Panorama: Durchsuchung von Epstein-Anwesen in der Karibik - PressFrom - Deutschland

PanoramaDurchsuchung von Epstein-Anwesen in der Karibik

18:05  13 august  2019
18:05  13 august  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Missbrauchsskandal: FBI untersucht Tod von Epstein – Trump befeuert Verschwörungstheorie

Missbrauchsskandal: FBI untersucht Tod von Epstein – Trump befeuert Verschwörungstheorie Missbrauchsskandal: FBI untersucht Tod von Epstein – Trump befeuert Verschwörungstheorie

Das FBI hat die «Pädo-Insel» von Jeffrey Epstein gestürmt. Ob die Ermittler belastendes Material gefunden haben, ist jedoch unklar. Die FBI-Agenten haben am Montag (Ortszeit) die private Insel und das Anwesen von Jeffrey Epstein in der Karibik durchsucht.

Der Tod von Jeffrey Epstein in seiner Gefängniszelle wirft viele Fragen auf. Ermittler sollen nun herausfinden, wie es zu dem "offenkundigen Suizid" des wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten Geschäftsmanns kommen konnte. Wurde etwa die Aufsichtspflicht vernachlässigt?

Durchsuchung von Epstein-Anwesen in der Karibik © REUTERS Die Insel Little Saint James gehört zum Außengebiet der Amerikanischen Jungferninseln und war seit 1998 in dem Besitz des Multimillionärs Jeffrey Epstein.

• Zwei Tage nach dem Tod von Jeffrey Epstein soll dessen Privatinsel im Zuge von Ermittlungen durchsucht werden. Das berichten US-Medien.

• Epstein soll Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht und einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut haben.

• Die Umstände seines Todes im Gefängnis sind bisher nicht geklärt. Bislang geht man von einem Selbstmord aus.

• Der Justizausschuss des US-Kongresses verlangte die Beantwortung drängender Fragen durch US-Gefängnisse.

Wärter sollen bei Epstein mehrere Regeln missachtet haben

Wärter sollen bei Epstein mehrere Regeln missachtet haben Offenbar ignorierten die Verantwortlichen des Gefängnisses, in dem der Miliardär einsaß, mehrere Auflagen. Zudem sollen die Wächter seit Tagen Überstunden gemacht haben.

Die Ermittler berichteten, sie hätten bei Durchsuchungen in Epsteins Anwesen in Manhattan Hunderte Nacktbilder gefunden. Einer von Epsteins Anwälten, Marc Fernich, gab Berichten zufolge den Staatsanwälten, den Opferanwälten und den Medien eine Mitschuld am Tod seines Mandanten.

Jeffrey Epstein ist tot. Nun stellt sich die Frage: Wie geht es nun weiter mit den Untersuchungen? Kommen etwa die mächtigen Männer, die im Fall involviert sein sollen, glimpflich davon? Ebenfalls in der 20 Minuten Familie.

Bei Untersuchungen zum Tod von Jeffrey Epstein in einer New Yorker Gefängniszelle hat die US-Bundespolizei nach Medienberichten das Anwesen des Unternehmers auf den Amerikanischen Jungferninseln durchsucht. Wie der TV-Sender NBC und andere Medien am Montagabend unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten, stellten die Beamten auf Epsteins Privatinsel Ermittlungen an. Weitere Details wurden nicht bekannt.

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Der in der US-Elite bestens vernetzte Geschäftsmann Epstein, der zeitweise auch Kontakte zum heutigen Präsidenten Donald Trump, zu Ex-Präsident Bill Clinton und zu Prinz Andrew aus Großbritannien pflegte, starb am Wochenende in einem New Yorker Gefängnis. Er soll sich umgebracht haben. Epstein wurde von Mitarbeitern der Haftanstalt gefunden und in ein Krankenhaus gebracht, wo er schließlich für tot erklärt wurde.

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Die Ermittler berichteten, sie hätten bei Durchsuchungen in Epsteins Anwesen in Manhattan Hunderte Nacktbilder gefunden. Epstein hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und auf nicht schuldig plädiert. Der Termin für den Prozessbeginn war vorläufig auf den 8. Juni 2020 festgelegt worden.

Die Ermittler berichteten, sie hätten bei Durchsuchungen in Epsteins Anwesen in Manhattan Hunderte Nacktbilder gefunden. Epstein wies die Vorwürfe zurück und plädierte auf nicht schuldig. Der Termin für den Prozessbeginn war vorläufig auf den 8. Juni 2020 festgelegt worden.

