PanoramaStiftung Warentest: Jedes vierte Produkt für Kinder ist mangelhaft

17:05  06 dezember  2018
17:05  06 dezember  2018 Quelle:   msn.com

Mann rammt Nachbar Messer in die Hüfte

Mann rammt Nachbar Messer in die Hüfte Mann rammt Nachbar Messer in die Hüfte

Die Stiftung Warentest wurde 1964 auf Beschluss des Deutschen Bundestages gegründet, um dem Verbraucher durch die vergleichenden Tests von Waren und Wir bewerten – von „sehr gut“ bis „ mangelhaft “, ausschließlich auf Basis der objektivierten Untersuchungsergebnisse.

In einer Untersuchung von Stiftung Warentest versagen viele Olivenöle. Einige enthalten sogar möglicherweise krebserregende Stoffe. Olivenöl Jedes zweite Olivenöl ist mangelhaft . Olivenöle: Zwischen verschiedenen Produkten im Handel gibt es dramatisch Qualitätsunterschiede.

Stiftung Warentest: Jedes vierte Produkt für Kinder ist mangelhaft © Bereitgestellt von AFP Schadstoffe in Buntstiften oder unsichere "Smart Toys": Die Stiftung Warentest beklagt den hohen Anteil mangelhafter Produkte bei Spielzeug, Kinderwagen und Co. Mehr als jedes vierte Produkt für Kinder ist demnach mangelhaft.

Schadstoffe in Buntstiften, unsichere "Smart Toys" oder Hochstühle mit eingebauter Unfallgefahr: Die Stiftung Warentest beklagt den hohen Anteil mangelhafter Produkte bei Spielzeug, Kinderwagen und Co. Mehr als jedes vierte Produkt für Kinder ist demnach mangelhaft. Sie schnitten bei der Sicherheit "deutlich schlechter ab als alle anderen Konsumgüter", kritisierte Stiftungsvorstand Hubertus Primus am Donnerstag.

Jedes vierte Produkt für Kinder mangelhaft

Jedes vierte Produkt für Kinder mangelhaft Jedes vierte Produkt für Kinder mangelhaft

Oft unzureichende Qualität bei Basmatireis: Jedes fünfte Produkt ist mangelhaft : Das hat eine Untersuchung der Stiftung Warentest ergeben. Welche das sind, erfahren Sie im Video. Den Test finden sie auf der Seite der Stiftung Warentest .

Die Prüfer von Stiftung Warentest untersuchten die jeweiligen Olivenöle auch auf Schadstoffe wie Rezepte für Kinder . Diesen Inhalt per E-Mail versenden. Jedes zweite Olivenöl ist mangelhaft . Ein herber Schlag für die Olivenöl-Branche: 13 von 26 Produkten fallen bei Stiftung Warentest durch.

Von 278 in den Jahren 2017 und 2018 getesteten Produkten für Kinder haben demnach 79 "schwerwiegende Sicherheitsprobleme" - ein Anteil von gut 28 Prozent. Über alle Tests der Stiftung gerechnet liegt der Anteil mangelhafter Produkte hingegen nur bei rund sieben Prozent.

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Grund für das schlechte Abschneiden bei den Kinderprodukten sind dabei in vielen Fällen Schadstoffe. So entdeckten die Tester etwa im Griff eines Kinderwagens oder in den Bezügen von Kindersitzen zu hohe Mengen eines Flammschutzmittels. Bei einer Wagenkette für Säuglinge fanden sie Schadstoffe, die sich im Körper zu krebserzeugenden Stoffen umwandeln können.

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Stiftung Warentest hat 17 Fahrradsitze für Kinder getestet - vier sind " mangelhaft ". Ausgerechnet eine der bekanntesten Marken offenbarte Sicherheitsmängel.

Zudem können sich Babys und Kinder leicht die Finger einklemmen. Auch im Noxxter wurden deutliche Mengen an Schadstoffen gefunden, darunter auch Naphthalin. Auch die Rückenlehne konnte nicht überzeugen, sie ist für große Kinder zu niedrig. Der Kinderwagen Test 2017 der Stiftung Warentest

"Gerade Spielzeug für die Kleinsten sollte besonders sicher sein - ist es aber nicht", kritisierten die Tester. Schadstoffe wie Bor, Naphtalin oder Formaldehyd seien schon für Erwachsene gefährlich, da sie Haut und Schleimhäute reizten, Krebs oder Allergien auslösen könnten oder die Fruchtbarkeit beeinträchtigten. Einige der Produkte überstiegen die zulässigen Grenzwerte demnach um ein Vielfaches und hätten gar nicht verkauft werden dürfen.

Dass in beinahe einem Fünftel aller Kinderprodukte Schadstoffe für das schlechte Testurteil verantwortlich waren, sei ein "besonders großes Ärgernis", kritisierte Primus. "Denn es ist ohne weiteres möglich, Kinderprodukte herzustellen, die unsere Kleinen keinem unnötigen Risiko aussetzen."

Gefahren drohen der Stiftung zufolge dabei auch durch unsichere Konstruktionen etwa bei Hochstühlen, aus denen Kinder herausrutschen und dann mit dem Kopf im Stuhl hängen bleiben können, oder durch Datenschutzgefahren bei sogenannten smarten Spielzeugen. Hierbei entdeckten die Tester drei Produkte, die ungesicherte Verbindungen zum Smartphone aufbauen. Damit könne jeder Smartphone-Besitzer "arglose Kinder abhören und Fragen, Einladungen oder Drohungen senden", warnte die Stiftung.

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Bunt- und Faserstifte werden vor allem von Kindern benutzt. Umso schlimmer, dass die Stiftung Warentest in fast jedem dritten Stifte-Set bedenkliche Stoffe entdeckt hat. Einige sollen Krebs auslösen.

Die Stiftung Warentest hat nun allerdings festgestellt, dass längst nicht alle Produkte dieses Versprechen halten. Nur fünf von insgesamt 31 wurden mit "gut" bewertet, sechs sogar mit " mangelhaft ". Für die schlechte Bewertung sorgten vor allem Rückstände von Giftstoffen

Die Hersteller forderten die Warentester auf, aktuelle Erkenntnisse bei der Entwicklung ihrer Produkte zu berücksichtigen und diese regelmäßig zu kontrollieren. Außerdem sei die EU gefordert, nicht nur für Spielzeug, sondern für alle von Kindern genutzten Produkte Anforderungen zu definieren.

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