am S-Bahnhof Schönefeld

Montagabend sind zwei Reisende am S-Bahnhof Schönefeld aneinander geraten, wobei ein Mann den anderen mit einem Küchenmesser angriff und daraufhin vorläufig festgenommen wurde. Gegen 23 Uhr kam es zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem 64-jährigen Italiener und einem 54-jährigen Deutschen in der Linie S9, in deren Verlauf der 64-Jährige dem Deutschen eine circa ein Zentimeter lange Schnittwunde im Gesicht zufügte. Eine ärztliche Versorgung lehnte der Geschädigte ab. Alarmierte Bundespolizisten stellten das Messer sicher und leiteten gegen den Italiener ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. (BLZ)

Wedding

Rollstuhlfahrer in Wedding hinterrücks überfallen und ausgeraubt

Am Montagvormittag ist ein Weddinger Rollstuhlfahrer beraubt worden. Der 57-Jährige zeigte an, dass er gegen 10.15 Uhr von einem Unbekannten in der Nazarethkirchstraße von hinten angegriffen und aus seinem Rollstuhl gekippt worden sei. Der Angreifer soll sich dann den Rucksack des Mannes gegriffen haben und sei damit in unbekannte Richtung geflüchtet. Der 57-Jährige erlitt Schürfwunden an den Knien, am Kopf und an der Hand. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab. Das Raubkommissariat der Direktion 3 hat die weiteren Ermittlungen zu dem Raub übernommen. (BLZ)

Dallgow-Döberitz

79-Jähriger auf Parkplatz von Lkw überrollt

Ein 79 Jahre alter Fußgänger ist am Dienstag auf einem Supermarktparkplatz in Dallgow-Döberitz (Havelland) von einem Lastwagen überrollt und mehrere Meter mitgeschleift worden. Der Mann sei noch vor Ort gestorben, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion West. (dpa)

Kreuzberg

Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Eine Radfahrerin hat sich in Berlin-Kreuzberg bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen. Die 53-Jährige überquerte am Montagabend bei Grün die Gneisenaustraße, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als eine 29 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem Wagen rechts abbog, geriet die Radfahrerin ins Straucheln und stürzte. Sie verletzte sich an Kopf und Rumpf und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ob die Frau stürzte, weil sie dem Auto ausweichen wollte, war zunächst nicht klar. Einen Zusammenstoß gab es laut Polizei nicht. (dpa)

Spandau

Trio überfällt Spielothek

Drei maskierte Männer haben in der Montagnacht eine Spielothek im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld überfallen. Ersten Ermittlungen zufolge betraten gegen 0.50 Uhr zwei Täter den Laden in der Falkenhagener Chaussee. Während der dritte Mittäter vor der Tür Schmiere stand, schlugen sie auf einen 62 Jahre alten Mitarbeiter und einen 28-jährigen Gast ein und sprühten ihnen Reizgas ins Gesicht, so dass beide zu Boden gingen. Während ein Räuber die Angegriffenen in Schach hielt, ging sein Komplize zur Kasse und nahm das Geld an sich. Anschließend flüchtete das Trio. Der Angestellte und der Gast erlitten leichte Verletzungen und wurden am Ort von Rettungskräften behandelt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 ermittelt. (BLZ)

Zehlendorf

Tankstelle überfallen

Am Montagabend ist eine Tankstelle in Zehlendorf überfallen worden. Ein Maskierter soll bewaffnet mit Schusswaffe und Reizgas gegen 20.25 Uhr die Tankstelle in der Potsdamer Chaussee betreten, einen 69 Jahre alten Angestellten bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem der Mitarbeiter das Geld an den Räuber übergeben hatte, flüchtete der Täter. (BLZ)

Tegel

Doppelt so schnell wie erlaubt - Polizei stoppt Raser

Doppelt so schnell wie erlaubt ist ein Autofahrer auf der Autobahn 111 in Berlin-Tegel unterwegs gewesen. Mehr als 120 Kilometer pro Stunde fuhr der 21-Jährige im Tunnel Tegel Ortskern in der Nacht zu Dienstag, wie die Polizei mitteilte. Erlaubt waren demnach 60 Kilometer pro Stunde. Eine Zivilstreife stoppte den Wagen des Verdächtigen. Ihn erwarten ein Bußgeld von mindestens 560 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein zweimonatiger Führerscheinentzug. (dpa)

