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12:20  15 april  2019
12:20  15 april  2019 Quelle:   sueddeutsche.de

Tiger Woods hat fünften Masters-Triumph vor Augen

Tiger Woods hat fünften Masters-Triumph vor Augen Superstar Tiger Woods hat gute Chancen auf seinen fünften Triumph beim Masters im Augusta National Golf Club. Der 43-Jährige aus den USA liegt vor der Finalrunde nur zwei Schläge hinter dem Führenden Francesco Molinari aus Italien. © Foto: Chris Carlson/AP Will seinen fünften Masters-Titel gewinnen: Superstar Tiger Woods. Für Woods wäre es der 15. Sieg bei einem Major-Turnier in seiner Karriere. Der Publikumsliebling spielte eine starke 67er-Runde auf dem Par-72-Kurs. Mit insgesamt 205 Schlägen liegt Woods gemeinsam mit seinem Landsmann Tony Finau auf dem zweiten Rang.

Tiger ist zurück . Elf Jahre nach seinem letzten Major-Titel triumphiert der 43-jährige Woods beim Sie tippelten nervös umher. Tiger Woods versuchte, Blicke zu seinen Liebsten zu unterdrücken.

Golf Tiger ist zurück . Tiger Woods feiert seinen Titelgewinn beim Masters. Sie tippelten nervös umher. Tiger Woods versuchte, Blicke zu seinen Liebsten zu unterdrücken.

Tiger ist zurück © AFP Tiger Woods feiert seinen Titelgewinn beim Masters.

• Tiger Woods gewinnt zum fünften Mal das Masters in Augusta - elf Jahre nach seinem letzten Major-Titel.

• Der 43-jährige Golfer aus den USA gewinnt mit einem Schlag Vorsprung auf seine Landsleute Dustin Johnson, Brooks Koepka und Xander Schauffele.

• Woods gelingt damit ein Comeback, das kaum jemand für möglich hielt.

Mutter Kultida stand am Grün, seine Kinder Sam und Charlie, seine Partnerin Erica Herman. Sie tippelten nervös umher. Tiger Woods versuchte, Blicke zu seinen Liebsten zu unterdrücken. Noch war er nicht durch. Aber dann kam der Moment. Der Moment, auf den er elf Jahre gewartet hatte. Elf Jahre ohne Majorsieg. Körperliche Probleme. Private Probleme. Eine Ehe, die zerbrach. Ein Wrack nach zu vielen Medikamenten. Abgeschrieben. Und jetzt? Elf Jahre nach seinem letzten Majortitel, bei der US Open, gar 14 Jahre nach dem letzten seiner vier Triumphe in Augusta, beim größten Golfturnier der Welt, stand er auf dem letzten Grün. 40 Zentimeter. Ein Ball. Ein Loch.

Tiger Woods feiert fünften Masters-Triumph

Tiger Woods feiert fünften Masters-Triumph Mit 275 Schlägen setzt er sich vor Dustin Johnson, Xander Schauffele und Brooks Koepka durch. Woods' letzter Erfolg bei dem Turnier in Augusta liegt schon 14 Jahre zurück. Golfer Tiger Woods hat zum fünften Mal beim Masters triumphiert und damit den 15. Major-Sieg seiner Karriere perfekt gemacht. 14 Jahre nach seinem letzten Erfolg beim Traditionsturnier im Augusta National Golf Club setzte sich der 43 Jahre alte US-Amerikaner am Sonntag mit insgesamt 275 Schlägen gegen seine Landsleute Dustin Johnson, Xander Schauffele und Brooks Koepka (alle 276 Schläge) durch.

Der Tiger ist zurück : Michalczewski steht wieder im Ring. Dariusz Michalczewski bestreitet einen Daher sind die Boxfans am Sonnabend, den 8. Dezember, 19 Uhr, zu einem besonderen Boxevent

Der Tiger ( Panthera tigris ) ist eine in Asien verbreitete Großkatze. Er ist aufgrund seiner Größe und des charakteristischen dunklen Streifenmusters auf goldgelbem bis rotbraunem Grund unverwechselbar.

Und es machte plopp, wie die Fernsehbilder in alle Golfwelt sendeten. Der Golfsport ist seit diesem 14. April 2019 sicher eine andere. Denn Woods ist ein Comeback gelungen, das kaum jemand für möglich hielt. Er ist zurück. Ein Wunder, dass keine Glocken ertönten, im Bundesstaat Georgia. Es wäre dem Anlass gerecht gewesen.

