Panorama Gladbach: Mutmaßlicher Sexualtäter aus Fußballzug will aussagen

08:50  17 april  2018
08:50  17 april  2018 Quelle:   berliner-zeitung.de

Frau meldet Sexualdelikt: Polizei kontrolliert Gladbach-Fans im Sonderzug

  Frau meldet Sexualdelikt: Polizei kontrolliert Gladbach-Fans im Sonderzug Frau meldet Sexualdelikt: Polizei kontrolliert Gladbach-Fans im SonderzugDer Sonderzug brachte die Fußballfans nach dem Auswärtsspiel in München zurück nach Hause. In Hessen meldete sich dann laut Bundespolizei eine Frau telefonisch bei der Polizei. Sie berichtete von einem sexuellen Übergriff, der in dem Zug stattgefunden haben soll.

Mönchengladbach: Mutmaßlicher Vergewaltiger aus Fußballzug will aussagen . Gladbach kocht Wolfsburg ab. "Wölfe" geraten nach desolater Leistung tiefer in den Abstiegskampf. Umzug als Urlaub: Bund zahlt.

Er stellte sich. Mönchengladbach (dpa) - Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch einer 19-Jährigen in einem Zug voller Fußball-Fans hat sich ein gesuchter Verdächtiger gestellt. Zum Vorfall am Samstagabend wollte eine Centralbahn-Sprecherin keine Stellung nehmen.

fanzug Gladbach: Mutmaßlicher Sexualtäter aus Fußballzug will aussagen © dpa Mutmaßlicher Sexualtäter aus Fußballzug will aussagen

Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch einer 19-Jährigen in einem Zug voller Fußballfans hat sich der Tatverdächtige zu einer Aussage bereit erklärt. Der 30-Jährige aus Mönchengladbach hatte sich am Montag freiwillig in einer Haftanstalt in Nordrhein-Westfalen gemeldet, um wegen einer anderen Straftat eine mehrmonatige Freiheitsstrafe anzutreten. Gleichzeitig habe sein Anwalt der Polizei mitgeteilt, dass der Mann bereit sei, „Angaben zum Tatvorwurf zu machen“, berichtete die Polizei.

Die 19-Jährige aus Bonn konnte laut Polizei inzwischen als Zeugin vernommen werden. Sie hatte ihren mutmaßlichen Peiniger in der Nacht zum Sonntag im sogenannten Tanzwagen eines Sonderzuges kennengelernt, der nach der 1:5-Niederlage von Borussia Mönchengladbach bei Bayern München in Richtung Nordrhein-Westfalen unterwegs war. Sie gab laut Polizeibericht an, sie sei danach „auf einer Toilette Opfer eines Sexualdeliktes durch diesen Mann geworden“.

Gladbach "entsetzt" über Sexualdelikt in Fan-Zug

  Gladbach Gladbach "entsetzt" über Sexualdelikt in Fan-ZugWie die Borussia am Sonntag bekanntgab, wurde eine 19-Jährige auf der Zugtoilette sexuell missbraucht. Die Polizei, die gegen 4 Uhr morgens über den Vorfall informiert worden war, stoppte daraufhin den Zug in Flörsheim und kümmerte sich um das Opfer, das nach einer Befragung in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht wurde. Alle ca. 750 Zuginsassen wurden kontrolliert, ein Tatverdächtiger ermittelt. Er wurde bislang nicht festgenommen.

Der mutmaßliche Täter konnte identifiziert werden, weil ein Zug-Ordner ein Foto von dem Mann gemacht hatte, den er vorher mit der Frau zusammen gesehen hatte. Yahoo Video, Dreipunkt. Sexistischer Brauch: Königin Letizia wollte nicht mit Melania Trump Tee trinken.

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Zug-Ordner hatte Foto von dem Mann gemacht

Nach der Tat verständigte die junge Frau per Handy ihre Eltern, die wiederum die Polizei riefen. Die 19-Jährige wurde am frühen Sonntagmorgen von der Polizei in dem hessischen Ort Flörsheim am Bahnhof in Empfang genommen und in eine Wiesbadener Klinik gebracht. Die Bundespolizei stellte an mehreren Haltepunkten des Sonderzuges und bei der Ankunft in Mönchengladbach die Identität der Fans fest.

Der mutmaßliche Täter konnte identifiziert werden, weil ein Zug-Ordner ein Foto von dem Mann gemacht hatte, den er vorher mit der Frau zusammen gesehen hatte. Beamte aus Mönchengladbach erkannten den unter anderem wegen Gewaltdelikten polizeibekannten Deutsch-Polen. Die Polizei hatte intensiv nach ihm gesucht, bevor er sich am Montag in der Justizvollzugsanstalt meldete, um eine Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung anzutreten.

Mutmaßlicher Täter muss erst identifiziert werden

Ob der Mann auf dem Foto auch der Täter sei, wisse man nicht. Er müsse von dem Opfer erst identifiziert werden, hatte Polizeisprecher Wolfgang Röthgens am Montag betont. Ob die 19-Jährige den 30-Jährigen bei ihrer Vernehmung erkannte, teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Der Präsident von Borussia Mönchengladbach, Rolf Königs, reagierte betroffen. „Was sich da in dem Sonderzug abgespielt hat, hat bei uns keinen Platz. Das ist nicht in Einklang zu bringen mit unserer Vereinskultur, das ist das Gegenteil von Kultur“, sagte er am Montagabend bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. (dpa)

Mutmaßlicher Paris-Attentäter Abdeslam wegen versuchten Mordes verurteilt .
Mutmaßlicher Paris-Attentäter Abdeslam wegen versuchten Mordes verurteilt Der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam ist wegen einer Schießerei in Brüssel im Jahr 2016 verurteilt worden, bei der Polizisten verletzt wurden. Ein belgisches Gericht hat den mutmaßlichen Paris-Attentäter Salah Abdeslam wegen eines Schusswechsels mit der Polizei in Brüssel 2016 verurteilt. Abdeslam und ein Komplize seien wegen versuchten Mordes an Polizisten für schuldig gesprochen worden, berichten die belgische Nachrichtenagentur Belga sowie die britische BBC.

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