Panorama: Tragödie am Howse Peak - PressFrom - Deutschland

PanoramaTragödie am Howse Peak

18:20  19 april  2019
18:20  19 april  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Schon 360 Millionen Euro für Wiederaufbau von Notre-Dame bereitgestellt

Schon 360 Millionen Euro für Wiederaufbau von Notre-Dame bereitgestellt Am Morgen nach dem verheerenden Brand in der Kathedrale Notre-Dame stehen bereits 360 Millionen Euro für ihren Wiederaufbau bereit. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP, die Stadt werde sich mit 50 Millionen Euro am Wiederaufbau beteiligen. Die Region Ile-de-France, die größtenteils dem Großraum Paris entspricht, kündigte eine Soforthilfe von zehn Millionen Euro an. Die Familien hinter zwei Luxusgüterkonzernen sagten zusammen 300 Millionen Euro zu. Am Morgen nach dem verheerenden Brand in der Kathedrale Notre-Dame stehen bereits 360 Millionen Euro für ihren Wiederaufbau bereit.

Das Trio hatte vor, eine besonders schwere Route am 3295 Meter hohen Howse Peak im kanadischen Bundesstaat Alberta zu klettern. Offenbar gerieten die drei beim Besteigungsversuch in eine Lawine. Seit Mittwoch gibt es kein Lebenszeichen mehr von den Bergsteigern.

Howse Peak ist mit 3290 m der höchste Berg in der Waputik-Kette, einem Teil der Kanadischen Rocky Mountains. Der überwiegend aus schwarzen Kalkstein bestehende Berg liegt fünf Kilometer westlich des Icefields Parkways, oberhalb des Chephren-Sees, direkt an der kontinentalen Wasserscheide

Tragödie am Howse Peak © Red Bull via AP Images David Lama galt als Kletterwunderkind, als Bergsteiger gelang ihm als erster die freie Begehung der Kompressor-Route am Cerro Torre.

• Die Profi-Bergsteiger Hansjörg Auer, David Lama und Jess Roskelley sind in Kanada wohl von einer Lawine verschüttet worden. Überlebenschancen gibt es kaum.

• Die Nachricht erschüttert die internationale Szene, denn alle drei zählen zu den besten Alpinisten der Welt.

• Lama gelang 2012 die erste freie Begehung der Kompressor-Route am Cerro Torre in Patagonien zusammen mit Peter Ortner.

• Auer wurde 2007 schlagartig bekannt, als er eine 1200 Meter lange Route durch die Dolomiten ohne Sicherung kletterte.

Tragödie im Ozark-Nationalpark: 20-Jährige posiert auf Felsen für ein Foto, dann gerät sie ins Straucheln

Tragödie im Ozark-Nationalpark: 20-Jährige posiert auf Felsen für ein Foto, dann gerät sie ins Straucheln In einer Tragödie endete am Wochenende die Trekking-Tour einer Gruppe Biologie-Studenten im US-Bundesstaat Arkansas. Für ein spektakuläres Foto auf einem Felsvorsprung im Ozark-Nationalpark riskierte eine 20-Jährige zu viel. Ein einziger unbedachter Schritt, nur ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit, kostete eine junge Frau am Wochenende bei einer Trekking-Tour im Ozark Nationalpark im US-Bundesstaat Arkansas das Leben. Wie "CNN" berichtet, war die 20-jährige Andrea Norton mit einigen ihrer Kommilitonen von der Briar Cliff University in Sioux City (Iowa) zum sogenannten Hawksbill Crag (auch "Whitaker Point") gewandert.

Tragödie am Howse Peak . sueddeutsche.de - Von Titus Arnu.

Die Tragödie ist eine Form des Dramas und neben der Komödie die bedeutsamste Vertreterin dieser Gattung. Sie lässt sich bis in das antike Griechenland zurückführen. Kennzeichnend für die Tragödie ist der schicksalhafte Konflikt der Hauptfigur.

• Roskelley war 2003 der jüngste Amerikaner, der den Gipfel des Mount Everest erreichte.

David Lama hat sich in einem Interview mit der SZ als "eher emotionalen Typen" bezeichnet: "Für mich ist es mit meiner Bergleidenschaft so, wie wenn man sich in eine Frau verliebt, da kann ich auch nicht die Gründe akribisch aufzählen, das ist Gefühlssache." Alpinistischer Instinkt, verbunden mit perfekter Klettertechnik und spielerisch wirkender Leichtigkeit - dafür ist der österreichische Ausnahme-Alpinist in der Szene bekannt. Sein Tiroler Seilpartner Hansjörg Auer hat sich als Extremkletterer einen Namen gemacht, aber auch er gilt eigentlich als stiller, akkurater Athlet und nicht als gedankenloser Draufgänger. So schätzte er sich in einem Gespräch mit dem Standard auch selbst ein: "Ich weiß, welche Fähigkeiten ich habe, ich kenne mich selbst sehr gut und spiele nicht russisches Roulette."

