Sport NFL: Week 4 Previews: Duell der ungeschlagenen Offensivmächte und der Mile-High-Härtetest

19:45  02 oktober  2021
19:45  02 oktober  2021 Quelle:   spox.com

Woodbine Mile 2021 Chancen, Anwärter, Wettanleitung: Sachverständiger, der Belmont-Einsätze genagelt hat, macht überraschende Picks

 Woodbine Mile 2021 Chancen, Anwärter, Wettanleitung: Sachverständiger, der Belmont-Einsätze genagelt hat, macht überraschende Picks Ein automatischer Einstieg in die Meile von 2 Millionen US-Dollar, wenn ein Sternfeld von 10 älteren Pferden das Startgatter verlässt Die 2021 Woodbine Mile am Samstag. Der chad braun ausgebildete rüttige Bulle ist der 2-1 Morning-Line-Favorit in den 2021 WOODBINE MILE-Quoten. Das Brad Cox-trainierte Set-Stück ist mit 5-2 im WOODBINE MILE-Feld aufgelistet und könnte den tofing Bull als Wetten Favoriten herausfordern. Sechs der 10 Pferde sind 10-1 oder länger.

Woche 4 bietet uns nicht nur die Rückkehr von Tom Brady nach England, sondern auch den Showdown der Ungeschlagenen in der NFC West. Derweil gibt es den ersten echten Härtetest für die Denver Broncos in der noch jungen Saison.

Matthew Stafford trifft mit den Rams auf die Cardinals. © Bereitgestellt von SPOX Matthew Stafford trifft mit den Rams auf die Cardinals.

Den kompletten Sonntag gibt es sowohl in der deutschen Konferenz ENDZN als auch in der Original-Konferenz NFL RedZone live auf DAZN. Los geht es jeden Sonntag ab 19 Uhr live.

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Das Spiel der Woche

Los Angeles Rams (3-0) - Arizona Cardinals (3-0) (So., 22.05 Uhr)

  • Im Duell der Ungeschlagenen der NFC West spielt sehr viel Respekt mit. Beide stellen vor allem imposante Offensiv-Reihen, speziell wenn man Cardinals-Coach Kliff Kingsbury fragt: "Es ist so etwas wie die Idealsituation, wenn man einen Play-Caller wie McVay hat und einen Typen wie Stafford, der seit so langer Zeit auf solch einem hohen Level agiert. Sie sind gerade wirklich gut drauf."

  • Doch auch Kingsburys Offense muss sich dieser Tage nicht verstecken. Speziell Kyler Murray spielt seine bislang beste Saison im dritten Jahr in der NFL und ist sowohl zu Fuß als auch durch die Luft kaum zu halten. "Sie sind nicht grundlos ein 3-0-Footballteam", fasste es Stafford zusammen.

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  • Stafford trifft dabei keineswegs auf einen unbekannten Gegner - gegen kein anderes Team außerhalb der NFC North spielte der Ex-Lions-QB häufiger. Seine Bilanz: 3-4-1. Und es war eigentlich immer "eine große Herausforderung, egal ob wir bei ihnen gespielt haben oder zuhause", erinnerte sich Stafford.

  • Historisch betrachtet ist dieses Matchup allerdings eine klare Angelegenheit: Seit Sean McVay die Rams 2017 übernahm, ist er 8-0 gegen Arizona. Er selbst misst dieser Statistik aber wenig Bedeutung bei.

Atlanta Falcons (1-2) - Washington Football Team (1-2) (So., 19 Uhr)

  • Eine Heimkehr, wenn man so will, denn Washington-Quarterback Taylor Heinicke ist in der Nähe von Atlanta aufgewachsen und wird nun erstmals in der Heimat spielen. Es wird sein zweiter Auswärts-Start überhaupt in der NFL - der erste in der Vorwoche bei den Buffalo Bills verlief eher suboptimal - er kam mit seinem Team 21:43 unter die Räder und warf neben zweier Touchdowns auch zwei Picks,

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  • Die Falcons wiederum kommen mit Rückenwind nach Hause, nachdem sie in der Vorwoche bei den Giants den ersten Sieg eingefahren haben. Besonderen Respekt hat Head Coach Arthur Smith am Sonntag vor der defensiven Front des Football Teams: "Washington hat heftig in die Defensive Line investiert. Das ist ein talentierter Haufen", sagte Smith und ergänzte: "Wir haben zwar jede Woche schwere Matchups, aber diese Line ist nochmal eine ganz andere Herausforderung."

