PanoramaLeichenfund in Brandenburg: Mafia-Krieg in Montenegro reicht bis nach Forst

15:55  15 mai  2019
15:55  15 mai  2019 Quelle:   tagesspiegel.de

Was Deutschland gegen die Clans tut – und was wirklich helfen würde

Was Deutschland gegen die Clans tut – und was wirklich helfen würde Mittlerweile geht der Staat strenger gegen kriminelle Grossfamilien vor, bekommt sie aber nicht in den Griff. Dabei gibt es im Problembezirk Neukölln durchaus Pläne, wie man die Clans wirksam bekämpfen könnte. © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung AG Beerdigung eines ;Verbrechers in Berlin: Rund 1500 Menschen kamen zur Beisetzung von Nidal R. Der Intensivtäter aus dem Clanmilieu wurde im September erschossen, seine Mörder sind bis heute nicht identifiziert. (Bild: Sean Gallup / Getty) 18 junge Männer aus dem Berliner Bezirk Neukölln haben insgesamt mehr als 200 Straftaten verübt. Sie gehören alle zur Familie Remmo.

In den Fall um zwei erschossene Männer im Kreis Spree-Neiße könnten Mafia -Clans aus Montenegro verwickelt sein. Zwei am Montag in einer Wohnung in Forst (Spree-Neiße) tot aufgefundene Männer könnten Opfer einer seit Jahren anhaltenden Fehde zweier Mafiaclans aus Montenegro geworden

Zwei Männer wurden in Brandenburg tot in einer Wohnung aufgefunden. Bei den getöteten Männern im brandenburgischen Forst (Landkreis Spree-Neiße) soll es sich nach Angaben montenegrinischer Zeitungen um Mitglieder einer Mafia aus dem Balkanstaat handeln.

In den Fall um zwei erschossene Männer im Kreis Spree-Neiße könnten Mafia-Clans aus Montenegro verwickelt sein. Die liefern sich sich seit Jahren eine Fehde.

Leichenfund in Brandenburg: Mafia-Krieg in Montenegro reicht bis nach Forst © Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Eine Kriminaltechnikerin am Tatort in Forst, an dem am Montag zwei Männerleichen gefunden wurden.

Zwei am Montag in einer Wohnung in Forst (Spree-Neiße) tot aufgefundene Männer könnten Opfer einer seit Jahren anhaltenden Fehde zweier Mafiaclans aus Montenegro geworden sein. Entsprechende Berichte örtlicher Medien sind dem Tagesspiegel aus Sicherheitskreisen am Dienstag bestätigt worden.

Die Männer sind nach Tagesspiegel-Informationen erschossen worden. Am Montagmorgen um 5 Uhr sollen die Täter offenbar in das von den Montenegrinern angemietete Haus gestürmt sein und sofort das Feuer eröffnet haben. Von einer regelrechten Hinrichtung war die Rede.

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Den möglichen Zusammenhang mit einem Mafia - Krieg zweier verfeindeter Clans aus Montenegro ließ die Staatsanwaltschaft aber unerwähnt. Mehr zum Thema. Leichenfund in Brandenburg Mafia - Krieg in Montenegro reicht bis nach Forst .

Forst (Lausitz) - Der Doppelmord im südbrandenburgischen Forst (Landkreis Spree-Neiße) Auch in Forst war der Auslöser der blutigen Eskalation der Gewalt offenbar Drogengeschäfte. Was wir wissen: Die Leichen der beiden Männer aus Montenegro waren am frühen Montagmorgen in einer

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Blutige Spur des Clans durch Europa

Während die Staatsanwaltschaft Cottbus und Brandenburgs Polizei keinerlei Details bekanntgeben, wird in Montenegro breit berichtet. Die dortigen Behörden seien darüber informiert worden, dass es sich bei den beiden Opfern um montegrinische Staatsbürger handelt, hieß es. Auch Interpol ist eingeschaltet. Bei den Opfern soll sich um Darko M. und Baranin Nikola J. handeln. M. soll erst vor wenigen Tagen aus Montenegro abgereist sein.

