Panorama Nach Anschlag auf Ex-Spion: Unruhe in Salisbury

14:45  14 märz  2018
14:45  14 märz  2018 Quelle:   dw.com

Prozess in Dortmund: Sergej W. probte Anschlag auf BVB mit Attrappen

  Prozess in Dortmund: Sergej W. probte Anschlag auf BVB mit Attrappen Prozess in Dortmund: Sergej W. probte Anschlag auf BVB mit Attrappen Im Prozess um den Bombenanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund hat heute der Angeklagte Sergej W. ausgesagt. Vor Gericht gab er an, er habe die Tat zuvor geprobt - mit Bomben-Attrappen am Teamhotel.Der Probelauf fand demnach bei einem Aufenthalt etwa einen Monat vor dem Anschlag am 11. April 2017 statt. Der in Russland geborene Angeklagte mit deutschem Pass bekräftigte am Montag vor dem Dortmunder Schwurgericht, er habe niemanden verletzen wollen.

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Nach Anschlag auf Ex - Spion : Unruhe in Salisbury . Nach dem Giftgasangriff an Sergej Skripal herrscht zwischen London und Moskau politische Eiszeit.

Salisbury, im Blick internationaler Medien © Provided by Deutsche Welle Salisbury, im Blick internationaler Medien

Nach dem Giftgasangriff an Sergej Skripal herrscht zwischen London und Moskau politische Eiszeit. Am Ort der Tat schwanken die Menschen zwischen Sorge und Ärger. Samira Shackle berichtet aus Salisbury.

Salisbury ist eine ruhige Stadt im Südwesten der Grafschaft Wiltshire, die bis vor kurzem vor allem für ihre mittelalterliche Kathedrale bekannt war. Seit einer Woche ist das anders, als der ehemalige russische Geheimagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia Opfer eines Angriffs wurden. Nach Stand der Ermittlungen wurden die beiden mit einem militärischen Nervengas vergiftet.

Zwei Menschen im Krankenhaus: "Verdächtiges Paket" in britischem Parlament gefunden

  Zwei Menschen im Krankenhaus: Zwei Menschen im Krankenhaus: "Verdächtiges Paket" in britischem Parlament gefunden Kurz vor einer Rede von Premierministerin Theresa May zum Giftanschlag auf einen russischen Ex-Spion ist im britischen Parlament ein "verdächtiges Paket" entdeckt worden. Zwei Menschen seien "vorsorglich" ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Polizei am Montag mit. Experten seien vor Ort, um den Inhalt des Pakets zu analysieren. Um 16.30 Uhr (17.30 Uhr MEZ) wollte May vor den Abgeordneten eine Rede zum Fall des vergifteten ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal halten.

Die britische Polizei ermittelt im Haus des ehemaligen Doppelagenten Sergei Skripal, der in Salisbury Opfer eines Anschlags mit Nervengift wurde. Der ehemalige Spion Skripal und seine Tochter waren am vergangenen Sonntag mit Vergiftungserscheinungen in Salisbury aufgefunden worden.

Am Wochenende entdeckten sie in einer Pizzeria und in einem Pub in Salisbury Überreste des verwendeten Nervengifts. Die Vereinigten Staaten haben keinen Zweifel daran, dass Russland für den Anschlag auf den Ex -Agenten Sergej Skripal verantwortlich ist.

In dieser Woche wurde der Vorfall nun zum internationalen Politikum. Der bisherige US-amerikanische Außenminister Rex Tillerson sagte, die Attacke komme "eindeutig aus Russland". Und die britische Premierministerin Theresa May setzte Moskau ein Ultimatum für eine Stellungnahme; auch sie meint, es sei "höchst wahrscheinlich, dass Russland verantwortlich ist".