Buffalo Bills (2-1) - Houston Texans (1-2) (So., 19 Uhr)

  • Das Startdebüt von Texans-QB Davis Mills verlief enttäuschend (19/28, 168 YDS, TD) gegen die Panthers. Doch nun soll es besser werden, denn aus Houston heißt es, die Offense soll für den Rookie beim zweiten Start mehr geöffnet werden. Man darf gespannt sein, wie sich das auf dem Platz darstellen wird.

  • Die Bills, deren Offense zuletzt wieder so gefährlich wie im Vorjahr agierte, dürften eine schwierige Aufgabe sein für Mills und Co.: Gegen Quarterbacks mit 16 oder weniger Karrierestarts sind sie seit 2019 9-0. In diesen neun Spielen ließen die Bills im Schnitt nur 215,5 Yards und 10 Touchdown-Pässe insgesamt zu. Dem gegenüber stehen 24 Sacks und 13 Interceptions.

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Chicago Bears (1-2) - Detroit Lions (0-3) (So., 19 Uhr)

  • Bei den Bears stellt sich die Frage, wer nach der desaströsen Offensivvorstellung der Vorwoche als Quarterback starten wird. Justin Fields wirkte in seiner Rolle als Starter überfordert, bekam jedoch auch keinerlei Hilfe von Scheme oder Play-Calling. Andy Dalton allerdings ist weiter angeschlagen (Knie) und fraglich, soll aber starten, wenn er fit ist, wie Head Coach Matt Nagy wissen ließ. Zu allem Überfluss ist Fields aber auch am Daumen verletzt, sodass selbst Nick Foles eine Option sein könnte.

  • Die Lions wiederum standen kurz vorm ersten Saisonsieg und mussten dann mit ansehen, wie Justin Tucker mit einem NFL-Rekord-Field-Goal (66 Yards) doch noch die Ravens zum Sieg kickte. Dennoch betonte Quarterback Jared Goff, dass dieser Tiefschlag das Team nicht weiter runterziehen werde: "Wir sind eine optimistische Gruppe. Wir sind unverwüstlich und ich denke nicht, dass wir jetzt sonderlich beunruhigt sind aufgrund unserer Vergangenheit."

Dallas Cowboys (2-1) - Carolina Panthers (3-0) (So., 19 Uhr)

  • Die Panthers sind 3-0, kommen aber deutlich ersatzgeschwächt nach Texas. In der Vorwoche haben sie beim Sieg über Houston Superstar-Running-Back Christian McCaffrey sowie ihren vielversprechenden Rookie-Cornerback Jaycee Horn verloren. Zudem droht Edge Rusher Yetur Gross-Matos auszufallen. Dennoch bleibt das Team optimistisch. Offensive Tackle Cameron Erving sagte unter der Woche: "Wir sind nicht die Carolina Christian McCaffreys", und ergänzte: "Jeder versteht, dass wir nun alle eine Schippe drauflegen und Plays machen müssen, wenn er nicht dabei ist. Das gilt für die Receiver, die Tight Ends und den Quarterback."

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  • Die Cowboys wiederum haben ihre letzten beiden Spiele gewonnen und dabei im Schnitt 179 Rushing Yards erzielt, nachdem das Run Game in Woche 1 gegen die Bucs Pause hatte. Nun geht es gegen die aktuell nach Yards beste Defense insgesamt in der NFL. Die spannende Frage wird sein, ob dann auch das Run Game wieder zum wichtigen Faktor wird - oder ob Dak Prescott mit seinen Receivern die ohne Horn angeschlagene Secondary besonders attackieren wird.

Miami Dolphins (1-2) - Indianapolis Colts (0-3) (So., 19 Uhr)

  • Die Dolphins wollen sich von der 0-3-Bilanz ihres Gegners nicht täuschen lassen. Head Coach Brian Flores sagte über die Colts: "Dies ist ein gutes Team. Ich würde sogar sagen, dass es ein sehr gutes Team ist. Ich weiß, dass sie gegen ein paar schwere Gegner gespielt haben. Sie waren aber in jedem der Spiele dran. Sie haben gute Spieler. Sie haben gute Coaches. Sie sind begabt. Und jedes Spiel ist wichtig in dieser Liga. Sie wollen gewinnen und wir wollen gewinnen."