Mit einem Schlag Vorsprung hat sich der nun 43-Jährige im Augusta National Golf Club durchgesetzt, nach vier Runden hatte er 275 Schläge für die auf vier Tage verteilten 72 Bahnen benötigt, seine Landsleute Dustin Johnson, Brookds Koepka und Xander Schauffele brauchten jeweils einen mehr. Der große und 61 Jahre alte Bernhard Langer wurde 62. (Martin Kaymer 51.), er gratulierte Woods sofort vor dem Klubhaus. Woods genoss die Augenblicke so extrovertiert wie selten: Er riss seine Arme hoch, haute seinem Manager aufs Kreuz, strahlte befreit, erlöst, beseelt. Im Internet meldete sich Sportprominenz, Serena Williams teilte mit, sie sei ob der Größe von Woods in Tränen. Auch US-Präsident Donald Trump erkannte instinktsicher den geschichtsträchtigen Moment und feuerte einen Tweet ab als Gratulant.

"Größtes Comeback der Geschichte": Hollywood feiert Tiger Woods

Nach seinem Triumph beim Masters in Augusta wird Tiger Woods gefeiert - auch von Hollywood-Stars und Barack Obama. Tiger Woods (43) ist wieder da: Der Golf-Superstar hat nach Skandalen und verletzungsbedingten Rückschlägen das Masters in Augusta gewonnen. Nach dem großen Triumph feierten auch viele Promis den Champion: "Das großartigste Comeback in der Geschichte des Sports", schrieb Schauspielerin Jada Pinkett Smith (47, "Bad Moms") auf Twitter.

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"Nun hier der Champion zu sein, nach 22 Jahren, ist unwirklich", sagte Woods, ehe er das grüne Sieger-Jackett anzog. 1997 war sein Stern hier aufgegangen, mit dem ersten Masters-Sieg. "Es ist überwältigend", gestand Woods, den alle nur Tiger rufen. Er konnte sich bereits nicht mehr an den letzten Putt vor wenigen Minuten erinnern. Er wusste nur: "Ich habe geschrien."

Der Erfolg gelang ihm auf eine Art, die ihren Platz in der Historie haben wird. Natürlich tauchte Woods an diesem Sonntag (wegen eines angekündigten Gewitters war der Start vorgezogen worden) im roten, halbärmligen Sporthemd auf, das macht er seit jeher so. Angriff und Dominanz soll die Farbe ausstrahlen und Gegner einschüchtern. Allerdings war er an diesem Sonntag mit dem Italiener Francesco Molinari sowie dem US-Landsmann Tony Finau unterwegs, und zu Molinari muss man sagen: Er könnte auch mit einem Grizzly eine Golfpartie spielen, er würde keine Miene verziehen und sein Ding machen. In Augusta war das diesmal insbesondere eines: Pars spielen. Par spielt man, wenn man genau so viele Schläge pro Bahn braucht wie vorgegeben. Auf einer Par-4-Bahn gelang ihm eine Vier, auf der Par-5-Bahn eine Fünf, auf einem Par-3 benötigte er drei Schläge. Es zeichnete sich zunächst mal ein Motto des finalen Tages ab: alle gegen Molinari, den Par-Macher.

Superstar Tiger Woods feiert Comeback-Triumph in Augusta

Superstar Tiger Woods feiert Comeback-Triumph in Augusta Tiger Woods lieferte im Augusta National Golf Club die ganz große Show ab. Der Superstar triumphiert zum fünften Mal beim Masters und krönte damit eines der größten und emotionalsten Comebacks der Sport-Geschichte. © Foto: David J. Phillip/AP Tiger Woods jubelt über seinen Triumph in Augusta. Der lange von Verletzungen und privaten Problemen geplagte 43-jährige Kalifornier setzte sich beim Traditionsturnier dank einer starken 70er-Schlussrunde mit insgesamt 275 Schlägen gegen seine Landsleute Dustin Johnson, Xander Schauffele und Brooks Koepka (alle 276 Schläge) durch.

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Molinari schlägt den Ball tatsächlich ins Wasser

Dazu zählte indes nicht der abgeschlagene Bryson DeChambeau, der mit einem Hole-in-One, einem direkt eingelochten Ball an der 16. Bahn, für Jubel sorgte (später glückte dieses auch Justin Thomas). Zehntausende verteilten sich gedrängt auf der Anlage. Woods hatte sich in Lauerstellung gebracht, wie Finau war er mit 11 unter Par (-11) in die Runde gestartet. Molinari hatte zwei Schläge Vorsprung (-13) mitgenommen in den Sonntag.