Das Einkaufszentrum, wo der Giftangriff erfolgte, ist mit Flatterbändern abgesperrt, und Polizisten achten darauf, dass sie von niemandem übertreten werden. Der Park, in dem Skripal und seine Tochter gefunden wurden, ist geschlossen; über der Bank, auf der sie saßen, ist ein Schutzzelt aufgebaut - wohl auch eine Vorsichtsmaßnahme: Der Polizeibeamte, der den Opfern zuerst zur Hilfe kam, liegt ebenfalls mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Giftanschlag in London: Kreml-Kritiker Chodorkowski macht Putin verantwortlich

  Giftanschlag in London: Kreml-Kritiker Chodorkowski macht Putin verantwortlich Giftanschlag in London: Kreml-Kritiker Chodorkowski macht Putin verantwortlichSkripal (66) und seine Tochter Yulia (33) waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in der südenglischen Kleinstadt Salisbury entdeckt worden. Sie befinden sich nach britischen Angaben in einem kritischen Zustand. Bei dem Attentat war das in der früheren Sowjetunion produzierte, extrem gefährliche Nervengift Nowitschok verwendet worden.

Der "rücksichtslose und illegale" Angriff habe das Leben vieler Bürger bedroht. Nach Anschlag auf Ex - Spion : Unruhe in Salisbury . Was über den rätselhaften Giftanschlag von Salisbury bisher - derstandard.at. Bereits am Tag nach dem Anschlag von Salisbury brachte Außenminister Boris.

Nach Anschlag auf Ex - Spion : Unruhe in Salisbury . Am Ort der Tat schwanken die Menschen zwischen Sorge und Ärger. Samira Shackle berichtet aus Salisbury . (13.03.2018).

Die massive Polizeipräsenz beunruhigt die Menschen in der Innenstadt von Salisbury. "Ich wüsste einfach gerne, wann sich die Lage wieder normalisiert", sagt Sally White, eine 37-jährige Mutter von drei Kindern. "Ich habe Angst, meine Kinder alleine laufen zu lassen inmitten all der Polizisten. Denn: Niemand weiß so richtig, womit wir es hier zu tun haben oder wie gefährlich diese Substanz in der weiteren Umgebung ist."

Eine sichere Stadt? Werbung für Videoüberwachung in Salisbury © Provided by Deutsche Welle Eine sichere Stadt? Werbung für Videoüberwachung in Salisbury

Öffentliche Gesundheitswarnungen

Zwei beliebte Orte im Umfeld des Tatortes sind The Mill, ein Pub am nahe gelegenen Flussufer, und Zizzi, die Filiale einer Pizza-Kette, wo die Skripals zuvor gegessen hatten. Beide Lokale sind abgesperrt, die Pizzeria schützen außerdem grüne Planen vor neugierigen Blicken.

Noch am Sonntag, beinahe eine Woche nach dem Giftanschlag, riet die Chefin der britischen Gesundheitsbehörde Menschen, die am Tag des Anschlags eines der beiden Lokale besucht hatten, ihre Kleidung zu waschen. Auch wenn das Gesundheitsrisiko wohl gering sei, wisse man nicht um die langfristigen Folgen.

Russland kündigt Gegenschlag nach britischen Sanktionen an

  Russland kündigt Gegenschlag nach britischen Sanktionen an Russland kündigt Gegenschlag nach britischen Sanktionen anMan werde in Kürze dazu ausholen, erklärte das Außenministerium am Mittwoch in Moskau. Die Erklärungen der britischen Premierministerin Theresa May seien eine offene Provokation. Sie habe sich damit für eine weitere Eskalation entschieden.

gespannt sein, welche Schlussfolgerungen die britische Regierung aus den Ermittlungsergebnissen zur Vergiftung eines ehemaligen Agenten in Salisbury zieht. Die Vereinigten Staaten haben keinen Zweifel daran, dass Russland für den Anschlag auf den Ex -Agenten Sergej Skripal verantwortlich ist.

Nach Anschlag auf Ex - Spion : Unruhe in Salisbury . Am Ort der Tat schwanken die Menschen zwischen Sorge und Ärger. Samira Shackle berichtet aus Salisbury . (13.03.2018).

