Panorama: Im Alter von 79 Jahren: Ökonom Martin Feldstein ist gestorben - PressFrom - Deutschland

PanoramaIm Alter von 79 Jahren: Ökonom Martin Feldstein ist gestorben

14:50  12 juni  2019
14:50  12 juni  2019 Quelle:   wiwo.de

Michel Serres im Alter von 88 Jahren gestorben

Michel Serres im Alter von 88 Jahren gestorben Paris. Er gehörte zu den ganz großen Denkern der Gegenwart und galt als der Mann, der die Welt von Morgen vorbereiten wollte: Jetzt ist der französische Philosoph Michel Serres im Alter von 88 Jahren gestorben. © John Foley Der französische Philosoph Michel Serres (Archivbild). Er wäre gern die Hebamme der kommenden Welt, erklärte er einmal in einem Interview der französischen Zeitung „Le Figaro“. Denn sein Ziel war es, ein ganzheitliches Wissensverständnis zu schaffen, um auf die Herausforderungen der zeitgenössischen Welt zu reagieren.

Nun ist der langjährige Innenminister und Kronprinz von Saudi-Arabien gestorben . König Abdullah muss erneut einen Nachfolger suchen - zum zweiten Prinz Najef, Innenminister und Kronprinz von Saudi-Arabien, ist im Alter von 79 Jahren gestorben . Das Archivfoto zeigt ihn im Februar 2012 in

Mai 2019 ist Judith Kerr im Alter von 95 Jahren gestorben . Sie war eine britische Schriftstellerin und Illustratorin deutscher Herkunft, die mit ihrer jüdischen Familie Mai 2019 ist Niki Lauda im Alter von 70 Jahren gestorben . Er war ein österreichischer Rennfahrer und Unternehmer, der als dreifacher

Im Alter von 79 Jahren: Ökonom Martin Feldstein ist gestorben © imago images Martin Feldstein, einer der einflussreichsten US-Ökonomen seiner Generation, starb mit 79 Jahren am 11. Juni 2019.

Der Ökonom und langjährige WirtschaftsWoche-Kolumnist Martin Feldstein ist gestorben. Der ehemalige Oberste Wirtschaftsberater für US-Präsident Ronald Reagan wurde 79 Jahre alt.

Der einflussreiche Ökonom Martin Feldstein ist tot. Er wurde 79 Jahre alt. Laut seiner Assistentin Norma McEvoy verstarb Feldstein am Dienstagmorgen. Weitere Angaben zu den Umständen seines Todes machte sie nicht.

Martin Feldstein war unter anderem Professor für Ökonomie an der Universität Harvard, Präsident emeritus des Nationalen Büros für Wirtschaftsforschung und von 1982 bis 1984 Vorsitzender des wirtschaftlichen Beraterstabes von US-Präsident Ronald Reagan. Für die WirtschaftsWoche schrieb er zehn Jahre lang die Kolumne „Post aus Harvard“.

Martin Kaymer verpasst ersten Sieg seit fünf Jahren

Martin Kaymer verpasst ersten Sieg seit fünf Jahren Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat beim PGA-Turnier in Dublin im US-Bundesstaat Ohio seinen ersten Turniersieg seit fünf Jahren verspielt. © Foto: Jay Laprete/AP Martin Kaymer wurde beim Turnier in Dublin in Ohio Dritter. Der 34-Jährige aus Mettmann benötigte am Finaltag im Muirfield Village Golf Club 72 Schläge und belegte nach vier Runden mit insgesamt 273 Schlägen den dritten Platz. Kaymer musste sich am Ende noch dem US-Amerikaner Patrick Cantlay (269) und dem Australier Adam Scott (271) geschlagen geben.

Manfred Krug ist am Freitag im Alter von 79 Jahren in Berlin gestorben . Mit 17 Jahren ist er der jüngste Stahlschmelzer der DDR, aber er arbeitet nicht lange in dem Beruf. Dieser Tätigkeit verdankt er übrigens seine charakteristische Narbe auf der Stirn: Sie stammt von einem Spritzer flüssigen Stahls

Seinen letzten Kampf hat er verloren. Radsport-Legende Rudi Altig ist tot. Er verstarb am Samstag in Remagen. Rudi Altig erlag am Samstag (11.06.2016) im

