Panorama: Mord an Walter Lübcke: Rechtsextremist Stephan E. womöglich verwechselt - PressFrom - Deutschland

PanoramaMord an Walter Lübcke: Rechtsextremist Stephan E. womöglich verwechselt

16:55  24 juni  2019
16:55  24 juni  2019 Quelle:   berliner-zeitung.de

Spur in den Schützenverein

Spur in den Schützenverein Spur in den Schützenverein

Ein 45-jähriger Rechtsextremist wird dringend verdächtigt, den Demnach soll der Datensatz über Stephan E ., den mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke , aus Stephan E . war nach bisherigen Erkenntnissen bis vor zehn Jahren in der rechtsextremistischen

Walter Lübcke war ein rotes Tuch für Rechtsextremisten . Ein einschlägig bekannter Mann soll ihn erschossen haben. Im Jahrzehnt davor lebte er unauffällig. Warum - und was könnte ihn nun zur Tat getrieben haben? Berlin - Stephan E . gibt Rätsel auf.

Mord an Walter Lübcke: Rechtsextremist Stephan E. womöglich verwechselt © dpa Ein Polizist treibt im August 2002 Neonazis, darunter Stephan E. (2.v.r.), in eine Kasseler Kneipe.

Der Tatverdächtige im Mordfall Lübcke war möglicherweise doch nicht im März auf einem Neonazi-Treffen in Sachsen. Behörden in Hessen gehen nach dpa-Informationen von einer Verwechselung aus. Das ARD-Magazin „Monitor“ hatte berichtet, dass Stephan E. an einem Neonazi-Treffen in Mücka (Landkreis Görlitz) teilgenommen haben soll.

Dort soll er dem Bericht zufolge zusammen mit Mitgliedern der Neonazigruppen „Combat 18“ und „Brigade 8“ fotografiert worden sein. Zuerst hatte „Spiegel Online“ über die mögliche Verwechslung berichtet.

Seehofer: "Ein Anschlag auf uns alle"

Seehofer: Erhärte sich das rechtsextreme Tatmotiv im Fall Lübcke, sei das eine "neue Qualität", sagt der Innenminister.

Im Mordfall Walter Lübcke prüfen die Ermittler, ob Stephan E . allein gehandelt hat oder ob er Teile Am Wochenende wurde der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan E . in Untersuchungshaft Vor dem Hintergrund der Tat an Walter Lübcke verbiete sich eine weitere geheime Einstufung dieser

Stephan E . ist dringend verdächtig, den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ermordet Der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan E . aus Kassel sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Zeuge will in der Nacht des Mordes an Walter Lübcke zwei Autos bemerkt haben.

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Der „Monitor“-Beitrag stützt sich auf Fotos, die das Magazin gemeinsam mit einem Gutachter ausgewertet hat. Doch nach dpa-Informationen hat sich inzwischen ein Mann bei den Ermittlern gemeldet, der auf den Fotos mit E. verwechselt worden sein soll. Eine Teilnahme von Stephan E. an dem Treffen hätte den Aussagen des Verfassungsschutzes widersprochen, dass E. in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr so deutlich als Rechtsextremist in Erscheinung getreten sei.

Der WDR erklärte, dass der „Monitor“-Redaktion das Identitätsgutachten des Sachverständigen für Fotoforensik vorliege. Das Gutachten spreche von „unwiderlegbaren Übereinstimmungen“ und sehe „die Identität der Person Stephan E. als sichtbare Person auf den Lichtbildern als praktisch erwiesen“ an.

Mordfall Walter Lübcke: Das Strafregister des Stephan E.

Mordfall Walter Lübcke: Das Strafregister des Stephan E. Vor zwei Wochen wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke erschossen. Der Tatverdächtige fiel schon in der Vergangenheit als gewalttätig auf. © Foto: Swen Pförtner/dpa Absperrband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung" ist vor dem Haus des verstorbenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) zu sehen. Der Tatverdächtige im Mordfall Walter Lübcke ist offenbar ein Intensivtäter. Das ergaben Recherchen des Tagesspiegels zu den Einträgen über Strafen für Stephan E. im Bundeszentralregister.

Im Mordfall Walter Lübcke hat die Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag eine baldige Am Wochenende wurde der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan E . in Die ermittelnde Bundesanwaltschaft stuft den Mord als politisches Attentat mit rechtsextremem Hintergrund ein.

Zum Mord an CDU-Politiker Walter Lübcke tauchen neue Beweise auf. Mord an Walter Lübcke : Wurden vorherige Drohungen damit wahrgemacht? Am Montag gab es Meldungen, wonach es sich bei Stephan E . um einen Rechtsextremisten aus dem oberfränkischen Lichtenfels handeln soll.

Bisher habe die Redaktion keinen Anlass, an der Seriosität dieses Gutachtens und seines Verfassers zu zweifeln. Die Redaktion prüfe derzeit die neuen Hinweise.

Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni auf der Terrasse seines Wohnhauses im hessischen Wolfhagen-Istha niedergeschossen worden. Dringend tatverdächtig ist E., der 45-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft stuft das Verbrechen als politisches Attentat mit rechtsextremem Hintergrund ein. (dpa)

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Bundesanwalt erlässt neuen Haftbefehl gegen Stephan E..
Karlsruhe. Im Mordfall Walter Lübcke ist gegen den dringend Tatverdächtigen ein neuer Haftbefehl erlassen worden. Diesen erwirkte die Bundesanwaltschaft am Dienstag beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs gegen den 45-jährigen Stephan E. Das teilte die Behörde mit. Er saß seit seiner Festnahme Mitte Juni bereits auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Kassel in Untersuchungshaft.

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