PanoramaPolizeieinsatz: Polizei lenkt im Streit um Fusion Festival ein

12:15  21 mai  2019
12:15  21 mai  2019 Quelle:   zeit.de

Wenig Verständnis für Aufregung: Streit um Polizeipräsenz auf dem Fusion-Festival: Das sagen die Dorfbewohner

Wenig Verständnis für Aufregung: Streit um Polizeipräsenz auf dem Fusion-Festival: Das sagen die Dorfbewohner Es gibt Streit ums Fusion-Festival in Mecklenburg-Vorpommern. Zum Entsetzen der Veranstalter will erstmals die Polizei mit aufs Gelände. Jetzt äußern sich die Anwohner zur Debatte. Sie könne nur Gutes über das Fusion-Festival sagen, bemerkt Claudia Steinemann. Sie führt den "Lindenkrug" als einzige Gaststätte im Dorf Lärz südlich der Müritz. Der Ort in der Mecklenburgischen Seenplatte mit 500 Einwohnern ist durch den Streit um eine Polizeiwache auf dem Gelände des in der Szene bekannten alternativen Musik- und Kulturfestivals in die Schlagzeilen geraten. Jedes Jahr Ende Juni (diesmal 26. bis 30.6.

Im Streit um einen möglichen Polizeieinsatz auf dem Fusion Festival in Seit Wochen streiten sich Veranstalter und Polizei an der Mecklenburgischen Seenplatte, weil die Polizei in diesem Jahr erstmals von vornherein auf dem Festival mit 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsent sein will.

Fusion - Ein Festival kämpft für Freiheit ohne Polizei . Es entflammte ein Streit um das Sicherheitskonzept des Festivals . Eine Polizeiwache mitten auf dem Festivalgelände und polizeiliche Präsenz auf dem gesamten Festival – Nicht im Sinne der Veranstalter, die Polizei musste draußen

Recherchen von ZEIT ONLINE haben gezeigt, dass die Polizei bei einem Musikfestival einen Großeinsatz vorbereitet. Nun heißt es: Wasserwerfer seien nicht mehr geplant.

Polizeieinsatz: Polizei lenkt im Streit um Fusion Festival ein © Frank Brexel/imago images Fusion-Festival 2016

Im Streit um einen möglichen Polizeieinsatz auf dem Fusion Festival in Mecklenburg-Vorpommern hat das zuständige Polizeipräsidium auf Recherchen von ZEIT ONLINE reagiert. Die aktuellen Einsatzplanungen der Polizei sähen "weder Räumpanzer noch Wasserwerfer vor", erklärte die Polizei am späten Montagabend. Das neue Sicherheitskonzept des Veranstalter Kulturkosmos Müritz e.V. biete "eine Vielzahl von Ansatzpunkten, die ein Einvernehmen mit der Polizei möglich erscheinen lassen".

Hakenkreuz-Skandal bei KiK

Hakenkreuz-Skandal bei KiK Beim Klamotten-Discounter KiK gibt es einen Hakenkreuz-Skandal.Hakenkreuz-Skandal bei KiKIn der KiK-Filiale im Berliner Ring-Center hat sich am 18. Mai 2019 ein 15-jähriger Junge bei einer Kassiererin über Kleiderständer in Hakenkreuz-Form beschwert – und wurde daraufhin vom Sicherheitsdienst aus dem Laden geschmissen. Zudem bekam er Hausverbot.

Das Polizeipräsidium Neubrandenburg lenkt im Streit um das Fusion - Festival ein . In einer nächtlichen Pressemitteilung macht das Präsidium „unmissverständlich“ klar, dass „in den aktuellen Planungen“ keine Wasserwerfer und Räumpanzer gegen die Kulturveranstaltung eingesetzt werden

Alle Fragen im Überblick Warum gibt es Streit um das Fusion Festival ? Warum wollen die Veranstalter keine Polizei auf dem Gelände des Fusion Festivals ? Doch die Veranstalter schreiben ZEIT ONLINE: "Wir gehen fest davon aus, dass die

Seit Wochen streiten sich Veranstalter und Polizei an der Mecklenburgischen Seenplatte, weil die Polizei in diesem Jahr erstmals von vornherein auf dem Festival mit 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsent sein will. Die Veranstalter lehnen das ab. Auf vielen anderen Festivals ist das üblich, die Fusion lief bisher seit ihrer Gründung 1997 ohne Polizeipräsenz ab, laut Polizei und Veranstaltern weitestgehend friedlich.