Die Jagd begann. Der dreimalige Majorsieger Brooks Koepka legte als Erster los, schloss auf -11 auf, nun waren die Verfolger zu dritt. Woods schaffte das Birdie an der Bahn drei. Nun fehlte nur ein Schlag zu Molinari. Ian Poulter, der schrille Brite, mischte plötzlich vorne mit. Als Woods patzte, waren sie eine Vierergruppe, die bei -10 lag. Molinari lag da weiter bei -13, es sah komfortabel aus. Aber Pars zu retten, ist riskant, es klappt nicht immer. An Bahn sieben riss Molinaris Serie. Ein Bogey. Statt vier Schlägen hatte er fünf benötigt. Woods dagegen fabrizierte ein Birdie. Und so ging es völlig offen auf die letzten neun Bahnen. In Augusta sagen sie voller Stolz, das Masters beginnt stets erst so richtig, wenn die letzten neun Bahnen beginnen. So war es wieder.

Tiger Woods siegte beim Masters auch für seine Kinder

Tiger Woods siegte beim Masters auch für seine Kinder Gleich neben dem 18. Grün des Augusta National Golf Clubs schloss sich für Tiger Woods ein Kreis. Nach dem fünften Masters-Triumph und dem 15. Major-Sieg nahm der Superstar seine Tochter Sam (11) und seinen Sohn Charlie (10) sowie seine Mutter Kultida in die Arme. © Foto: Matt Slocum/AP Tiger Woods wollte, dass seine Kinder ihn gewinnen sehen. Vor 22 Jahren war er an genau der gleichen Stelle seinem Vater, Trainer und Förderer Earl Woods um den Hals gefallen. Der erste Masters-Sieg 1997 leitete die einzigartige Karriere des berühmtesten Golfspielers der Geschichte ein.

Der Königstiger ( Panthera tigris tigris ), auch Bengal- Tiger oder Indischer Tiger , ist eine Unterart des Tigers , die zu den Festlandsunterarten zählt. Er ist auf dem Indischen Subkontinent verbreitet und wird von der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als gefährdet

Nun kann er euch gehören: der Tiger 131 ist zurück ! 1943 wurde der legendäre Tiger 131 von den Briten erbeutet und ist heute der letzte noch funktionstüchtige Pz.Kpfw.

Da Molinari nicht furios davonziehen konnte (an der Acht immerhin konterte er mit einem Birdie), rückten andere näher. Die Verfolgergruppe vergrößerte sich. Patrick Cantlay, einst bester Amateur der Welt, und Xander Schauffele, dessen Vater aus Stuttgart stammt, lagen auf einmal auch bei minus 10. Damit waren es fünf Spieler, die zweistellig unter Par geführt wurden. Jeder Fehler, der unterlief, wog nun doppelt schwer. Die Löcher gehen aus, so nennen es die Golfer. Koepka, Poulter und Finau schlugen an dem berühmten Par 3 in Amen Corner - so heißen die Löcher 11 bis 13 - jeweils den Ball ins Wasser. Woods unterlief ein Bogey an der 10. Bahn. Der Vorteil kippte wieder leicht Richtung Molinari, der 2018 die British Open gewann. Doch neue Konkurrenten glänzten, der Australier Jason Day und der zweimalige Augusta-Sieger Bubba Watson rückten zur Spitzengruppe auf. Es war eine wilde Phase eines aufregenden Turniers.

Dann kam die Bahn 12 für Molinari. Jordan Spieth verzockte exakt hier 2016 Führung und Titel. Molinari? Schlug den Ball tatsächlich ins Wasser. Unfassbar. Woods legte ihn solide aufs Grün. Für sieben Profis war der Sieg drin, dann sogar für zehn Spieler, die alle nur zwei Schläge auseinander lagen. Es regnete nun. An der Spitze: starke Turbulenzen. Fünf lagen gleichauf bei -12, Woods, Schauffele, Molinari, Koepka, Dustin Johnson. Ein Krimi im Minutentakt. "Ich habe meinen Emotionen kontrolliert", sagte Woods später. Molinari schwächelte. Zeigte Nerven. An Bahn 15 plumbste sein Ball abermals im Wasser. Schauffele patzte. Mit Birdies auf der 15 und 16 setzte sich Woods ab. Und konnte sich ein Bogey zum Schluss leisten. Kurz darauf hatte er seine Liebsten im Arm und meinte: "Ich könnte nicht glücklicher sein."

Nach Masters-Sieg: Woods Sechster der Weltrangliste.
Nach seinem fünften Sieg beim Masters in Augusta ist Golf-Superstar Tiger Woods in der Weltrangliste an die Spitze herangerückt. © Foto: Matt Slocum/AP/dpa Auf der Golf-Weltrangliste Sechster: Tiger Woods. Der 43-Jährige verbesserte sich im neuen Ranking vom zwölften auf den sechsten Platz. Bei seinem Comeback im November 2017 war der ehemalige Weltranglisten-Erste noch auf Platz 1199 notiert. Insgesamt stand Woods in seiner Karriere insgesamt 683 Wochen an der Spitze der globalen Rangliste - solange wie kein anderer Spieler.

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