Panorama: Ausbruch wäre katastrophal: Vulkan auf Kamtschatka-Halbinsel brodelt wieder - PressFrom - Deutschland

PanoramaAusbruch wäre katastrophal: Vulkan auf Kamtschatka-Halbinsel brodelt wieder

09:50  14 juni  2019
09:50  14 juni  2019 Quelle:   ksta.de

Vor 2.000 Jahren löschte eine Katastrophe Ägyptens Zivilisation aus — jetzt könnte sie erneut stattfinden

Vor 2.000 Jahren löschte eine Katastrophe Ägyptens Zivilisation aus — jetzt könnte sie erneut stattfinden Dass Kleopatras Selbstmord den Untergang des altes Ägyptens ausgelöst hat, ist nur eine Legende. Der wahre Grund für den Niedergang der großen Volksmacht ist viel dramatischer als eine politische Zankerei. Nun konnten Wissenschaftler erstmals den Dominoeffekt von dem damaligen sozialen Aufruhr über den verheerenden Klimawandel bis zum Ausbruch eines Vulkans zurückverfolgen. Ein Team von Historikern hat einen Zusammenhang zwischen vulkanischen Aktivitäten und dem Wasserstand des Nils entdeckt. Die Forscher glauben, dass der Fluss eine zentrale Rolle beim Untergang der Kultur gespielt haben könnte. Klimawandel und soziale Unruhen gehen oftmals Hand in Hand.

Auf Kamtschatka zu arbeiten war immer schon der Traum der Vulkanologin Ludmilla Ossipenko. Denn nirgendwo anders brodeln so viele kochendheiße Quellen Denn nirgendwo anders brodeln so viele kochendheiße Quellen und gibt es so viele Feuerberge wie auf dieser Halbinsel im Osten Russlands.

Reisen Sie ans Ende der Welt und erleben Sie die felsige Schönheit der größten Halbinsel in Asien. Das Weltkulturerbe am Nordpazifik fasziniert mit seiner atemberaubenden Landschaft, die vor allem durch seine Vulkane und außergewöhnliche Flora und Fauna fesselt.

Ausbruch wäre katastrophal: Vulkan auf Kamtschatka-Halbinsel brodelt wieder © dpa Der Vulkan Bolschaja Udina in der Vulkan-Gruppe Kljutschewskaja auf Kamtschatka

Wie aus einem Prospekt für den Skiurlaub wirken die Berge auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka im Osten Russlands. Doch unter den Schneemassen lauert Gefahr: Ein als erloschen geglaubter Vulkan ist vor einiger Zeit wieder erwacht. „Es kann jederzeit zu einem Ausbruch kommen“, sagt der Vulkanologe Iwan Kulakow der Deutschen Presse-Agentur.

Seit gut zwei Jahren stellen Wissenschaftler fest, dass die seismische Aktivität des Vulkans Bolschaja Udina in der Vulkan-Gruppe Kljutschewskaja zunimmt. Sollte er ausbrechen, könnte das verheerende Folgen haben, nicht nur in Russland.

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Zoll am Flughafen Düsseldorf entdeckt 2630 Tätowiernadeln im Gepäck von Chinesin Pieksiger Fund im Reisegepäck: 2630 Tätowiernadeln haben Zollbeamte am Düsseldorfer Flughafen im Koffer einer 28-jährigen Chinesin entdeckt. Bei der Kontrolle fielen den Beamten sofort die zahlreichen Pakete in dem Koffer auf, wie das Hauptzollamt Düsseldorf am Freitag mitteilte. Die 28-Jährige sagte demnach den Beamten, bei den Tätowiernadeln handele es sich lediglich um Gastgeschenke für ihre Freunde. Angesichts der schieren Menge an Nadeln hegten die Zöllner jedoch Zweifel an dieser Version. Eine schnelle Überprüfung ergab zudem, dass die 28-Jährige offenbar im Internet mit Tätowiernadeln handelt.

Der Vulkanausbruch (Eruption) ist die bekannteste Form des Vulkanismus. Dabei leeren sich auf mehr oder weniger zerstörerische Weise die Magmakammer(n) eines Vulkans oder Magma steigt durch Spalten und Bruchstellen mehr oder weniger direkt aus dem Erdmantel auf.

1 Schiwelutsch ( Halbinsel Kamtschatka ). Der Vulkan Besymjanny erwacht nur alle paar hundert Jahre, was immer katastrophale Folgen hat. Als er 1956 ausbrach, war die Aschensäule über 35 Kilometer hoch und es entstand ein großer hufeisenförmiger Krater mit einem Radius von 1,3 Kilometer.

