PanoramaAusbruch wäre katastrophal: Vulkan auf Kamtschatka-Halbinsel brodelt wieder

09:50  14 juni  2019
09:50  14 juni  2019 Quelle:   ksta.de

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Da kann eine Eruption katastrophal sein.“ Drei Vulkane auf Halbinsel sind sehr aktiv. Von Mai bis Juli vergangenen Jahres sind der Untersuchung zufolge 559 Erdbeben unter Bolschaja Udina registriert worden. Der Vulkan auf der Halbinsel im Nordosten Asiens ist nicht der einzige, in dem es rumort.

Über 500 Erdbeben registriert Vulkan auf Kamtschatka droht auszubrechen. Ein Ausbruch könnte erhebliche Folgen haben. Wie aus einem Prospekt für den Skiurlaub wirken die Berge auf der Pazifik- Halbinsel Kamtschatka im Osten Russlands. Da kann eine Eruption katastrophal sein."

Ausbruch wäre katastrophal: Vulkan auf Kamtschatka-Halbinsel brodelt wieder © dpa Der Vulkan Bolschaja Udina in der Vulkan-Gruppe Kljutschewskaja auf Kamtschatka

Wie aus einem Prospekt für den Skiurlaub wirken die Berge auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka im Osten Russlands. Doch unter den Schneemassen lauert Gefahr: Ein als erloschen geglaubter Vulkan ist vor einiger Zeit wieder erwacht. „Es kann jederzeit zu einem Ausbruch kommen“, sagt der Vulkanologe Iwan Kulakow der Deutschen Presse-Agentur.

Seit gut zwei Jahren stellen Wissenschaftler fest, dass die seismische Aktivität des Vulkans Bolschaja Udina in der Vulkan-Gruppe Kljutschewskaja zunimmt. Sollte er ausbrechen, könnte das verheerende Folgen haben, nicht nur in Russland.

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Der Vulkan Bolschaja Udina in der Vulkan -Gruppe Kljutschewskaja auf Kamtschatka . Da kann eine Eruption katastrophal sein." Für die Menschen in den dünn besiedelten Gebieten herum werde das wohl Die 1200 Kilometer lange und bis zu 450 Kilometer breite Halbinsel zählt rund 160 Vulkane .

Heiß auf kalt: Unter der Oberfläche der Kamtschatka - Halbinsel lässt Magma Wasser brodeln - bis es sich seinen Weg durch die Krateröffnung bahnt. Die japanische Meteorologiebehörde beobachtet die Eruptionen schon lange; sie fürchtet Gefahren für den Flugverkehr. Der Vulkan speit seit mehr als

Aschewolken in der Stratophäre beeinflussen Flugverkehr und Klima

Vulkane, in denen es lange nicht rumorte, seien besonders gefährlich, erklärt der Wissenschaftler. „Die erste Eruption kann sehr stark und explosiv sein.“ Bei aktiven Vulkanen könne sich die Energie nicht im Inneren ansammeln. „Bei inaktiven Vulkanen ist das anders. Da kann eine Eruption katastrophal sein.“ Für die Menschen in den dünn besiedelten Gebieten herum werde das wohl nicht sehr gefährlich. „Sie werden höchstwahrscheinlich nicht in größerem Ausmaß betroffen sein.“

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Der höchste aktive Vulkan Eurasiens Kljutschewskaja Sopka auf der Halbinsel Kamtschatka hat eine sechs Kilometer hohe Aschesäule ausgestoßen. Dies teilt das Institut für Seismologie und Vulkanologie der Russischen Akademie der Wissenschaften am Donnerstag mit.

Forscher: Vulkan auf Kamtschatka brodelt wieder . Wie aus einem Prospekt für den Skiurlaub wirken die Berge auf der Pazifik- Halbinsel Vulkan Bolshaya Udina schläft! Explosion wäre katastrophal . Vulkane , in denen es lange nicht rumorte, seien besonders gefährlich, erklärt der Wissenschaftler.

