PanoramaVertrauliches BKA-Papier: Tschetschenische Mafia soll Polizeigebäude bewacht haben

14:10  09 mai  2019
14:10  09 mai  2019 Quelle:   berliner-zeitung.de

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Mafia soll Polizeigebäude bewacht haben Tschetschenische Mafiabanden verdrängen in manchen deutschen Regionen andere Kriminelle mit großer Brutalität aus

BKA -Bericht: Tschetschenische Mafia -Mitglieder bewachten deutsche Polizeigebäude . Teilen. Mitglieder tschetschenischer Mafiabanden haben nach "Spiegel"-Informationen Wachschutzaufträge für mehrere Polizeigebäude in Deutschland erhalten.

Vertrauliches BKA-Papier: Tschetschenische Mafia soll Polizeigebäude bewacht haben © picture alliance/dpa Ein Polizeigebäude (Symbolbild)

Mitglieder tschetschenischer Mafiabanden haben nach „Spiegel“-Informationen Wachschutzaufträge für mehrere Polizeigebäude in Deutschland erhalten. Das Bundeskriminalamt (BKA) befürchte, dass die Kriminellen sensible Informationen aus Sicherheitsbehörden erlangen konnten, berichtete das Magazin am Donnerstag unter Berufung auf ein vertrauliches BKA-Papier.

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Tschetschenische Mafiabanden verdrängen in manchen deutschen Regionen andere Kriminelle mit großer Brutalität aus dem Geschäft. Mitglieder tschetschenischer Mafiabanden haben nach "Spiegel"-Informationen Wachschutzaufträge für mehrere Polizeigebäude in Deutschland erhalten.

Mitglieder der tschetschenischen Mafia haben deutsche Polizeigebäude bewacht . Laut „Spiegel“ hatte das BKA unter Beteiligung mehrerer anderer Behörden über ein Jahr lang die Machenschaften nordkaukasischer Gruppen im Bereich der Organisierten Kriminalität in Deutschland analysiert.

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Betroffen waren demnach auch Gebäude, in denen Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) und eines mobilen Einsatzkommandos (MEK) untergebracht waren. Hier bestehe die Gefahr, dass Verbrecher „aus nächster Nähe polizeitaktisches Vorgehen beobachten“, warnte das BKA dem Bericht zufolge in der Analyse. Um welche Polizeigebäude es sich handelte, geht laut „Spiegel“ aus dem Dokument nicht hervor. Der BKA-Bericht wurde demnach vor wenigen Wochen fertiggestellt.

Unter Beteiligung mehrerer Landeskriminalämter, des Bundesnachrichtendiensts, Verfassungsschutzes, Zolls und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge analysierte das BKA über ein Jahr lang Machenschaften der nordkaukasischen organisierten Kriminalität in Deutschland. Insbesondere Straftäter aus Tschetschenien sind dem Bericht zufolge in einigen Regionen auf dem Vormarsch und verdrängen wegen ihren großen Brutalität zunehmend andere Gruppen aus kriminellen Geschäftsfeldern wie Drogenhandel, Diebstahl oder Erpressung. (afp)

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