Panorama: Ebola aus dem Kongo breitet sich aus - PressFrom - Deutschland

PanoramaEbola aus dem Kongo breitet sich aus

14:35  12 juni  2019
14:35  12 juni  2019 Quelle:   msn.com

Forscher schlagen Alarm: Eine Art Super-Krankheit verbreitet sich auf der ganzen Welt — sie könnte bald unheilbar sein

Forscher schlagen Alarm: Eine Art Super-Krankheit verbreitet sich auf der ganzen Welt — sie könnte bald unheilbar sein Die Menschheit befindet sich inmitten eines Kampfs. Die Suche nach neuen, wirksamen Antibiotika, die etwas gegen antibiotikaresistente Erreger ausrichten können, ist ein erbitterter Wettlauf gegen die Zeit. Schon heute sterben Tausende Menschen an den Folgen einer Infektion mit multiresistenten Keimen. Forscher beobachten derzeit beunruhigt, wie sich auf der Welt eine Krankheit ausbreitet, die immer häufiger nicht mehr mit Antibiotika behandelt werden kann: Gonorrhoe.

Bislang ging man davon aus , die Ebola -Epidemie im Kongo würde lokal verbreitet bleiben. Nun mehren sich die Anzeichen, dass es deutlich schlimmer als erwartet ist. Eine globale Ausbreitung bleibt möglich. Von Marco Maier. Der Kongo ist für Afrika ein wichtiges Durchreise- und Handelszentrum.

Die Ebola -Epidemie ist „nicht unter Kontrolle, auch nicht eingedämmt“, so Guido Krauss, Diakonie Katastrophenhilfe DR Kongo . Bitte geben Sie Ihr Einverständnis. Bitte akzeptieren Sie die Datenschutzbestimmungen. Die Registrierung hat leider nicht funktioniert.

Die gefährliche Ebola-Epidemie im Ost-Kongo hat erstmals ein Nachbarland erreicht. Bei einem fünfjährigen kongolesischen Jungen, der nach Uganda eingereist sei, sei die lebensgefährliche Virus-Erkrankung nachgewiesen worden, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Ebola aus dem Kongo breitet sich aus © Foto: Al-Hadji Kudra Maliro/AP In Beni im Kongo reinigen sich Helfer nach der Arbeit in einem Ebola-Behandlungszentrum.

Das Kind sei am Sonntag aus dem Kongo eingereist und werde nun in einem Ebola-Behandlungszentrum in der grenznahen Stadt Bwera versorgt. Die Eltern des Kindes und weitere Angehörige seien unter Quarantäne gestellt worden und würden genau überwacht, erklärte das Gesundheitsministerium in Uganda. Das hämorrhagische Fieber Ebola endet für die meisten Infizierten mit dem Tod.

Starke Zunahme antibiotikaresistenter Keime in Indien

Starke Zunahme antibiotikaresistenter Keime in Indien Die indischen Gesundheitsbehörden schlagen Alarm. Mehr als zwei Drittel der Menschen tragen bereits antibiotikaresistente Keime in sich. Das liegt hauptsächlich daran, dass zu viele Antibiotika falsch eingesetzt werden. © picture-alliance/BSIP/NIAID Methicillin resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) – ein häufiger Krankenhauskeim In Indien steigt die Verbreitung von Antibiotika resistenten Keimen stark an. Das berichtet Sebastian Manns, Korrespondent des ARD-Hörfunkstudios in Neu-Delhi undindische Medien am 5. Juni 2019.

Die Familie eines erkrankten Kindes war Kongos Behörden aufgefallen. Doch sie schlichen sich an allen Kontrollen vorbei über die Grenze nach Uganda.

Die Ebola -Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo weitet sich in dramatischem Tempo aus. In kaum mehr als einem Monat sei die Zahl der Infizierten von 1000 auf knapp 1500 gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Kinshasa mit.

