Panorama: Germanwings-Absturz: Lufthansa behauptet: Opfer hatten keine Todesangst - PressFrom - Deutschland

PanoramaGermanwings-Absturz: Lufthansa behauptet: Opfer hatten keine Todesangst

20:25  12 august  2019
20:25  12 august  2019 Quelle:   bunte.de

Autopsie bestätigt Identität der Gesuchten

Autopsie bestätigt Identität der Gesuchten Die beiden in der kanadischen Wildnis gefundenen Leichen sind die flüchtigen Mordverdächtigen. Das Motiv der beiden ist immer noch unklar. Bei den nach drei Morden und einer wochenlangen Flucht durch Kanada gefundenen Leichen handelt es sich dem Autopsiebericht zufolge zweifellos um die gesuchten Tatverdächtigen. Einem Bericht des nationalen Fernsehsenders CBC zufolge ergab die Untersuchung auch, dass die beiden Teenager wahrscheinlich Suizid begingen, bevor sie Tage später von Ermittlern gefunden wurden.

Angehörige entsetzt über Lufthansa -Behauptung | Germanwings - Opfer hatten KEINE TODESANGST . Beim mutwilligen Absturz der Germanwings -Maschine im März 2015 durch Andreas Lubitz in den französischen Alpen verlor Marlies Weiergräber ihren Bruder und ihre Nichte.

Gedenkstätte für Opfer des Germanwings - Absturzes in Le Vernet. Lubitz litt an einer sogenannten reaktiven Depression, behaupteten jedenfalls seine Ärzte damals. Lufthansa -Verantwortliche hätten vorsichtiger sein müssen. Dabei kann man der Lufthansa nicht unbedingt vorwerfen, sie hätte seine

Germanwings-Absturz: Lufthansa behauptet: Opfer hatten keine Todesangst © DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Germanwings

Am 24. März 2015 riss Germanwings-Pilot Andreas Lubitz (†27) bei einem erweiterten Suizid 150 Menschen mit in den Tod, als er einen voll besetzten Airbus 320 absichtlich in den französischen Alpen zerschellen ließ. Die Maschine war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf, als Co-Pilot Lubitz einen Moment, den er alleine im Cockpit zubrachte, nutzte, um das Flugzeug zum Absturz zu bringen.

In diesem Jahr jährte sich der Absturz zum vierten Mal. Doch bis die Angehörigen der Todesopfer nicht mehr von ihrer Trauer geplagt werden, wird es noch lange dauern. Eine Schmerzensgeldklage gegen Lufthansa, Mutterkonzern von Germanwings, dauert an. Seit 2017 klagen fast 200 Angehörige von 42 Todesopfern am Landgericht Essen auf höhere Schmerzensgeldzahlungen. Dazu soll es eine mündliche Verhandlung geben. Ein genauer Termin steht noch aus.

Tagelange Qualen: Zahnprothese steckt Patienten nach OP in der Kehle fest

Tagelange Qualen: Zahnprothese steckt Patienten nach OP in der Kehle fest Die Ärzte in Großbritannien kamen zunächst nicht auf die Ursache der Schmerzen.

Angehörige gedenken der Opfer des Germanwings -Flug 9525. Am 24. März 2015 stürzte das Über vier Jahre nach der Tragödie warten die Angehörige der Opfer immer noch auf Schmerzensgeld. Darin heisst es, dass die Passagiere nichts von dem nahenden Absturz mitbekommen haben sollen. «Dass die beiden und alle anderen Opfer keine Todesangst gehabt haben sollen, ist nicht

Hatten Opfer keine Todesangst ? Nun schockiert ein Schreiben der Germanwings -Mutter Lufthansa die Angehörigen. Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, vertritt die Lufthansa in dem Brief die Meinung, die Passagiere hätten nicht mitbekommen, dass das Flugzeug abstürzt.

Das interessiert andere MSN-Leser:

Nach Suizid: Wärter sollen bei Epstein mehrere Regeln missachtet haben

Drama in Kinderhort: Fünf Kinder sterben bei Brand

Mercedes kollidiert mit Skoda: Drei Verletzte nach Zusammenstoß

Doch schon jetzt erreichte die Trauernden ein Brief der Airline, wie „bild.de“ berichtet. Die Aussage des Schreibens macht fassungslos: Demnach hätten die Passagiere nichts von dem Absturz mitbekommen – und somit auch keine Todesangst erleiden müssen.

Die Hinterbliebenen fordern mehr Schmerzensgeld von der Lufthansa

Die Klage der Hinterbliebenen richtet sich gegen die Flugschule der Airline. In dieser hatte Lubitz seine Ausbildung absolviert – und wegen schwerer Depressionen nur mit einer Sondergenehmigung bestanden. Die Kläger werfen der Flugschule Versäumnisse vor. Den Hinterbliebenen geht es nicht nur um eine Erhöhung des Schmerzensgeldes, auch solle geklärt werden, „an welcher Stelle im Weltkonzern der psychisch kranke Copilot durch das Kontrollnetz gefallen ist“, so der Anwalt der Hinterbliebenen, Elmar Giemulla. Und er wirft der Airline vor: „Dass der Pilot zu Beginn seiner Ausbildung unter Depressionen litt, war klar. Er durfte mit Sondergenehmigung fliegen. Doch erneute erforderliche Untersuchungen seiner psychischen Gesundheit sind ausgeblieben.“ Die seien jedoch laut neuer EU-Richtlinie ab April 2013 zwingend notwendig gewesen.