Epstein war von der Staatsanwaltschaft in New York vorgeworfen worden, Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Der 66 Jahre alte Geschäftsmann habe zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut, hieß es in der Anklageschrift. Einige Mädchen seien erst 14 Jahre alt gewesen und mit großen Summen Bargeld angelockt und dazu verleitet worden, weitere Mädchen heranzuschaffen.

Unterdessen tauchen immer weitere Hinweise auf Nachlässigkeiten bei Epsteins Überwachung in dem Gefängnis auf. Wie die New York Times berichtete, hatten die beiden Wachen in der Nacht zum Samstag stundenlang nicht nach dem Gefangenen geschaut, obwohl eine Prüfung alle 30 Minuten vorgesehen gewesen wäre. Auch habe nur einer von ihnen die notwendige Ausbildung als "vollwertiger Justizvollzugsbeamter" gehabt. Näheres dazu war zunächst nicht zu erfahren. US-Justizminister William Barr beklagte "schwere Unregelmäßigkeiten" in der Haftanstalt und kündigte eine gründliche Untersuchung des Falls an.

Epsteins Wärter sollen Dokumente gefälscht haben

Epsteins Wärter sollen Dokumente gefälscht haben In der Nacht seines Todes haben ihn die Gefängniswärter offenbar stundenlang nicht kontrolliert. Der Direktor der Anstalt wurde zwischenzeitlich versetzt.

Die Ermittler berichteten, sie hätten bei Durchsuchungen in Epsteins Anwesen in Manhattan Hunderte Nacktbilder gefunden. Auch US-Präsident Donald Trump distanzierte sich von Epstein . Er habe vor langer Zeit ein Zerwürfnis mit ihm gehabt und sei kein Fan von ihm gewesen.

Die Ermittler berichteten, sie hätten bei Durchsuchungen in Epsteins Anwesen in Manhattan Hunderte Nacktbilder gefunden. US-Präsident Donald Trump hatte sich im Juli von Epstein distanziert. Er habe vor langer Zeit einen Streit mit ihm gehabt und sei kein Fan von ihm.

23 Fragen an die Bundesgefängnisse

Der Justizausschuss des US-Kongresses verlangte die Beantwortung drängender Fragen. Die führenden Mitglieder schrieben am Montag an die für Bundesgefängnisse zuständige Behörde und verlangten Aufklärung. Aufgelistet sind 23 Fragen - unter anderem zum allgemeinen Umgang mit psychisch instabilen Insassen in der betroffenen Haftanstalt, aber auch zu den genauen Abläufen in Epsteins Fall kurz vor dessen Tod.

Der Ausschussvorsitzende, der Demokrat Jerry Nadler, und der führende Republikaner in dem Gremium, Doug Collins, beklagten in dem Brief, der Fall offenbare schwere Versäumnisse beim Umgang mit Häftlingen. Sie verlangten Antworten auf ihre Fragen bis zum 21. August.

Einige Demokraten-Politiker, darunter die Präsidentschaftsbewerber Cory Booker und Beto O'Rourke, kritisierten auch den Umgang von Präsident Trump mit dem Fall. Trump hatte am Samstagabend auf Twitter eine Verschwörungstheorie verbreitet, die Bill Clinton in die Nähe von Epsteins Tod rückt und mit Pädophilie-Vorwürfen in Verbindung bringt. Booker bezeichnete das Vorgehen Trumps als "gefährlich".

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US-Multimillionär: Autopsie bestätigt Suizid von Jeffrey Epstein Der Multimillionär ist wegen mutmaßlicher Sexualverbrechen angeklagt gewesen.

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Prinz Andrew in Erklärungsnot.
Queen Elizabeths zweiter Sohn verkehrte weiter mit Jeffrey Epstein - auch als der bereits wegen Missbrauchs verurteilt worden war. • Buckingham Palace besteht weiter darauf, dass "jede Andeutung unangemessenen Verhaltens gegenüber Minderjährigen kategorisch" zurückzuweisen sei. Prinz Andrew, Mitglied des britischen Königshauses und Sohn von Elizabeth II., gerät immer mehr in Erklärungsnot bezüglich seiner langjährigen Freundschaft mit dem Multimillionär Jeffrey Epstein.

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