25. März

Mitte

Auf Bahnsteig geraucht: Rentner schlägt Mann mit Holzlatte

Mit einer Zaunlatte hat ein 81 Jahre alter Mann einen Raucher im Berliner Bahnhof Friedrichstraße attackiert. Das 61-jährige Opfer wurde leicht an der Oberlippe verletzt, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Die beiden Männer waren am Morgen zunächst verbal aneinandergeraten, weil sich der Jüngere außerhalb einer Raucherinsel auf einem Bahnsteig eine Zigarette angezündet hatte. Da er trotz Mahnungen des Älteren weiter rauchte, schlug ihm der aufgebrachte Senior mit der Holzlatte ins Gesicht. Das Holzstück habe der Mann zufällig dabei gehabt, weil er auf dem Weg zu seinem Garten war, sagte ein Polizeisprecher. Die Bundespolizei konnte den Angreifer noch vor Ort stellen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Friedrichshain/Pankow

Zwei Frauen sexuell belästigt - Tatverdächtige festgenommen

Zwei Männer sind am Wochenende aufgrund von sexueller Belästigung zweier Frauen vorläufig festgenommen worden. Nach Angaben der Bundespolizei fasste ein 33-jähriger Moldauer am Samstagabend kurz vor 23 Uhr einer 27-jährigen Deutschen am S-Bahnhof Warschauer Straße an den Hintern. Die Berlinerin wand sich an Polizei, welche vor Ort war, woraufhin die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung gegen den bereits polizeibekannten Mann aus Neu-Hohenschönhausen einleiteten.

Bei einem zweiten Vorfall am Sonntagmorgen setzte sich ein 38-jähriger Rumäne in einer S-Bahn gegen drei Uhr zu einer 18-jährigen Deutschen. Anschließend schaute er der 18-Jährigen unter den Rock, machte anzügliche Gesten und fasste er der 18-Jährigen an das Knie. Bundespolizisten nahmen den Mann am S-Bahnhof Pankow vorläufig fest und leiteten auch in diesem Fall ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung ein.

Wittenau

Frau geht bei Rot über die Ampel und wird von Auto erfasst

Weil sie bei Rot über die Ampel ging, ist eine Fußgängerin in Wittenau schwer verletzt. Die 64-Jährige wurde am Montagmorgen auf der Oranienburger Straße von einem Auto erfasst. Wie die Polizei mitteilte, erlitt die Frau Verletzungen an Kopf, Bein, Arm und Rumpf. Sie wurde im Krankenhaus stationär behandelt. Die Oranienburger Straße musste zwischen der Straße am Nordgraben und der Roedernallee für eine halbe Stunde gesperrt werden. (dpa)

Mitte

Entwarnung nach Räumung der neuseeländischen Botschaft

Ein verdächtiger Brief hat am Montag an der Botschaft Neuseelands in Berlin einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das Gebäude in der Friedrichstraße wurde vorsorglich geräumt. Nach kurzer Zeit gaben die vor Ort eingesetzten Kriminaltechniker jedoch Entwarnung: Der Brief enthielt keinen ungewöhnlichen Inhalt oder gar gefährliche Stoffe, wie die Einsatzleitung der Polizei mitteilte.

Neuseeland war vor einigen Tagen von einem schweren Anschlag erschüttert worden. Ein bewaffneter Rechtsextremist griff am 15. März während der Freitagsgebete zwei Moscheen in der Stadt Christchurch an und tötete 50 Menschen. Dutzende weitere wurden verletzt. Der 28-jährige Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

Pankow

Polizei erwischt Fahrraddiebe auf frischer Tat

Zwei Männer sind in der Nacht auf Montag von der Polizei beim Diebstahl zweier Fahrräder erwischt worden. Wie die Polizei berichtet, wurden die beiden Männer gegen 22.45 von Zivilpolizisten dabei beobachtet, wie sie die Gegend Trelleborger Ecke Vinetastraße erkundeten. Als die beiden Verdächtigen die Sackgasse Vinetastraße kurze Zeit später mit einem Fahrrad verließen, liefen sie bis zu einer Parkanlage an der Prenzlauer Promenade, wo sie ein weiteres Fahrrad mitnahmen.

Beide Räder luden die Männer nun in einen in einen VW-Transporter. Nach dem Verladen liefen die Männer erneut los, konnten jedoch von der Polizei festgenommen werden. Nachdem die Polizei die Personalien der beiden Männer aufgenommen hatte, kamen die beiden Männer, 23 und 26 Jahre alt, wieder auf freien Fuß. Die Fahrräder wurden für die Eigentümer sichergestellt.

