PanoramaZehn Jahre auf der Straße: Die rührende Geschichte zweier Obdachloser

23:40  22 dezember  2018
23:40  22 dezember  2018 Quelle:   mopo.de

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Er lebt bereits seit 15 Jahren auf der Straße . Seine erste Nacht ohne Heim verbrachte der heute 45-Jährige im Alter von 29 Jahren . Die staatlichen Behörden bieten keine Hilfe an, um Obdachlosigkeit im Vorhinein zu verhindern, und die soziale Hilfe, die Obdachlose bekommen, wird noch durch

Auf der Straße ist ein deutscher Spielfilm von Florian Baxmeyer aus dem Jahr 2015 mit Christiane Hörbiger in der Hauptrolle. Die Erstausstrahlung fand am 12. Oktober 2015 im Programm Das Erste statt.

Zehn Jahre auf der Straße: Die rührende Geschichte zweier Obdachloser © HFR 2013 lebte Alex Alfred Bösebub auf der Straße, hatte kaum noch Lebensmut.

Rosi Behnken (65) lebte sechs Jahre auf der Straße, Alex Alfred Bösebub (56) zehn. Ihre Kreativität rettete die beiden oft über den Tag. Zwei Hamburger Vereine haben jetzt Fotos von Rosi und Gedichte von Alex in einem Band zusammengefasst. Das Buch, das beim letzten N Klub in der St. Pauli Kirche offiziell vorgestellt wurde, erzählt die rührende Geschichte zweier Menschen, die nicht aufgegeben haben.

„Ich weiß gar nicht mehr, was ich machen soll“, sagt der Obdachlose in die Kamera, hat Tränen in den Augen. Fünf Jahre ist das her, damals lebte Alex noch auf der Straße. Die Sequenz stammt aus einer TV-Dokumentation, die Nikolas Migut (41) für den NDR gedreht hat. Jahre später machten sich Nikolas und seine Frau Milena Migut (34) auf die Suche nach Alex, fanden ihn in Neumünster.

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Inzwischen lebt Paul seit vier Jahren auf der Straße , meist schläft er wie viele andere im Sommer im Tierpark. Insgesamt verbrachte er schon viereinhalb Jahre auf der Straße . Die Geschichten der obdachlosen Jugendlichen ähneln sich auffallend. Bei allen begann es mit einer Flucht von zu Hause

Die folgenden Jahre kam er bei einem Freund unter, bis er 2010 von Immobilienmaklern betrogen wurde. Danach lebte er auf der Straße . Der Traum des Obdachlosen . Foto: Julia Tislenok. Die Geschichte nahm eine glückliche Wendung, als Swetlana Kotina ihn fand.

Zehn Jahre auf der Straße: Die rührende Geschichte zweier Obdachloser © HFR So sieht Alex heute aus. Er schrieb die Gedichte des „Strassenbuchs“.

Schon der erste Blick in Alex’ Sozialwohnung beeindruckte das Paar: Die Wände waren mit seinen Gedichten tapeziert. „Das sah wie eine Hollywood-Szenerie aus“, sagt Milena. Etwa zeitgleich wird die Hamburgerin Rosi auf Zettel aufmerksam, die das Paar ausgehängt hat, um nach Alex zu suchen. Sie geht zu einer Weihnachtsveranstaltung des Vereins „Strassenblues e.V.“, mit dem die Miguts obdachlosen Menschen helfen, ihnen etwas Hoffnung geben wollen.

Zehn Jahre auf der Straße: Die rührende Geschichte zweier Obdachloser © HFR Rosi Behnken (65) steuerte die Fotos bei.

Rosi war vor ihrer Obdachlosigkeit mit einem Unternehmer verheiratet. Firma und Ehe gingen in die Brüche, dann nahm sich der Sohn 2002 das Leben, aus Liebeskummer. Rosi stürzte ab, landete auf der Straße. Solche schweren Schicksale sind oft verantwortlich dafür, dass Menschen ihr Obdach verlieren. Eine Bekannte empfiehlt der verzweifelten Mutter und Ex-Frau: Geh raus und fotografiere, werde kreativ! Heute sagt sie: „Ohne meine Kamera hätte ich nicht überlebt.“

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Mit einem rührenden Online-Inserat suchen zwei Berliner Obdachlose nach einer Wohnung. Sie wollen der Aggressivität auf den Straßen der Wenn der Herbst in den Winter umschlägt, wird die Situation für Obdachlose gefährlich: Jedes Jahr erfrieren in kalten Nächten Menschen, die auf der

Tausende Minderjährige verlassen jedes Jahr ihre Familien, um auf der Straße zu leben. Wer einmal auf der Straße lebt, kommt dort nicht leicht wieder weg. Das erlebte auch Sabrina Tophofen: Sie lebte sechs Jahre auf der Straße und c) auf der Straße . 2. Sabrina wurde obdachlos , weil …

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Zehn Jahre auf der Straße: Die rührende Geschichte zweier Obdachloser © hfr Das Cover des „Strassenbuchs“, herausgegeben vom „Strassenblues e. V.“ und „Mensch Hamburg e. V.“

Gemeinsam mit dem Verein „Mensch Hamburg e.V.“ kommen Milena und Nikolas Migut auf die Idee, die Gedichte von Alex und die Fotos von Rosi zu verknüpfen. So entstand das „Strassenbuch“. Was es vor allem sein soll: „Ein Zeichen, dass Obdachlose Menschen bleiben und kreativ sind“, so Milena.

Zehn Jahre auf der Straße: Die rührende Geschichte zweier Obdachloser © hfr Neuer Inhalt (3)

Was auffällt: Trotz der langen Obdachlosigkeit steht selten die Verzweiflung im Vordergrund. Beide Künstler versprühen in ihren Werken immer Hoffnung, Zuversicht. „So wie wir heute in der Erstzeit leben, wird es bald eine Zweitzeit geben“, heißt es in einem Gedicht. „Wo der Mensch sich dem Menschen nähern muss.“ Daneben stehen die Fotografien von Rosi, die noch einen Appell an die Leser parat hat: „Lasst die Menschen draußen nicht im Stich!“

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Diese Verknüpfung zweier Seelen harmoniert auf geradezu geniale Weise. Dabei lerne ich als Leser James Bowen traf ihn vor einigen Jahren auf der Straße , wo er als Straßenmusikant sein Dasein für katzenliebhaber genau das richtige. eine rührende geschichte die einen das eigene leben sehr viel

Seit zehn Jahren hat Torsten Meiners keinen festen Wohnsitz, er lebt auf der Straße , mitten in Hamburg, einer der reichsten Städte Deutschlands. Oft werden Obdachlose , die sich vor Geschäften und Cafés aufhalten, weggeschickt. Im Hamburger Stadtteil St. Pauli wurde sogar ein Zaun aufgestellt

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Und Nikolas fasst zusammen: „Wir hoffen, dass das Buch den Menschen draußen Mut gibt, nicht aufzugeben.“ Wie Rosi und Alex.

-Infos: strassenblues.de

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