Panorama: Fünf Tote: Das sind die Fakten im mysteriösen Armbrust-Fall - PressFrom - Deutschland

PanoramaFünf Tote: Das sind die Fakten im mysteriösen Armbrust-Fall

10:05  15 mai  2019
10:05  15 mai  2019 Quelle:   ksta.de

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Der Fall der drei, die in Passau womöglich durch Schüsse aus einer Armbrust getötet wurden, wird immer mysteriöser . Die Leichen zwei Frauen wurden in dem Fachwerkhaus in Wittingen im niedersächsischen Kreis Gifhorn gefunden. Eine der beiden Toten war wohl die Lebensgefährten

Armbrust - Fall : Ermittler versuchen die mysteriösen Todesumstände von fünf Menschen in Passau und Wittingen aufzuklären. Im Fall der drei in einer Passauer Pension mit Armbrustpfeilen getöteten Menschen liegt ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor.

Fünf Tote: Das sind die Fakten im mysteriösen Armbrust-Fall © dpa In dieser Pension in Passau wurden die drei Toten gefunden.

Der Armbrust-Fall mit insgesamt fünf Toten in Passau und Niedersachsen gibt viele Rätsel auf. Wie hängt alles miteinander zusammen?

Was wir wissen

Die Identität der fünf Todesopfer. Der 53-Jährige und die 33-Jährige waren in einer Gemeinde im Westerwald in Rheinland-Pfalz gemeldet. Der Mann betrieb im nahe gelegenen Hachenburg einen Mittelalterladen. Die 30-Jährige lebte in Wittingen im Kreis Gifhorn in Niedersachsen und war laut Polizei Verkaufsleiterin in einer Bäckerei. Die 35-Jährige war dort als Grundschullehrerin tätig. Das fünfte Todesopfer ist eine 19-Jährige, die ebenfalls in der Kleinstadt lebte.

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Armbrust - Fall : Ermittler versuchen die mysteriösen Todesumstände von fünf Menschen in Passau und Wittingen aufzuklären. Die beiden Leichen im Bett hätten weitere Pfeile aufgewiesen, die den Erkenntnissen nach jedoch erst nach den tödlichen Schüssen ins Herz abgeschossen worden seien.

Armbrust - Fall : Ermittler versuchen die mysteriösen Todesumstände von fünf Menschen in Passau und Wittingen aufzuklären. Im Fall der drei in einer Passauer Pension mit Armbrustpfeilen getöteten Menschen liegt ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor.

Der Fernsehsender RTL berichtete am Dienstagabend unter Verweis auf Ermittler, dass es sich bei der 19-Jährigen um eine seit mehreren Jahren vermisste Jugendliche handeln dürfte. Deren Eltern berichteten im Interview, wie ihre Tochter den 53-Jährigen im Kampfsportclub kennenlernte und wenig später den Kontakt zur Familie abbrach.

Die Verbindung der fünf Personen untereinander: Bekannt ist, dass der 53-Jährige und die 33-Jährige an derselben Adresse gemeldet waren. Dort war bis vor zwei Monaten laut Staatsanwaltschaft auch die 30-Jährige gemeldet. Die 35-jährige und die 30-jährige Frau waren ein Paar. Medienberichten zufolge sollen sie der Ritter- und Mittelalter-Szene angehört haben. Der Passauer Staatsanwaltschaft war darüber nach Angaben eines Sprechers nichts bekannt. Die Zeitung „Bild“ zitierte am Abend einen Mann, der von seiner Begegnung mit dem 53-Jährigen berichtete. Demnach hatte er dem 53-Jährigen vorübergehend einen Pferdehof verpachtet. Die Frauen sollen sich dem 53-Jährigen gegenüber auffallend unterwürfig verhalten haben.

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Der Fall der drei Menschen in Passau, die womöglich durch Schüsse einer Armbrust starben, wird immer mysteriöser : Zwei weitere Leichen wurden entdeckt – eine davon ist Armbrust - Fall : Ermittler versuchen die mysteriösen Todesumstände von fünf Menschen in Passau und Wittingen aufzuklären.

