PanoramaMinisteriums-Gutachten bezweifelt Nutzen von Zahnspangen

15:30  03 januar  2019
15:30  03 januar  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

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Feste und Lose Zahnspangen . Unsichtbare Zahnkorrektur mit modernen transparenten Schienen. Praxis für Kieferorthopädie Dr. Joachim Weber & Dr. Elisabeth Meyer Ludwigshafen / Oggersheim.

Berlin (dpa) - Ein Gutachten im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums kritisiert laut einem Medienbericht eine unzureichende Erforschung des medizinischen Nutzens kieferorthopädischer 00:53 | (00) Ministeriums - Gutachten zweifelt an Nutzen von Kieferorthopädie 03.01.

Ministeriums-Gutachten bezweifelt Nutzen von Zahnspangen © dpa Eine Zahntechnikerin arbeitet in einem Dentallabor in Düsseldorf hinter einem Gebiss-Modell.

Bis heute könne keine einzige Studie die positive Wirkung kieferorthopädischer Behandlung nachweisen, heißt es in dem Gutachten. Das Gesundheitsministerium argumentiert, der Nutzen sei zwar nicht zu belegen, aber "auch nicht ausgeschlossen".

Keine einzige Studie belegt, dass Zahnspangen einen Nutzen haben: So lautet, kurz zusammengefasst, das vernichtende Ergebnis eines neuen Gutachtens. In Auftrag gegeben hatte es das Bundesgesundheitsministerium.

Für das Gutachten hat das Institut IGES zahlreiche bestehende Untersuchungen analysiert. Das Ergebnis: "Insgesamt lassen die identifizierten Studien in Bezug auf die diagnostischen und therapeutischen kieferorthopädischen Maßnahmen keinen Rückschluss auf einen patientenrelevanten Nutzen zu." Im Frühjahr hatte bereits der Bundesrechnungshof eine unzureichende Erforschung des medizinischen Nutzens kieferorthopädischer Behandlungen wie etwa Zahnspangen bemängelt. Anschließend gab es Bis heute könne keine einzige Studie beweisen, "ob und welche langfristigen Auswirkungen die kieferorthopädischen Therapien auf die Mundgesundheit" hätten, heißt es darin. Die gefühlte Lebensqualität habe sich aber manchen Untersuchungen zufolge durchaus verbessert.

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Berlin (dpa) - Ein Gutachten im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums kritisiert laut einem Medienbericht eine unzureichende Erforschung des medizinischen Nutzens kieferorthopädischer Behandlungen. Bis heute könne keine einzige Studie beweisen, "ob und welche langfristigen

Berlin (dpa) - Ein Gutachten im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums kritisiert laut einem Medienbericht eine unzureichende Erforschung des medizinischen Nutzens Das Blatt beruft sich auf Ergebnisse eines neuen Gutachtens , das das Forschungsinstitut IGES erstellt hat. Hinweis.

"Auffällig ist, dass langfristige patientenrelevante Endpunkte wie Zahnausfall, Parodontitis und andere Folgeerkrankungen in keiner Studie erhoben wurden", heißt es in dem Gutachten, das der SZ vorliegt.

Im Frühjahr hatte bereits der Bundesrechnungshof eine unzureichende Erforschung des medizinischen Nutzens kieferorthopädischer Behandlungen wie etwa Zahnspangen bemängelt. Wohl deshalb gab Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) anschließend das nun vorliegende Gutachten in Auftrag. Nach Angaben des Bundesrechnungshofes geben die Krankenkassen jährlich etwa 1,1 Milliarden Euro für kieferorthopädische Behandlungen aus.

Das Gesundheitsministerium interpretiert das Gutachten, über das zunächst Bild berichtet hatte, als nicht aufschlussreich. "Das Gesundheitsministerium zweifelt nicht an der Notwendigkeit kieferorthopädischer Leistungen", erklärt das Ministerium auf Anfrage. Der Nutzen könne dem Gutachten zufolge "zwar nicht belegt werden", sei aber "auch nicht ausgeschlossen".

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Ministeriums - Gutachten äußert Zweifel. Ein Gutachten stellt den Nutzen von kieferorthopädischer Versorgung infrage. Im Frühjahr hatte bereits der Bundesrechnungshof eine unzureichende Erforschung des medizinischen Nutzens kieferorthopädischer Behandlungen wie etwa Zahnspangen

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