Oranienburg

Zeugen nach Angriff in S-Bahn gesucht

In der Nacht zu Sonnabend hat gegen 1:30 Uhr die Deutschen Bahn AG die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Bahnsteig des Bahnhofes informiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Angreifer bereits in eine S-Bahn in Richtung Berlin geflüchtet. Kurz zuvor soll der männliche mutmaßliche Täter die beiden 16- und 25-jährigen deutschen Reisenden mit Fäusten attackiert haben. Nachdem einer der Männer in Folge dessen zu Boden ging, soll ihn die weibliche mutmaßliche Täterin festgehalten haben, während der unerkannt gebliebene Mann auf den 25-Jährigen eintrat. Der 25-jährige Deutsche erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Versorgung jedoch ab. Sein 16-jähriger Mitreisender wurde mit Verdacht auf Kieferfraktur durch Rettungskräfte in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei ermittelt gegen die mutmaßlichen Täter und sucht nun nach Zeugen. (BLZ)

Brandenburg

Bienenvölker im Wert von 14.000 Euro gestohlen

In Neulietzegöricke (MOL) und Rüdersdorf sind 57 Bienenvölker im Gesamtwert von etwa 14.000 Euro gestohlen worden. Auf Twitter bittet die Polizei Brandenburg am Montag nun um Hinweise aus der Bevölkerung. (BLZ)

Spandau

Zwei Jugendgruppen prügeln sich

In der Nacht zu Sonntag sind zwei Jugendgruppen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren am Fernbahnsteig 3/4 in eine verbale Auseinandersetzung geraten. Aus noch ungeklärter Ursache schlugen und traten die Jugendlichen anschließend aufeinander ein. Infolge des Handgemenges stürzte ein junger Mann ins Gleis, konnte dieses aber unmittelbar verlassen, ohne dass ein Zug einfuhr. Zudem sprühte einer der Männer mit Pfefferspray um sich. Bei Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten flüchteten die beiden Jugendgruppen in verschiedene Richtungen. Beamte der Bundespolizei und der Polizei Berlin nahmen noch im Bahnhof neun Männer vorläufig fest. Mehrere Jugendliche erlitten bei der Auseinandersetzung Augenreizungen sowie Schwellungen im Gesicht und wurden noch vor Ort ärztlich versorgt. (BLZ)

Brandenburg

Zwei Tote bei Wohnungsbränden in Brandenburg

Zwei Menschen sind bei Wohnungsbränden in Brandenburg ums Leben gekommen. Einer der Brände ereignete sich in der Nacht zum Montag in einem Mehrfamilienhaus in Schwarze Pumpe (Landkreis Spree-Neiße), zu dem anderen war es wenige Stunden vorher in Krausnick (Landkreis Dahme-Spreewald) gekommen, wie die Feuerwehr mitteilte. Bei dem Toten in Krausnick handelt es sich nach Polizeiangaben um dem 60 Jahre alten Bewohner der Wohnung. In dem anderen Fall war die Identität des Verstorbenen demnach noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt zu den Brandursachen. (dpa)

Marzahn

Männer sollen 46-Jährigen mit Messer verletzt haben

Zwei junge Männer sollen einen 46-Jährigen nach einem Streit mit einem Messer verletzt haben. Der Passant hatte die beiden dabei beobachtet, wie sie in der Schleusinger Straße in Marzahn-Hellersdorf mehrfach gegen eine Terrassentür schlugen, wie die Berliner Polizei am Montag mitteilte. Der 46-Jährige habe die beiden jungen Männer angesprochen, woraufhin es zu dem Streit gekommen sei. Der Mann habe oberflächliche Stichverletzungen erlitten und sei im Krankenhaus ambulant behandelt worden. Die beiden jungen Männer konnten nach Polizeiangaben unerkannt entkommen. (dpa)

Köpenick

Radausflug ins Grüne endete im Krankenhaus

Schwere Verletzungen hat sich eine Frau am Sonntagnachmittag bei einem Fahrradausflug in Köpenick zu. Nach bisherigen Erkenntnissen waren gegen 14.30 Uhr zwei Frauen im Alter von 60 und 67 Jahren auf ihren Fahrrädern auf dem Müggelschößchenweg unterwegs. Beide Damen fuhren direkt nebeneinander und sollen sich dabei unterhalten haben. Hierbei verhakten sich die Lenker der Fahrräder ineinander und die 60-Jährige stürzte zu Boden. Bei dem Sturz verletzte sie sich schwer am Kopf und wurde von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die andere Radfahrerin blieb unverletzt. (BLZ)

Reinickendorf

Fußgängerin schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall hat eine Frau am Sonntagnachmittag in Reinickendorf schwere Verletzungen erlitten. Nach ersten Ermittlungen trat die 73-jährige Fußgängerin gegen 13.45 Uhr zwischen geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn der Gotthardstraße, um die Mittelinsel zu erreichen. Ein 26-jähriger Kradfahrer, der auf der Gotthardstraße in Richtung Aroser Allee unterwegs war, leitete zwar noch eine Notbremsung ein, konnte einen Zusammenprall jedoch nicht mehr verhindern. Durch den Zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer mit seiner Suzuki zu Boden und verletzte sich leicht. Die 73-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde von alarmierten Sanitätern zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der Kraftradfahrer wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Zur Versorgung der Verletzten und zur Unfallaufnahme blieb die Gotthardstraße bis 15.20 Uhr gesperrt.

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