Panorama Neuer Pu-der-Bär-Film in China verboten

15:30  07 august  2018
15:30  07 august  2018 Quelle:   dw.com

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Der neue Pu - der - Bär - Film wurde jetzt sogar verboten . Vielleicht liegt es daran, dass ein mächtiger Mann im realen Leben ihm verdammt ähnlich sieht. Die Kinder lieben ihn: Pu den Bären , oder Winnie the Pooh, wie er auf Englisch heißt. Doch wer in China im Internet nach ihm sucht, der findet

Der neue Disney- Film über einen der bekanntesten Bären in der Welt, Pu den Bären , der Anfang August auf Bildschirmen erschienen ist , ist in China nicht zur Vorführung zugelassen worden. Das teilte das Nachrichtenportal Hollywood Reporter mit Verweis auf informierte Quellen mit.

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Die Kinderbuchfigur wurde aus sozialen Netzwerken verbannt. Der neue Pu-der-Bär-Film wurde jetzt sogar verboten. Vielleicht liegt es daran, dass ein mächtiger Mann im realen Leben ihm verdammt ähnlich sieht.

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Die Kinder lieben ihn: Pu den Bären, oder Winnie the Pooh, wie er auf Englisch heißt. Doch wer in China im Internet nach ihm sucht, der findet nichts. Die Bärenfigur, die durch den Zeichentrickfilm von Walt Disney weltweit bekannt wurde, ist in den Augen der Zensoren zu einem sensiblen Begriff geworden. So sensibel, dass erneut ein Film mit dem Bären nicht in den chinesischen Kinos laufen darf. Schuld daran soll seine Ähnlichkeit zum chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping sein. Wie die die chinesische Zensurbehörde mitteilte, werde mit der Gleichsetzung das höchste Amt Chinas in nicht hinnehmbarer Weise verspottet und seine Würde verletzt. 

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Der neue Winnie Pooh - Film kommt im August endlich in die Kinos. Nicht aber in China ! Dort ist der Disney-Film jetzt nämlich verboten worden. Der Vergleich zwischen der Disneyfigur und Präsident Xi Jinping sei in China zu oft passiert und verspotte das höchste Amt des Landes.

11:25 17 august 2018 Quelle: reuters.com. Neuer Pu - der - Bär - Film in China verboten . Bei Beginn des Ersten Weltkrieges erhob Japan Anspruch auf die deutschen Besitzungen in China . Bereits am 2. September 1914 begann der Großangriff der Denn bei einem Luftangriff auf England in der Nacht

Xi, der Bär?

Rückblende: Juni 2013, Antrittsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi bei US-Präsident Obama im kalifornischen Rancho Mirage. Hemdsärmelig sprachen beide Staatsmänner über die Gestaltung der amerikanisch-chinesischen Beziehungen. "Ranch-Diplomatie" schrieb seinerzeit Chinas Presse. Doch für Schlagzeilen sorgte nicht das Treffen, sondern ein Vergleich mit den Disney-Zeichentrickfiguren, Pu dem Bären und Tigger. Die Montage zeigt Pu in einer fast identischen Pose mit seinem Kompagnon Tigger.

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Die Kommunistische Partei in China gibt sich große Mühe, die Veralberung ihres Präsidenten Xi Jinping im Netz zu unterbinden. Jetzt ist die Zeichentrickfigur Pu der Bär in Ungnade gefallen und wird auf fast allen Wegen zensiert.

Anderes Beispiel: Das Treffen zwischen Xi und Japans Premierminister Shinzo Abe im November 2014 am Rande des APEC-Gipfels in Peking. Auch dort kam Pu der Bär noch einmal zum Einsatz, wieder ist eine deutliche Ähnlichkeit in der Körperhaltung zu sehen zwischen der Zeichnung und dem chinesischen Präsidenten. Abe wird übrigens durch die Zeichentrickfigur des Esels I-Ah dargestellt.

Auf der Militärparade im September 2015 anlässlich des 70. Jahrestags zum Ende des Zweiten Weltkriegs haben die kreativen Internetnutzer Chinas Präsident wieder in einem Disney-Cartoon gefunden.

Zensoren verstehen keinen Humor

So viel Spaß verstehen die Zensoren hinter Pekings roten Mauern nicht. Pu der Bär und die chinesische Bezeichnung Winnie Bär fielen in Ungnade.

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Disneys neuer Film «Christopher Robin» zum Kinderhelden « Pu der Bär » erscheint diesen Sommer in den Kinos. Nicht so aber in China . Die chinesische Filmbehörde weigert sich, den Film zuzulassen. Sie gaben keinen Grund für diese Entscheidung an, schreibt BBC.

Doch die Bilder des Bären tauchten trotz Verboten immer wieder auf und werden von manchen gar als Symbol des Widerstands gegen die regierende Einheitspartei verstanden. Entsprechend gibt es für einen Kinofilm mit Winnie Pooh im heutigen China keinen Platz und der Film darf in der

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Tencent, einer der größten IT-Riesen in China und Betreiber vom WeChat, einem Chatprogramm mit 938 Millionen Nutzern weltweit, bot in einer Aktion Emoji mit Tigger und Pu dem Bären an. Die DW wollte in einem Selbstversuch die Emojis herunterladen, vergeblich. Offenbar hatte Tencent sie aus dem Angebot genommen. Im Weibo, der Plattform für Mikroblogs in China, konnte man zeitweise keine Kommentare abgeben, die den Begriff "Pu der Bär" enthielten. Stattdessen landete man bei einem Hinweis: "Sie haben leider gegen die Richtlinie von Weibo verstoßen. Die Aktion kann nicht durchgeführt werden".

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Eine Frage des Timings

Ein Grund für den Wirbel um die Cartoon-Figur könnte der 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas im Herbst 2017 gewesen sein. Auf dem wegweisenden Kongress wurde die Mehrheit des Politbüros neu besetzt. Die alte Generation trat aus Altersgründen zurück. Staatschef Xi Jinping blieb weiter Generalsekretär der KP. Hinter sich braucht er die mehrheitliche Unterstützung seiner Partei und natürlich auch die uneingeschränkte Rolle einer Autoritätsperson in der Öffentlichkeit. Ein Vergleich mit einer tapsigen Comicfigur passt da schlecht ins Konzept. Und ein Kinofilm mit Pu schon erst recht nicht.

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Autor: Juan Ju, Conny Paul

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