Panorama: Serienmörder Fritz Honka: Der Mensch hinter der Filmfigur - PressFrom - Deutschland

PanoramaSerienmörder Fritz Honka: Der Mensch hinter der Filmfigur

09:35  11 februar  2019
09:35  11 februar  2019 Quelle:   mopo.de

"Der Goldene Handschuh" ist so verstörend wie die Vorlage: FSK verkündet Altersfreigabe für Fatih Akins Thriller

"Der Goldene Handschuh" ist so verstörend wie die Vorlage: FSK verkündet Altersfreigabe für Fatih Akins Thriller Fritz Honka war ein Serienmörder, der im Hamburg der 1970er Jahre vermutlich vier Frauen ermordete. Seine Opfer lernte er meist in der Kiez-Kneipe „Zum Goldenen Handschuh“ kennen Der Serienkiller-Roman „Der Goldene Handschuh“ von Heinz Strunk ist nun wirklich keine leichte Kost. Und auch Fatih Akin scheint sich in seiner Verfilmung nicht zurückzunehmen: Die FSK gab den Film nämlich nun erst ab 18 Jahren frei.

Der goldene Handschuh ist der siebte Roman des Schriftstellers Heinz Strunk und behandelt Abschnitte aus dem Leben des Hamburger Serienmörders Fritz Honka , die sich hauptsächlich um Alkoholexzesse, Sex, soziale Verwahrlosung und daraus resultierende Gewaltverbrechen drehen.

Im Dezember 1970 beging Honka , inzwischen als Nachtwächter bei Shell beschäftigt, seinen ersten Mord. Er erdrosselte in seiner Wohnung die 42-jährige

Serienmörder Fritz Honka: Der Mensch hinter der Filmfigur © dpa Fritz Honka war gemeingefährlich.

Eigentlich ist er eine bemitleidenswerte Kreatur: Er hat einen Sprachfehler, das Gesicht ist entstellt, er ist geistig zurückgeblieben. Aber andererseits ist er eben auch gemeingefährlich. Ein Serienmörder. Sogar der schlimmste, den Hamburg je hervorgebracht hat. Fritz Honka, dessen Leben jetzt von Fatih Akin verfilmt wurde. Am 17. Juli 1975 stoßen Feuerwehrleute auf sein furchtbares Geheimnis.

Zeißstraße 74 in Ottensen. Es wird später das "Horror-Haus von Hamburg" heißen. An diesem Tag bricht in dem Gebäude, in dem Honka wohnt, ein Feuer aus. Ein Nachbar hat den Strom nicht bezahlt, verwendet statt Lampen Kerzen.

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Friedrich Paul Honka (* 31. Juli 1935 in Leipzig; † 19. Oktober 1998 in Hamburg) war ein deutscher Serienmörder . Fritz Honka wurde in der Leipziger Seeburgstraße als drittes von zehn Kindern des Zimmermanns Fritz Honka (Senior) und seiner als Putzfrau tätigen Frau Else Honka geboren

Месяц бесплатно. Fritz Honka Der Frauenmörder von St Pauli. Kriminalfälle, die Geschichte machten - Fritz Haarmann, der Schlächter von Hannover - Продолжительность: 25:53 Hans Wurst 43 536 просмотров.

Eine davon fällt um - und als die Feuerwehrleute zum Löschen kommen, fallen ihnen im Dachgeschoss aus einem Verschlag blaue Müllsäcke entgegen. Sie sind prall gefüllt mit abgeschnittenen Armen und Beinen.

Eins muss man bei Honka berücksichtigen: Leicht hat er es nie gehabt. Geboren wird er 1935 in Leipzig. Der Vater, von Beruf Heizer, ist Alkoholiker, stirbt im KZ.

Honkas Gesicht wird bei einem Unfall entstellt

Fritz Honkas Gesicht wird bei einem Fahrradunfall entstellt. Er trägt einen Hirnschaden davon. Liebe und Zuneigung kennt er nicht. Er wird misshandelt, vergewaltigt, geschlagen. Frauen lachen über ihn. Wenn ihn jemand spüren lässt, wie unzulänglich er ist, wird er wütend. Sehr wütend.

1951 geht Honka nach Hamburg, verdingt sich erst als Hafenarbeiter, wird später Nachtwächter im Shell-Neubau in der City-Nord. Abends lungert er in Spelunken wie dem „Goldenen Handschuh" herum oder im „Elbschlosskeller". Manchmal trinkt er zehn Cola-Rum nacheinander, raucht Kette.

Die Höllenschlünde des Menschendaseins

Die Höllenschlünde des Menschendaseins Die Höllenschlünde des Menschendaseins geworden ist, liegt vor allem am hervorragenden Hauptdarsteller, Jonas Dassler. Der 23-Jährige spielt den deutlich älteren, entstellten Fritz Honka auch im größten Grauen noch als jemanden, hinter dessen schielenden Augen man das Gefühl hat, dass dort irgendwann mal ein Mensch zu Hause und ein anderes Leben möglich gewesen sein könnte. Für den Darstellerpreis am Ende des Festivals ist Jonas Dassler auf jeden Fall ein heißer Kandidat. Am 21. Februar startet der Film regulär in den deutschen Kinos.