  • Die Colts müssen dies aber erneut ohne ein paar ihrer Leistungsträger in Angriff nehmen, speziell All-Pro-Guard Quenton Nelson und Right Tackle Braden Smith werden sicher fehlen gegen ein Team, dass sehr aggressiv blitzt. Den Colts droht schon deshalb ein seltener 0-4-Start - seit 1998, also Peyton Mannings Rookie-Saison, war ihnen dies nur einmal passiert: 2011, als der heutige Hall-of-Famer die Saison komplett verpasste.

Minnesota Vikings (1-2) - Cleveland Browns (2-1) (So., 19 Uhr)

  • Nach eher negativen Schlagzeilen in der Offseason sind die Vikings nun voll des Lobes über ihren Quarterback Kirk Cousins, der trotz zweier knapper Niederlagen einen starken Saisonstart hingelegt hat (8 TD, keine Turnover). "Er hat einfach keine Angst. Ihn interessiert einzig, rauszugehen und seinen Job zu machen", sagte Wide Receiver Adam Thielen. Und Running Back Dalvin Cook, der nach seinem Ausfall in Seattle vor der Rückkehr steht, befand sogar: "Aus einer sauberen Pocket ist er der Beste im Spiel. Der Beste!" Ob die Pocket aber sauber bleibt gegen Cleveland, ist die große Frage.

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  • Die Browns zerstörten in der Vorwoche die Bears und schafften 9 Sacks gegen Rookie Justin Fields, Myles Garrett stellte sogar einen Franchise-Rekord mit 4,5 Sacks auf. Die O-Line der Vikings wird also vor eine besondere Herausforderung gestellt. Aber nicht nur die. Vikings-Cornerback Patrick Peterson erklärte: "Dies ist wahrscheinlich das ausgeglichenste Team in der NFL", zumal auch die Offense imposant daherkommt und ähnlich wie Minnesota sehr viel über das Run Game kommt mit Nick Chubb und Kareem Hunt.

New Orleans Saints (2-1) - New York Giants (0-3) (So., 19 Uhr)

  • Und noch ein "Homecoming" in Woche 4! Die Saints kehren erstmals in dieser Saison nach Hurrikan Ida wieder in den Superdome zurück. Allein das dürfte den Saints schon einen gehörigen Auftrieb geben, speziell wenn man sich an das erste Heimspiel nach Hurrikan Katrina 2006 erinnert, als der Superdome förmlich bebte.

  • Ein Fakt, der auch den Giants nicht entgangen ist. Head Coach Joe Judge gab zu: "Wir erwarten eine der großartigsten Atmosphären, in der wir jemals gespielt haben." Und Judge ergänzte: "Diese Stadt ist sehr stolz auf New Orleans und ihr Team und die Saints sind sehr stolz darauf, ihre Stadt zu repräsentieren. Das wird also ein sehr hartes Spiel für uns." Erschwerend kommt für die G-Men noch hinzu, dass mit Sterling Shepard und Darius Slayton zwei der drei Starting Wide Receiver ausfallen werden.

New York Jets (0-3) - Tennessee Titans (2-1) (So., 19 Uhr)

  • Die Titans sind nach ihrer Auftaktpleite gegen die Cardinals wieder in der Spur und können sich auch wieder auf Running Back Derrick Henry verlassen, der die Liga schon wieder mit 353 Rushing Yards anführt und nun in elf seiner vergangenen zwölf Spiele die 100-Yard-Marke durchbrochen hat. Defensiv zeigte Tennessee ebenfalls aufstrebende Form und ließ zuletzt gegen Indy nur 265 Yards zu. Was fehlt, sind allerdings die Turnovers - nur einer steht in drei Partien zu Buche.

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  • Gegen die Jets könnte sich das ändern, denn Rookie-QB Zach WIlson hat bereits 7 Interceptions geworfen in dieser Saison und steht zudem permanent unter Druck, was unter anderem in 15 Sacks mündete. Immerhin hat Head Coach Robert Saleh angekündigt, dass Wide Receiver Denzel Mims nach zwei unerklärten inaktiven Spielen wieder mittun wird. Dafür droht aber Slot-Receiver Jamison Crowder erneut auszufallen.

Philadelphia Eagles (1-2) - Kansas City Chiefs (1-2) (So., 19 Uhr live auf DAZN)

  • Andy Reid kehrt zum zweiten Mal seit seiner Entlassung nach der Saison 2012 an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er ist 2-0 gegen sein früheres Team und steht vor einem Meilenstein - der nächste Sieg wird sein 100. für die Chiefs (inklusive Playoffs) sein, nachdem er bereits den Franchise-Rekord der Eagles mit 130 Siegen innehat. "Ich freue mich darauf, zurückzukommen. Ich freue mich auf das Spiel und auf die Herausforderung, gegen die Eagles anzutreten", sagte Reid im Vorfeld der Partie.

