PanoramaBehörden-Irrsinn in Berlin: Irrer Ärger mit dem Amt: Bäcker sollte 25.000 Euro Strafe zahlen - weil er Großbuchstaben nutzt

14:30  11 september  2019
14:30  11 september  2019 Quelle:   stern.de

Hohe Kosten und Zugausfälle durch Graffiti

Hohe Kosten und Zugausfälle durch Graffiti Graffiti-Vandalismus bringt Berlins Nahverkehr immer öfter aus dem Takt. «Jede beschmierte Zugeinheit fällt früher oder später mindestens 24 Stunden lang aus», sagt Jannes Schwentu, Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). «Am Ende leidet immer der Fahrgast darunter.» Neben der Berliner U-Bahn ist vor allem die S-Bahn in Berlin von Sachbeschädigung durch Schmierereien betroffen. Jeden Tag müssten Züge in die Reinigung, sagte ein Bahnsprecher. Sprayer beschmierten S-Bahn-Wagen inzwischen nicht nur nachts, sondern auch im laufenden Betrieb. Besonders dreiste Täter zögen dafür sogar die Notbremse.

Behörden - Irrsinn in Berlin : Ärger mit dem Amt : Bäcker sollte 25 . 000 Euro Strafe zahlen – weil er Großbuchstaben nutzt . Doch Karsten Greve drohte nun ein Bußgeld über 25 . 000 Euro , weil er hinter die Gewichtsangabe seiner Brote Großbuchstaben stellte, berichtet die " Berliner Morgenpost".

Im schlimmsten Fall muss der Bäcker 25 . 000 Euro Strafe zahlen . Die Begründung: Die Schreibweise könnte Kunden irritieren. Ein großgeschriebenes KG könne schließlich mit den Einheiten Kelvin (eine Einheit zur Messung der Temperatur) und Gauß (Einheit der magnetischen Flussdichte)

Behörden-Irrsinn in Berlin: Irrer Ärger mit dem Amt: Bäcker sollte 25.000 Euro Strafe zahlen - weil er Großbuchstaben nutzt © Getty Images/ coldsnowstorm Ein Berliner Bäcker bekam einen irren Besuch vom Amt. (Symbolbild)

Weil ein Bäcker Kilogramm nicht wie üblich "kg" abgekürzt hat, drohte ihm eine saftige Strafe vom Landesamt für Eich- und Messwesen Berlin-Brandenburg. Und die Kontrolleure fanden noch mehr, was ihnen nicht passte.

Will man das Wort Kilogramm abkürzen, nutzt man dafür Kleinbuchstaben, also "kg". Denn die Abkürzung "KG", also mit Großbuchstaben, steht gemeinhin für Kommanditgesellschaft. Wenn nun in einer Bäckerei hinter dem Gewicht der Brote ein "KG" prangt, sollte der Kunden dennoch wissen, dass es sich um Kilogramm handelt. Sollte man meinen.

Trotz Bordkarte: 13.000 Euro Strafe – weil Mann seine Frau am Flughafen verabschieden wollte

Trotz Bordkarte: 13.000 Euro Strafe – weil Mann seine Frau am Flughafen verabschieden wollte Trotz Bordkarte: 13.000 Euro Strafe – weil Mann seine Frau am Flughafen verabschieden wollte Damit hätte er wohl nicht gerechnet: Ein 27-jähriger Mann aus Singapur wollte seine Frau nicht bereits am Check-In-Schalter des Changi-Airports verabschieden müssen. Er kaufte sich daher kurzerhand noch ein Flugticket – doch bis zum Gate kam er nicht. Vorher wurde er von der Singapore Police Force gestoppt, wie "ksta.de" berichtet. 13.000 Euro oder zwei Jahre Haft Das Problem: In Singapur ist es verboten, sich ein Flugticket zu kaufen, durch die Sicherheitskontrolle zu gehen und dann aber nicht zu fliegen.

