Panorama: Streit um Bekleidung: Belgierinnen verlassen Marokko nach Morddrohung - PressFrom - Deutschland

PanoramaStreit um Bekleidung: Belgierinnen verlassen Marokko nach Morddrohung

13:50  11 august  2019
13:50  11 august  2019 Quelle:   berliner-zeitung.de

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LaLiga: Entscheidung im spanischen Spielplan-Streit vertagt Auch eine vierstündige Anhörung konnte nun keine Entscheidung bringen. Diese fällt möglicherweise erst wenige Tage vor dem Saisonauftakt.

Drei Frauen waren mit einer gemeinnützigen Organisation in Marokko , um unter anderem den Bau von Schulen zu unterstützen. Dann erhielten sie Morddrohungen .

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Streit um Bekleidung: Belgierinnen verlassen Marokko nach Morddrohung © dpa Straßenszene in Marrakesch

Nach einer mutmaßlichen Morddrohung gegen drei belgische Besucherinnen in Marokko ist dort eine Diskussion über knappe Bekleidung entbrannt. Ein Grundschullehrer hatte im Internet mutmaßlich erklärt, die jungen Frauen müssten wegen ihrer unangemessenen Bekleidung „geköpft“ werden. Laut Polizei wurde der 26-Jährige festgenommen und muss sich nun wegen Anstiftung zu Terrorakten verantworten.

Die drei Frauen waren mit einer gemeinnützigen belgischen Organisation im Süden des Landes zu Gast, die dort unter anderem den Bau von Schulen und Straßen unterstützt. Die Organisation erklärte, die drei Frauen einer knapp 40 Teilnehmer zählenden Gruppe seien vorzeitig abgereist. Künftige Aufenthalte würden abgesagt, nachdem die belgische Botschaft in Rabat gemeinnützigen Organisationen empfohlen habe, keine Freiwilligen mehr nach Marokko zu schicken.

Streit um Bekleidung: Belgierinnen verlassen Marokko nach Morddrohung

Streit um Bekleidung: Belgierinnen verlassen Marokko nach Morddrohung Drei Frauen waren mit einer gemeinnützigen Organisation in Marokko, um unter anderem den Bau von Schulen zu unterstützen. Dann erhielten sie Morddrohungen. © Foto: picture alliance / dpa Das jüdische Viertel Mellah von Marrakesch (Marokko). Nach einer mutmaßlichen Morddrohung gegen drei belgische Besucherinnen in Marokko ist dort eine Diskussion über knappe Bekleidung entbrannt. Ein Grundschullehrer hatte im Internet mutmaßlich erklärt, die jungen Frauen müssten wegen ihrer unangemessenen Bekleidung „geköpft“ werden.

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„Bauarbeiten im Badeanzug“

Der Fall hat zu einer Debatte über angemessene Kleidung in dem nordafrikanischen Land geführt, das offiziellen Angaben zufolge fast ausschließlich von Muslimen bewohnt wird. Der marokkanische Abgeordnete Ali Ilasri beschuldigte die Frauen, in dem konservativen Dorf nicht angemessen gekleidet zu sein. „Wann haben Europäer jemals im Badeanzug Bauarbeiten gemacht?“, schrieb er auf Facebook.

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Für Samstag war in Casablanca eine Demonstration zur Solidarität mit den Freiwilligen geplant. Der Protest solle Marokko als „Land von Toleranz, friedlichem Zusammenleben und kultureller Vielfalt“ zeigen, sagte Veranstalter Murad al-Kaouti am Samstag.

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Es gab keinen Streit vorher: Mann „vergisst“ seine Ehefrau auf Autobahnparkplatz Auch telefonisch konnte sie ihn nicht erreichen. Gegen 12 Uhr wurde die Polizei informiert. „Wir konnten sie wenigstens zum Bahnhof bringen“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Frau fuhr dann von Weißenfels aus mit dem Zug zurück nach Bayern. Warum ihr Mann sie zurückließ, war bis zum Abend unklar. Einen Streit hat es nach Angaben der Frau nicht gegeben.

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Ende 2018 waren in Marokko zwei Rucksack-Touristinnen aus Norwegen und Dänemark im Nationalpark Toubkal ermordet worden. Nach Polizeiangaben wurden sie in ihrem Zelt überfallen und geköpft. Drei der Hauptangeklagten wurden von einem für Terrorismus zuständigen Gericht in Salé zum Tode verurteilt. Sie hatten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in einem Video einen Treueeid geleistet. (dpa)

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