Daneben sollen zwei weitere Montenegriner, Milos P. und Milos V., bei dem Angriff verletzt worden sein. Alle vier Opfer werden den Berichten zufolge dem Skaljari-Klan aus der Adria-Küstenstadt Kotor zugeschrieben. Der liefert sich seit Jahren blutige Auseinandersetzungen mit dem Kavac-Clan – ebenfalls aus Kotor.

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Leichenfund in Brandenburg – Polizei geht von Mord aus.

Forst in Brandenburg : Kriminaltechniker am Fundort der Männerleichen. (Quelle: Patrick Pleul/dpa). Der Fund zweier Männerleichen beschäftigt die Polizei in Brandenburg . Medien berichten über eine Verbindung zur Mafia aus Montenegro .

2014 soll die eine Mafiabande der anderen rund 200 Kilogramm Kokain gestohlen haben, das in einer Wohnung im spanischen Valencia versteckt gewesen war, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet. In Valencia gab es auch die ersten Mordanschläge. Am 21. Dezember 2018 sei vor einem Wiener Innenstadtlokal Vladimir R. (32), ein Angehöriger des Kavac-Clans, erschossen worden. Ein weiteres Mitglied desselben Clans wurde damals schwer verletzt.

Ermittlungen in Forst auch am Dienstag

In Forst setzte die Polizei auch am Dienstag ihre Ermittlungen fort. Kriminaltechniker waren vor Ort, Polizisten suchten das Gelände rund um das Gebäude ab, in dem die Leichen gefunden worden waren. Die Polizei erklärte bislang lediglich, aufgrund der Spurenlage am Tatort sei von einem Gewaltverbrechen auszugehen. Ansonsten halten sich Polizei und Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt.

USA - Iran: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei: "Es wird keinen Krieg geben"

USA - Iran: Irans geistliches Oberhaupt Chamenei: Nach Angaben des geistlichen Oberhaupts Irans wird es keinen bewaffneten Konflikt mit den USA geben. Zuvor hatte sich der US-Außenminister bei seinem Besuch in Sotschi ähnlich geäußert. © Foto: -/Office of the Iranian Supreme Leader/AP/dpa Ein vom Office of the Iranian Presidency zur Verfügung gestelltes Foto zeigt Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Trotz der gegenwärtigen starken Spannungen rechnet Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei nach eigenen Angaben nicht mit einem bewaffneten Konflikt mit den USA.

Die Mafia hat alle Bereiche der Gesellschaft infiziert – auch die Polizei. Ein blutiger Bandenkrieg erschüttert seit Monaten den Adriastaat Montenegro . Die eskalierende Abrechnung rivalisierender Drogenkartelle illustriert, wie stark die organisierte Kriminalität den EU-Anwärter im Griff hat.

Ermittlungen gehen weiter - Nach Leichenfund : Opfer von Forst identifiziert. Neue Details zu den getöteten Männern in Forst (Spree-Neiße) Die regierungskritische Zeitung „Vijesti“ aus Montenegro hatte berichtet, der Fund der Männerleichen gehe auf eine Abrechnung unter Mafia -Mitgliedern zurück.

Bei der Wohnung in Forst soll es sich um ein Drogenlager gehandelt haben, einer der Verletzten soll beim Bundeskriminalamt als „Gewalttäter“ aus dem Bereich der organisierten Kriminalität registriert sein. Laut einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ sollen in der Umgebung Schusswaffen mit Schalldämpfern gefunden worden sein – an einer Stelle, an der zuvor ein Waldbrand ausgebrochen war.

Die MAZ berichtete aber auch, dass sich nun sogar das Bundeskriminalamt eingeschaltet und Teile der Ermittlungen übernommen habe, weil es sich bei einem der Erschossenen um einen Informanten des BKA gehandelt haben soll. Auf Anfrage dementierte eine Sprecherin des BKA am Dienstagabend den Bericht: Das Bundeskriminalamt sei nicht in den Fall eingebunden.

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