Kurios: „Die Mona Lisa war zu klein“ und andere lächerliche Touri-Beschwerden


Als folgenreich beschreibt Kulakow, wenn Aschewolken ausgestoßen werden, die dann Tausende Kilometer weit fliegen könnten. „Wenn sie in die Stratosphäre gelangen, können die Partikel sehr schnell in einen anderen Teil der Welt gelangen und das Klima verändern.“ Auswirkungen werde es dann auch auf den Flugverkehr geben. „Aschewolken sind selbst in geringer Konzentration sehr gefährlich für Flugzeuge.“ Asche kann die Turbine der Maschinen verstopfen.

2010 war der Vulkan Eyjafjallajökull in Island ausgebrochen. Er hatte große Mengen Asche mehrere Kilometer in die Höhe gejagt und dadurch den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa zeitweise zum Erliegen gebracht. Menschen saßen auf Flughäfen fest.

Wahrscheinlichkeit für Ausbruch bei 30 Prozent

Kulakow hatte zusammen mit Kollegen aus Ägypten und Saudi-Arabien eine Studie zu dem Vulkan auf Kamtschatka erstellt und sie jüngst in der Fachzeitschrift für Vulkanologie und Geothermie veröffentlicht. Panik will er nicht verbreiten. „Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Vulkan ausbricht, liegt bei 30 Prozent“, sagt der Vizechef des Instituts für Petroleum-Geologie und Geophysik in Nowosibirsk. Wann das – wenn überhaupt – passiert, lasse sich nicht vorhersagen. So etwas zeichne sich in der Regel erst wenige Tage vor einem solchen Ereignis ab. „Vulkanologen können Ausbrüche eine Woche im Voraus vorhersagen. Es gibt keine Langzeitvorhersagen“, sagt er.

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Der Vulkanausbruch (Eruption) ist die bekannteste Form des Vulkanismus. Dabei leeren sich auf mehr oder weniger zerstörerische Weise die Magmakammer(n) eines Vulkans oder Magma steigt durch Spalten und Bruchstellen mehr oder weniger direkt aus dem Erdmantel auf.

Der Vulklan Bolshaya Udina auf der Halbinsel Kamtschatka steht laut Wissenschaftlern kurz vor einem Ausbruch . Die Auswirkungen könnten katastrophal sein. Gewaltiger Vulkanausbruch erwartet - Globale Auswirkungen möglich - Vulkan Bolshaya Udina.

Die Wissenschaftler wollen nun weitere Messstationen um den Vulkan herum im zentralen Teil der Kamtschatka-Halbinsel aufstellen. „Das Problem aber ist, dass er weit entfernt von Straßen und Städten liegt. Um dorthin zu gelangen, benötigen wir Hubschrauber.“ Das Wetter sei allerdings nicht immer gut, berichtet der Forscher. Und: „Diese Flüge sind sehr teuer.“ Weil der Vulkan bislang als nicht aktiv galt, gibt es nicht sehr viele Messstationen dort.

Drei Vulkane auf Halbinsel sind sehr aktiv

Von Mai bis Juli vergangenen Jahres sind der Untersuchung zufolge 559 Erdbeben unter Bolschaja Udina registriert worden. Die Forscher änderten daraufhin die Einstufung – der Vulkan könne nicht länger als erloschen gelten. Im Februar dieses Jahr sei unter dem Vulkan ein Erdbeben der Stärke 4,3 registriert worden – die stärkste seismische Aktivität in dieser Region, heißt es in der Studie.

Der Vulkan auf der Halbinsel im Nordosten Asiens ist nicht der einzige, in dem es rumort. Um ihn herum in einer Entfernung von 20 Kilometern gebe es mehr als zehn Vulkane. „Drei von ihnen sind sehr aktiv“, sagt der Vulkanologe.

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Nach fünf Monaten Stillstand hat die Kljutschewskaja Sopka, ein Vulkan auf der Halbinsel Kamtschatka , am 11. September wieder ausgebrochen, sagte Olga Girina, Leiterin von Kamchatka Volcanic Eruption Response Group bei der Universität für Vulkanologie und Seismologie, gegenüber

Die 1200 Kilometer lange und bis zu 450 Kilometer breite Halbinsel zählt rund 160 Vulkane. Es kommt immer wieder zu Ausbrüchen. Die Vulkanregion gehört zum Weltnaturerbe. (dpa)

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