Drei Profi-Bergsteiger womöglich von Lawine verschüttet

Drei Profi-Bergsteiger womöglich von Lawine verschüttet Die beiden österreichischen Extremsportler David Lama und Hansjörg Auer sowie der Amerikaner Jess Roskelley werden nach einer Tour in Alberta vermisst. Sponsoren und Behörden gehen vom Schlimmsten aus. Bei einem Lawinenabgang in Kanada sind drei bekannte Extremsportler offenbar ums Leben gekommen. Die Österreicher David Lama, 28, und Hansjörg Auer, 35, sowie der Amerikaner Jess Roskelley, 36, hätten am Mittwoch versucht, die Ostflanke des Gebirges Howse Peak im Banff National Park in der Provinz Alberta zu erklimmen, teilte die Park-Verwaltung am Donnerstag mit.

Howse Peak ist ein Gipfel und ist in der Nähe von Mount Synge und Mount Synge. Howse Peak hat eine Höhe von 3295 Meter und ist nordwestlich von Aiguille Peak . Karte. Routenplaner.

Der Howse Peak ist mit knapp 3.300 Metern der höchste Berg in der Waputik-Kette, einem Gebirgszug im kanadischen Banff-Nationalpark. Die Ostwand des Howse Peak ist sehr steil. Sie gilt als eine der größten Herausforderungen für Bergsteiger in den Rocky Mountains.

Doch selbst erfahrene Weltklasse-Kletterer sind nicht komplett vor den unberechenbaren Risiken der Natur gefeit. Wie es aussieht, sind Lama, 28, und Auer, 35, zusammen mit dem US-Alpinisten Jess Roskelley, 36, in Kanada von einer Lawine verschüttet worden. Das Trio hatte vor, eine besonders schwere Route am 3295 Meter hohen Howse Peak im kanadischen Bundesstaat Alberta zu klettern. Die abgelegene Ostwand des Berges im Banff-Nationalpark gilt als extremes Ziel mit gemischten Fels- und Eisrouten. Offenbar gerieten die drei beim Besteigungsversuch in eine gewaltige Lawine. Seit Mittwoch gibt es kein Lebenszeichen mehr von den Bergsteigern. Die kanadischen Behörden gehen davon aus, dass alle drei Sportler ums Leben gekommen sind. Es ist eine Nachricht, die die internationale Szene erschüttert, denn die drei zählen zu den besten Alpinisten der Welt.

In einer Mitteilung der Nationalparkverwaltung heißt es, dass Rettungskräfte bei einem Helikopterflug einen ausgedehnten Lawinenkegel, Kletterausrüstung und einen teilweise von Schnee bedeckten Körper gesichtet hätten. Wegen der anhaltend hohen Lawinengefahr und schlechten Wetters vor Ort sind derzeit keine Rettungs- oder Bergungsaktionen möglich. Eine offizielle Bestätigung für den Tod der drei Alpinisten gab es am Freitag nicht, aber Experten rechnen mit dem Schlimmsten. Die Überlebenschancen in einer Lawine sinken nach 15 Minuten gegen Null, es sei denn, der Verschüttete liegt in einem Hohlraum mit ausreichend Luft zum Atmen. Die Nationalparkverwaltung Parks Canada spricht den Familien und Freunden der Bergsteiger jedenfalls schon mal ihr aufrichtiges Beileid aus.

Sohn soll Familie in brennende Wohnung gesperrt haben

Sohn soll Familie in brennende Wohnung gesperrt haben Magdeburg. Ein 18-Jähriger soll in Magdeburg ein Zimmer angezündet und seine Familie in der Wohnung eingesperrt haben. Einsatzkräften gelang es, die 41 Jahre alte Mutter und einen anderen, neun Jahre alten Sohn zu befreien. Sie wurden bei dem Brand leicht verletzt und medizinisch behandelt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll der 18 Jahre alte Sohn die beiden Familienmitglieder im Wohnzimmer eingeschlossen und im Nachbarzimmer das Feuer gelegt haben.

Tipps. Lawinenunglück am Howse Peak . Apr 22, 2019.

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Vom Kletterwunderkind zur freien Begehung des Cerro Torre

David Lama wurde am 4. August 1990 als Sohn eines Nepalesen und einer Tirolerin in Innsbruck geboren und von Peter Habeler entdeckt, der 1978 zusammen mit Reinhold Messner den Mount Everest ohne Sauerstoff erstbestiegen hatte. Lama galt als Kletterwunderkind, er wurde zweimal Jugendweltmeister (2004, 2005) und gewann 2006 als 16-Jähriger als Erster den Vorstieg- und Boulder-Weltcup in einer Saison. Ab 2009 beendete er seine Sportkletterkarriere und wechselte von der Kletterhalle in die Berge. Einer seiner größten alpinistischen Erfolge war 2012 die erste freie Begehung der Kompressor-Route am Cerro Torre in Patagonien zusammen mit Peter Ortner. 2018 gelang ihm die Erstbesteigung des 6895 Meter hohen Lunag Ri in Nepal über den Westpfeiler.