Mann sticht auf Frau in Sydney ein und verfolgt weitere Passanten

Mann sticht auf Frau in Sydney ein und verfolgt weitere Passanten In der Innenstadt von Sydney hat ein Mann auf offener Straße auf eine Frau eingestochen und weitere Passanten verfolgt. Im November vergangenen Jahres war ein aus Somalia stammender Mann in der Innenstadt von Melbourne mit einem Messer auf Passanten losgegangen. Er erstach einen Cafébesitzer und verletzte zwei weitere Passanten. Dann attackierte er eintreffende Polizisten und wurde schließlich von einem der Beamten erschossen. Nach Behördenangaben berief sich der Angreifer auf die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), hatte aber keinen direkten Kontakt zu ihr.

Berlin - Eines hatte Germanwings bislang stets mit der Muttergesellschaft Lufthansa gemeinsam: eine sehr gute Sicherheitsbilanz. In den knapp 13 Jahren seit der Gründung von Germanwings kam es zu einigen Zwischenfällen, darunter die Kollision mit einem Wetterballon über England und ein bis heute

Entschädigung für Germanwings - Opfer Zahlen für das Unbezahlbare. Das Leid lässt sich nicht beziffern, Geld steht Angehörigen der Germanwings - Opfer dennoch zu. Bislang wurden jedoch keine Zahlungen bekannt, der Abschlussbericht zum Absturz steht noch aus. Auch der Co-Pilot des

Erste Zahlungen hatte Lufthansa bereits nach dem Unglück geleistet. Nächste Angehörige erhielten pro Person 10.000 Euro Schmerzensgeld. Zudem wurden 25.000 Euro vererbbares Schmerzensgeld für jedes Todesopfer ausgezahlt. Zu wenig nach Meinung der klagenden Verwandten. Laut dem Berliner Anwalt Elmar Giemulla fordern die Angehörigen die Zahlung von weiteren 30.000 Euro, sowie eine Verdopplung des vererbbaren Betrags.

Dass die Airline nun vor Prozessbeginn in einem Schreiben mitteilen ließ, die Opfer des erweiterten Suizids hätten nichts von dem nahenden Absturz mitbekommen, sorgt für Aufregung. Ist dies eine Strategie, um die Höhe der Schmerzensgeldzahlungen zu senken? Deren Höhe richten sich zum Teil danach, wie lange die Opfer leiden mussten.

Opfer-Anwalt und Flugrechtexperte Elmar Giemulla äußerte sich dazu gegenüber „bild.de“: „Aufnahmen des Voice-Recorders bestätigen, dass in den letzten zehn Minuten des Fluges mehrfach gegen die Cockpit-Tür geschlagen wurde. Der ausgesperrte Kapitän hat Einlass verlangt. Zeitweise sank das Flugzeug mit gut 90 km/h, im Landeanflug sind 24 km/h normal. Das ist ein deutlich merkbarer Unterschied.“

Vier und sechs Jahre alt: Brüder hinterlassen Spur der Verwüstung

Vier und sechs Jahre alt: Brüder hinterlassen Spur der Verwüstung Die beiden Kinder büxten von zuhause aus.

Germanwings - Absturz : Angehörige erheben erneut schwere Vorwürfe gegen Lufthansa . Die Lufthansa hatte damals in einer Stellungnahme erklärt, freiwillige Leistungen der Lufthansa für Behandlungen würden von einigen Anwälten als Argument genutzt, um juristisch gegen Unternehmen

Germanwings - Absturz US-Anwälte reichen Klage gegen Lufthansa -Flugschule ein. Der Lufthansa droht ein Prozess in Amerika: Wegen der Germanwings-Katastrophe klagen Hinterbliebene nun in den USA gegen die Flugschule, die den Piloten Andreas Lubitz ausbildete.

Ein Lufthansa-Sprecher hingegen äußerte: „Die Situation an Bord wurde von den Behörden ermittelt. Verfehlungen oder Pflichtverletzungen von flugmedizinischen Sachverständigen wurden nicht festgestellt.“ Voraussichtlich im Herbst soll die Klage vor Gericht verhandelt werden.

Was ihr tun könnt, wenn die Trauer nicht nachlässt, sagt euch ein Psychologe im folgenden Video.

Ähnliche Artikel zum Thema:

Germanwings-Katastrophe: Vor zwei Jahren stürzte das Flugzeug ab: Jetzt spricht Andreas Lubitz' Vater

Germanwings-Pilot Andreas L. (†27): Erstmals trauern seine Eltern öffentlich

Germanwings-Katastrophe: Der schwerste Tag für die Hinterbliebenen

Berlin: Angriff am Bahnsteig: Mann attackiert Frauen, die nicht deutsch sprechen.
In Berlin hat ein Mann zwei Frauen an einem S-Bahnhof mit einer Metallratsche angegriffen – offenbar, weil die Frauen sich auf Türkisch unterhielten. Der Täter wurde festgenommen. In Berlin hat ein Mann zwei Frauen offenbar aus rassistischen Motiven mit einer Gürtelratsche angegriffen. Wie die Polizei Berlin mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Sonntagabend am S-Bahnhof Wittenau im Bezirk Reinickendorf. Die beiden Frauen hatten zwei Säuglinge im Kinderwagen dabei und hatten sich auf einer Bank auf Türkisch unterhalten. Daraufhin habe der 37-jährige Mann die Frauen auf dem Bahnsteig tätlich attackiert.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
usr: 12
Das ist interessant!