Panorama Bis 75 Euro Bußgeld: Wer darf bei einem „Anlieger frei“-Schild eigentlich durchfahren?

10:21  14 mai  2018
10:21  14 mai  2018 Quelle:   ksta.de

Gestohlene Luxusautos verkauft: Hehlerbande vor Gericht

  Gestohlene Luxusautos verkauft: Hehlerbande vor Gericht Gestohlene Luxusautos verkauft: Hehlerbande vor GerichtGestohlen worden waren die Fahrzeuge überwiegend in Nordrhein-Westfalen sowie in und um Frankfurt. Der 33 Jahre alte Hauptangeklagte soll die Autos vor dem Verkauf mit Hilfe der anderen beiden in einer Lagehalle im niedersächsischen Papenburg so manipuliert haben, dass sie nicht mehr als Diebesgut zu erkennen waren. So wurden die Fahrgestellnummern ausgefräst und ausgetauscht. Dazu kopierte die Bande laut Anklage die Daten anderer Autos. Der eigentliche Diebstahl der Fahrzeuge wird den drei Angeklagten nicht angelastet.

Anlieger frei - Wer darf bei diesem Schild die Straße benutzen? Das Schild kennt jeder, aber viele wissen Bußgeld . Durchfahrt trotz Verbot (kein Anlieger). Fahrrad. 10 Euro . - mit Behinderung. Wer darf bei „ Anlieger frei “ parken?

Anlieger frei - Wer darf bei diesem Schild die Straße benutzen? Das Schild kennt jeder, aber viele wissen nicht genau was genau es bedeutet: Verkehrszeichen Nr. Bußgeld . Durchfahrt trotz Verbot (kein Anlieger). Fahrrad. 10 Euro .

Anlieger frei Schild dpa © picture alliance / dpa Anlieger frei Schild dpa

Ein rundes Verbotsschild - weißer Grund mit rotem Rand - sperrt normalerweise Straßen für den Durchfahrtsverkehr für Fahrzeuge aller Art. Oft allerdings gibt das Zusatzschild „Anlieger frei“ die Fahrt für ausschließlich für Anlieger frei. Denn generell würden Anliegerstraßen zur Verkehrsberuhigung geschaffen, sagt Karsten Raspe vom Tüv Thüringen. Doch wer ist eigentlich Anlieger?

„Als Anlieger gelten alle, die ein berechtigtes Interesse haben, in die Straße zu fahren“, erklärt Raspe. Das heißt: Auch Besucher, Patienten von Praxen oder Kunden von dortigen Geschäften haben das Recht, die entsprechende Straße zu befahren und dort zu parken. Es sei denn, dies ist durch andere Verbotsschilder untersagt.

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„Urteil Anlieger frei :“ Eine Anliegerstraße darf nur mit nachweisbarem Anliegen befahren werden. Doch wer im Falle einer Kontrolle kein tatsächliches Anliegen nachweisen kann, riskiert ein Bußgeld von bis zu 75 Euro .

Anliegerstraße nicht als Abkürzung wählen

Das Bayerische Oberste Landesgericht urteilte außerdem, dass es dabei unerheblich ist, ob etwa ein Praxisbesuch zustande kommt. Die Absicht ist ausreichend. Erkennt jemand bei der Vorbeifahrt am betreffenden Grundstück, dass der Gesuchte nicht erreichbar ist, kann er sogar ohne anzuhalten weiterfahren und bleibt Anlieger.

Nach dem Richterspruch sind demnach selbst unerwünschte Besucher eines Anliegers zum Einfahren berechtigt. Raspe warnt jedoch davor, die Anliegerstraße als Abkürzung zu wählen. Bei einer Polizeikontrolle hätten Ausreden oft kurze Beine. „Die Behauptung, ich wollte einen Bekannten in dem gelben Haus da vorn besuchen, kann auch teuer werden.“

Bußgeld in Höhe bis zu 75 Euro

Denn wer nicht glaubwürdig darlegen kann, wen er wirklich aufsuchen will, dem droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 75 Euro. Für Pkw und motorisierte Zweiräder werden mindestens 20 Euro fällig. Selbst Radfahrer, die das Verkehrsverbot missachten, müssen mit einer Verwarnung von immerhin 15 Euro rechnen. (dpa/tmn)

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