Panorama Urteil im Missbrauchsfall bei Freiburg: Zehn Jahre Haft

19:30  19 april  2018
19:30  19 april  2018 Quelle:   dpa.de

Prozessauftakt in Freiburg: Neunjähriger wie Ware gehandelt und vergewaltigt: "Selbst erfahrene Ermittler an Grenzen gebracht"

  Prozessauftakt in Freiburg: Neunjähriger wie Ware gehandelt und vergewaltigt: Prozessauftakt in Freiburg: Neunjähriger wie Ware gehandelt und vergewaltigt: "Selbst erfahrene Ermittler an Grenzen gebracht"Der Kriminalfall verlangte den Freiburger Ermittlern alles ab. Nach dem jahrelangen Missbrauch eines Neunjährigen muss sich jetzt der erste seiner mutmaßlichen Peiniger vor Gericht verantworten.

Zehn Jahre Haft - Erstes Urteil im Freiburger Missbrauchsfall . Datum: 19.04.2018 16:40 Uhr. Im ersten Prozess um den Missbrauch eines Jungen bei Freiburg ist ein 41-Jähriger zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Zudem verordnete das Landgericht Sicherungsverwahrung.

Am Donnerstag nahm der 41 Jahre alte Deutsche vor dem Landgericht Freiburg sein Urteil entgegen: zehn Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung. Zudem muss er dem Richterspruch zufolge 12.500 Euro Schmerzensgeld zahlen. Nach dem jahrelangen Missbrauch des Kindes im

Der Angeklagte im Gerichtssaal des Landgerichts in Freiburg. © Bereitgestellt von dpa-infocom Der Angeklagte im Gerichtssaal des Landgerichts in Freiburg.

Im ersten Prozess um den jahrelangen Missbrauch eines Jungen im Raum Freiburg ist ein 41 Jahre alter Deutscher zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Zudem ordnete das Landgericht Freiburg Sicherungsverwahrung und die Zahlung einer Geldstrafe von 12.500 Euro an.

Sicherungsverwahrung tritt nach Ende der Haftstrafe in Kraft und soll die Allgemeinheit vor als gefährlich eingestuften Tätern schützen. Der Mann hatte gestanden, den aus Staufen bei Freiburg stammenden Jungen zweimal vergewaltigt zu haben.

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Der Angeklagte wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt. Quelle: Patrick Seeger/dpa. Es ist das erste Urteil in dem Missbrauchsfall . Die weiteren Prozesse, unter anderem gegen die Mutter des Jungen und ihren Lebensgefährten, folgen in den kommenden Monaten.

Im Freiburger Prozess um den Missbrauch eines Jungen ist ein Urteil gefallen.

Der Gelegenheitsarbeiter aus dem badischen Ortenaukreis habe sich unter anderem der Vergewaltigung in zwei Fällen und des schweren Kindesmissbrauchs schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin. Es ist das erste Urteil in dem Missbrauchsfall, der bundesweit Schlagzeilen machte. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölfeinhalb Jahre plus Sicherungsverwahrung gefordert. Weitere Prozesse folgen in den kommenden Monaten.

Der heute neun Jahre alte Junge war den Angaben zufolge mehr als zwei Jahre lang von mehreren Männern aus dem In- und Ausland vergewaltigt worden. Die 47 Jahre alte Mutter des Jungen und ihr 39 Jahre alter Lebensgefährte, beides Deutsche, hätten ihn hierfür im Internet angeboten und Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen. Am Mittwoch hatte der Stiefvater des Jungen das als Zeuge eingeräumt und dabei grausame Details genannt.

Revision abgewiesen: Hotelier Axel Hilpert muss Haft antreten

  Revision abgewiesen: Hotelier Axel Hilpert muss Haft antreten Revision abgewiesen: Hotelier Axel Hilpert muss Haft antreten Nach jahrelangen Prozessen um das Luxusresort Schwielowsee muss der ehemalige Betreiber Axel Hilpert in Haft. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des früheren Hoteliers gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) zurückgewiesen, wie Hilperts Anwalt Matthias Schöneburg am Montag bestätigte.Hilpert war Mitte Februar 2017 wegen Betrugs zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Nach dem Beschluss des BGH, der Hilperts Anwalt am Freitag zugestellt worden war, ist das Urteil des Landgerichts nun rechtskräftig.

Im Missbrauchsfall von Staufen hat eine Polizistin vor Gericht die aktuelle Situation des neunjährigen Opfers geschildert. Die Beamtin betreut den Jungen, der im Juli zehn Jahre alt wird. Sie sagte als Zeugin im Prozess gegen einen der Angeklagten aus, einen 37- Jahre alten Mann aus der Schweiz.

Die 48 Jahre alte Frau wurde am Dienstag vor dem Landgericht Freiburg zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt – wegen Vergewaltigung, sexuellen Das Paar aus dem badischen Staufen hatte den heute Zehnjährigen mehr als zwei Jahre vielfach vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen.

Der 41-Jährige, der nun verurteilt wurde, war der erste Verdächtige, der sich vor Gericht verantworten musste. In dem Fall gibt es insgesamt acht Verdächtige. Sie sitzen in Untersuchungshaft, jeder von ihnen ist den Angaben zufolge gesondert angeklagt.

Der nun Verurteilte hatte gestanden, sich im Sommer vergangenen Jahres an dem Jungen aus Staufen vergangen zu haben. Die Taten waren gefilmt worden. Der Mann ist wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestraft. Vor rund acht Jahren hatte ihn das Landgericht Freiburg zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er nach Überzeugung des Gerichts 2009 einen zehn Jahre alten Jungen in ein Maisfeld gelockt und sich an ihm vergangen hatte.

Das Urteil vom Donnerstag ist noch nicht rechtskräftig. Die am Prozess Beteiligten haben nach Angaben des Gerichts eine Woche Zeit, Revision einzulegen (Az.: 6 KLs 160 Js 30350/17).

Der Prozess gegen die Mutter des Jungen und ihren wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestraften Lebensgefährten beginnt am 11. Juni vor dem Freiburger Landgericht. Der Neunjährige ist, seitdem die Tatverdächtigen festgenommen wurden, in staatlicher Obhut.

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