Sein letzter Beitrag Anfang März dieses Jahres befasste sich mit Donald Trumps Fehlern im Handelskrieg. Feldstein galt bereits länger als Kritiker Trumps. 2016 analysierte er dessen Wirtschaftspläne und schlussfolgerte im Gespräch mit „Fox News“, dass der Präsident „keine echte Antwort“ auf die Probleme der nationalen Verschuldung und die Ausgestaltung des Haushaltsplans der Vereinigten Staaten habe. Im vergangenen Sommer war er einer der Ökonomen, die vor einem riskanten Aufschwung in den USA warnten, der letztlich zu einer Rezession im Land führen könne – und machte Vorschläge, wie die USA die Konjunktur ankurbeln könnten, etwa durch höhere Staatsausgaben für Infrastruktur-Projekte.

Die Top-Wirtschaftsthemen der MSN-Leser:

Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke tot aufgefunden

Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke tot aufgefunden Kassel. Der Kasseler Regierungspräsident ist tot - und in der hessischen CDU herrscht Bestürzung. Der Mann, den Ministerpräsident Volker Bouffier als „Brückenbauer“ bezeichnet, stirbt unter unklaren Umständen. Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) ist im Alter von 65 Jahren in der Nacht zu Sonntag unerwartet gestorben. Das teilte ein Sprecher der hessischen CDU unter Berufung auf Lübckes Familie mit. Da die Todesumstände unklar seien, werde in dem Fall ermittelt, erklärte das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden.

Er starb am vergangenen Freitag (21.10.) im Alter von 79 Jahren friedlich im Kreise seiner Familie in Berlin, wie sein Management am Donnerstag Und er war zufrieden damit: "Ich habe nichts zu jammern", sagte Krug im April 2013, als er an der Seite seiner Frau Ottilie im Roten Rathaus in Berlin

Manfred Krug ist im Alter von 79 Jahren gestorben . Er starb bereits am vergangenen Freitag in Berlin im Kreis seiner Familie, teilte sein Mangement mit. Zu seinen bekanntesten Rollen gehörten der unangepasste Zimmermann Hannes Balla im DDR-Film "Spur der Steine", der "Tatort"-Kommissar

Tesla-Chef Musk: Rekordquartal prognostiziert

Megafusion: Klage gegen T-Mobile und Sprint

Kampf gegen Geldwäsche: Zyperns neues Geschäftsmodell

Die Politik der US-Notenbank Fed und das Rentensystem waren ebenfalls Themen, mit denen er sich intensiv in zahlreichen Veröffentlichungen auseinandersetzte. Feldstein war Professor für Ökonomie an der Universität Harvard und Präsident emeritus des Nationalen Büros für Wirtschaftsforschung der USA. In den Achtzigerjahren galt er als wichtigster Wirtschaftsberater für Ronald Reagan. Von 1982 bis 1984 war Feldstein Vorsitzender des wirtschaftlichen Beraterstabes des US-Präsidenten. Er überzeugte damals Reagan davon, entgegen dessen Wahlversprechen die Steuern zu erhöhen, um das US-Haushaltsdefizit zu stopfen.

Martin Stuart Feldstein wurde am 25. November 1939 in New York City geboren. Sein Vater war Rechtsanwalt. 1961 schloss Feldstein summa cum laude in Harvard ab, um seine Ausbildung an der Universität Oxford fortzusetzen, wo er 1967 seinen Doktortitel erwarb. Er kehrte nach Harvard zurück, wo er zwei Jahre später seine Professur antrat. Im Alter von nur 40 Jahren gewann er die John Bates Clark Medal, eine Auszeichnung, die alle zwei Jahre an herausragende US-Ökonomen verliehen wird.

Langjähriger Uefa-Präsident Johansson gestorben

Langjähriger Uefa-Präsident Johansson gestorben Er führte den europäischen Fußball-Verband von 1990 bis 2007. Nun ist der Schwede im Alter von 89 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben.

Der Sohn jüdischer Ukrainer ist in Jerusalem gestorben . Amos Oz war Autor und als Gründer der Friedensbewegung Schalom Achschaw auch politisch aktiv. Der Sohn jüdischer Ukrainer ist in Jerusalem gestorben .

Martin Stuart Feldstein (* 25. November 1939 in New York City) ist ein US-amerikanischer Ökonom . Er ist gegenwärtig George F. Baker Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University sowie Vorsitzender des National Bureau of Economic Research (NBER).

Im Jahr 1965 heiratete Feldstein Kathleen Foyle, ebenfalls eine Ökonomin. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor.