Man gehe von bis zu 500 Personen aus, die Pub und Pizzeria im fraglichen Zeitraum besucht haben können, hieß es. Der Hinweis der Behörde sorgte vor allem für Verwirrung. Martin Lewis war für eine Stunde in The Mill und fragt sich nun, ob er sich damit einem Risiko ausgesetzt hat oder nicht: "Ich war wie so oft da, um etwas zu trinken; ich habe aber jetzt absolut keine Ahnung, welche Kleidung ich an dem Tag getragen habe. Und ehrlich gesagt gehe ich davon aus, dass der Schaden ohnehin bereits angerichtet ist." Die Informationen der Gesundheitsbehörde sei ihm nicht klar genug, sagt der 53-Jährige. "Auf der einen Seite sollen wir uns keine Sorgen machen, und auf der anderen könnte es sein, dass wir vergiftet wurden."

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Zu Lasten des Geschäfts

Obwohl das Leben in Salisbury weitgehend wieder seinen gewohnten Lauf nimmt, sorgen sich Geschäftsleute in unmittelbarer Nachbarschaft des Einkaufszentrums, dass potenzielle Kunden abgeschreckt würden. "Dass 20 Polizisten in neongelben Jacken direkt vor dem Eingang zu einem Geschäft oder einem Café stehen, ist nicht gerade ein einladender Anblick", sagt Sarah Glenn, die in der Nähe arbeitet. "Wenn das so weitergeht, erwarte ich deutlich weniger Kunden. Und noch schlimmer wäre es, wenn das bis zur Feriensaison so bleibt und die Menschen erst gar nicht mehr nach Salisbury kommen."

Bombenanschlag geplant?: Syrer (20) in Hamburg angeklagt

  Bombenanschlag geplant?: Syrer (20) in Hamburg angeklagt Bombenanschlag geplant?: Syrer (20) in Hamburg angeklagt Terrorverdacht: Gegen einen in Schwerin festgenommenen Syrer (20) ist Anklage wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdeten Gewalttat erhoben worden. Yamen A. wird vorgeworfen, einen islamistisch motivierten Anschlag mit hochexplosivem Sprengstoff in Deutschland geplant und bereits mit der Vorbereitung begonnen zu haben.Die Anklage wurde der Mitteilung der Bundesanwaltschaft zufolge bereits am 5. März vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg erhoben.

Nach dem Giftanschlag auf Sergej Skripal in Salisbury stellen sich Europas Staats- und Regierungschefs hinter Großbritannien. Mehr zum Thema. Anschlag auf russischen Ex - Spion EU unterstützt Großbritannien im Fall Sergej Skripal.

Nach Anschlag auf Ex - Spion . May droht Putin mit "Vergeltungsmaßnahmen". 12.03.2018, 20:14 Uhr | AP, pdi, dpa. Spuren eines Nervenkampfstoffes wurden nach Angaben der Ermittler in einem Restaurant sowie in einem Pub in Salisbury südwestlich von London gefunden.

Noch ist die Innenstadt belebt, trotz der "Police do not cross”-Bänder, trotz der Beamten und trotz der Kamerateams der Fernsehstationen. Und noch ist Salisburys Bevölkerung nicht um Worte verlegen in dieser unwirklichen Situation: "Es ist so schräg, den Fernseher anzuschalten und jeden Tag Salisbury zu sehen - sogar auf amerikanischen Kanälen wie CNN", sagt Lucy Miller, eine 16-jährige Schülerin. "An der Schule witzeln wir schon, dass das Ganze so bizarr ist, als wäre es aus einem Agentenfilm. Aber wenn du darüber nachdenkst, ist es definitiv ganz schön gruselig.”

Vorübergehend geschlossen: The Mill © Provided by Deutsche Welle Vorübergehend geschlossen: The Mill

Autor: Samira Shackle (mb)

Blutiger Anschlag in Mogadischu .
Blutiger Anschlag in Mogadischu Bei der Detonation einer Autobombe im Zentrum der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Hinter dem Attentat soll die Terrorgruppe Al-Shabaab stecken.Der Terroranschlag ereignete sich nach Berichten von Augenzeugen auf einer belebten Hauptstraße, nicht weit von einem beliebten Hotel entfernt. Bei der Explosion wurden mindestens zehn Menschen verletzt.Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte den Anschlag in einem regionalen Radiosender für sich. Es habe sich um ein Selbstmordattentat gehandelt, heißt es.

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