PanoramaDie späte Reue der Rabenmutter: Nancy K. (33) schmiss ihr Kind auf den Gehweg

11:35  13 juni  2019
11:35  13 juni  2019 Quelle:   berliner-kurier.de

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Die späte Reue der Rabenmutter: Nancy K. (33) schmiss ihr Kind auf den Gehweg © Olaf Wagner Vor Gericht versteckte Nancy K. ihr Gesicht hinter einem Hefter.

Sie brüllte wie eine Furie, zerrte ihren Jüngsten (3) aus dem Kinderwagen und warf ihn einer fremden Frau vor die Füße: Als Herzlos-Mutter saß Nancy K. (33) vor Gericht und ließ Tränen fließen.

Erzieherin Claudia K. zeigte Zivilcourage und wollte das Kind beruhigen

K. vor Gericht: „Ich war überfordert.“ Sie ist fünffache Mutter. Einen Beruf hat sie nicht. Das Glück in Beziehungen hielt nicht an. K. (Name geändert): „Was an dem Tag geschah, war ein Kurzschluss.“

Der 27. Februar 2018 in Köpenick. Nancy K. mit vier ihrer Kinder unterwegs. Tobend. Der Zorn richtete sich gegen ihren damals Dreijährigen. Sie brüllte laut Anklage: „Du bist genauso Scheiße wie dein Scheiß-Vater.“ Sie habe „die Schnauze voll von ihm“.

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Eine Passantin zeigte Zivilcourage. Claudia K. (48): „Die Mutter war laut und ruppig. Sie schrie auf das Kind ein.“ Erzieherin K. wollte beruhigen. Es kam zu einem Disput – „dann riss sie den Jungen aus dem Kinderwagen und knallte ihn mir vor die Beine.“

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Verfahren gegen Mutter wurde eingestellt - die Kinder leben nicht mehr bei ihr

Der Kleine landete auf dem Rücken, der Kopf auf den Füßen der Erzieherin. Der Junge blieb glücklicherweise unverletzt. Claudia K.: „Als ich per Handy die Polizei rief, nahm sie das Kind, warf es zurück in den Kinderwagen und rannte weg.“ Die Erzieherin aber blieb dran: „Da stieß sie mir den Wagen mehrfach gegen die Schienbeine.“

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Die Kinder leben seither nicht mehr bei der Mutter. Der Richter: „Nehmen Sie die Verantwortung erst wieder wahr, wenn sie stabil sind.“ Weil Nancy K. ohne Vorstrafen ist und sehr reuig: Verfahren eingestellt.

KE

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