  • Ebenfalls im Fokus stehen wird Eagles-Center Jason Kelce und das nicht hauptsächlich, weil er zum dritten Mal gegen seinen Bruder, Tight End Travis Kelce, antreten wird. Vielmehr ist er einer von nur zwei noch verbliebenen Startern von vor Saisonbeginn in der O-Line der Eagles, der andere ist Right Tackle Lane Johnson. Ansonsten gilt es Lücken zu stopfen gegen eine durchaus gefährliche defensive Front der Chiefs, die allerdings gegen den Run zurzeit sehr anfällig ist. Die Chance für Running Back Miles Sanders?

San Francisco 49ers (2-1) - Seattle Seahawks (1-2) (So., 22.05 Uhr)

  • Nach zwei Pleiten in Serie stehen die Seahawks schon gehörig unter Druck in der NFC West. Eine dritte Niederlage in Serie passierte ihnen seit 2011 nicht mehr - das Jahr bevor Russell Wilson gedraftet wurde. Und die Seahawks sind sich dem Ernst der Lage bewusst: "Es ist wirklich ernst", bekannte Head Coach Pete Carroll und ergänzte: "Wir müssen besser spielen und jeder weiß das auch. Die Spieler wollen beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und, dass wir noch einige Spiele gewinnen werden."

  • Es wird auch ein Duell der Gegensätze, denn während die Seahawks in diesem Jahr für ihre schnellen Starts bekannt sind - mit 62 Punkten führen sie die Liga vor der Pause an -, kommen sie nach der Halbzeit kaum noch in Tritt und erzielten nur noch 13 Zähler. Die 49ers wiederum haben erst einmal im ersten Viertel in dieser Saison gepunktet - der Touchdown-Pass von Trey Lance zu Trent Sherfield in Woche 1. Zudem erzielten sie in den vergangenen zwei Spielen im ersten Viertel nur 98 Yards und nur 3,92 Yards pro Play.

Denver Broncos (3-0) - Baltimore Ravens (2-1) (So., 22.25 Uhr)

  • Die Broncos sind eines von nur fünf Teams, die Anfang Oktober noch ungeschlagen sind. Dennoch waren die bisherigen Gegner überschaubar. Nun kommt der erste echte Härtetest. "Ich werde nie einen Sieg diskreditieren, aber ich denke, die Ravens sind ein guter Gegner für uns. Sie haben gegen ein paar wirklich gute Gegner bislang gespielt. Sie haben gezeigt, was sie können, und, dass sie ein gutes Team sind", sagte Broncos-Tight-End Noah Fant und ergänzte: "Sie sind ein guter Maßstab für uns."

  • Bei den Ravens wiederum steht wie immer Lamar Jackson im Vordergrund, ein "einzigartiger" Quarterback, wie Broncos-Coach Vic Fangio befand. Er sei wie "Barry Sanders, der Quarterback spielt". Und Fangio geht davon aus, dass jener trotz Rückenproblemen dabei sein werde. Und wenn das passiert, steht die Einstellung einer NFL-Bestmarke an, denn die Ravens könnten zum 43. Mal nacheinander mindestens 100 Rushing Yards erzielen. Eine Marke, die einst die Pittsburgh Steelers von 1974 bis 1977 aufgestellt hatten.

Green Bay Packers (2-1) - Pittsburgh Steelers (1-2) (So., 22.25 Uhr)

  • Obwohl beide Quarterbacks schon sehr lange dabei sind, kommt es am Sonntag zum ersten Mal seit Super Bowl XLV im Jahr 2011 wieder zum aufeinandertreffen zwischen Aaron Rodgers und Ben Roethlisberger. Big Ben interessiert das aber nur am Rande: "Es ist das alte Klischee - jeder spricht davon, dass die Quarterbacks gegeneinander antreten. Und dann sagen wir: 'Nein, wir spielen gegen die Defense.'", sagte der 39-Jährige. Dennoch räumte der Steelers-QB auch ein: "Es ist dennoch eine Ehre, das Stadion mit einem der Größten zu teilen, ein Bursche, den ich bewundere."