Vier Morde werden Fritz Honka angelastet. Er zerstückelt seine Opfer und versteckt Leichenteile in seiner Wohnung. Am 17. Ein Serienmörder erdrosselt in Hamburg vier Frauen und zersägt die Leichen. Die Überreste lässt er in seiner Wohnung verwesen.

Fritz Honka ernst nehmen. In Honkas Leben sei sehr viel schief gegangen: Er habe unter seinem sexuellen Versagen gelitten und darunter, dass die Frauen, die mit nach Hause genommen Dassler sagte weiter, ihm sei sehr wichtig gewesen, Fritz Honka nicht zu einer Karikatur werden zu lassen.

Wehe, sie tun nicht alles, was er will

Er lebt in einer 18-Quadratmeter-Dachgeschosswohnung in Ottensen: Schäbiges Sofa. An den Wänden Pin-up-Girls. Der Tisch übersät mit Zigarettenschachteln, vollen Aschenbechern und Flaschen mit Fusel.

Manchmal nimmt er aus der Kneipe Frauen mit nach Hause: Fünf-Mark-Nutten und Stadtstreicherinnen, für die es kein bergab mehr gibt. Doch wehe, sie tun nicht alles, was er will.

Serienmörder Fritz Honka: Der Mensch hinter der Filmfigur © dpa Fritz Honka sitzt 1976 auf der An­kla­ge­bank.

Sein erstes Opfer ist Gertraud Bräuer, die sich bei ihm bewusstlos trinkt. Als Honka am frühen Morgen Sex will, lehnt sie lallend ab. Sie kann nicht mehr.

Ihr Todesurteil. Er reißt die Gardine vom Fenster, legt sie der Frau um den Hals, zieht zu.

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Unter ihnen in den Siebzigerjahren auch Frauenmörder Fritz Honka . Die Geschichte um ihn kommt jetzt als Theaterstück ins Deutsche Schauspielhaus. Vier Frauen hat Honka damals ermordet, zerstückelt und unter anderem im Dachboden seiner Wohnung versteckt.

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Überraschung bei den britischen Film Awards

Das waren die größten Berlinale-Skandale

Einer Frau zieht er eine Kornflasche über den Kopf

Anna Beuschel, wie Honka Stammgast im „Goldenen Handschuh", muss 1974 sterben, „weil sie", so sagt Honka später im Prozess, „im Bett lag wie ein Brett".

Frieda Roblick ist Honka zwar im selben Jahr beim Sex gefällig, aber sie versucht ihn zu bestehlen. Er erdrosselt sie. Zur Strafe.

Und Ruth Schult zieht er 1975 eine Kornflasche über den Kopf, weil sie ihn auslacht. Mit einem alten Damenstrumpf gibt er ihr den Rest.

Das Polizeipräsidium am Berliner Tor, Zimmer 717. Hier wird Honka von Peter Seeler von der Mordkommission und Hauptkommissar Hans-Peter Untermann verhört.

Tagelang ist aus dem Mann, in dessen Abseite die Leichenteile gefunden wurden, nicht mehr als „weiß nicht" oder "schon möglich" rauszuholen. Honka isst nichts, trinkt dafür umso mehr schwarzen Kaffee, raucht eine „Sheffield" nach der anderen. Dann, nach 60 quälenden Stunden, sagt er plötzlich: „Ich glaub', mir fällt da noch was ein."

Er schämt sich seines Sprachfehlers

Jetzt sprudelt alles aus ihm heraus. Zu Protokoll gibt Honka, er habe im Auftrag von „Jack the Ripper" gehandelt, er nennt sich selbst den „König der Ganoven". Über Einzelheiten seiner Taten redet er nicht gerne. Über die Frauen, die er ermordete, sagt er nur: „Ich habe sie halt gebumst."

1976 der Prozess. Dunkler Anzug, Krawatte, klobige Schuhe. So sitzt Honka auf der Anklagebank. Viel sagt er nicht. Zu sehr schämt er sich seines Sprachfehlers. Seit ihm Zähne im Unterkiefer herausgebrochen sind, kann er kein „Sch" sprechen. Es klingt deshalb ziemlich komisch, als er – trotz Geständnisses – ruft: „Ich bin unchuldig."

Honkas Staranwalt Bossi erreicht ein überraschendes Urteil:  Honka kommt in die Psychiatrie, wird 15 Jahre lang weggesperrt. Ab 1993 ist er ein freier Mann, lebt noch ein paar Jahre unter dem Namen „Peter Jensen" in einem Altenheim in Scharbeutz. Am 19. Oktober 1998 stirbt er im Alter von 63 Jahren.

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