Der Fall der drei womöglich durch Schüsse einer Armbrust getöteten Menschen in Passau wird immer mysteriöser . In der Wohnung der niedersächsischen Toten wurden nun zwei weitere Leichen gefunden. Die toten Frauen seien in der Wohnung in Wittingen im Landkreis Gifhorn entdeckt worden

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Die Todesursache der am Samstag in Passau gefundenen zwei Frauen und des Mannes: Die Obduktion ergab, dass der Mann und die 33-jährige Frau, die Hand in Hand in einem Bett lagen, jeweils durch einen Schuss ins Herz getötet wurden. Bei der 30-Jährigen, die auf dem Boden lag, war laut Staatsanwaltschaft ein Schuss in den Hals tödlich.

Was sich in dem Passauer Pensionszimmer abgespielt hat, lässt sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus dem Obduktionsergebnis heraus zumindest deuten: Demnach hat die 30-Jährige erst die beiden anderen und dann sich selbst erschossen. Die Behörde geht von Tötung auf Verlangen beziehungsweise Suizid aus. Es gebe keine Hinweise darauf, dass eine vierte Person an dem Geschehen beteiligt gewesen sein könnte. Auch seien bei keiner der drei Leichen Kampf- oder Abwehrspuren gefunden worden.

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Passauer Ermittler präsentieren vorläufiges Obduktionsergebnis Passau. Die Staatsanwaltschaft in Passau hat ein vorläufigen Obduktionsergebnis im Fall der mit Armbrustpfeilen getöteten Menschen veröffentlicht. Vielen bleibt weiterhin unklar. © Christophe Gateau Ein Haus ist mit Polizei Absperrband gesichert. Im Fall der drei in einer Passauer Pension mit Armbrustpfeilen getöteten Menschen liegt ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor. Demnach wurden der Mann und die Frau, die gemeinsam in einem Bett lagen, jeweils durch einen Schuss ins Herz getötet, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Passau am Dienstag sagte.

Fünf Tote in mysteriösem Armbrust - Fall . Neue Wendung im Fall der Armbrust- Toten von Passau: Ermittler haben in der Wohnung eines Opfers zwei weitere Leichen entdeckt.

Fake News: Krise der Fakten - Krieg der Meinungen. Im Fall der drei Toten in Passau - einem 53-jährigen Mann sowie zwei Frauen im Alter von 33 und 30 Jahren - liegt nun Eine der tot gefundenen Frauen war die 35 Jahre alte Lebensgefährtin der in Passau tot aufgefundenen 33-Jährigen.

Weitere Indizien für einen erweiterten Suizid: In dem Pensionszimmer fanden die Ermittler zwei Testamente, die von den beiden Personen im Bett stammten. Der Mann und die zwei Frauen checkten am Freitagabend in der Pension ein und nahmen lediglich die drei Armbrüste mit ins Zimmer. Reisegepäck oder Zahnputzzeug fand sich in dem Zimmer laut Staatsanwaltschaft nicht.

Der Todeszeitpunkt der am Montag in Wittingen gefundenen beiden toten Frauen liegt laut Hildesheimer Staatsanwaltschaft bereits einige Tage zurück.

Was wir nicht wissen

Die Todesursache der zwei in Wittingen gefundenen Frauen: Die Leichen der beiden 19 und 35 Jahre alten Frauen lagen in der Wohnung der 30-Jährigen in Wittingen, die wiederum in Passau starb. Die beiden Leichen wiesen laut Polizei keine Anzeichen auf äußere Gewalteinwirkung auf. Pfeile und Armbrüste wurden nicht gefunden.

Das Motiv liegt noch im Dunkeln. Die Hintergründe für den Tod der vier Frauen und des Mannes sind noch völlig unklar.

Nicht bekannt ist, welche Art Armbrust die drei Beteiligten in Passau verwendeten. Zumindest eine der drei gefundenen Waffen hatten sie zuvor in Österreich gekauft, wie ein Sprecher der Passauer Staatsanwaltschaft sagte. Das belege eine Quittung. Es habe sich um eine moderne Armbrust gehandelt.

Warum der 53-Jährige und seine Begleiterinnen ausgerechnet Passau und speziell diese Pension für ihr Vorhaben ausgewählt haben, ist laut Staatsanwaltschaft noch ein Rätsel. Zuvor waren sie jedenfalls in Österreich. (dpa)

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