  • Die Steelers wiederum sind das einzige NFL-Team, gegen das Rodgers in der Regular Season noch nicht im Lambeau Field gespielt hat. Und abgesehen vom erfolgreichen Super Bowl nach der Saison 2010 trat Rodgers auch nur einmal zuvor gegen Pittsburgh an. Im Jahr 2009 unterlag Green Bay im Heinz Field. Überhaupt haben die Steelers nun schon fünf Spiele in Serie gegen die Packers in der Regular Season gewonnen. Allerdings spricht die Formkurve eher für die Packers nach zwei Siegen in Serie. Die Steelers haben zuletzt zweimal recht klar verloren.

New England Patriots (1-2) - Tampa Bay Buccaneers (2-1) (Mo., 2.20 Uhr live auf DAZN)

  • Es ist die Rückkehr von Tom Brady nach New England. Zugleich wird das Duell zwischen dem GOAT und Rookie-Quarterback Mac Jones auch das QB-Matchup mit dem größten Altersunterschied überhaupt in der Geschichte der NFL sein. Zwischen Brady (44) und Jones (23) liegen exakt 21 Jahre, ein Monat und zwei Tage.

  • Für weitere Geschichte kann Brady indes auch noch sorgen, denn mit nur 68 Passing Yards überholt er Drew Brees für die meisten Passing Yards in der Geschichte der NFL in der Regular Season. Welch bessere Location als Gillette Stadium hätte er sich dafür aussuchen können? Einziger Wehmutstropfen: Der andere frühere Patriots-Superstar, Rob Gronkowski, wird mit einer Rippenverletzung voraussichtlich ausfallen.

  • Bei den Patriots wiederum stellt sich die Frage, wie sie offensiv gegen die massive Run-Defense der Bucs agieren werden. Darf Mac Jones endlich mehr machen und die ersatzgeschwächte Secondary der Bucs attackieren? Und wie gelingt es, die aggressiven Blitzes des Gegners aufzunehmen, um Jones den Rücken freizuhalten?

Los Angeles Chargers (2-1) - Las Vegas Raiders (3-0) (Di., 2.15 Uhr live auf DAZN)

  • Die Raiders stehen erstmals seit 2002 wieder bei 3-0 zum Start einer Saison und haben dabei unter anderem die Ravens in Overtime geschlagen. Ein Hauptgrund dafür sind die Leistungen von Quarterback Derek Carr, der nun schon fünfmal in Serie für mindestens 325 Yards geworfen hat. "Derek spielt gerade auf einem extrem hohen Level", erkannte auch Chargers-Head-Coach Brandon Staley. "Sie haben ihn mit einer wirklich kompletten Offense umgeben. Sie haben Waffen in allen Bereichen."

  • Auf der anderen Seite wartet Justin Herbert, der seinerseits schon sehr gut in die Saison gefunden hat und mit dem neuen Scheme von Offensive Coordinator Joe Lombardi schon sehr gut klarkommt. Seine Wide Receiver Keenan Allen und Mike Williams sind eines von nur zwei Duos mit jeweils mindestens 250 Receiving Yards in dieser noch jungen Saison. Generell ist er schwer zu verteidigen, wie Raiders-Coach Jon Gruden weiß: "Es ist schwierig, den Blitz auf ihn loszulassen, denn sie erlauben es ihm, zu improvisieren und er wird dir wehtun."

  • Spannend wird auch zu sehen, wie die Machtverhältnisse auf der Tribüne im SoFi Stadium aussehen werden. Im ersten Heimspiel der Chargers gegen die Cowboys war das Verhältnis ungefähr 6:1 zugunsten der Gäste. Ähnliches droht nun auch, denn es gibt immer noch sehr viele Raiders-Fans im Großraum Los Angeles aus Zeiten der L.A. Raiders.

Cincinnati Bengals (3-1) - Jacksonville Jaguars (0-4)

Ergebnis: 24:21 (0:7, 0:7, 14:0, 10:7) BOXSCORE

  • Analyse: Fulminante Aufholjagd! Joe Burrow sticht Trevor Lawrence im Duell der Top-Talente aus

NFL: Mailbag: Die Kritik an Bill Belichick ist gerechtfertigt .
Müsste der "GM Bill Belichick" in New England stärker in der Kritik stehen? Ist die Quarterback-Draft-Klasse nicht so stark wie prophezeit? Und wie sieht das aktuelle Wide-Receiver-Ranking in der NFL aus? Der Mailbag nach Woche 5. © Bereitgestellt von SPOX SPOX-Redakteur Adrian Franke beantwortet eure Fragen zu Woche 5 in der NFL. SPOX-Redakteur Adrian Franke beantwortet wie gewohnt Eure Fragen zum Spieltag. Auch diese Woche gibt es wieder einige zusätzliche Antworten im Video-Mailbag.

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