Der Ötztaler Hansjörg Auer war in der Szene relativ unbekannt, bis er im Jahr 2007 die äußerst schwierige Route "Weg durch den Fisch" in der Marmolata-Südwand in den Dolomiten free solo kletterte, also ohne Seilsicherung. Dass jemand die 1200 Meter lange Route im Schwierigkeitsgrad "7b+" ungesichert klettert, galt vorher als undenkbar, Auer avancierte über Nacht zum Shootingstar. Bis 2008 war er Sport- und Mathematiklehrer, dann wurde er Profi-Alpinist, er gehörte wie David Lama und Jess Roskelley zum Athleten-Team des Ausstatters The North Face. Zu seinen bergsteigerischen Erfolgen zählen die Erstbesteigung des Kunyang Chhish (7400 Meter) im Karakorum über die 2700 Meter hohe Südwestflanke. Außerdem gelangen ihm Erstbegehungen und Wiederholungen in Patagonien, Pakistan und im Yosemite Valley.

Lamas Eltern schreiben rührenden Abschiedsbrief

Lamas Eltern schreiben rührenden Abschiedsbrief Nach der Lawinen-Tragödie rund um den österreichischen Extremsportler David Lama meldet sich nun seine Familie zu Wort. © Red Bull Content Pool Lamas Eltern schreiben rührenden Abschiedsbrief Die österreichischen Kletterer David Lama und Hansjörg Auer sowie der US-Amerikaner Jess Roskelley wurden bei einem Lawinenabgang im Banff-Nationalpark in Kanada bei der Besteigung der Ostwand des Howse Peak von einer Lawine verschüttet. Auch wenn es noch keine offizielle Bestätigung des Tods der drei Alpinisten gibt, so ist die Hoffnung, die Kletterer noch lebend zu finden, verschwindend gering.

Die Sektion Wildspitze trauert um Auer Hansjörg. verunglückt am 16. April am Howse Peak , Kanada.

Die Sektion Wildspitze trauert um Auer Hansjörg. verunglückt am 16. April am Howse Peak , Kanada.

Jess Roskelley, aufgewachsen in den US-Bundesstaaten Washington und Montana, war 2003 mit 20 Jahren der jüngste Amerikaner, der den Gipfel des Mount Everest erreichte; dieser Rekord wurde 2010 vom damals 16-jährigen Jordan Romero abgelöst. Er begann seine alpinistische Laufbahn als Bergführer am Mount Rainier, später erschloss er einige neue Routen in Alaska, unter anderem am Mount Wake und an der Citadel. Laut seinem Vater John Roskelley, ebenfalls ein erfahrener Bergsteiger, meldete sich sein Sohn nach dem Besteigungsversuch am Howse Peak am Mittwoch nicht mehr, so dass er die Rettungskräfte alarmierte.

"An der Grenze zum Unmöglichen"

Es habe sich wahrscheinlich um eine riesige Lawine der Kategorie 3 gehandelt, einen Abgang von etwa tausend Tonnen Schnee, berichtete die Nationalparkbehörde. Die Hubschrauberbesatzung habe "überzeugende Beweise" für den Tod der drei Alpinisten gesehen, hieß es. Aus Rücksicht auf die Familie und Freunde der Betroffenen wollten die Behörden zunächst keine genaueren Angaben machen. The North Face, der Ausrüster des Trios, bestätigte die Identitäten der vermissten Bergsteiger auf seiner Website. Die Rettungskräfte warteten am Freitag auf ein Wetterfenster, um Suchteams losschicken zu können. Wegen starker Schneefälle in den vergangenen Tagen gab "Avalanche Canada" im Bereich des Banff-Nationalparks Lawinenwarnungen aus, diese galten aber nicht für das Gebiet um den Howse Peak.

David Lama hat nie das Risiko seiner Unternehmungen verleugnet. Wie die meisten Spitzenalpinisten hat er immer versucht, es mit bestmöglicher Vorbereitung zu minimieren. "Natürlich kann eine Verkettung unglücklicher Umstände bei einem solchen Abenteuer zu einem fatalen Ausgang führen. Dieser Tatsache darf man sich nicht verschließen", schrieb er auf seiner Website. Wer die alpinistischen Grenzen ausreizt wie Lama, Auer und Roskelley, ist sich dessen bewusst, dass man dabei scheitern kann. "Ich suche nach Projekten, die noch keiner gemacht hat, immer an der Grenze zum Unmöglichen", sagte David Lama der SZ. Dass dabei auch der Tod möglich sein kann, mag wahrscheinlich klingen - aber glauben möchte man es trotzdem nicht.

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