Martin Feldsteins erster Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche datiert vom 4. April 2009. Es war das Jahr der großen globalen Rezession und Feldstein dachte darüber nach, wie es mit der Weltkonjunktur weitergeht. „Welche der großen Volkswirtschaften der Welt erholt sich wohl als erste von der globalen Konjunkturkrise?“, fragte er die Leser damals. Und gab die (richtige) Antwort: „Ich bin sicher: Dies wird China sein.“

Bis heute folgten über 100 weitere Gastbeiträge des begnadeten Wissenschaftlers für die Printausgabe der WirtschaftsWoche und für wiwo.de. Feldstein, der vor allem für seine Forschungsarbeiten in den Bereichen Makroökonomik und Ökonometrie berühmt wurde, plädierte für die Rente mit 70, empfahl Griechenland den zeitweisen Austritt aus der Währungsunion und geißelte die hohe Staatsverschuldung in den USA, aber auch in der Euro-Zone. Schon 2016 setzte er sich mit den Arbeitsmarktfolgen der Digitalisierung auseinander – und warnte vor übersteigertem Pessimismus. „Es dürfte individuelle Verlierer des Wandels gegen, aber vor allem individuelle Gewinner“, schrieb Feldstein. Insgesamt würden „die USA durch den technologischen Wandel besser da stehen als zuvor. Die Wirtschaftsleistung wird zunehmen und damit potenziell auch der Lebensstandard. Wer arbeiten will, dürfte gerade wegen dieses Wandels leichter Arbeit finden – nur eben oft eine ganz andere als bisher.“

Jazz-Legende Dr. John an Herzinfarkt gestorben

Jazz-Legende Dr. John an Herzinfarkt gestorben Der einflussreiche Musiker starb am Donnerstag im Alter von 77 Jahren. © Bereitgestellt von Tamedia AG Jazz-Legende Dr. John an Herzinfarkt gestorben Die traurige Nachricht vom Ableben der Jazz- und Blues-Ikone wurde auf seinem Twitter-Account öffentlich gemacht. "Gegen Tagesanbruch des 6. Juni 2019 ist die ikonische Musik-Legende Malcom John Rebennack, Jr., beruflich als Dr. John bekannt, an einem Herzinfarkt verstorben", startete der Trauertext. pic.twitter.com/9ph7kisvHx— Dr. John (@akadrjohn) 6.

Die große Schauspielerin Karin Dor ist tot. Wie die Komödie im Bayerischen Hof nach BILD-Anfrage durch ihren Sohn bestätigte, starb das deutsche Bond-Girl („Man lebt nur zweimal“) am Montagabend im Alter von 79 Jahren in einem Pflegeheim in München. Nach einem schweren Sturz im vergangen

In den 80 er Jahren stand sie deshalb auch immer weniger vor der Kamera. Die Schauspielerin erlag einer Hirnblutung.

Feldstein schrieb nüchtern, analytisch und ließ sich nie zu Alarmismus hinreißen. „In diesen Tagen spreche ich oft mit Investoren“ berichtete er 2010 in der WirtschaftsWoche. „Viele von ihnen wissen nicht, worüber sie sich mehr sorgen sollen: Eine kommende Inflation in den USA oder eine Deflation. Die gute Nachricht ist, dass sich Anleger vor keinem dieser beiden Dinge fürchten müssen – zumindest, was die nächsten Jahre angeht.“

Feldstein war ein knorriger Konservativer, aber keiner, der konservativen Politikern nach dem Mund redete. Die Handelspolitik Trumps hielt Feldstein für falsch; er „bevorzuge ein Umfeld, in dem die Regierung nicht in den Import und Export eingreift und in dem US-Unternehmen ungehindert in anderen Ländern operieren können“, schrieb er süffisant in einer seiner Kolumnen. Doch scheute er sich auch nicht, Trump argumentativ zu unterstützen, wer er es für gerechtfertigt hielt. Trumps Kritik an China etwas teilte Feldstein durchaus. Er warnte vor chinesischem „Technologie-Klau“ und nannte den Umgang Chinas mit amerikanischen Investoren schlicht: „Erpressung“.

Mit Material von Bloomberg

Mehr auf MSN

ZDF-Nachrichtenmoderatorin Wibke Bruhns gestorben.
ZDF-Nachrichtenmoderatorin Wibke Bruhns gestorben

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 5
Das ist interessant!