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Öffentlich war es vor allem um die Forderung der Polizei gegangen, eine mobile Wache auf dem Gelände zu errichten. Ein internes Einsatzkonzept der Polizei hatte jedoch einen weitaus größeren Einsatz vorbereitet: Demnach sollten zeitgleich etwa 100 Beamte, uniformiert und in zivil, auf das Gelände geschickt werden – rund um die Uhr im Schichtsystem. Auch Räumpanzer und Wasserwerfer sollten laut Einsatzkonzept außerhalb des Festivals bereitstehen, ebenso eine Gruppe TMÖL (Technische Maßnahmen Öffnen und Lösen) – Beamte, die normalerweise Demonstrantinnen losschneiden, die sich in Gleisbetten angekettet haben, etwa bei Protesten gegen Castortransporte.

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Streit um die „ Fusion “ : Wie viel Polizei braucht ein Kulturfestival? Unter dem Hashtag #fusionbleibt setzen sich auch prominente Politiker für den Erhalt des Festivals ein . Grünen-Politiker Cem Özdemir postete auf seinem Instagram-Account ein Foto von sich auf dem Festival und schrieb dazu: „Das

Musikfestival Zitadelle Spandau vom 27.05.2016 bis 28.08.2016. Sie haben beschlossen, dieses Festival zu besuchen. Sie möchten aber gern mehr über dieses Musikfestival wissen. Überlegen Sie innerhalb von 1,5 Minuten 5 direkte Fragen zu den folgenden Stichpunkten

Zivilkräfte der Polizei sollten"offene und verdeckte Aufklärungsmaßnahmen durchführen", außerdem soziale Medien ausgewertet werden, um "geplante Provokationen und Behinderungen des Polizeieinsatzes frühzeitig erkennen zu können". In der Nähe sollte außerdem eine Beweis- und Festnahmeeinheit der Bereitschaftspolizei positioniert werden, und weitere Beamte einer Einsatzhundertschaft, die den Verkehr regeln und bei Bedarf ihre Kollegen auf dem Festival unterstützen sollten. Die Polizeiführung geht in dem Konzept vom 12. März dieses Jahres davon aus, in der Nähe des Geländes etwa 1.000 Polizisten unterbringen zu müssen.

Öffentlicher Druck

Von diesen Planungen rückt die Polizeiführung nun zumindest teilweise ab, offenbar auf öffentlichen Druck. Ende vergangener Woche hatte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg auf die Frage von ZEIT ONLINE, ob das vorliegende Einsatzkonzept aktuell sei, noch ausweichend geantwortet: Wenn die Polizei Einsatzunterlagen erstellt, ziehe sie dabei "eine Vielzahl von Einsatzvarianten" in ihre Überlegungen ein. "Welche Variante in welchem Umfang tatsächlich zur Anwendung kommt, wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Veranstalter oder sogar erst während des Einsatzes entschieden."

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Streit um " Fusion "- Festival - "Wir sehen keinen Grund für anlasslose Streifen". von Lucas Eiler. Darf die Polizei eigene Wachen auf dem Gelände des linksalternativen Kulturfestivals " Fusion " in Er vermutet, der geplante Polizeieinsatz sei politisch motiviert, um ein Zeichen für mehr Polizeieinsätze

Тренировочный вариант Яндекс.ЕГЭ по немецкому языку № 7 за 2016 год. Тренировочный вариант состоит из 29 заданий. Ответом может быть целое число, десятичная дробь (записывайте её через запятую, вот так: 2,5) или последовательность цифр (пишите без

Es brauche nun vertrauensbildende Maßnahmen der Polizei sowie "überprüfbare, konkrete Schritte der Abrüstung sowohl in den Verhandlungen als auch bei der polizeilichen Einsatzplanung",  sagte Veranstalter Martin Eulenhaupt. "Unser aktuelles Sicherheitskonzept mit dem Kompromissvorschlag einer Wache in unmittelbarer Nähe zum Festival und konkreten Vorschlägen für einen anlassbezogenen Zugang liegt auf dem Tisch."

"Das bisherige Einsatzkonzept der Polizei zur 'Fusion' in Lärz ist martialisch und quasi-militärisch", sagte die Linken-Politikerin Eva-Maria Kröger. "Mit Deeskalation hat das nichts zu tun."

Am vergangenen Donnerstag hatten die Veranstalter eine neue Version ihres zuvor von der Polizei bemängelten Sicherheitskonzepts vorgelegt. Bis Ende dieser Woche will das zuständige Amt Röbel-Müritz entscheiden, ob das Festival genehmigt werden kann.

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Die Fusion kann stattfinden. Doch der Konflikt ist größer: Soll die Polizei das Nötige für die Sicherheit tun, oder alles Mögliche? Die Behörden gaben kein gutes Bild ab. © Frank Brexel/imago images 2008 war das Fusion Festival in Lärz noch klein, das Interesse der Polizei daran auch. Was macht ein Kind, das gern ein Meerschweinchen hätte? Es fordert von seinen Eltern ein Pony – und lässt sich dann herunterhandeln. Am Ende ist das Kind zufrieden und die Eltern erleichtert. Das könnte auch eine Strategie für Erwachsene sein, zeigt gerade die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern.

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