Ein Berliner Bäcker sollte nach eigenen Angaben eine Strafe in Höhe von bis zu 25 . 000 Euro zahlen – weil er die Abkürzung für Kilogramm nicht klein Denn es drohe Verwechslungsgefahr: Man könne die Gewichtsangaben großgeschrieben mit den Maßeinheiten Kelvin und Gauß verwechseln, sei ihm

Bäcker Karsten Greve zufolge sollte er deswegen bis zu 25 . 000 Euro Strafe zahlen . Das Argument, dass alle Wörter auf der Preistafel in Blockschrift Die Beamten meinten, das könnte die Kunden irritieren. Letztendlich ließen sich das große K und das große G mit den Maßeinheiten Kelvin und

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Doch Karsten Greve drohte nun ein Bußgeld über 25.000 Euro, weil er hinter die Gewichtsangabe seiner Brote Großbuchstaben stellte, berichtet die "Berliner Morgenpost". Das befanden zumindest die Kontrolleure des Landesamts für Eich- und Messwesen Berlin-Brandenburg, die seiner Bäckerei in Berlin einen Besuch abstatteten. Anfangs hielt er deren Vorwürfe für einen Scherz. "Jedes Amt hat auch einen Ermessensspielraum. Und welcher Kunde denkt denn ernsthaft, dass ich hier Kommanditgesellschaften verkaufe? Ich bin doch bloß ein kleiner Brotladen", so Greve weiter.

Absurder Vorwurf?: Weil er Kilogramm falsch abkürzte: Bäcker droht Strafe von 25.000 Euro!

Absurder Vorwurf?: Weil er Kilogramm falsch abkürzte: Bäcker droht Strafe von 25.000 Euro! Um seine Kunden über die breite Palette seines Backwaren-Angebots zu informieren, benutzte ein Berliner Bäcker eine große Tafel. Dort an der Wand listete er seine Produkte auf und fügte auch das Gewicht in Kilogramm hinzu. Das allerdings wäre ihm nun fast zum Verhängnis geworden wäre. Denn da er seine Backwaren in Großbuchstaben auf die Tafel schrieb, hielt er es auch bei den Gewichtsangaben so. Falsch, urteilten die Kontrolleure des Landesamts für Eich- und Messwesen Berlin-Brandenburg und drohten laut "morgenpost.de" mit einer Strafe von bis zu 25.000 Euro. Als Begründung nannten die Kontrolleure dem Bäcker zufolge eine Verwechslungsgefahr.

Das studierendenWERK BERLIN kümmert sich um deinen BAföG-Antrag und berät dich in Fragen der Das Amt für Ausbildungsförderung kann die Vorlage der Eignungsbescheinigung zu einem späteren Wenn du aus wirtschaftlichen Gründen nicht die Regelrate von 130 Euro zahlen kannst

Wenn Berlin Nebenwohnsitz ist, kann der Antrag nur in begründeten Ausnahmefällen und mit Zustimmung der Behörde des Hauptwohnsitzes gestellt werden. Länder der Anlage 11: Ein Sehtest ist in der Regel nicht erforderlich, es sei denn, es ergibt sich aus einer Fußnote in der Liste der Länder.

Doch die Kontrolleure blieben hartnäckig, die Angaben auf der schwarzen Tafel in seinem Geschäft könnten in die Irre führen. "Die Kontrolleure haben ja recht. Eine richtige Angabe ist gesetzlich vorgeschrieben", sagt Greve reumütig zur Zeitung. Inzwischen hat er die Schreibweise berichtigt und ist dadurch einer Geldstrafe entgangen.

Deko-Waage sorgt für Ärger

Aber die großgeschriebene Abkürzung war nicht der einzige Punkt, der den Kontrolleuren missfiel. Auch eine alte Waage sorgte für Ärger. Denn das nostalgische Deko-Element wurde ebenfalls einer Prüfung unterzogen, berichtet die "Berliner Morgenpost". Und die Kontrolleure kamen zu dem Ergebnis, dass das Gerät nicht vorschriftsmäßig geeicht sei. Daher seien Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung zu befürchten. Dass die Waage nur ein Dekoelement im Geschäft ist, habe die Herrschaften vom Amt nicht interessiert. Sie notierten die Seriennummer.

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Bei der Senatsverwaltung nachgefragt, zeigt man sich dort verwundert über diese Kontrollen. Eine Sprecherin versicherte der "Berliner Morgenpost", dass solch ein Vorgehen unüblich sei. Der Vorfall werde nun genauer geprüft.

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