Aschewolken in der Stratophäre beeinflussen Flugverkehr und Klima

Vulkane, in denen es lange nicht rumorte, seien besonders gefährlich, erklärt der Wissenschaftler. „Die erste Eruption kann sehr stark und explosiv sein.“ Bei aktiven Vulkanen könne sich die Energie nicht im Inneren ansammeln. „Bei inaktiven Vulkanen ist das anders. Da kann eine Eruption katastrophal sein.“ Für die Menschen in den dünn besiedelten Gebieten herum werde das wohl nicht sehr gefährlich. „Sie werden höchstwahrscheinlich nicht in größerem Ausmaß betroffen sein.“

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Als folgenreich beschreibt Kulakow, wenn Aschewolken ausgestoßen werden, die dann Tausende Kilometer weit fliegen könnten. „Wenn sie in die Stratosphäre gelangen, können die Partikel sehr schnell in einen anderen Teil der Welt gelangen und das Klima verändern.“ Auswirkungen werde es dann auch auf den Flugverkehr geben. „Aschewolken sind selbst in geringer Konzentration sehr gefährlich für Flugzeuge.“ Asche kann die Turbine der Maschinen verstopfen.

2010 war der Vulkan Eyjafjallajökull in Island ausgebrochen. Er hatte große Mengen Asche mehrere Kilometer in die Höhe gejagt und dadurch den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa zeitweise zum Erliegen gebracht. Menschen saßen auf Flughäfen fest.

Wahrscheinlichkeit für Ausbruch bei 30 Prozent

Kulakow hatte zusammen mit Kollegen aus Ägypten und Saudi-Arabien eine Studie zu dem Vulkan auf Kamtschatka erstellt und sie jüngst in der Fachzeitschrift für Vulkanologie und Geothermie veröffentlicht. Panik will er nicht verbreiten. „Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Vulkan ausbricht, liegt bei 30 Prozent“, sagt der Vizechef des Instituts für Petroleum-Geologie und Geophysik in Nowosibirsk. Wann das – wenn überhaupt – passiert, lasse sich nicht vorhersagen. So etwas zeichne sich in der Regel erst wenige Tage vor einem solchen Ereignis ab. „Vulkanologen können Ausbrüche eine Woche im Voraus vorhersagen. Es gibt keine Langzeitvorhersagen“, sagt er.

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Der Eifel- Vulkan unter dem Laacher See in der Eifel brodelt noch, wie eine Studie belegt. Das kann man auch vor Ort sehen: An einem Uferbereich des Sees steigen Gasblasen nach oben. Wissenschaftler haben die Aktivität des Vulkans jetzt auch nachgewiesen.

Kamtschatka - Vulkane im Osten Sibiriens. Kamtschatka ist eine 1200 Kilometer lange Halbinsel im äußersten Osten Sibiriens. Der letzte größere Ausbruch dieses Vulkans fand 1991 statt. Der Avacha ist nur durch einen Sattel von seinem Nachbarvulkan Koryaksky getrennt.

Die Wissenschaftler wollen nun weitere Messstationen um den Vulkan herum im zentralen Teil der Kamtschatka-Halbinsel aufstellen. „Das Problem aber ist, dass er weit entfernt von Straßen und Städten liegt. Um dorthin zu gelangen, benötigen wir Hubschrauber.“ Das Wetter sei allerdings nicht immer gut, berichtet der Forscher. Und: „Diese Flüge sind sehr teuer.“ Weil der Vulkan bislang als nicht aktiv galt, gibt es nicht sehr viele Messstationen dort.

Drei Vulkane auf Halbinsel sind sehr aktiv

Von Mai bis Juli vergangenen Jahres sind der Untersuchung zufolge 559 Erdbeben unter Bolschaja Udina registriert worden. Die Forscher änderten daraufhin die Einstufung – der Vulkan könne nicht länger als erloschen gelten. Im Februar dieses Jahr sei unter dem Vulkan ein Erdbeben der Stärke 4,3 registriert worden – die stärkste seismische Aktivität in dieser Region, heißt es in der Studie.

Der Vulkan auf der Halbinsel im Nordosten Asiens ist nicht der einzige, in dem es rumort. Um ihn herum in einer Entfernung von 20 Kilometern gebe es mehr als zehn Vulkane. „Drei von ihnen sind sehr aktiv“, sagt der Vulkanologe.

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Die Halbinsel Kamtschatka ist buchstäblich voll Vulkane . Der Vulkan Awatschinski mit einer Höhe von 2741 m ist einer der aktivsten Vulkane auf Kamtschatka . Dort sind zahlreiche Schlackekegel, Schwefel Ausbruche , Lavarisse, Lavahöhlen und der tote Wald zu sehen.

Wissenschaftler warnen vor Ausbruch DIESES Vulkans . Seit Jahrzehnten schläft der Vulkan Bolshaya Udina auf Kamtschatka . Vulkan Bolshaya Udina schläft! Explosion wäre katastrophal . Jedoch sei es unmöglich, genau vorherzusagen wann der Vulkan auf der russischen Halbinsel ausbrechen wird.

Die 1200 Kilometer lange und bis zu 450 Kilometer breite Halbinsel zählt rund 160 Vulkane. Es kommt immer wieder zu Ausbrüchen. Die Vulkanregion gehört zum Weltnaturerbe. (dpa)

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