Die WHO hatte seit Monaten vor einer Ausbreitung der Epidemie auf andere Teile des Kongos oder Nachbarländer gewarnt. An der Grenze zu Uganda werden daher alle Personen routinemäßig auf Fieber untersucht, um ein Einschleppen von Ebola zu verhindern. Allein im Ort Kasindi überqueren täglich bis zu 25 000 Menschen die Grenze.

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Die Familie des erkrankten Jungen lebt im westugandischen Bezirk Kasese und war im Mai in den Kongo gereist, um den an Ebola erkrankten Großvater des Kindes zu versorgen, wie das kongolesische Gesundheitsministerium mitteilte. Dieser erlag der Krankheit Ende Mai. Als die 14-köpfige Großfamilie am Sonntag in Kasindi die Grenze überqueren wollte, zeigten zwölf Familienmitglieder bereits mögliche Ebola-Symptome. Unter ihnen waren sieben Kinder im Alter von sieben Monaten bis zwölf Jahren, wie das Ministerium weiter erklärte. Sie wurden zur Behandlung in einem Ebola-Zentrum geschickt, sechs Familienmitglieder flohen allerdings und überquerten die Grenze auf unüberwachten Schleichwegen, wie es weiter hieß. Die ugandischen Behörden seien umgehend verständigt worden.

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Das Ebolafieber breitet sich weiter aus. Nun ist erstmals auch ein Nachbarland des Kongos betroffen. Sie war im Mai in den Kongo gereist, um den an Ebola erkrankten Grossvater des Kindes zu versorgen. Dies teilte das kongolesische Gesundheitsministerium mit.

Ebola -Seuche breitet sich im Kongo aus. Im Kongo sind inzwischen mehr als 2.000 Menschen an dem gefährlichen Ebola -Virus erkrankt. Die Zahl der erfassten Infektionen liege bei 2.008, davon seien 1.914 im Labor bestätigt worden, teilte das kongolesische Gesundheitsministerium mit.

Bei der Ankunft im ugandischen Krankenhaus hatte der Junge typische Ebola-Symptome: Er spuckte Blut, hatte blutigen Durchfall, Muskelschmerzen, Kopfweh und Ermüdungserscheinungen, wie das ugandische Gesundheitsministerium mitteilte. Uganda hatte in den vergangenen Monaten mit internationaler Unterstützung bereits Vorkehrungen für ein mögliches Einschleppen von Ebola getroffen. Dazu gehörte auch die Verabreichung eines experimentellen Impfstoffs an Mitarbeiter des Gesundheitswesens.

Wegen der Gewalt in den kongolesischen Provinzen Nord-Kivu und Ituri ist es schwierig, den bislang zweitschwersten bekannten Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Bewaffnete Gruppen greifen Helfer an oder streuen Gerüchte über die Helfer. Im Ost-Kongo haben sich seit dem offiziellen Beginn der Epidemie fast 2100 Menschen mit dem Virus angesteckt, rund 1400 davon erlagen der Krankheit. Rund 130 000 Menschen in der Region erhielten bislang den vielversprechenden experimentellen Impfstoff. Dieser war nach der bislang folgenschwersten Ebola-Epidemie 2014/2015 in Westafrika entwickelt worden. Damals kamen mehr als 11 000 Menschen ums Leben.

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Das lebensgefährliche Ebolavirus breitet sich im Kongo weiter aus. Die Nachbarländer sind alarmiert, blieben bisher jedoch verschont. Mitte Oktober berieten Experten der WHO, ob sie aufgrund des Ebola -Ausbruchs im Kongo einen internationalen Gesundheitsnotstand ausrufen sollten, entschieden

Etwa zehn Monate nach Beginn der Ebola -Epidemie im Osten des Kongo breitet sich die Krankheit rasant aus. Seit Ende März ist die Zahl der Infizierten von Im Osten des Kongo ist die Zahl neuer Ebola -Erkrankungen stark angestiegen. Ende März zählten die Behörden etwa 1000 Krankheitsfälle

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